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Veröffentlicht am 21.06.2020

Eine absolut andere Geschichte

Follow Me Back
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Tessa schafft es nicht mehr einen Fuß vor die Tür zu setzen, dafür tobt sie sich auf Twitter aus und teilt mit anderen Fans ihre Liebe zu Popstar Eric Thorn. Was Tessa nicht ahnt, sie tauscht mit Eric ...

Tessa schafft es nicht mehr einen Fuß vor die Tür zu setzen, dafür tobt sie sich auf Twitter aus und teilt mit anderen Fans ihre Liebe zu Popstar Eric Thorn. Was Tessa nicht ahnt, sie tauscht mit Eric bereits private Nachrichten aus, doch das könnte ihr zum Verhängnis werden...

Mich reizte an dem Buch, dass die Geschichte mal nach etwas ganz anderem klang. Das fand ich toll und spannend, daher musste ich es einfach lesen. Die Meinungen zum Buch fielen auch überwältigend positiv aus und so war ich umso gespannter, wie es mir gefallen würde.

Die Charaktere sind zu Beginn nicht gerade Sympathieträger.
Eric hasst wie seine Fans ihn sehen. Sie lieben ihn für sein Äußeres und nicht wirklich für seine Musik. Eigentlich will er auch raus aus seinem Plattenvertrag und nur noch das machen, worauf er Lust hat. Dadurch hat er sehr düstere Gedanken und scheint einfach alles zu hassen. Mit Tessa kommt er überhaupt nur ins Gespräch, weil er ihre Besessenheit zum Popstar Eric aufs Schärfste verurteilt.

Tessa kann nicht mehr vor die Tür gehen, weil eine Angststörung ihr Leben voll im Griff hält. Im Sommer ist ihr etwas widerfahren, doch wir wissen bis kurz vorm Ende nicht, was es war. Dadurch erscheint sie zunächst unnahbar und mir fiel es schwer für ihre Situation Verständnis aufzubringen.

Im Laufe der Geschichte drehte sich das Blatt zum Glück für beide Charaktere und ich konnte komplett mit ihnen mitfiebern. Das lag vor allem daran, weil sie sich einander öffneten.

Die Geschichte ist wahrlich keine klassische Romance. Es sind keine erotischen Szenen enthalten. Viel mehr entspinnt sich im Laufe der Handlung eine Psychothrillerartige Ebene und das machte das Buch wirklich besonders. Es ist spannend und endet unerwartet. Ich muss sofort wissen, wie es weitergehen wird. Zum Glück subbt das Finale seit Weihnachten bei mir und das ändert sich definitiv gleich.

"Follow me back" von A.V. Geiger ist eine etwas andere Liebesgeschichte und das ist sein großer Pluspunkt. Die Charaktere haben beide ein großes Päckchen zu tragen. Doch als sie sich einander öffnen, passiert die Katastrophe. Super spannend erzählt, muss man einfach wissen, wie es weitergeht!

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Veröffentlicht am 18.06.2020

Für Fans von Zeitenzauber

Aquarius – Herz über Kopf durch die Zeit
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Rosalie soll eigentlich nur einem Austauschstudenten aus Italien die Münchner Universität ein wenig näher bringen. Doch ungewollt gerät sie in einen Kreis hinein, der an Zeitreisen glaubt. Tatsächlich ...

Rosalie soll eigentlich nur einem Austauschstudenten aus Italien die Münchner Universität ein wenig näher bringen. Doch ungewollt gerät sie in einen Kreis hinein, der an Zeitreisen glaubt. Tatsächlich findet Rosalie in dem arroganten Leopoldo auch noch ihren Gegenpart, mit dem es ihr möglich ist, in der Zeit zu reisen. Als sich die Geschichte beginnt umzuschreiben, müssen Leo und Rosalie in das Florenz des 15. Jahrhunderts reisen, um alles wieder hinzubiegen.

Ich liebe ja bekanntlich Zeitreisegeschichten im Jugendbuchgenre und kann davon niemals genug bekommen. Die Geschichte erinnerte mich ein wenig an Zeitenzauber und daher musste ich sie unbedingt lesen. Umso schöner war es, dass ich es im Rahmen einer Leserunde tun durfte.

Rosalie mochte ich als Protagonistin sehr. Sie ist ein typisches Mädchen, das im Hier und Jetzt verankert ist. Sie ist schlagfertig und weiß sich zu wehren, wenn Leopoldo ihr mal wieder ein Gemeinheit vor den Latz knallte. Das mochte ich an ihr. Auch ihre leicht chaotische Art und das Talent, sich in brenzlige Situation zu manövrieren, machte sie sympathisch.

Ihr Gegenpart Leopoldo gibt sich zunächst sehr arrogant und nicht gerade nett. Gemeinsam haben sie es zunächst nicht leicht, müssen sich aber gemeinsam im Florenz des 15. Jahrhunderts arrangieren.

