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Veröffentlicht am 21.03.2021

Alice im Wunderland und Lewis Caroll

Die Erfindung von Alice im Wunderland
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Die Erfindung von Alice im Wunderland wie alles begann von Peter Hunt aus dem wbgTheiss Verlag ist 2020 mit 122 Seiten in DinA4 Format erschienen.
Das Sachbuch von dem Literaturprofessor Peter Hunt zeigt ...

Die Erfindung von Alice im Wunderland wie alles begann von Peter Hunt aus dem wbgTheiss Verlag ist 2020 mit 122 Seiten in DinA4 Format erschienen.
Das Sachbuch von dem Literaturprofessor Peter Hunt zeigt die Ursprünge des immer noch weltweiten beliebten , phantastischen Kinderbuches und das Leben seines Autors Charles Lutwidge Dodgson mit Künstlernamen Lewis Caroll.
Das Buch enthält zahlreiche Zeichnungen und Fotografien aus der damaligen Zeit.
Peter Hunt zeigt Hintergründe der verrückten Geschichten um Alice und den Hutmacher auf, die viel Kritik an der viktorianischen Gesellschaft mit Satire und Humor in einem harmlosen Kinderbuch versteckt hat. Dazu haben die Geschichten noch private Scherze die den Autor mit den drei Töchtern seines Dekans der Universität verbindet Alice ,die mittlere Tochter als Namensgeberin der Romanfigur, ist dieser äußerlich im Roman nicht ähnlich.
Aber das sind auch von diesem Autor und anderen Literaturwissenschaftlern nur Spekulationen über die Gesellschaftskritik und satirischen Elementen über bekannte Persönlichkeiten aus dieser Zeit.
Das Leben Lewis Carolls wird hier auch ausführlich betrachtet.

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Veröffentlicht am 21.03.2021

Guter Einblick ins Berliner Leben der 20ziger Jahre.

Polizeiärztin Magda Fuchs – Das Leben, ein ewiger Traum
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Das Leben ein ewiger Traum - Die Polizeiärztin von Helene Sommerfeld,erschienen 2021 im dtv Verlag mit mit 569 Seiten.

Es ist der erste Band einer Trilogie,auf die zwei folgenden Bücher freue ich mich ...

Das Leben ein ewiger Traum - Die Polizeiärztin von Helene Sommerfeld,erschienen 2021 im dtv Verlag mit mit 569 Seiten.

Es ist der erste Band einer Trilogie,auf die zwei folgenden Bücher freue ich mich schon sehr.

Das Cover zeigt eine junge energische Frau,im Hintergrund das Brandenburger Tor in Berlin.

1920 kommt Magda Fuchs aus dem beschaulichen Hildesheim als neue Polizeiärztin ins modäne Berlin,wo es viel liberaler und freizügiger zugeht ,als im Rest des Landes. Trotz allem herrscht auch hier nach dem Krieg eine große Armut und Not in vielen Bevölkerungsteilen.Nach einem schweren Schicksalsschlag versucht sie ihr Leben neu zu ordnen und es aktiv zu gestalten. Die Fürsogerin Ina und die Rechtsanwältin Ruth sind auch so aktive und unkonventionelle Frauen wie Magda und werden zu Freundinnen. Sie versuchen ihre kleine Welt ein wenig besser zu machen und kümmern sich um die Ärmsten der Gesellschaft,hier besonders um die Kinder.

Dann gibt es noch einen jungen Kommissar der Magda nicht nur beruflich zur Seite steht. Celia,die aus ihrer unglücklichen Ehe ausbrechen will und Medizin studieren möchte. Und Doris,die den Traum hat berühmt zu werden,aber das wollen sehr viele zu dieser Zeit.

Mir gefällt die Schilderung der Lebensumstände der verschiedenen Gesellschaftsschichten und auch die medizinischen und kriminalistischen Hintergründe zu der damaligen Zeit. Und auch,dass die Frauen aktiv ihr Leben gestalten, ihre Träume verwirklichen und den Leuten zur Seite stehen mit denen es das Schicksal nicht gut meint.

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Veröffentlicht am 14.03.2021

Zuviel des Guten

Solange es Schmetterlinge gibt
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"Solange es Schmetterlinge gibt" von Hanni Münzer 2017 im Eisele Verlag mit 384 Seiten erschienen. Das Buch ist eigentlich eine Fortsetzung der Romane "Honigtod" und "Marlene", bzw. hat die altgewordene ...

