Cover-Bild Spicy Files
Band 1 der Reihe "Spicy Files"
(8)
  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
19,95
inkl. MwSt
  • Verlag: umland verlag
  • Themenbereich: Belletristik
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 408
  • Ersterscheinung: 02.06.2025
  • ISBN: 9783982736709
Dominique Elsaesser

Spicy Files

EIN BrüsselKRIMI
Brüssel an einem Spätsommertag
Inspektor Marcel Vermeylen empfängt einen nicht alltäglichen Besucher - der Notar Dominique de Lasteyrie händigt ihm einen Brief des englischen Schmierenjournalisten Trevor Chesterfield aus, der unter mysteriösen Umständen ums Leben gekommen ist.
Marcel findet heraus, dass Trevor zahlreiche Mitglieder des Brüsseler Establishments mit ihren pikanten Geheimnissen erpresst hat.
Der Inspektor weiß zunächst nicht, wo er bei diesen "Spicy Files" ansetzen soll - es gibt unzählige Verdächtige, und alle haben viel zu verlieren. Zudem hat sein spießiger Vorgesetzter wenig Lust, sich die Finger an einem hochbrisanten Fall zu verbrennen, und will die Angelegenheit an den Staatsschutz übergeben. Der aufmüpfige Inspektor beschließt, auf eigene Faust zu ermitteln. Für Marcel beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit, der ihn immer tiefer in den Brüsseler Sumpf aus Eitelkeit und Vertuschung führt. Und nicht zuletzt in die Vergangenheit seines Landes.
"Spicy Files" ist der erste Band der Krimireihe um den gewitzten Brüsseler Inspektor Marcel Vermeylen.

Dieses Produkt bei deinem lokalen Buchhändler bestellen

Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.02.2026

Spannender Krimi mit interessanten Charakteren.

0

Das Cover finde ich toll gestaltet und hat mich neugierig auf die Handlung gemacht. Die vielen Details gefalle mir sehr gut und auch der Titel ist gut gewählt.

Inspektor Marcel Vermeylen ist doch sichtlich ...

Das Cover finde ich toll gestaltet und hat mich neugierig auf die Handlung gemacht. Die vielen Details gefalle mir sehr gut und auch der Titel ist gut gewählt.

Inspektor Marcel Vermeylen ist doch sichtlich überrascht, als ein Notar ihn eines Tages aufsucht.Er soll ein Schreiben seines Klienten überbringen. Der englische Journalist Trevor Chesterfield ist bei der Hausarbeit überraschend verstorben, doch bald stellt sich die Frage, ob das wirklich ein Unfall war? Der Journalist kannte viele pikante Geheimnisse der Mitglieder des Brüssler Establishment. Hat er sie damit sogar erpresst? Dann würde es so einige Verdächte geben. Aber auch auf Arbeit muss sich Inspektor Marcel Vermeylen eisigen Gegenwind stellen, sein Vorgesetzter möchte den Fall lieber an den Staatsschutz geben. Jedoch ist Inspektor Marcel Vermeylen nicht bereits dazu, der eigenwillige Inspektor ermittelt weiter und gerät dabei in einen Sumpf aus Lügen und Intrigen. Wird er die Wahrheit finden?

Der Krimi hat mir sehr gut gefallen, ich mochte Inspektor Marcel Vermeylen als Charakter sehr, sein eigenwilliger Charakter haben der Handlung eine tolle Dynamik gegeben. Der Fall war bis zum Ende spannend und der Schreibstil war angenehm zu lesen. Ich empfehle das Buch auf jeden Fall weiter.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 27.01.2026

Politik, Pommes und Paranoia – ein EU-Krimi mit Biss und Augenzwinkern

0

Mit Spicy Files ist Dominique Elsaesser ein ebenso spannender wie ungewöhnlicher Kriminalroman gelungen, der politische Brisanz, Humor und europäisches Flair auf überzeugende Weise verbindet. Der Fall ...

Mit Spicy Files ist Dominique Elsaesser ein ebenso spannender wie ungewöhnlicher Kriminalroman gelungen, der politische Brisanz, Humor und europäisches Flair auf überzeugende Weise verbindet. Der Fall ist hoch brisant, die Verstrickungen reichen bis in die höchsten Kreise, und doch bleibt die Geschichte stets nahbar, lebendig und überraschend leichtfüßig erzählt.



Im Zentrum steht Kommissar Marcel, eine sympathische, klug gezeichnete Hauptfigur, deren Gedankengänge man als Leserin jederzeit nachvollziehen kann. Man hat fast das Gefühl, ihm direkt in den Kopf zu schauen. Seine Überlegungen sind logisch, manchmal selbstironisch, oft humorvoll – und genau das macht ihn so menschlich. Die lockere, oft augenzwinkernde Art, mit der er und seine Kolleginnen agieren, sorgt dafür, dass der Roman trotz ernster Themen nie schwer oder belehrend wirkt.



