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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.12.2021

Sehr langatmig und wenig Spannung

Die Schwestern Grimm
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Als Fan von Märchenadaptionen hat mich dieses Buch natürlich sehr neugierig gemacht. Die Idee Grimm als bösen Dämon darzustellen, der mit Hilfe seiner Töchter die Erde beherrschen will, fand ich sehr interessant. ...

Als Fan von Märchenadaptionen hat mich dieses Buch natürlich sehr neugierig gemacht. Die Idee Grimm als bösen Dämon darzustellen, der mit Hilfe seiner Töchter die Erde beherrschen will, fand ich sehr interessant. Doch leider war die Umsetzung nicht so ganz gelungen.

Der Schreibstil ist zwar ganz angenehm und ich bin gut in die Geschichte gestartet, aber die anfängliche Euphorie hat schnell nachgelassen. Das Buch startet einen Monat bevor die Grimm Schwestern achtzehn Jahre werden und somit ihre ganze Macht entfalten können. Die Kapitel werden aus der Sicht verschiedener Personen erzählt und teilweise aus Gegenwart und Vergangenheit. Dadurch, dass die einzelnen Personen teilweise nur 1-2 Seiten haben, ist der Wechsel sehr schnell und etwas unangenehm zu lesen.

Der Anfang hat mir ganz gut gefallen, aber die Story hat sich ziemlich schnell sehr in die Länge gezogen. Viele Informationen waren langweilig und für den weiteren Verlauf einfach unnötig. Auch mit den Charakteren wurde ich überhaupt nicht warm. Die vier Schwestern sind siebzehn Jahre alt, verhalten sich aber nicht wie Teenager.

Durch den ausschweifenden Erzählstil in der Mitte, bremst es extrem den Spannungsbogen. Ich hatte die Hoffnung, dass das Ende alles retten kann, aber auch das war sehr Vorhersehbar und wenig spektakulär.

Fazit: Kann man lesen, muss man aber nicht.

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Veröffentlicht am 29.11.2021

Tolle Fortsetzung

The Equilibrium Chronicles
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Nachdem mich der erste Teil von The Equilibrium Chronicles schon so begeistert hat, musste ich natürlich unbedingt wissen wie es mit Mia und dem Kampf zwischen Gut und Böse weiter geht. Doch gibt es überhaupt ...

Nachdem mich der erste Teil von The Equilibrium Chronicles schon so begeistert hat, musste ich natürlich unbedingt wissen wie es mit Mia und dem Kampf zwischen Gut und Böse weiter geht. Doch gibt es überhaupt eine Gute und eine Böse Seite? Sind Engel nicht immer die Guten und Dämonen die Bösen? Diese Fragen habe ich mir während dem lesen oft gestellt. Wir lernen zu hinterfragen und uns unsere eigene Meinung zu bilden und genau das ist das Schöne an Mels Geschichte.

Mias Welt steht Kopf. Mittendrin in einer religiösen Verschwörung und keine Ahnung wem man Vertrauen soll. Und genauso geht es dem Leser auch. Charaktere, die in einem Moment sehr sympathisch und vertrauensvoll sind, könnte man im nächsten Augenblick zum Teufel jagen. Als Spielball in einem Krieg, den Mia nicht versteht, hat sie es nicht leicht. Wir lernen hier wieder eine andere Seite an ihr kennen. Verletzlich, Verzweifelt und dann spielen ihre Gefühle noch verrückt. Aber trotzdem hat sie ihren tollen Humor nicht verloren.

Spannung ist von Anfang an vorhanden und durch die vielen unvorhersehbaren Wendungen wurde es auch nie langweilig. Ganz im Gegenteil. Man hat richtig mitgefiebert mit Mia. Inhaltlich merkt man auch, dass wieder sehr viel Arbeit in die Recherche gesteckt wurde.

Fazit: Eine wirklich sehr gelungene Fortsetzung, die Lust auf Band 3 macht.

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Veröffentlicht am 29.11.2021

Tolle Story und schöne Zeichnungen

The Holy Grail of Eris 1
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Nachdem die schüchterne junge Adelstochter Constance Grail von ihrem Verlobten hintergangen wird, bekommt sie unerwartet Hilfe durch den Geist einer berüchtigten Verbrecherin.

Der Zeichenstil in diesem ...

Nachdem die schüchterne junge Adelstochter Constance Grail von ihrem Verlobten hintergangen wird, bekommt sie unerwartet Hilfe durch den Geist einer berüchtigten Verbrecherin.

Der Zeichenstil in diesem Manga gefällt mir unglaublich gut. Er ist sehr detailgetreu und macht richtig Spaß zu lesen. Allein das wunderschöne Cover mit Constance und Scarlett ist ein wahrer Blickfang. Auch der Schreibstil war sehr angenehm. Das ganze spielt in einem Zeitalter, in dem Adelshäuser sehr präsent waren und dementsprechend sind auch die Dialoge gewählt. Dadurch konnte man sich sehr gut in die Geschichte einfinden.