"Solange es Schmetterlinge gibt" von Hanni Münzer 2017 im Eisele Verlag mit 384 Seiten erschienen. Das Buch ist eigentlich eine Fortsetzung der Romane "Honigtod" und "Marlene", bzw. hat die altgewordene Trudi als Nebenfigur,die Protagonistin der vorherigen Romane und hier die heimliche Hauptperson.

In dem Roman wurden für meinen Geschmack zuviele Geschichten gepackt, mal ein Kriminalfall, eine Liebesgeschichte, eine Familientragödie und ein Bezug auf die Kriegszeit/ NS-Zeit.Ich habe bestimmt noch Aspekte vergessen.

In diesem Buch geht es zuerst um Penelope,der anfangs durch einen Rückblick in ihre Kindheit viel Mut und Courage attestiert wird. Sie lebt alleine und kümmert sich um ihre ältere Nachbarin Trudi. Dazu gibt es schon einige Rückblenden. Penelopes Verhältnis zur Mutter ist getrübt,dazu bekommt der Leser auch Hintergrundinformationen. Nun zieht ein neuer Nachbar Jason ein , der arbeitet bei der Kriminalpolizei. Es beginnt sowohl ein Kriminalfall,als auch eine Liebesgeschichte. Der Leser bekommt Hintergründe zu Penelopes Schicksalsschlägen. Dann rückt Trudi in den Vordergrund mit ihrer Geschichte. Hmm, das war mir einfach zuviel für ein Buch mit nichtmal 400 Seiten.

Positiv fand ich die Wandlung die Penelope im Verlauf des Romans gemacht hat.

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Veröffentlicht am 12.03.2021

gefährliches Helgoland

Die Toten auf Helgoland
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" Die Toten von Hegoland " von Anna Johannsen ist schon der 7 Band dieser Reihe,aber mein erstes Buch der Autorin.

Man kann das Buch gut ohne die Vorgänger zu kennen lesen,es gibt einige Erklärungen ...

" Die Toten von Hegoland " von Anna Johannsen ist schon der 7 Band dieser Reihe,aber mein erstes Buch der Autorin.

Man kann das Buch gut ohne die Vorgänger zu kennen lesen,es gibt einige Erklärungen auf frühere Ereignisse.

Das Cover zeigt wohl einen Teil der Insel mit einem bedrohlich dunkelen Himmel, es gefällt mir gut.

Auf Helgoland werden zwei Tote gefunden,es sieht zunächst nach einer Beziehungstat aus,bis man feststellt,dass der Mann ein verdeckter Ermittler war. Dann wird es spannend und die Inselkommissarin hat ihren Einsatz. Es geht auch um Clan-Kriminalität und Filz in der Polizeibehörde,Bestechungen und Erpressungen. Wirklich viel los für so eine kleine Insel.

Der Krimi ist spannend und flüssig geschrieben,man erfährt viel Privates über die Ermittler,einzig mir fehlte ein wenig Humor bei dem Buch.

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Veröffentlicht am 08.03.2021

Zu wenig Gegenwart

Nächstes Jahr in Berlin
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"Nächstes Jahr in Berlin" von Astrid Seeberger ist 2021 mit 252 Seiten im Urachhaus Verlag erschienen.

Es ist die Familiengeschichte der Autorin,die mit dem Tod der Mutter Rose beginnt . Astrid , in Schweden ...

"Nächstes Jahr in Berlin" von Astrid Seeberger ist 2021 mit 252 Seiten im Urachhaus Verlag erschienen.

Es ist die Familiengeschichte der Autorin,die mit dem Tod der Mutter Rose beginnt . Astrid , in Schweden lebend, kommt nach Deutschland zurück und kümmert sich um Beerdigung und die Wohnung der Mutter. Dabei kommen viele Erinnerungen auf , an die Eltern,Großeltern,Onkel und Tanten.

Die Beschreibung der schweren Zeit des Krieges,der Nachkriegszeit berührt sehr,auch das neben vielem anderen ,immer nicht nur Erinnerungen auch Gewohnheiten,Rituale der Verstorbenen zurückbleiben Das ist insgesamt schon sehr emotional geschrieben.

Die Ich-Erzählerin wechselt immer wieder kapitelweise die Zeiten ,wobei mir die Gegenwart zu kurz kommt,ich erfahre zu wenig über die Ich-Erzählerin. Zumindest habe ich diesen Eindruck und ich kann zu der eigentlichen Protagonistin keine richtige Beziehung als Leser aufbauen. Mir ist der Großvater und Rose da näher. Aber sympathisch sind mir die Figuren auch nicht geworden Vielleicht ist das auch Absicht,aber mich stört es an dem Buch. Die Familiengeschichte hat mich nicht gefangen,obwohl ich sonst sehr gerne über diese Zeiten lese.

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