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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.07.2021

Süßer als Red Velvet Cupcakes

What I Like About You
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Ein zuckersüßes Jugendbuch, das mich unglaublich gereizt hat, nachdem ich gelesen habe, dass es von einer Buchbloggerin handelt. Enttäuscht hat es mich nicht, aber auch nicht überrascht. Wer nach Spannung ...

Ein zuckersüßes Jugendbuch, das mich unglaublich gereizt hat, nachdem ich gelesen habe, dass es von einer Buchbloggerin handelt. Enttäuscht hat es mich nicht, aber auch nicht überrascht. Wer nach Spannung und unerwarteten Plottwists sucht, wird diese hier nicht finden. Doch wer nach einer süßen Liebesgeschichte und dem Mut, zu sich selbst zu stehen, sucht, wird hier fündig.

Insgesamt war es ein schönes Jugendbuch für Zwischendurch, das ich allerdings besonders jüngeren Lesern ans Herz legen kann. Die süßen Charaktere, ihre unschuldige Liebe und die zarten, ersten Flügelschläge eines Schmetterlings im Magen haben mich für einige Stunden entführt. Dadurch, dass ich mit den Charakteren, die Liebe zu Büchern und süßen Cupcakes teile, konnte ich mich gut mit ihnen identifizieren.


  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 07.07.2021

Zwischen Donuts und Herzklopfen

Madly
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Wie bei vielen konnte ich es nach "Truly" kaum erwarten, die Geschichte von Mason und June zu lesen. Bereits nach ihrer ersten Begegnung in der Bar, wo June ihm einen Cocktail über das Hemd kippte und ...

Wie bei vielen konnte ich es nach "Truly" kaum erwarten, die Geschichte von Mason und June zu lesen. Bereits nach ihrer ersten Begegnung in der Bar, wo June ihm einen Cocktail über das Hemd kippte und es anschließend damit krönte, eine Ananasscheibe in seine Hemdscheibe zu stecken, wusste ich, dass ich unbedingt mehr von den Beiden lesen wollte. Mason mit einem unverwechselbaren Charme und June mit ihren taffen Sprüchen, mit denen sie seinen unermüdlichen Verführubgsversuchen zu widerstehen versucht, haben mir mehr als einmal ein Lächeln abgewonnen. Gelegentlich auch ein sehr lautes, sehr unkontrolliertes Lachen. So gewinnt "Madly" mit viel Witz, Charme und spritzigen Dialogen.
Doch zwischen den Seiten verbirgt sich weit mehr. Eine Geschichte, die von dem steinigen Weg erzählt, sich selbst zu akzeptieren und lieben zu lernen. Aber auch für sich selbst einzustehen und den Mut zu haben, seinen Weg zu gehen.

Abgesehen von vereinzelten Handlungen, die ich unreif und fragwürdig fand, ist Madly im Großen und Ganzen eine süße Liebesgeschichte, die ein wichtiges Thema wie Selbstliebe mit viel Witz und jeder Menge Kribbeln kombiniert.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 19.08.2020

Wenn Liebe dir hilft, deine Stimme zu finden

Never Doubt
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Das Buch scheint auf dem ersten Blick tatsächlich sehr klischeehaft zu sein. Isaac als der stadtbekannte Junge mit dem schlechten Ruf, der aus ärmlichen Verhältnissen stammt und Willow, das gebrochene ...

Das Buch scheint auf dem ersten Blick tatsächlich sehr klischeehaft zu sein. Isaac als der stadtbekannte Junge mit dem schlechten Ruf, der aus ärmlichen Verhältnissen stammt und Willow, das gebrochene Mädchen aus gutem Haus und mit oberflächlichen Eltern, die selbstverständlich nichts von Isaac halten. Aber es ist Emma Scott und jeder, der sie kennt, weiß, dass keine ihrer Geschichten ist wie jede
andere. Natürlich hat sie klischeebeladene
Aspekte und man kann sich bei gewissen Dingen auch denken, worauf es letztlich hinausläuft, aber auch diese Geschichte hinterlässt dieses bestimmte Gefühl, wenn man es zuschlägt und zurück ins Regal stellt. Dieses Gefühl, das nur diese besonderen Geschichten hinterlassen und das oft noch stundenlang in der Luft schwebt.


