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Veröffentlicht am 06.05.2021

Super Fortsetzung der Reihe mit hohem Suchtfaktor!

Vampire Academy - Blaues Blut
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"Vampire Academy - Blaues Blut" ist der zweite Teil der Reihe. Er knüpft an den ersten Band an und führt die Geschichte der beiden Hauptcharaktere Rose Hathaway und Lissa Dragomir fort.

Der grobe Inhalt ...

"Vampire Academy - Blaues Blut" ist der zweite Teil der Reihe. Er knüpft an den ersten Band an und führt die Geschichte der beiden Hauptcharaktere Rose Hathaway und Lissa Dragomir fort.

Der grobe Inhalt besteht darin, dass Rose ihre Qualifikationsprüfung ablegen soll, damit sie ihren Abschluss als Wächterin an der St. Vladimir machen kann. Der Ort ihrer Prüfung liegt von der Schule weiter entfernt, deshalb wird sie von ihrem Trainer und heimlichen Schwarm Dimitri begleitet. Allerdings kommt alles nicht so wie es sollte, da sie ein Massaker vorfinden, dass nur Strigoi hinterlassen können. Dennoch sind viele Dinge rätselhaft, die man sich zum dortigen Zeitpunkt noch nicht erklären kann.
Da Weihnachten kurz vor der Tür steht, wird beschlossen die Schüler der Akademie und deren Verwandtschaft in eine große, adlige Skihütte zu verfrachten, um alle im Auge behalten zu können und um den nötigen Schutz gewährleisten zu können.

Positiv fällt in Band zwei definitiv auf, dass neue Charaktere vorgestellt werden. Besonders interessant fand ich Christians Tante Tasha Ozera, von der bis dato noch nicht bekannt war. Auch sie leidet darunter, dass Christians Eltern zu Strigoi wurden. Sie hat sich aber tapfer aus der Situation herausgekämpft und tritt als starke, selbstbewusste Frau auf. Sie möchte sich nicht verstecken, sondern selbst aktiv gegen ihre Feinde etwas unternehmen, was als Moroi nicht selbstverständlich ist.
Ansonsten lernt man auch noch Rose Mutter Janine kennen. Sie wirkt genauso wie auch bereits im ersten Band beschrieben: eher gefühlskalt dafür aber umso mehr um ihre Karriere bedacht und selbstbewusst. Ich finde es schade, dass sie zu ihrer Tochter so gut wie keine Bindung hat, da sie immer nur beruflich unterwegs ist, um ihren Moroi zu beschützen, aber das ist eben das Opfer, welches man als Wächterin eingehen muss.

Die altbekannten Chraktere Rose, Lissa, Christian, Dimitri und Mason treten genauso mit ihren Chrakterzügen auf, wie bereits in ihrer Vorgeschichte.
Interessant ist noch die Entwicklung der Beziehung zwischen Rose und Mason. Es ist ja schon bekannt, dass er ein Auge auf sie geworfen hat und ihre Ansichten ändern sich im Laufe des Buches auch, aber hier wird nicht gespoilert

Sprachlich ist es auch wieder sehr angenehm zu lesen. Sehr einfach gehalten und an die Sprache der jüngeren Generationen angelehnt. Es hat sehr viel Spaß gemacht die Handlung zu verfolgen, auch wenn es zwischendurch mal kürzere Passagagen gab, die sich etwas in die Länge gezogen haben.

Aber alles in allem ein Buch mit Suchtfaktor und einem würdigen Finale, sodass der nächste Band wohl nicht lange auf sich warten lassen kann

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 30.04.2021

Würdiges Ende der Dilogie!

Secret Academy
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Der zweite Teil der Secret Academy – Reihe trägt den Titelzusatz „Gefährliche Liebe“. Gefährlich beschreibt ziemlich passend den Großteil dieses Buches, so viel schon mal vorweggenommen.
Die Fortsetzung ...