Besonders gelungen ist die Darstellung der EU und ihres Umfelds. Brüssel wird nicht nur als politisches Machtzentrum gezeigt, sondern als lebendige Stadt mit Geschichte, Kultur und Alltag. Die europäischen Verstrickungen, institutionellen Abhängigkeiten und politischen Feinheiten sind realistisch dargestellt und geschickt in die Handlung eingebettet. Auch historische Aspekte – etwa Kolonialgeschichte oder Bezüge zum Zweiten Weltkrieg – werden klug eingeflochten. Zwar fühlt es sich stellenweise fast wie eine kleine Geschichtsstunde an, doch die Informationen sind nachvollziehbar, gut platziert und bereichern die Geschichte spürbar.



Die Mehrsprachigkeit Belgiens, kulturelle Eigenheiten und sogar kulinarische Details tragen zur Authentizität bei. Man merkt, wie viel Liebe zum Detail im Text steckt. Gleichzeitig bleibt der Krimi durchgehend spannend: Vom Erpresserbrief bis zur überraschenden Auflösung konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen. Der Plot ist logisch aufgebaut, unkonventionell erzählt und hält bis zum Schluss die Spannung hoch.



Spicy Files ist damit weit mehr als ein klassischer Krimi. Es ist ein intelligenter, unterhaltsamer Roman mit politischem Tiefgang, viel Belgien- und EU-Flair, sympathischen Figuren und einem humorvollen Unterton, der alles zusammenhält. Ein Krimi, der mit einem Augenzwinkern unterschrieben ist – spannend, klug und absolut lesenswert.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 25.01.2026

Grandioser Auftakt eines Brüsseler Kommissares

0

Inspektor Marcel Vermeylen ist etwas eigen: Er fährt seine alte Schrottkiste, liebt Chansons von Jacques Brel und gutes Essen. Außerdem hört er nicht wirklich gerne auf Befehle seiner Chefetage und geht ...

Inspektor Marcel Vermeylen ist etwas eigen: Er fährt seine alte Schrottkiste, liebt Chansons von Jacques Brel und gutes Essen. Außerdem hört er nicht wirklich gerne auf Befehle seiner Chefetage und geht einem Geheimnis lieber auf die Spur anstatt im Büro Akten zu wälzen.
Kurzum: Ein Protagonist zum Verlieben!
Er ermittelt in dem schönen und multikulturellen Brüssel, wohin die Leser auf eine spannende und facettenreiche Reise mitgenommen werden. In seinem ersten Fall bestimmt ihn das Mordopfer, welches laut dem ersten Eindruck der Polizei lediglich ein Unfallopfer ist, per Notar zum ermittelnden Inspektor. Marcel erkennt recht schnell, dass ihm das Opfer, der Journalist Trevor Chesterfield, eine Liste mit seinen Erpressungsopfern hinterlassen hat: Von Politik über Kultur ist die High Society quasi komplett dabei. Einer von ihnen scheint sich die Erpressungen nicht gefallen gelassen zu haben. Oder befindet sich Marcel auf einem Irrweg?
Auf seinen Ermittlungen begegnen ihm diverse Menschen, davon einige durchaus sehr interessante Charaktere wie die Historikerin Malaika Kombo, der Geruchtsmediziner Gaston Tryphon oder auch den im EU-Parlament sitzenden Jürgen Todtmann.
Dominique Elsaesser versteht es, den Menschen in seinem Krimi ein Leben einzuhauchen, dass man die Personen plastisch vor sich sieht und fühlt ebenso wie man förmlich Brüssel vor sich hat beim Lesen. Der Krimi ist zudem gespickt mit historischen sowie kulturellen Informationen, ohne dabei zu lehrhaft zu sein.
Ich freue mich jetzt schon auf weitere spannende Fälle des Inspecteurs Vermeylen und vergebe fünf Sterne.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 23.10.2025

Ein rundum gelungenes Krimi-Debüt!

0

Ach, es ist ja so eine Sache mit Regionalkrimis …

Mich beschleicht bisweilen das Gefühl, dass manche Autorinnen dieses Genres sich mit Engagement und Verve an die Sache machen, ambitioniert einen soliden ...

Ach, es ist ja so eine Sache mit Regionalkrimis …

Mich beschleicht bisweilen das Gefühl, dass manche Autorinnen dieses Genres sich mit Engagement und Verve an die Sache machen, ambitioniert einen soliden Plot und interessante Figuren ausarbeiten, einen handwerklich fundierten Spannungsbogen aufbauen … um dann ihre Story an einem ebenso reizvollen wie beliebigen Ort anzusiedeln, über den sie überdies (mit Verlaub) allenfalls das wissen, was der Reiseführer / die Wörterbuch-App / das Klischee hergibt. Ein Schuss Lokalkolorit, und fertig:

Da spaziert der Ermittler morgens bei strahlendem Sonnenschein zum Bistro, begrüßt die Bedienung mit drei „bisous“, trinkt seinen Café au Lait und isst ein Croissant, sagt „Merci“ und „Au revoir“ – und könnte genauso gut abends im Pub bei Ale und Shepherd’s Pie den Dartspielern zusehen, während sich draußen über dem Meer ein Sturm zusammenbraut. Es könnte St Ives sein oder Saintes-Maries-de-la-Mer. Pittoresk? Auf jeden Fall! Aber leider auch sehr, sehr austauschbar …

Natürlich gilt das nicht für alle Autor
innen von sogenannten Regionalkrimis, das möchte ich hier ausdrücklich betonen. Es gibt sehr viele, die nicht nur eine profunde Ortskenntnis besitzen, sondern auch einen tiefen Einblick in die Mentalität der dort ansässigen Menschen haben, die sich mit der Geschichte des Landes ebenso gut auskennen wie mit seinen politischen Verhältnissen. Zu ihnen zählt ohne jeden Zweifel Dominique Elsaesser.

Mit „Spicy Files“ hat Elsaesser ein Krimi-Debüt vorgelegt, das man nur als in jeglicher Hinsicht gelungen bezeichnen kann: Ein liebenswerter, auf charmante Art etwas verpeilter Protagonist; ein spannender, alles andere als alltäglicher Fall, der sowohl in die Tiefen des Brüsseler Politikbetriebs als auch weit in die Vergangenheit Belgiens führt; ein Handlungsort, der weit mehr ist als die Zentrale der europäischen Bürokratie – und den Elsaesser, das merkt man in jeder Zeile, so gut kennt wie die sprichwörtliche Westentasche.

Und darum geht’s:
Dieser Fall ist kein Fall, sondern buchstäblich ein Un-fall – davon ist jedenfalls Marcels Chef überzeugt. Der Tote ist zu Hause von der Leiter gefallen, ein leider tödlicher Sturz, nun ja, das kommt vor. Doch Marcel, Inspektor bei der belgischen Police Fédérale, mag das nicht so recht glauben. Sein Instinkt sagt ihm unmissverständlich, dass da etwas oberfaul ist. Und so beginnt er kurzerhand, auf eigene Faust – oder wie man in Brüssel sagt: „en stoemelings“ – zu ermitteln. Schon bald stößt er auf handfeste Indizien, die seinen Anfangsverdacht bestätigen. Das vermeintliche Unfallopfer war alles andere als ein Unschuldslamm und hat so manche bedeutsame Persönlichkeit gegen sich aufgebracht. Liegt hier ein mögliches Tatmotiv? Die Angelegenheit zieht immer weitere Kreise, doch Marcel sind offiziell nach wie vor die Hände gebunden. Wie gut, dass ihm sein Freund Jules zur Seite steht … und die hinreißende Historikerin Malaika.

Mein Fazit: „Spicy Files“ ist ein kluger, vielschichtiger Krimi, der regionale, politische und geschichtliche Aspekte miteinander verbindet und dabei so unterhaltsam und leichtfüßig erzählt wird, dass ich förmlich durch die Seiten geflogen bin. Kurzum: ein gelungenes Krimi-Debüt!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 10.02.2026

Ein spannender Krimi trifft auf belgische Geschichte

0

Der Brüssel-Krimi Spicy Files von Dominique Elsaesser erzählt von Inspektor Marcel Vermeylen, der nach dem Tod eines britischen Journalisten dessen brisante Unterlagen erhält. Dabei stößt er auf ein Netz ...

Der Brüssel-Krimi Spicy Files von Dominique Elsaesser erzählt von Inspektor Marcel Vermeylen, der nach dem Tod eines britischen Journalisten dessen brisante Unterlagen erhält. Dabei stößt er auf ein Netz aus Erpressung und Intrigen, in das hochrangige Mitglieder des Brüsseler Establishments verstrickt sind.

Der Krimi hat mich von der ersten Seite an gefesselt. Die Geschichte ist spannend aufgebaut und bleibt bis zum Schluss packend. Besonders gelungen sind die Figuren – sie wirken lebendig, vielschichtig und sind mit großer Liebe zum Detail ausgearbeitet.

Ein besonderes Highlight ist für mich die Einbindung französischer Ausdrücke. Da ich die französische Sprache sehr mag, verleiht dieser Aspekt dem Krimi eine authentische Atmosphäre und unterstreicht das Brüsseler Flair. Der flüssige, klare Schreibstil sorgt zudem dafür, dass man mühelos in die Geschichte eintaucht.

Sehr originell fand ich auch die eingebaute Stadtführung durch Brüssel. Sie war informativ und unterhaltsam zugleich – eine spannende Geschichtsstunde, bei der ich viel Neues über Belgien gelernt habe. Besonders schön war die Mischung aus historischen Fakten, kulturellen Details und kulinarischen Einblicken, wie der Zubereitung belgischer Fritten.

Diese gelungene Kombination aus Krimi, Kultur und Geschichte macht Spicy Files zu einem echten Lesevergnügen – ich freue mich schon jetzt auf die Fortsetzung!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere