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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 31.07.2020

interessant und tiefgründig, aber nicht unbedingt packend

Scythe – Die Hüter des Todes
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Heyy,

ich habe Scythe vor kurzem gelesen und es hat mir sehr gut gefallen. Ich wollte hier einfach mal kurz meine Meinung zu der ganzen Sache kundgeben.

Die Inhaltsangabe lasse ich wie immer weg. Steht ...

Heyy,

ich habe Scythe vor kurzem gelesen und es hat mir sehr gut gefallen. Ich wollte hier einfach mal kurz meine Meinung zu der ganzen Sache kundgeben.

Die Inhaltsangabe lasse ich wie immer weg. Steht ja schon alles da und mehr will ich auch eh nicht verraten.

Scythe war für mich ein sehr interessantes Buch. Mal etwas ganz anderes, in dem Sinne sehr erfrischend.

Mir gefällt die Idee, die Problematik.
Ich finde diese Thematik wurde von Shusterman auch sehr gut umgesetzt.
Er hat eine komplexe Welt erschaffen mit authentischen Charakteren.
Die Story ist wahnsinnig gut, es gibt eine tolle Charakterentwicklung und unglaublich viele kleine und große Plots....

Aber irgendwie hat mir etwas gefehlt. Ich konnte nicht richtig in die Story eintauschen. Sie hat mich emotional einfach nicht wirklich abgeholt.
Woran das jetzt liegt, kann ich nicht sagen, denn eigentlich kam ich auch sehr gut mit dem Schreibstil zurecht. Er war sehr flüssig und leicht, aber nicht oberflächlich und regt sehr zum Nachdenken an. Also eigentlich genau richtig.
Vielleicht hängt das Ganze also auch nur mit äußeren Einflussen zusammen, ich kann es wirklich nicht sagen.

Besonders gefallen haben mir die Einzüge aus den Tagebüchern der Scythe. Sie haben unglaublich zum Nachdenken angeregt. Man hat begonnen alles zu hinterfragen, ist noch weiter in das Scythetum und die Problematiken eingetaucht und hat das Wesen einiger Scythe so noch besser verstanden.

Insgesamt hat mir diese philosophische Richtung/ Ader, die das Buch aufweist einfach unglaublich gut gefallen. Die Fragen von Moral, Perfektion, Tod und Leben...
All das...
Dieses Buch gräbt sehr tief, auch wenn manches nur versteckt angesprochen wird. Und die Art, wie Neal Shusterman solche Fragen mit einer spannenden Geschichte verknüpft hat ist einfach wahnsinnig.

Dieses Buch kann einem die Augen öffnen und einem eine ganz andere Perspektive zeigen. Es lernt einem zu hinterfragen und aufmerksam zu sein.
Es ist so viel mehr als bloß Fantasie.

Daher bekommt dieses Buch, auch wenn mich die Handlung emotional nicht mitnehmen konnte, 4 von 5 Sternen.

Ich hoffe, ihr werdet es auch lesen, denn es lohnt sich.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 31.07.2020

Ein Platz in meinem Herz!

Nicht weg und nicht da
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Heyyyyy,
diese Rezension wird etwas förmlicher, weil ich sie für die Schule geschrieben habe, wundert euch also nicht.

Unsere zwei Protagonisten sind Luise und Jacob. Luise muss sich mit dem Tod ihres ...

Heyyyyy,
diese Rezension wird etwas förmlicher, weil ich sie für die Schule geschrieben habe, wundert euch also nicht.

Unsere zwei Protagonisten sind Luise und Jacob. Luise muss sich mit dem Tod ihres geliebten Bruders Kristopher zurechtfinden. Dieser beging vor dem Anfang des Buches Selbstmord. Er hatte eine bipolare Störung und sah seinen Tod als Einzigen Ausweg. Doch er lässt Luise nicht allein und begleitet sie auch nach seinem Tod noch eine Weile mithilfe von einer E-Mail-Plattform, Futereme.org. Über diese schickt er seiner Schwester E-mails, die er vor seinem Tod schrieb, in denen er versucht Luise mit ihrer Trauer und beim Abschiednehmen zu helfen. Er stellt ihr Aufgaben und zusammen mit Jacob, den Luise am Anfang des Buches trifft, gehen sie auf diese emotionale Reise. Doch auch für Jacob ist es nicht immer leicht, denn er hat selber mit Etwas zu kämpfen, worüber man im Verlauf des Buches Stück für Stück mehr erfährt.