Der zweite Teil der Secret Academy – Reihe trägt den Titelzusatz „Gefährliche Liebe“. Gefährlich beschreibt ziemlich passend den Großteil dieses Buches, so viel schon mal vorweggenommen.
Die Fortsetzung von „Secret Academy – Verborgene Gefühle“ hat einen gut verständlichen Schreibstil und lässt sich sehr gut in der Handlung mitverfolgen. Die Kapitel haben eine angenehme Länge und werden aus den Sichten der Hauptprotagonistin Alexis und ihrem Trainee-Partner Dean erzählt. Allerdings nimmt die Anzahl der Kapitel aus Deans Sicht mit fortlaufender Handlung immer mehr ab.
Wie bereits vorweggenommen, muss sich Alexis in diesem Band vielen gefährlichen Situationen widmen, die ihr teilweise psychisch und physisch alles abverlangen. Auch wenn ihre Ausbildung zum Trainee kein Zuckerschlecken war, so muss sie sich jetzt nach ihrer Verhaftung im Gefängnis gegen ehemaligen Verbrecher und andere zwielichtige Personen behaupten. Teilweise begegnet sie bereits bekannten Gesichtern aus dem ersten Band, aber sie lernt auch viele neue Charaktere kennen.
In „Gefährliche Liebe“ erfährt der Leser mehr über die ominösen Numbers und was es mit ihren Fähigkeiten auf sich hat. Außerdem kommen immer mehr Details zu der Firma ans Licht, welche das Serum des MI20 kopieren will. Spannung gibt es auf jeden Fall genug, so viel ist sicher. Ansonsten ergeben sich neue Freund- aber auch Feindschaften, die man teilweise so nie erwartet hätte. Eine Kehrtwende folgt der nächsten, so dass man oft genau lesen muss, um der Geschichte folgen zu können. Man darf also nicht abschweifen, ansonsten kann man sehr schnell in die Irre geführt werden.
Manche Szenen ziehen sich leider sehr lange und dadurch, dass so viel passiert, kann man schnell man den Überblick über die Lage verlieren. Besonders der Mittelteil hat es in sich. Wer schwache Nerven hat und etwas emotionaler ist, sollte sich Taschentücher bereithalten.
Was auch noch eine kleine Kritik ist, dass das Ende sehr verschachtelt ist. Wenn man schon meint, dass es aus ist, passieren nochmal wichtige Dinge und es überstrapaziert die Handlung meiner Meinung nach. Es wirkt so, als hätten noch so viele Ideen im Kopf der Autorin geschlummert, die noch irgendwie in dieses Buch gepackt werden mussten, was etwas schade ist.
Alles in allem ist „Secret Academy – Gefährliche Liebe“ eine würdige Fortsetzung des ersten Bandes, wenn auch schwächer von der Gestaltung her. Trotzdem hat das Buch Spaß gemacht zu lesen und ich würde es auch jedem zur Vollständigkeit halber empfehlen, der auch das erste kennt (so einen fiesen Cliffhanger muss man schließlich ja auch entschlüsseln 😊).

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
  • Atmosphäre
Veröffentlicht am 27.02.2021

Legt die Taschentücher bereit, Colleen Hoover ist wieder am Werk!

Was perfekt war
1

„Seltsam, wie sehr einem ein Mensch fehlen kann, der doch gar nicht weg ist. Seltsam, dass ich es vermisse, einen Menschen zu lieben, der Nacht für Nacht neben mir liegt“.
„Was perfekt war“ von Colleen ...

„Seltsam, wie sehr einem ein Mensch fehlen kann, der doch gar nicht weg ist. Seltsam, dass ich es vermisse, einen Menschen zu lieben, der Nacht für Nacht neben mir liegt“.
„Was perfekt war“ von Colleen Hoover ist ein Liebesroman, der von Graham und Quinn handelt. Das Paar ist bereits seit einigen Jahren verheiratet, können ihr Glück aber nicht genießen, da es ein großes Problem gibt, welches droht ihre Liebe zu zerstören.
Colleen Hoovers Schreibstil ist wie immer sehr angenehm zu lesen. Sie verdreht keine Tatsachen, sondern schildert sie wie sie sind. Auch wenn diese herzzerreißend und schlimm sind. Aber das macht die Autorin aus und die Bücher so spannend. Ich frage mich, ob es jemand schafft, die Bücher nicht so sehr zu verschlingen wie ich. Ihre Romane haben definitiv Suchtfaktor!
Erzählt wird einmal aus der Vergangenheit und im Hier und Jetzt. Dieser Twist ist gut gewählt, da man so Einblicke in die Anfänge ihrer Beziehung erhält, aber auch nach ein paar Ehejahren, als die rosa-rote Brille bereits abgelegt wurde. Das junge Paar hat sich durch einen blöden Zufall kennengelernt und hat sich dann aber für ein halbes Jahr aus den Augen verloren. Danach waren sie aber ein Herz und eine Seele und sind dem anderen fast nicht mehr von der Seite gewichen.
Nach ein paar aufwühlenden Ehejahren sieht das ganze schon anders aus. Sie gehen sich aus dem Weg, Zärtlichkeiten sind rar geworden, ebenso wie die notwendige Kommunikation. Dadurch, dass sie ihrem Gegenüber nicht ihre Gefühle offenlegen und jeder für sich dahinschweigt droht ihre Beziehung zu zerbrechen. Das große Problem, das zwischen ihnen steht, verfolgt sie Tag und Nacht und sie finden keine Ruhe.
Die beiden Charaktere Quinn und Graham sind interessant zu verfolgen. Er war früher ein Nerd, der erst im frühen Erwachsenenalter seine Erfahrungen mit Frauen gemacht hat und sie kommt aus einer reichen Familie, in der die Mutter alles versucht um das Image nach außen zu wahren. Auch wenn sie im Grunde aus unterschiedlichen Welten kommen, ergänzen sie sich perfekt. Sie durchwandeln im Laufe des Buches eine enorme Entwicklung in ihren Eigenschaften und Ansichten. Ihren Träumen und Vorstellungen über die Zukunft kam das Leben dazwischen, und irgendwo auf ihrem Weg haben sie angefangen einander zu verlieren.
Quinn wird in der Gegenwart extrem von ihrer Emotionalität gelenkt und kann sich ihren Gefühlen nicht widersetzen. Früher war sie spontan, lustig und hat sich nicht über alles den Kopf zerbrochen. Sie hat in Graham ihren Seelenverwandten gefunden und konnte sich zu Beginn nicht vorstellen, dass irgendetwas ihre Beziehung mal dermaßen gefährden könnte. Man musste das ganze Buch über so mitfiebern, wann endlich die Offenlegung ihrer beiden Gefühle kommt, die immer weiter hinausgezögert wird, weil sie Angst vor dem Ausgang hatten.
Man lernt von „Was perfekt war“, dass wahre Liebe jede Hurrikane-Warnstufe-Fünf überdauern kann, egal wie lange diese andauert. Außerdem kann das Leben einem ziemlich viele Steine in den Weg legen, man muss nur für sich einen Weg finden, was man mit ihnen macht. Kommunikation ist der Schlüssel zu allem und sollte nicht vernachlässigt werden. So kann viel Schmerz vermieden werden.
Danke an Colleen Hoover, dass Sie ihren Leser*innen wieder einmal die Realität vor Augen geführt haben. Das Buch ist ein absolutes Highlight und lohnt sich auf alle Fälle gelesen zu werden!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 21.02.2021

Verrückt, verrückter, Robin Wilde!

Verrückt wie unser Leben
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„Verrückt wie unser Leben“ von Louise Pentland ist die Fortsetzung von „Verrückt wie du und ich“. Das wusste ich davor allerdings nicht, weshalb ich die Vorgeschichte nicht kenne und quasi mitten im Geschehen ...

„Verrückt wie unser Leben“ von Louise Pentland ist die Fortsetzung von „Verrückt wie du und ich“. Das wusste ich davor allerdings nicht, weshalb ich die Vorgeschichte nicht kenne und quasi mitten im Geschehen eingestiegen bin.
Das Cover des Romans ist sehr schlicht gehalten, die rote Farbe sticht allerdings ins Auge. Die Frau und das Mädchen sollen sicherlich Robin und ihre Tochter Lyla darstellen, in einer sehr verbundenen Form beim rumalbern.
Und genau das zeichnet dieses Buch aus. Es hat mir sehr viel Freude beim Lesen bereitet, da nicht alles immer ernst genommen wird. Robin Wilde ist eine selbstständige, alleinerziehende Mutter, die Probleme wie jede andere Frau auf der Welt hat. Es macht sie so sympathisch, dass in ihrem Leben nicht immer alles glatt läuft, sie sich Sorgen macht oder auch leider Schicksalsschläge erleiden muss. Sie lässt einen voll und ganz an ihren Gedanken teilhaben und man erkennt sich auch in der ein oder anderen Situation wieder.
Im Grunde genommen möchte einem die Geschichte nur näherbringen, dass es in Ordnung ist, dass nicht immer alles nach Plan laufen muss und man auch kein „Fancy Insta-Lifestyle“ leben muss (Wieder Begriffe der Jugendsprache, ganz nach dem Gefallen der Autorin hihi). In der heutigen Zeit wird einem nur noch vermittelt, dass alles toll ist, aber das stimmt nicht. Genauso wenig muss man spindeldürr und makellos sein, um schön zu sein. Ich finde es klasse, dass auch das Thema „Körper und Schönheit“ intensiver behandelt wurde. Leider passiert es immer noch zu häufig, dass sich junge Menschen, oder auch ältere, spielt auch keine größere Rolle, nicht wohl in ihrem Körper fühlen, da sie von außen das Gefühl vermittelt bekommen, es gäbe gewisse Merkmale um schön zu sein.
Wer eine leichte Lektüre lesen möchte, die wirklich Spaß macht zu lesen, ist hier genau an der richtigen Stelle. Ich werde mir auch ganz bestimmt noch den ersten Band holen, um zu wissen in welche Geschichte ich hier eigentlich reingeplatzt bin.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 14.02.2021

