Profilbild von LeosUniversum

LeosUniversum

Lesejury Star
offline

LeosUniversum ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit LeosUniversum über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.02.2026

Das Schicksal hat sie zusammengeführt. Aber es könnte sie auch wieder auseinanderreißen…

We used to be Magic
0

Inhalt:
Die 18-jährige Audrey, ein Nachwuchsmodel aus der britischen Provinz, findet sich zum ersten Mal im schillernden und überwältigenden New York wieder. Fernab von Zuhause versucht sie, in der Modewelt ...

Inhalt:
Die 18-jährige Audrey, ein Nachwuchsmodel aus der britischen Provinz, findet sich zum ersten Mal im schillernden und überwältigenden New York wieder. Fernab von Zuhause versucht sie, in der Modewelt Fuß zu fassen, als sie Ezra begegnet. Ezra ist ebenfalls 18 Jahre alt und kehrt nach einer schwierigen Zeit in England nach New York zurück – mit einer gebrochenen Nase und einem gebrochenen Herzen. Obwohl Ezra eine schwierige Vergangenheit mit sich trägt, fühlen sich Audrey und Ezra sofort zueinander hingezogen. Alles zwischen ihnen wirkt leicht, intensiv und fast magisch. Doch während Audrey mit den dunklen Seiten der Modeindustrie konfrontiert wird und Ezra von seiner Vergangenheit eingeholt wird, steht ihre junge Liebe vor der Frage, ob Gefühle allein ausreichen, um all das zu überstehen.

Meinung:
Diese Geschichte hat mich leiser gepackt, als ich erwartet hatte – und dafür umso nachhaltiger. Diese Romance lebt nicht von großen, dramatischen Plot-Twists, sondern von Atmosphäre, Emotionen und Figuren, die sich echt anfühlen. Audrey und Ezra sind beide erst 18, und genau das merkt man ihren Gedanken, Entscheidungen und Unsicherheiten an – aber auf eine sehr ehrliche, nachvollziehbare Weise. Audrey ist eine Protagonistin, die ich sofort mochte. Sie ist ehrgeizig, neugierig und sensibel, ohne dabei naiv zu wirken. Besonders stark fand ich, wie ihre anfängliche Faszination für die Modewelt langsam Risse bekommt. Die Konfrontation mit den Schattenseiten der Branche wirkt nicht sensationsheischend, sondern ruhig, fast beiläufig – und gerade deshalb umso eindringlicher. Ezra ist für mich das emotionale Zentrum des Romans. Seine Geschichte, nach dem Tod seiner Mutter aus seinem vertrauten Leben gerissen und von seinem Vater nach England abgeschoben worden zu sein, erklärt seine innere Zerrissenheit auf schmerzhafte Weise. Er wirkt oft verloren, beobachtend, manchmal verschlossen – und genau das macht ihn so greifbar. Seine Rückkehr nach New York fühlt sich nicht wie Heimkommen an, sondern wie ein vorsichtiges Annähern an etwas, das er eigentlich nie richtig verarbeiten durfte. Die Liebesgeschichte zwischen Audrey und Ezra ist ein klassischer Slow Burn. Sehr langsam, sehr ruhig, manchmal fast schmerzhaft zögerlich. Wer Action oder schnelle Eskalation erwartet, wird hier nicht fündig. Aber ich mochte genau dieses vorsichtige Annähern, diese Gespräche, Blicke und das ständige Gefühl, dass beide mehr fühlen, als sie auszusprechen wagen. Ja, manche Kommunikationsprobleme wiederholen sich, und stellenweise hätte ich mir etwas mehr Leichtigkeit oder Dynamik gewünscht. Trotzdem hat mich ihre Verbindung überzeugt, weil sie sich nicht perfekt, sondern verletzlich und echt anfühlt. Was besonders hängen bleibt, ist dieses Gefühl von Übergang: vom Teenagersein ins Erwachsenwerden, von Träumen zu Realität, von Magie zu Verantwortung. Und genau darin liegt für mich die Stärke dieses Romans.

Fazit:
„We used to be MAGIC“ von Bea Ingalls ist eine gefühlvolle Coming-of-Age-Romance, die mit leisen Tönen, intensiver Atmosphäre und glaubwürdigen Figuren überzeugt. Audrey und Ezra sind zwei junge Menschen an einem Wendepunkt ihres Lebens, deren Liebe ebenso zart wie kompliziert ist. Das glamouröse New York trifft hier auf emotionale Tiefe und echte Verletzlichkeit. Von mir gibt es daher verdiente 4 von 5 Sternchen.