Das fand ich total interessant erzählt und sehr gut recherchiert. Die Autorin verzichtete dabei nicht auf historische Figuren wie Sandro Botticelli, da Vinci oder Lorenzo de Medici. Mir gefiel auch die Kunstthematik des Buches, damit konnte ich mich sehr gut identifizieren.

Kleine Mankos waren die gehäuften Rechtschreibfehler des Ebooks und auch dass ich die plötzlich aufkeimenden Gefühle des Protagonisten nicht unbedingt nachvollziehen konnte.

Das Ende ist spannend und hat einen total fiesen Cliffhanger parat. Ende des Jahres soll es dann weitergehen.

"Aquarius. Herz über Kopf durch die Zeit" von Marina Neumeier ist ein tolles Debüt, welches mit der Zeitreisethematik alles richtig gemacht hat. Perfekt recherchiert, entführt uns die Geschichte ins Florenz des Jahres 1478 und macht Lust auf weitere Episoden. Für Fans von Zeitenzauber ein absolutes Muss!

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Veröffentlicht am 09.06.2020

Alterslos faszinierend

Das Rätsel von Ainsley Castle
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Lizzy hasst ihr neues Leben in einem Hotel, dass auf einer beschaulichen schottischen Urlaubsinsel liegt. Eigentlich klingt das ja nicht so schlecht, wenn da nicht ihre neue Stiefmutter wäre...

Eines ...

Lizzy hasst ihr neues Leben in einem Hotel, dass auf einer beschaulichen schottischen Urlaubsinsel liegt. Eigentlich klingt das ja nicht so schlecht, wenn da nicht ihre neue Stiefmutter wäre...

Eines Tages erhält Lizzy auch noch unheimliche Emails, deren Inhalt sogar verraten, was sie gerade denkt. Als dann auch noch Betty auftaucht, die haargenau so aussieht wie Lizzy machen sie sich zusammen mit einem Freund auf die Suche nach des Rätsels Lösung.



Das Cover versprüht eine geheimnisvolle Atmosphäre und bezieht sich auf den Inhalt der Geschichte, was ich sehr gelungen finde.



Was mir sofort positiv an diesem Buch auffiel war der Schreibstil. Holly Jane Rahlens ist eine routinierte Autorin, die schon einige Titel veröffentlicht hat. Unter anderem auch Everlasting, dass seit Jahren leider schon auf meinem SuB liegt.



Sie schaffte es perfekt das Setting aufzufangen und mir zu vermitteln. Ich konnte das unstete Wetter spüren und mir die raue Landschaft der schottischen Insel perfekt vorstellen.



Lizzy gefiel mir als Protagonistin auch richtig gut, denn sie war nicht zu kindisch, sondern überraschend selbstbestimmt und gefestigt. Sie wusste sich immer zu helfen und war mutig. Lizzy war definitiv eine Protagonistin zu der jüngere Leserinnen aufblicken können.



Ein wenig am Rande wird auch die erste Liebe thematisiert, was ich ganz niedlich fand.

Der Fokus der Geschichte liegt aber ganz klar, auf den Ereignissen, die sich in Lizzys Leben ereignen. Und das war super spannend erzählt, denn wir wissen nicht, was es mit den Emails auf sich hat und warum auf einmal ein Mädchen auftaucht, dass genauso aussieht wie Lizzy. Ich war total an dieses Handlungsstrang gefesselt und fand, dass es einfach mal etwas neues war. Das hat mich gut unterhalten. Einzig das große Finale konnte meinen Erwartungen nicht ganz gerecht werden.



"Das Rätsel von Ainsley Castle" von Holly Jane Rahlens ist eine spannende Mysteriegeschichte für jüngere LeserInnen, die aber auch mich total abholen konnte. Ein spannender Plot und eine überzeugende Protagonistin machen die Geschichte zu einer sehr runden Sache.

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Veröffentlicht am 01.06.2020

Es fiel mir schwer...

Shadow Tales - Das Licht der fünf Monde
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Leilani hat noch nie ihr Dorf verlassen. Doch nach ihrem 18. Geburtstag entfaltet sich eine Magie in ihr, die sie quer durch das Königreich an einen Ort zieht, an dem sie ihre totgeglaubte Mutter wähnt...
Auf ...

Leilani hat noch nie ihr Dorf verlassen. Doch nach ihrem 18. Geburtstag entfaltet sich eine Magie in ihr, die sie quer durch das Königreich an einen Ort zieht, an dem sie ihre totgeglaubte Mutter wähnt...
Auf dieser Reise begegnen ihr märchenhafte Kreaturen und zwei starke Herren begleiten sie dabei.

Die Aufmachung des Buches ist wunderschön. Nicht nur das Cover ist so wunderbar atmosphärisch, sondern auch im Inneren schlummern gleich zwei farbige Karten, die das Königreich zeigen.

Ich hatte mir recht viel von dem Buch versprochen, da ich wusste, dass die Autorin Fantasy schreiben kann. Allerdings hatte ich dann doch unerwartete Probleme mit dem Titel.

Auf den ersten 100 Seiten fiel es mir wahnsinnig schwer in die Geschichte hineinzufinden. Es passierte auch noch nicht so viel und das empfand ich als sehr zäh. Ich überlegte mir sogar, ob ich das Buch nicht abbrechen sollte. Allerdings biss ich die Zähne zusammen und blieb dran.

Tatsächlich wurde es auch besser als einer der beiden männlichen Protagonisten auf den Plan trat. Die Dynamik veränderte sich ein wenig zum Positiven. Dennoch muss ich sagen, dass die Figuren recht blass blieben und ich nie einen Draht zu Leilani aufbaute.

Was mir gut gefiel, waren die märchenhaften Elemente der Geschichte. Wenn man ein wenig aufpasste, fand man einige Parallelen zu altbekannten Geschichten und das fand ich toll. Isabell May hat hier einiges an Fantasie bewiesen und eigentlich eine interessante Welt erschaffen, doch irgendwie war mir alles zu oberflächlich, sodass es mich einfach nicht fesseln konnte. Ich erwischte mich während des Lesens, dass meine Gedanken immer wieder abdrifteten und das passiert mir eigentlich nie.

Dies ist der erste Band einer Dilogie, doch ich denke nicht, dass ich die Reihe weiterverfolgen werde. Ich hatte mir von der Geschichte einfach erhofft, dass sie mich mehr fesseln würde. So ist "Shadow Tales" von Isabell für mich leider nur im Mittelfeld angesiedelt. Viele fantastische Elemente in der Geschichte sind wirklich toll, doch leider blieben Charaktere und Weltenentwurf zu oberflächlich.

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Veröffentlicht am 26.05.2020

Ein auf und ab!

Crazy in Love (Weston-High-Reihe 1)
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Sasha wagt einen wahnsinnigen Schritt als sie im letzten Schuljahr 5000 Meilen von Zuhause entfernt von einer Küste an die andere der USA reist. Für ihren Traum von Yale nimmt sie alles in Kauf und sieht ...

Sasha wagt einen wahnsinnigen Schritt als sie im letzten Schuljahr 5000 Meilen von Zuhause entfernt von einer Küste an die andere der USA reist. Für ihren Traum von Yale nimmt sie alles in Kauf und sieht sich an ihrer neuen Schule allerdings mit einer ganzen Herde von reichen Snobs konfrontiert. Ben ist einer von ihnen, der sie ein wenig den Fokus auf Yale aus den Augen verlieren lässt.

Mich sprach die Leseprobe der Geschichte so sehr an, dass ich es einfach lesen musste. Ein wenig erinnerte mich die Grundidee des Buchs an Save me von Mona Kasten. Nach dem Lesen muss ich aber sagen, dass "Crazy in Love" mir besser gefallen hat. Allerdings war es nicht rund um perfekt, wie ich es mir nach der Leseprobe erhofft hatte.

Doch fangen wir mit dem Positiven an. Ich finde Sasha als Protagonistin einfach wunderbar. Sie liebt Kaffee, ist schon regelrecht süchtig danach und backt bei starken Gemütsregungen die kreativsten Cupcake-Kreationen. Sasha ist auf dem Boden geblieben und verfolgt mit einem gesunden Ehrgeiz ihren Traum von der Eliteuni. Sie war authentisch und Emma Winter schaffte es, ihrer Heldin die genügende Tiefe zu verpassen.

Die Handlung wird auch noch aus der Sicht von Ben erzählt, was ich sehr gut fand, um ihn besser verstehen zu können. Wäre dies nicht der Fall gewesen, hätte ich mit Ben wohl nicht viel anfangen können, denn seine Handlungen wären nur schwer nachvollziehbar gewesen.
So ist er auch jetzt ein verwöhnter reicher Sprössling, der glaubt, sich alles nehmen zu können. Einzig Sasha scheint eine andere Seite in ihm anzuschlagen. Wir kennen diese Art von Geschichte ja bereits zur genüge...

Leider passiert zwischen beiden nichts neues. Ich fand auch, dass stellenweise überhaupt nicht viel los war. Die Handlung schien sich immer nur zu wiederholen. Beide nähern sich an, dann stößt mal sie, mal er den anderen weg oder es kommt ein Drama auf, das aus der Welt geschaffen werden könnte, wenn sie einander einfach mal zuhören würden.
Das hat mich leider eher gelangweilt als bei der Stange gehalten. Da hatte ich mir einfach mehr versprochen. Bens und Sashas Geschichte ist auf zwei weitere Bände ausgelegt, doch erhoffe ich mir davon wohl eher keine epische Liebesgeschichte, die ich um nichts auf der Erde verpassen möchte.

Ach ja! Selten sind mir in letzter Zeit so viele Rechtschreibfehler in einem Buch aufgefallen wie hier. Wo war nur der Korrekturlesegang?

"Crazy in Love" von Emma Winter begann wirklich stark und dümpelte dann leider nur noch vor sich hin. Ein ewiges Hin und Her macht leider kein gutes Buch aus. Dabei konnte mich gerade die Protagonistin Sasha voll von sich überzeugen. Schade, dass sie keine bessere Geschichte bekam.

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