Drei Namen, drei Schicksale: ein Lesehighlight!
Die NamenFlorence Knapps Debütroman „Die Namen“ zeichnet drei parallele Lebenswege einer Familie nach, die von einer einzigen Namenswahl im Jahr 1987 geprägt werden: Bear, Julian oder Gordon. Die Geschichte springt ...
Florence Knapps Debütroman „Die Namen“ zeichnet drei parallele Lebenswege einer Familie nach, die von einer einzigen Namenswahl im Jahr 1987 geprägt werden: Bear, Julian oder Gordon. Die Geschichte springt in Sieben-Jahres-Abständen vorwärts und verwebt Themen wie familiäre Liebe, Trauma, häusliche Gewalt und unendliche Möglichkeiten zu einem fesselnden Geflecht. Es ist eine emotionale Reise, die zeigt, wie eine mutige Entscheidung Wellen durch Generationen schlägt – absolut genial konzipiert!
Knapp behandelt häusliche Gewalt, Machtmissbrauch und die Dynamiken einer Beziehung besonders eindringlich. Während Coras Mann Gordon nach außen bewundert wird, offenbart sich zu Hause seine brutale Seite. Damit verbunden ist die Frage nach patriarchalen Mustern über Generationen hinweg und ob es möglich ist, diese Kreisläufe zu durchbrechen.
Mit Cora, der Mutter, fühlt und bangt man auf jeder Seite mit; ihr Sohn in seinen drei Versionen berührt einen auf einzigartige Weise. Der Roman hat mich von der ersten Seite an gefesselt. Der Schreibstil ist so unfassbar gut, dass ich keine einzige Seite überfliegen wollte. „Die Namen“ wird mein Lesehighlight 2026. Ich kann es nur wärmstens empfehlen und freue mich schon jetzt auf weitere Romane von Florence Knapp.