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Lenna

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 28.12.2025

Eine magische Geschichte

Cassandra Morgan, Band 1 - Der goldene Schlüssel
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Der erste Band "Cassandra Morgan - der goldene Schlüssel" ist eine unfassbar süße und vor allem magische Geschichte. Aber nicht nur die Geschichte überzeugt. Das Buch ist auch von außen wie von innen ein ...

Der erste Band "Cassandra Morgan - der goldene Schlüssel" ist eine unfassbar süße und vor allem magische Geschichte. Aber nicht nur die Geschichte überzeugt. Das Buch ist auch von außen wie von innen ein richtiger Hingucker" Buchcover, Farbschnitt und auch die Illustrationen sind wunderschön und machen Lust auf die Geschichte. Ich habe mich bei jedem Aufschlagen des Buches darüber gefreut!
Cassandra oder Cassie war mir persönlich sofort sympathisch, da sie unheimlich gerne liest! Da wusste ich sofort, dass ich sie bei ihren Abenteuern gerne begleiten möchte. Und wahrlich - Abenteuer erlebt sie in diesem ersten Band so einige, nachdem sie feststellt, das sie aus einer Familie voller Hexen abstammt. Die Art und Weise wie hier Magie eingesetzt wird und wie Cassie ihre Abenteuer erlebt, ist auf jeden Fall für Kinder geeignet und trotzdem richtig spannend. Auch für erwachsene Leserinnen ist das Buch wirklich lesenswert! Ich könnte mir zudem auch gut vorstellen, dass man die Geschichte gut vorlesen kann.
Auf Band zwei bin ich auf jeden Fall jetzt schon gespannt!

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Veröffentlicht am 15.12.2025

Düster

Rabid
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Das neue Genre der "Dark Romance" hat auf jeden Fall seine Berechtigung. Für mich allerdings waren die bisherigen literarischen Ausflüge in diesen Bereich wenig zufriedenstellend. Trotzdem wollte ich es ...

Das neue Genre der "Dark Romance" hat auf jeden Fall seine Berechtigung. Für mich allerdings waren die bisherigen literarischen Ausflüge in diesen Bereich wenig zufriedenstellend. Trotzdem wollte ich es bbei "Rabid" von Ivy Asher und Raven Kennedy noch einmal versuchen, vor allem auch, weil der Dark Romance Bereich hier noch mit Fanatsy verknüpft wird. In "Rabid" wird eine Werwolsgeschichte erzählt, bei der jedoch der Wolf stärker ist als die Frau, die mit dem Wolf ihren Körper teilt. Diese Art der Werwolfgeschichte hatte ich bis dahin nicht gelesen und war deswegen umso gespannter. Neue Arten bestimmte bekannte Motive zu erzählen, finde ich immer gut und die Portagonistin hat mir bis zu einem gewissen Punkt auch gut gefallen.
Trotzdem musste ich wieder feststellen, dass mit der Dark Romance Part nicht gefallen hat. Düstere Geschichten an sich mag ich gern und es darf auch ruhig Blut fließen. Doch diese Dark-Romance-ich-unterwerfe-mich-dem-Mann-Aspekte waren mir hier einfach zu ausgeprägt. Das hat dann auch nichts mehr mit sexuellen Wünschen oder Dirty-talk zu tun.
Trotz dieser Kritik finde ich das Buch insgesamt in Ordnung, vor allem wenn man auf die interessante Umsetzung des Werwolfmotivs schaut.

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Veröffentlicht am 19.11.2025

Eine liebevolle Geschwistergeschichte mit kleineren Schwächen

Ich hab dich ganz genauso lieb
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„Ich hab dich ganz genau so lieb“ von Keira Knightley ist eine süße, warmherzige Geschichte, die sich besonders gut eignet, wenn in einer Familie ein Geschwisterchen unterwegs ist. Das Buch greift typische ...

„Ich hab dich ganz genau so lieb“ von Keira Knightley ist eine süße, warmherzige Geschichte, die sich besonders gut eignet, wenn in einer Familie ein Geschwisterchen unterwegs ist. Das Buch greift typische Gefühle wie Eifersucht, Unsicherheit und das Wiederfinden von Nähe und Liebe sehr einfühlsam auf. Für Kinder, die selbst in dieser Situation stehen, kann die Geschichte tröstlich und bestärkend wirken. Genau darin liegt auch der pädagogische Wert des Buches. Es zeigt,dass schwierige Gefühle normal sind – und dass man Wege finden kann, mit ihnen umzugehen. Es lädt zu Gesprächen über Familienzusammenhalt, Veränderungen und eigene Emotionen ein.
Die Illustrationen sind sehr bunt, großflächig und insgesamt ansprechend, wobei der Textanteil eher gering ist. Das macht das Buch besonders gut zum Vorlesen geeignet, vor allem für jüngere Kinder. Für ältere Kinder, die schon selbst lesen, ist die Geschichte zu kurz.
Im Gegensatz zu den Illustrationen zur Natur- und Pflanzenwelt wirken die gezeichneten Figuren etwas ungewöhnlich – stellenweise sogar leicht gruselig, was je nach Kind unterschiedlich ankommen kann. Mir persönlich habe die Figuren nicht zu gesagt.
Die Handlung hat einen fantasievollen, magischen Charakter, ist also bewusst nicht realistisch, sondern spielt mit Traum- und Wunschbildern. Das schafft viel Raum für Vorstellungskraft, nimmt der Geschichte aber auch etwas Tiefe und ist insgesamt wenig innovativ.
Im Großen und Ganzen ist das Buch nett, liebevoll erzählt und optisch auffällig, aber kein außergewöhnliches Highlight im Bereich der Kinderbücher. Für Familien in einer Umbruchphase kann es dennoch eine schöne, unterstützende Lektüre sein.