Die Charaktere haben mir auch alle auf ihre Weise gefallen. Mit Constance hatte ich etwas Mitleid, weil sie ein herzensguter Mensch ist und das wohl oft ausgenutzt wird. Das Highlight war natürlich Scarlett, die den Adel ganz schön aufmischt.

Fazit: Der Auftakt hat mir jedenfalls sehr gut gefallen und macht neugierig auf mehr.

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Veröffentlicht am 24.11.2021

Tolle Charaktere, aber wenig Spannung

Midnight Chronicles - Blutmagie
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Rezension kann Spoiler enthalten

Der zweite Band handelt von den beiden Huntern Cain und Warden und der Handlungsort ist diesmal das Quartier in Edinburgh. Aber keine Angst, Roxy und Shaw sind als Nebencharaktere ...

Rezension kann Spoiler enthalten

Der zweite Band handelt von den beiden Huntern Cain und Warden und der Handlungsort ist diesmal das Quartier in Edinburgh. Aber keine Angst, Roxy und Shaw sind als Nebencharaktere auch vertreten. Warden haben wir in Band 1 schon kennen gelernt und mir hat es gut gefallen, das wir in diesem Band mehr über ihn und seine Geschichte erfahren haben. Auch Cain gefällt mir sehr gut. Sie ist eine starke und mutige Frau, die weiß was sie will.

Dieser Band ist von Laura Kneidl geschrieben und auch ihr Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig. Die Kapitel werden jeweils aus der Sicht von Warden und Cain erzählt und durch Rückblicke in deren Vergangenheit, konnte man das Geschehen sehr gut verfolgen.

Die Handlung war mir persönlich etwas zu ruhig und hätte etwas spannender sein können. Teilweise war es sehr langatmig und die ganze Action hat sich erst auf den letzten Seiten abgespielt. Ich vermute das hier der Fokus eher auf der Liebesgeschichte zwischen Cain und Warden lag, wobei ich lieber etwas mehr über das Hunter Dasein und die Hexen erfahren hätte. Außerdem habe ich die ganzen nerdigen Anspielungen aus Band 1 vermisst. Trotz allem hat mir das Ende noch am besten gefallen, denn es war zum Rest unerwartet brutal.

Fazit: Ein etwas schwächerer zweiter Teil, mit zwar tollen Charakteren, aber einer weniger spannenderen Story.

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Veröffentlicht am 24.11.2021

Nichts für schwache nerven

Im Versteck
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Ein heruntergekommenes Haus in den toskanischen Bergen und ein Mann auf der Flucht. Auf der Flucht vor sich selbst und seinem unbezwingbaren Trieb, Schlimmes zu tun. Das ist die Geschichte von Paul Böger.

Es ...

Ein heruntergekommenes Haus in den toskanischen Bergen und ein Mann auf der Flucht. Auf der Flucht vor sich selbst und seinem unbezwingbaren Trieb, Schlimmes zu tun. Das ist die Geschichte von Paul Böger.

Es war mein erstes Buch der Autorin und wird nicht das letzte gewesen sein. Durch den flüssigen und fesselnden Schreibstil und den kurzen Kapiteln, bin ich nur so durch die Seiten geflogen. Die Geschichte wird aus der Sicht mehrerer Personen erzählt, wodurch es nicht langweilig wurde und der Spannungsbogen konstant vorhanden war. Auch gibt es immer mal wieder Rückblicke aus der Kindheit von Paul.

Das Buch ist aber definitiv nichts für schwache Nerven. Wer Probleme mit dem Thema Kindesmissbrauch hat, sollte das Buch lieber nicht lesen, da die Autorin schon teilweise sehr detailliert schreibt. Aber genau diese Tiefe fesselt einen so und bringt ein ganzes Gefühlschaos mit sich. In einem Moment ist man einfach sehr Wütend und voller Hass und möchte am liebsten ins Buch springen um schlimmes zu verhindern und im anderen Moment empfindet man Mitleid und trauert mit den Betroffenen Personen. Dieser Wechsel der Emotionen ist wirklich sehr gut gelungen.

Ein kleiner Kritikpunkt sind die teilweise oberflächlichen Dialoge und die inkompetente Arbeit der Dorfpolizei. Aber darüber kann man hinwegsehen. Über das Ende lässt sich sicherlich streiten. Für mich war es ok. Hätte ich es geschrieben, wäre das Buch definitiv mit FSK 18 zu kennzeichnen :)

Fazit: Ein wirklich spannender und brutaler Thriller, den ich gerne weiterempfehlen kann.

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