Veröffentlicht am 08.02.2026

Ein liebevoll gestaltetes, altersgerechtes Stickerheft

Wieso? Weshalb? Warum? junior Stickerheft - Kindergarten
0

Inhalt:
Das Stickerheft nimmt schon die Kleinsten mit in den Alltag im Kindergarten. In großen, übersichtlichen Szenen lernen Kinder typische Räume, Abläufe und Situationen kennen – vom Spielen über den ...

Inhalt:
Das Stickerheft nimmt schon die Kleinsten mit in den Alltag im Kindergarten. In großen, übersichtlichen Szenen lernen Kinder typische Räume, Abläufe und Situationen kennen – vom Spielen über den Morgenkreis bis zum Ausruhen. Mithilfe von über 150 Stickern werden die Bilder ergänzt, kleine Aufgaben gelöst und einfache Rätsel bearbeitet, etwa zu Gefühlen oder Tätigkeiten. Eine große Ausklappseite lädt dazu ein, den Kindergartenalltag noch einmal besonders ausführlich zu entdecken und zu gestalten.

Meinung:
Dieses Stickerheft hat mich sofort überzeugt, weil es genau dort ansetzt, wo kleine Kinder stehen: neugierig, verspielt und mit dem Bedürfnis, ihre Welt zu verstehen. Der Kindergarten ist für viele ein großer Schritt, und hier wird er nicht erklärt, sondern erlebbar gemacht. Die Szenen wirken vertraut, warm und überhaupt nicht überfordernd. Alles ist klar strukturiert, aber dennoch lebendig genug, um immer wieder Neues zu entdecken. Besonders schön finde ich, wie selbstverständlich Vielfalt dargestellt wird. Unterschiedliche Kinder, Erwachsene und Lebensrealitäten sind einfach da, ohne dass sie erklärt oder hervorgehoben werden müssen. Genau so sollte es sein. Kinder erkennen sich wieder oder lernen andere kennen, ganz nebenbei und ohne große Worte. Die Sticker sind ein echtes Highlight: gut greifbar, stabil und in einer Menge vorhanden, die wirklich lange Beschäftigung ermöglicht. Durch die Markierungen wissen Kinder schnell, wo ein Sticker hingehört, was Frust vermeidet und Erfolgserlebnisse schafft. Gleichzeitig regen die kleinen Aufgaben dazu an, genauer hinzusehen, zu vergleichen, zuzuordnen und ins Gespräch zu kommen. Gerade das macht das Heft so wertvoll, denn es ist nicht nur eine stille Beschäftigung, sondern ein wunderbarer Anlass für Austausch zwischen Kind und Begleitperson. Auch die ausklappbare Panorama-Seite ist großartig. Sie lädt zum ausgiebigen Stickern ein und kann danach sogar weiterverwendet oder aufgehängt werden. Insgesamt wirkt das Heft sehr hochwertig, gut durchdacht und exakt auf die Fähigkeiten von Kindern ab zwei Jahren abgestimmt. Es macht Spaß, fördert ganz nebenbei Feinmotorik und Sprache und vermittelt ein positives, sicheres Gefühl rund um den Kindergartenalltag.

Fazit:
„Wieso? Weshalb? Warum? junior Stickerheft – Kindergarten“ mit Illustrationen von Rebecca Mönch ist ein liebevoll gestaltetes, altersgerechtes Stickerheft, das den Kita-Alltag spielerisch und verständlich näherbringt. Es verbindet Kreativität, erstes Sachwissen und motorische Förderung auf überzeugende Weise. Ein ideales Geschenk für den Kindergartenstart oder einfach für zwischendurch. Von mir gibt es 5 von 5 Sternchen.

Veröffentlicht am 08.02.2026

Ein liebevoll gestaltetes Mitmach-Heft, das Kinder spielerisch in die faszinierende Welt der Urzeit einführt

Wieso? Weshalb? Warum? junior Stickerheft - Dinosaurier
0

Inhalt:
Dieses Stickerheft lädt schon die Kleinsten dazu ein, die Welt der Dinosaurier zu entdecken. In großen, übersichtlichen Szenen werden bekannte Urzeitgiganten vorgestellt, die mit über 150 Stickern ...

Inhalt:
Dieses Stickerheft lädt schon die Kleinsten dazu ein, die Welt der Dinosaurier zu entdecken. In großen, übersichtlichen Szenen werden bekannte Urzeitgiganten vorgestellt, die mit über 150 Stickern zum Leben erweckt werden können. Kinder ordnen Dino-Babys ihren Familien zu, vervollständigen Saurier im Museum und lösen einfache Rätsel mithilfe der Aufkleber. Kurze Texte vermitteln erstes Wissen, während eine große Ausklappseite zusätzlichen Raum zum Entdecken und Gestalten bietet.