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Veröffentlicht am 14.11.2025

Eine Lebensgeschichte voller Eigenheit und Wärme

Mr. Saitos reisendes Kino
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"Ich wurde 1927 auf einer Tanzfläche in Buenos Aires gezeugt..." mit diesen doch eher ungewöhnlichen Worten beginnt der Roman "Mr. Saitos reisendes Kino". Erzählt wird die außergewöhnliche Lebensgeschichte ...

"Ich wurde 1927 auf einer Tanzfläche in Buenos Aires gezeugt..." mit diesen doch eher ungewöhnlichen Worten beginnt der Roman "Mr. Saitos reisendes Kino". Erzählt wird die außergewöhnliche Lebensgeschichte von Lita und ihrer Mutter Fabiola, die ihre Heimat verlassen mussten und auf einer Insel vor der Küste Neufundlands landen und bleiben. Lita, eigentlich mit vollem Namen Carmelita, ist ein fantasievolles und aufgewecktes Mädchen, das sich eien ganz normale Mutter wünscht. Denn Fabiola ist alles andere als eine normale Mutter. Beide Figuren sind etwas schrullig und wahnsinnig einzigartig. Das gilt aber nicht nur für die beiden Hauptfiguren, sondern auch für alle anderen Figuren der Insel. Jede von ihnen ist mit viel Liebe zum Detail gestaltet worden. Ich habe mich sofort in alle Figuren des Romans verliebt, weil sie so menschlich und nahbar waren mit ihren kleinen Eigenheiten. Durch diese einzigartigen Figuren trat die eigentliche Handlung etwas in der Hintergrund. Tatsächlich habe mich eine relativ lange Zeit gefragt, was der Titel des Romans mit der Geschichte zu tun hat, da ich vergleichsweise lange auf Mr. Saitos und sein Wanderkino warten musste. Das Warten lohnt sich aber definitiv, da auch er eine sympathische Figur ist und das Leben aller auf den Kopf stellt. Mir hat es richtig gut gefallen, dass man Lita und Fabiola über Jahre hinweg begleitet und ihre Entwicklungen mitverfolgt. Das ist selten und hat mich überzeugt, vor allem da die Geschichte gut erzählt wird. Großartige Spannung kommt allerdings nicht auf, was allerdings bei diesen tollen Figuren und ihren Lebensgeschichten auch gar nicht benötigt wird.

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Veröffentlicht am 12.11.2025

Die Macht der Zeit

Die gestohlene Zeit
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Wer die Zeit beherrscht, der herrscht über alles und jeden. Diesen Gedanken hatte ich tatsächlich nach der Lektüre des Jugendbuchs "Die gestohlene Zeit", das mich sehr beeindruckt hat. Vor dem Lesen des ...

Wer die Zeit beherrscht, der herrscht über alles und jeden. Diesen Gedanken hatte ich tatsächlich nach der Lektüre des Jugendbuchs "Die gestohlene Zeit", das mich sehr beeindruckt hat. Vor dem Lesen des Buches habe ich mir ehrlich gesagt wenig Gedanken über die Zeit und ihre Einteilung gemacht. Dass ein Tag 24 Stunden hat, eine Stunde 60 Minuten und so weiter war für mich völlig normal und eine andere Möglichkeit der Einteilung wäre mir auch nie in den Sinn gekommen. Umso spannender fand ich die Idee innerhalb des Buches, dass man Zeit auch ähnliche wie andere Maßstäbe unterteilen könnte. Das klingt jetzt erst einmal ziemlich trocken, aber das Buch schafft es mit seinen Figuren dem Ganzen Spannung einzuhauchen. Issac als Hauptfigur fand ich sofort sympathisch und auch Hattie als sein weiblicher "Sidekick" hat mir gut gefallen. Beide entsprechen nicht den typischen Rollenklischees. Vielmehr ist Hattie die mutigere und sportlichere wohingegen Isaac, derjenige mit Köpfchen ist. Das fand ich wirklich super, auch wenn es ein bisschen schematisch wirkte.
Das empfohlene Lesealter von 10 Jahren passt im Großen und Ganzen, wobei gerade die Ausführungen zur Zeit und zu den Uhren zum Teil rechr fachmännisch wirkten vor allem durch die Fachbegriffe. Ich könnte mir vorstellen, dass das einige Kinder in dem Alter weniger interessiert.
Zu erwähnen wären außerdem die tollen Illustrationen, die der Geschichte auch optisch Leben eingehaucht haben! Ich habe es sehr genossen Isaac und Hattie bei ihrem Abenteuer zu begleiten!

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