Man wird direkt in die Handlung hineingeworden und das Buch beginnt mit einer Szene, in der Luise sich den Kopf rasiert. Man bekommt so direkt mit, dass der Tod ihres Bruders sie extrem aus der Bahn geworfen hat und sie einen Schlussstrich zu ihrem alten Ich zieht.

Im Verlaufe des Buches bekommt man einen sehr guten Eindruck von ihrem verstorbenen Bruder und die Autorin schafft es sogar, dass man Sympathien für Kristopher entwickelt. Dies ist sehr beeindruckend, da einen so die Gefühle im Buch noch mehr mitnehmen und man selber anfängt, um Kristopher zu trauern.

In seinen E-Mail beschreibt er unter Anderem, wie er sich mit seiner Krankheit gefühlt hat und warum er Selbstmord begangen hat, wobei man einen sehr guten Eindruck von der Problematik bekommt. Die Art, wie er versucht, Luise zu helfen, ist rührend und es wird noch deutlicher, wie sehr sich die Geschwister geliebt haben.

Die Geschichte und die Charaktere sind authentisch und einzigartig. Kitschigen Klischees weit und breit nicht in Sicht. Jacobs und Luises Liebesgeschichte geht ans Herz, ohne zu aufdringlich zu sein. Sie halten sich aneinander fest und können es schaffen, ihre Probleme zusammen zu meistern.

Ich habe an keiner Stelle des Buches etwas auszusetzten und finde es voll und ganz gelungen.

Außerdem gibt es ein paar süße Extras, die den Lesespaß noch vergrößern.
Es gibt eine Musik-Playlist von Songs, die man an den bestimmten Stellen nebenbei hören kann. Die Songs verkörpern die Stimmung der Situation und lassen einen noch intensiver in das Buch eintauchen. Die Songs sind, in meinen Augen, sehr gut gewählt. Die Datums- und Uhrzeitangaben am Kapitelanfang helfen beim Zeitverständnis und die Seite aus Kristophers Notizbuch auf der Innenseite des Einbandes gibt nochmal einen weiteren Einblick in seinen Kopf.

Ich habe das Buch mit einem sehr gutem Gefühl beendet und werde es wohl immer im Herzen tragen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 31.03.2020

Noch viel zu unbekannt für diese tolle Geschichte.

Die Fabelmacht-Chroniken. Flammende Zeichen
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Hi,
ich habe die Fabelmacht-Chroniken schon vor langer Zeit gelesen, aber als ich gesehen habe, dass hier nur so wenige Rezensionen online sind, muss ich hier auch nochmal eine schreiben.
Dieses Buch hat ...

Hi,
ich habe die Fabelmacht-Chroniken schon vor langer Zeit gelesen, aber als ich gesehen habe, dass hier nur so wenige Rezensionen online sind, muss ich hier auch nochmal eine schreiben.
Dieses Buch hat aus folgenden Gründen definitiv mehr Aufmerksamkeit verdient, als es bekommen hat:

1. Die Geschichte spielt in Paris! Hallo Leute, Paris.

2. Die Geschichte greift tief. Es ist nicht nur oberflächlich, Handlungen und Charaktere haben Vorgeschichten, tiefere Wurzeln und entwickeln sich.

3. Der Schreibstil ist wunderschön. Er liest sich flüssig und leicht, packt einen aber gleichzeitig und reißt einen mit in das Geschehen.

4. Die Charaktere haben Boyfriend/ Girlfriend -material! Sie sind super authentisch und man schließt sie leicht ins Herz. Vor allem die Protagonisten sind super sympathisch, einfach zum Verlieben.

5. Die Handlung ist phänomenal! sie Aktionsreich, aber auch romantisch und mystisch und humorvoll. Und die Spannung reicht durch das gesamte Buch, sodass man nicht dazu kommt, das Buch auch nur einmal aus der Hand zu legen. Ich hatte es in einem Rutsch weg, nicht mal 2 Tage habe ich gebraucht, um es zu verschlingen.
Es ist wirklich ein sehr fesselndes Buch.