Alles in allem war Never Doubt wunderschön, berührend und einfach zum dahinschmelzen. Emma Scott hat einfach ein Händchen dafür, Protagonisten zu schaffen, an die man sein Herz nur verlieren kann. Sie erzählt in ihren Büchern jedes Mal aufs neue, von Charakteren, die eine unglaubliche Entwicklung durchmachen und am Ende so viel stärker sind. Isaac und Willow sind authentisch, voller Gefühl, mit Stärken und Schwächen. Charaktere, für die man nicht nur schwärmt, sondern die tiefe Spuren in dem Herzen hinterlassen und sich dort irgendwo einnisten.


Auch hat sie wieder ein sehr wichtiges und (leider immer noch) aktuelles Thema aufgegriffen. Ein weiteren Aspekt, den ich an ihren Büchern schätze. Sie macht auf (gesellschaftlich) wichtige Themen aufmerksam, setzt sich damit auseinander und schafft beim Leser eine gewisse Sensibilität dafür, sodass man bei vielem sogar ein neues Verständnis entwickelt. Im Bezug auf die Thematik wäre allerdings eine Triggerwarnung nicht schlecht gewesen. Lieber einmal mehr, als einmal zu wenig.

Und zu guter Letzt gibt es auch hier wieder
dieses gewisse Etwas. Die eine Sache, die diese Geschichte auf eine andere Art besonders macht. In dem einen geht es um Musik, in dem anderen um Poesie und hier um den Ausdruck von Theater. Die Wahl von Shakespeares Stück "Hamlet" und seine Rolle in dieser Geschichte hat diesem Buch dieses gewisse Etwas verliehen, damit es sich nochmal stärker abhebt. So z.B. die Szenen, in denen sie zusammen ihren Text gelernt haben oder die berühmten Zeilen (siehe im Bild) die sie zu ihrem ganz eigenen Schwur machen.


Allerdings muss ich gestehen, dass es im Vergleich zu anderen Büchern von ihr nicht mithalten kann. Während Emma Scott für mich zu den Autoren zählt, bei denen ich am liebsten 10/5 ⭐ vergeben möchte, kann ich das dieses Mal nicht behaupten. Das soll nicht bedeuten, ihr Buch sei schlecht. Das ist es bestimmt nicht. Ganz im Gegenteil. Aber es kann für mich nicht ganz mit anderen Werken von ihr mithalten. Sie gehört zu den wenigen Autoren, denen es gelungen ist, mich zu überraschen. Hier war das nicht der Fall. Desweiteren fand ich das Ende vergleichsweise kitschig und die schlussendliche Auflösung war nicht so, wie ich sie mir erhofft hatte. Irgendwie fehlte es dabei an etwas. Zumindest im Vergleich zu ihren anderen Werken, gehört dieses zu den schwächeren von ihr.

Insgesamt vergebe ich 4 - 4,5 /5 ⭐

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Veröffentlicht am 05.07.2020

Was macht eine Familie zu einer Familie?

Rebel Heart
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Ich habe die Dilogie von Penelope Ward und Vi Keeland als Hörbuch innerhalb von zwei Tagen gelesen.
Ich mochte die Dilogie sehr. Zu Beginn habe ich eine New Adult Geschichte wie jede andere erwartet. Er, ...