Meinung:
Dieses Stickerheft ist ein wunderbarer erster Zugang zu einem Thema, das Kinder seit Generationen fasziniert. Dinosaurier üben eine ganz besondere Anziehungskraft aus, und hier wird diese Begeisterung perfekt aufgegriffen – ohne zu überfordern und genau auf Augenhöhe der Jüngsten. Die Szenen sind groß, klar und liebevoll illustriert, sodass Kinder sofort wissen, was sie sehen, und dennoch immer wieder neue Details entdecken können. Besonders gelungen finde ich die Balance zwischen freiem Stickern und gezielten Aufgaben. Einerseits dürfen Kinder kreativ werden und ihre Dinosaurierwelt nach eigenen Vorstellungen gestalten, andererseits gibt es kleine Rätsel, bei denen genaues Hinschauen und Zuordnen gefragt ist. Das sorgt für Abwechslung und verhindert, dass das Heft „einfach nur“ beklebt wird. Ganz nebenbei werden dabei Feinmotorik, Konzentration und erstes Sachwissen gefördert – ohne dass es sich wie Lernen anfühlt. Die Sticker selbst sind hochwertig, gut ablösbar und perfekt auf kleine Hände abgestimmt. Frust durch zerreißende Aufkleber bleibt aus, was gerade bei Kindern ab zwei Jahren enorm wichtig ist. Die kurzen Texte sind knapp gehalten, aber informativ genug, um Neugier zu wecken und Gesprächsanlässe zu schaffen. Dadurch eignet sich das Heft wunderbar für gemeinsames Entdecken: Man klebt, schaut, erklärt, staunt und kommt automatisch ins Gespräch über die riesigen Tiere aus der Urzeit. Das absolute Highlight ist die große Ausklappseite. Sie wirkt fast wie ein kleines Panorama und lädt dazu ein, besonders lange daran zu verweilen. Insgesamt macht das Heft einen sehr wertigen, durchdachten Eindruck und zeigt, wie gut sich Spiel, Kreativität und Wissen miteinander verbinden lassen. Für kleine Dino-Fans ist es nicht nur eine Beschäftigung, sondern ein echtes Erlebnis.

Fazit:
„Wieso? Weshalb? Warum? junior Stickerheft – Dinosaurier“ mit Illustrationen von Ruby Warnecke ist ein liebevoll gestaltetes Mitmach-Heft, das Kinder spielerisch in die faszinierende Welt der Urzeit einführt. Es verbindet Sticker-Spaß mit ersten Wissensimpulsen und fördert ganz nebenbei Feinmotorik und Neugier. Ein ideales Geschenk für kleine Dino-Begeisterte ab zwei Jahren. Von mir gibt es 5 von 5 Sternchen.

Veröffentlicht am 08.02.2026

Die Story konnte mich emotional nicht wirklich abholen

Botanic Hearts
0

Inhalt:
Nach einem verheerenden Hurricane verlieren Tansy, alleinerziehende Mutter und engagierte Bibliotheksleiterin, und ihr Team ihre geliebte Bücherei. Während sie mit ihrer Tochter Briar bald wieder ...

Inhalt:
Nach einem verheerenden Hurricane verlieren Tansy, alleinerziehende Mutter und engagierte Bibliotheksleiterin, und ihr Team ihre geliebte Bücherei. Während sie mit ihrer Tochter Briar bald wieder in ihr Zuhause zurückkehren kann, muss die Bibliothek für mehrere Monate in den botanischen Garten umziehen – ein Ort, der so gar nicht zum vertrauten Bibliotheksalltag passen will. Dort trifft Tansy auf Jack, den angehenden Direktor des Gartens, der ihr und ihrem Team deutlich zeigt, dass sie dort eigentlich nicht willkommen sind. Erschwerend kommt hinzu, dass er derselbe Mann ist, der sie während des Hurricanes gerettet hat – etwas, das Tansy nur noch nervöser macht.

Meinung:
Obwohl die Ausgangssituation viel Potenzial bietet, konnte mich die Geschichte um Tansy und Jack leider nicht richtig berühren. Die Kombination aus Büchern und Pflanzen, die eigentlich so viel Charme verspricht, bleibt für meinen Geschmack eher oberflächlich. Viele Szenen fühlen sich zwar angenehm an, aber dieser gewisse Funke, der eine Romance lebendig macht, wollte bei mir nicht überspringen. Die Handlung verläuft recht vorhersehbar, und auch zwischen Tansy und Jack hätte ich mir mehr Tiefe, mehr Spannung und mehr emotionale Reibung gewünscht. Besonders gestört haben mich allerdings sprachliche Ungenauigkeiten, allen voran der falsche Kasus nach „wegen“. Für mich ist das wie ein kleiner Stolperstein, der den Lesefluss stört – es heißt nun einmal wegen des Regens oder wegen eines Boilers und nicht wegen dem Regen oder wegen einem Boiler. Vielleicht ist das pedantisch, aber für mich gehört korrekte Sprache einfach zum Leseerlebnis dazu. Insgesamt war die Geschichte nett, aber eben nicht mehr.