6. Die Entwicklung der Geschichte ist gut gewählt. Es ist sehr glaubwürdig, aber deswegen trotzdem überraschend.

7. Dieses Buch zerreißt einen und setzt einen wieder zusammen! Es nimmt einen mit auf eine Art, die einen auch Mitleiden lässt. Ich saß wirklich in meinem Bett und habe mir die Augen aus den Höhle geheult.

Also wenn ihr auf Fantasy, Romantasy, Paris, Jugendkrimis, versteckte Gaben, ganz große Spannungsbögen oder einfach nur auf eine packende Liebesgeschichte steht, dann nehmt euch dieses Buch.

Ihr werdet es lieben!


PS: Dies war das erste Buch, was ich je richtig geliebt habe und hat mich mit in die Welt der Bücher geschleppt. Es hat für mich großen emotionalen Wert errungen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 21.03.2020

Schwierig, aber schön

In dieser ganz besonderen Nacht
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In dieser ganz besonderen Nacht
ist ein toller Roman über Geister und alles, was zwischen Leben und Tod steht.
Über die Handlung erzähl ich jetzt inhaltlich nichts, denn es steht ja auf den Klappentext ...

In dieser ganz besonderen Nacht
ist ein toller Roman über Geister und alles, was zwischen Leben und Tod steht.
Über die Handlung erzähl ich jetzt inhaltlich nichts, denn es steht ja auf den Klappentext und noch mehr will ich eh nicht verraten (Klappentexte verraten ja meistens eh schon zu viel), also beginn ich direkt mit den Lese-Gefühlen
.
Die Handlung fasziniert und reißt einen mit in die Straßen von San Francisco.
Auch die Charaktere sind schön gestaltet und schaffen es, einen zum Mitfühlen zu bewegen. Dieses Buch schreibt Diversität und Toleranz groß! Die Charaktere haben die unterschiedlichsten Looks und Stile. Sie sind völlig ausgefallen, aber werden von jedem akzeptiert. Dieses Buch zeigt, wie es geht jeden zu akzeptieren, egal wie er aussieht, wen er liebt oder wie er sich benimmt (damit meine ich natürlich nicht höflich und unhöflich).
Auch zeigt dieses Buch, dass kein Gefühl falsch ist und man sich vor ihnen nicht verstecken soll.
Dafür gibt es ein großes Plus!

Ein Minus allerdings gibt es für die ausführlichen Weg- und Ortsbeschreibungen. ich fand es sehr anstrengend, so viele Details über den Ort und jede kleine Ecke zu bekommen. Es war einfach zu viel und nahm mir die Lust weiterzulesen, zumal in den ersten Hälften des Buches auch nicht wirklich viel von der Handlung passiert. Ich musste mich geradezu dazu zwingen, weiterzulesen. Es war einfach nicht mein Schreibstil.
Aber so doll ich die Ortsbeschreibungen hasste, so sehr liebte ich die Poesie zwischendurch und die Beschreibung von Gefühlen.
Ich habe dieses Buch genommen, weil mich die Poesie aus dem Ausschnitt auf dem Klappentext begeistert hat. Da hatte ich sofort das Gefühl, es lesen zu müssen.

Man kann also sagen, dass ich hohe Erwartungen hatte, die leider teilweise nicht erfüllt wurden. Poesie war auch in dem Buch, aber nicht so viel wie ich mir erhofft hätte. Und auch, wenn mir die Handlung wirklich sehr gefallen hat, nahm mir die Ortsbeschreibungen am Anfang des Buches einfach zu viel Spaß beim Lesen weg.
Also sehr Schade.

Für Leute, die jedoch lange Ortsbeschreibungen mögen, ist dieser Roman genau das Richtige. Vielleicht ist dieses Buch einfach zu viel in Richtung Erwachsenen-Buch abgedriftet, um mir als Jugendbuch zu gefallen.

  • Cover
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  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 31.01.2020

Ein zu abruptes Ende? - Meine Meinung

Alba & Seven
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Hey,
ich habe vor ein paar Tagen Alba und Seven gelesen und ich fand es wirklich sehr schön.
Ich hatte keine großen Erwartungen und ging eigentlich völlig offen in dieses Buch hinein.
Am Anfang war der ...

Hey,
ich habe vor ein paar Tagen Alba und Seven gelesen und ich fand es wirklich sehr schön.
Ich hatte keine großen Erwartungen und ging eigentlich völlig offen in dieses Buch hinein.
Am Anfang war der Schreibstil für mich ein kleines Problemchen. Ich war es einfach nicht gewöhnt, denn der Schreibstil ist in meiner Meinung ziemlich selten. Oft ist es eher so, dass aus der Sicht des Erzählers geschrieben wird, was hier nicht der Fall ist. Der Erzähler hat je nach dem auch Einsicht in Seven oder Albas Gefühle, was ich sehr gut finde. Ich war am Ende doch positiv überrascht, denn ich habe mich schnell daran gewöhnt und mochte diese Abwechslung.
Von der Handlung her, hätte ich vom Klappentext ausgehend etwas ganz Anderes erwartet und doch passte es irgendwie. Also kann man sagen, dass mich die Handlung doch sehr überrascht hatte, weil ich etwas anders erwartet hatte, aber es doch zu der erwarteten Stimmung gepasst hat und ich es deswegen sehr schön fand.
Die Geschichte hat mich doch schon sehr berührt, was ich am Anfang wegen dem Schreibstil nicht erwartet hätte. Die Handlung war einfach zu spannend und schön, um sich nicht mitreißen zu lassen.

Ich habe vorher ein paar Rezensionen gelesen und konnte teilweise ein paar Punkte nicht zu 100% nachvollziehen bzw. habe eine andere Meinung dazu.
Zum einen wurde erwähnt, dass der Mittelteil teilweise zu langgezogen wurde. Dies kann ich nur teilweise unterstützen, denn es passiert das Ganze Buch so viel und ich fand eine kleine Pause durchaus angebracht. Im echten Leben kommen diese ja auch vor und ich fand es deswegen eher realistischer als ohne diese Stellen.
Zum anderen (es steht ja schon im Titel) kann man in vielen Rezensionen lesen, dass sie das Ende zu schnell... zu abrupt... zu viel auf einmal (ich zitiere nicht) ... fanden, was ich zwar nachvollziehen kann, aber trotzdem sehr passend finde.
Die Situation war nun mal sehr hektisch und es passierte viel auf einmal, es war nicht alles perfekt abgelaufen und alles wirkte sehr diffus und unüberlegt, aber es passte, in meinen Augen, nun mal zur Situation.
Es ist realistisch, wenn die Charaktere etwas nicht Nachvollziehbares in dieser Situation tuen und ich finde es sehr gut, wenn nicht alles haargenau beschrieben wird. Um nicht zu Spoilern, kann ich nur sagen, dass die Situation hektisch und dramatisch ist.

Achtung nun werden vielleicht einige SPOILER auftreten

Den Epilog fand ich auch sehr schon, denn er war (was eine Überraschung) realistisch. Es verläuft nicht alles immer reibungslos und es wird nicht alles wieder gut. Um Geschehenes zu verarbeiten, ist es doch normal, Zeit zu brauchen. Es ist kein typisches Happy End, das ist mir klar, aber in meinen Augen ist es trotzdem eines, denn es wurden Sachen besser. Es haben sich Sachen verändert und die Autorin gibt auch auf gewisse seelische Zustände (ich möchte Namen und Grund nicht verraten, weil es doch ein zu großer Spoiler ist und diejenigen, die das Buch gelesen haben, wissen, was genau ich meine) einen Hoffnungsschimmer auf den Weg. Und dieser Hoffnungsschimmer eicht mir aus, um mit gutem Gefühl und leichtem Herzen das Buch zur Seite legen zu können.


P.S.: Ich will natürlich keinen angreifen, sondern lediglich meine Meinung darlegen. Es gibt ja bekanntlich immer zwei Seiten der Geschichte. Außerdem finde ich die anderen Meinungen durchaus nachvollziehbar und möchte nichts davon abwerten.

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