Ich habe die Dilogie von Penelope Ward und Vi Keeland als Hörbuch innerhalb von zwei Tagen gelesen.
Ich mochte die Dilogie sehr. Zu Beginn habe ich eine New Adult Geschichte wie jede andere erwartet. Er, der wilde Junggeselle, der reich geerbt hat und den grimmigen Chef mimt, und
sie, die verzweifelte Autorin auf der Suche nach Inspiration und seine Angestellte. Allerdings wurde ich tatsächlich überrascht von der Richtung, in die die Geschichte umgeschlagen hat und plötzlich stand die Frage in Raum, was eine Familie erst zu einer Familie macht? Die Antwort lautete, dass nicht die Blutsverwandschaft darüber entscheidet, wer unsere Familie ist, sondern wir und die Liebe. Mir hat die Art, wie sie sich mit dieser Frage auseinandergesetzt haben, sehr gefallen, da ich das so noch nicht gelesen habe.
Eine schöne Message verpackt in einer Geschichte, die einem das ein oder andere Lachen abgewinnt.
Wie bei den meisten war Rush mein Lieblingscharakter. Obwohl die Beschreibung "harter Kerl mit weichem Kern" nicht besonders originell klingt, habe ich Rush dennoch als sehr vielseitig erlebt. Ich mochte seinen Humor, seine liebevolle Seite, seine leidenschaftliche Art zu lieben und irgendwie auch sein schmutziges Mundwerk. Allerdings geht es an manchen Stellen recht derb zu. Zumindest für einen New Adult Roman. Mich persönlich hat das nicht gestört, aber man sollte damit umgehen können.
Die "Rebel" - Reihe liegt irgendwo zwischen einem Buch für Zwischendurch und einem Buch, das einen emotional so aufwühlt, das man sich die Haare rauft. Es hält mehr als eine Überraschung für einen bereit und bringt einen immer wieder zum Lachen.

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Veröffentlicht am 03.07.2020

Wie die Liebe zum Licht in der Dunkelheit wird

The Light in Us
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Emma Scott gelingt es, die Inklusion von Minderheitsgruppen zu thematisieren und beim Leser eine gewisse Sensibilität dafür zu schaffen, ohne dass diese Thematik die Geschichte dominiert.
Dabei hebt sie ...

Emma Scott gelingt es, die Inklusion von Minderheitsgruppen zu thematisieren und beim Leser eine gewisse Sensibilität dafür zu schaffen, ohne dass diese Thematik die Geschichte dominiert.
Dabei hebt sie immer wieder hervor, dass Schicksale weder definieren, wer wir sind, noch darüber entscheiden, ob wir glücklich sein können oder nicht. Auch in "The Light in us" ist es ihr gelungen, diese Botschaft zu transportieren.
Ich habe mich sehr darauf gefreut "The Light in us" zu lesen, nachdem Weston aus Emma Scotts "Beautiful Hearts" - Duett sich direkt einen Platz in meinem Herzen erkämpft hat. Mit seiner poetischen Seele, seinen Worten, seiner Art zu lieben und zu kämpfen. Wie ihr seht, er hat Spuren in mir hinterlassen und genauso Noah Lake. Noah und sein starkes, mutiges Herz.
Sein Schmerz und seine Verbitterung sind greifbar und es bricht einem das Herz, zu sehen, wie sehr er sich in der Dunkelheit verliert. Doch als Charlotte in sein Leben tritt, wird sie von Seite zu Seite sein Funken Hoffnung in der Finsternis, in der er sich verirrt hat. Während sie sich ineinander verliebten, verliebte ich mich in ihre berührende Liebesgeschichte. Eine Geschichte über Schicksalsschläge, die das Leben von einen auf den anderen Tag verändern und den Weg zurück zur Hoffnung, zurück zum eigenen Glück.
Wieder einmal ein wunderschönes Buch von Emma Scott, das sich bei meinen Lieblingsbüchern einreiht und mich ganz gespannt macht auf jedes weitere von ihr.
So schön, dass ich gerne mehr davon erzählen würde, mir aber gleichzeitig die Worte fehlen, um es auch nur ansatzweise einfangen zu können.

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