Fazit:
„Botanic Hearts: Books are her love language. Flowers are his…“ von Melanie Sweeney erzählt eine sanfte, angenehme Romance rund um Tansy, Jack und einen unfreiwilligen Ortswechsel. Trotz charmantem Setting blieb die Geschichte für mich eher oberflächlich und konnte mich emotional nicht wirklich abholen. Auch sprachliche Fehler haben das Lesegefühl etwas getrübt. Insgesamt vergebe ich deshalb 3,5 von 5 Sternchen.

Veröffentlicht am 08.02.2026

Noch nie war es so heiß in der Küche…

The Heat is on – Something‘s Cooking Between Us
0

Inhalt:
Ein Undercover-Einsatz führt den erfahrenen FBI-Agenten Dwight mitten hinein in die Hitze einer italienischen Restaurantküche in New York. Dort soll er unauffällig eine Familie ausspionieren, die ...

Inhalt:
Ein Undercover-Einsatz führt den erfahrenen FBI-Agenten Dwight mitten hinein in die Hitze einer italienischen Restaurantküche in New York. Dort soll er unauffällig eine Familie ausspionieren, die im Verdacht steht, Verbindungen zur Unterwelt zu haben. Sein Plan gerät allerdings ins Wanken, als er auf Julia trifft – die schlagfertige Tochter des Restaurantbesitzers, die sich weder beeindrucken noch kontrollieren lässt. Zwischen Misstrauen, Geheimnissen und jeder Menge hitziger Wortgefechte entsteht eine Nähe, die für beide gefährlicher wird als ursprünglich gedacht.

Meinung:
Ich hatte mit diesem Roman wirklich viel Spaß – vor allem wegen der Dialoge. Die Schlagabtausche zwischen Julia und Dwight sind schnell, frech und oft einfach herrlich überzogen. Genau dieser Humor trägt die Geschichte für mich und macht sie extrem unterhaltsam. Man merkt, dass Felicia Kingsley ein Talent dafür hat, Dynamik zwischen Figuren zu schreiben, die sich nichts schenken und sich trotzdem (oder gerade deswegen) näherkommen. Julia ist eine Protagonistin, die aneckt. Sie ist stur, laut, manchmal unfair, aber genau das macht sie auch glaubwürdig. Ihre Vergangenheit, ihre Krankheit und die überfürsorgliche Familie erklären vieles von ihrem Verhalten, ohne dass sie dadurch weichgespült wird. Dwight wiederum ist dieser fast schon zu perfekte RomCom-Held: charmant, kompetent, innerlich zerrissen und natürlich viel zu nett für seine eigene Undercover-Mission. Ihre Beziehung lebt weniger von leisen Momenten als von Reibung, Chaos und Emotionen – und das funktioniert überraschend gut. Gleichzeitig hatte ich aber auch öfter das Gefühl: „Das kenne ich alles schon.“ FBI-Agent undercover, Mafia-Vibes, Enemies to Lovers, Forbidden Romance – das ist nicht neu, sondern wirkt stellenweise wie eine Sammlung bekannter Filmszenen, die in Romanform gegossen wurden. Manche Szenen waren oft auch zu zugespitzt, zu drüber, zu sehr auf Effekt geschrieben. Gerade in emotionalen oder dramatischen Momenten hätte ich mir hier und da etwas mehr Zurückhaltung gewünscht. Trotzdem habe ich das Buch gern gelesen. Es ist leicht, witzig, flott erzählt und verliert sich nicht in unnötiger Schwere, obwohl durchaus ernste Themen angesprochen werden. Für mich war das genau die Art Geschichte, bei der man weiß, was man bekommt.

Fazit:
„The Heat is on – Something’s Cooking Between Us“ von Felicia Kingsley ist eine spritzige Romantic Comedy mit viel Wortwitz, starken Schlagabtauschen und einer ordentlichen Portion Drama. Auch wenn die Handlung sehr klischeehaft und stellenweise etwas überzogen wirkt, überzeugt der Roman durch Humor, Tempo und sympathische Figuren. Perfekt für alle, die bekannte Tropes lieben und sich einfach gut unterhalten lassen möchten. Von mir gibt es daher 4 von 5 Sternchen.