Gelungener Auftakt einer Dilogie, die ich in der Art noch nicht gelesen habe!

Secret Academy
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„Secret Academy – Verborgene Gefühle“ von Valentina Fast ist der Auftakt einer spannenden und fesselnden Dilogie aus dem Bereich Kinder- und Jugendbücher.
Der grobe Inhalt besteht darin, dass die 19-jährige ...

„Secret Academy – Verborgene Gefühle“ von Valentina Fast ist der Auftakt einer spannenden und fesselnden Dilogie aus dem Bereich Kinder- und Jugendbücher.
Der grobe Inhalt besteht darin, dass die 19-jährige Waise Alexis Young in einer geheimen Academy zu einer Agentin ausgebildet wird. Durch ein bestimmtes Serum, hat jeder Trainee besonders starke Fähigkeiten entwickelt. Alexis besteht darin, die Gefühle anderer wahrnehmen zu können und zum Teil auch zu manipulieren. Sie steht kurz vor ihrem Abschluss, doch als sie erfährt, dass ihre Schwester aus ihrem ehemaligen Waisenhaus entführt wurde, riskiert sie ihre Freundschaften und auch ihre fast beendete Ausbildung, nur um sie zu retten.
Bereits von Anfang an merkt man, wie wichtig Alexis ihre Schwester Cassie ist. Sie ist die letzte lebende Person ihrer Familie, da ihre Eltern bereits verstorben sind. Dadurch, dass Alexis in der Academy aufgenommen wurde und aber niemand darüber Bescheid wissen darf, kann sie ihre Schwester nur noch selten nachts besuchen. Und das auch nur ausnahmsweise, dank der Gütigkeit des Direktors. Kann sehr von Vorteil sein, wenn der Direktor die eigenen Eltern kannte. Jedenfalls wartet Alexis ungeduldig auf den Tag, an dem herausgefunden werden soll, ob ihre Schwester die Voraussetzungen für die Academy erfüllen kann und sie sie adoptieren kann, um sie aus dem Waisenhaus zu retten. Verständlicher Waise bricht für sie eine Welt zusammen, als sie von ihrer Entführung erfährt. Da es Hinweise gibt, dass jemand aus der Academy mit von der Partie sein könnte, kann sie selbst ihren besten Freunden nicht mehr trauen, und setzt alles für Cassie aufs Spiel. Das dass sie aber noch in ziemliche Schwierigkeiten bringen wird, sind für sie für den Moment komplett unwichtig.
Neben spannenden Missionen, die Alexis und ihre Freunde meistern müssen, um ihren Abschluss zu bestehen, wird auch das Thema Freundschaft viel thematisiert. Es gibt viele Passagen, in denen man Teil von der Hauptprotagonistin und dem Girls-Talk mit ihren zwei besten Freundinnen Vivien und Eva wird. Es macht das ganze Buch so sympathisch, da es natürlich auch im Leben angehender Agentinnen Themen wie Jungs, das Erste Mal, Liebeskummer und Beauty-Sachen geht. Auch die Kabbeleien zwischen Dean und Alexis sind ziemlich süß verpackt, da man bereits von Anfang an das Gefühl hat, dass sich zwischen den beiden voraussichtlich im Laufe des Buches noch etwas anbahnen wird. Wie heißt es so schön: „was sich liebt, das neckt sich!“.
Alles in allem ist der erste Band von „Secret Academy“ ein wunderschönes und auch spannendes Buch, das man gar nicht mehr aus der Hand legen möchte. Der einfache und lebendige Schreibstil unterstreicht das ganze noch. Es macht wirklich Spaß, die Geschichte zu verfolgen und ich bin schon ganz gespannt auf die Fortsetzung!

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