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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 23.11.2019

Nicht so gut wie erhofft...

The Ivy Years - Bis wir uns finden
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Da ich schon länger ein Buch der Ivy Years Reihe lesen wollte, hab ich mich echt gefreut, das sogar in Einers Leserunde tun zu dürfen. Aber leider konnte mich dieses Buch nicht so ganz überzeugen.

In ...

Da ich schon länger ein Buch der Ivy Years Reihe lesen wollte, hab ich mich echt gefreut, das sogar in Einers Leserunde tun zu dürfen. Aber leider konnte mich dieses Buch nicht so ganz überzeugen.

In dem Buch geht es um eine Berühmtheit, Lianne, die zum ersten Mal auf ein normales College geht und dort auf DJ trifft. Die beiden verlieben sich ineinander, jedoch hat er selbst große Geheimnisse, die besser nicht an die Öffentlichkeit geraten sollten.

Inhaltlich klingt das Buch meiner Meinung nach unterhaltsam, jedoch finde es es nicht so gut ausgearbeitet. Es ist zwar nicht schlecht, aber die beiden kommen mir dann doch zu schnell zusammen und das Dilemma um das Geheimnis hat sich dann dich sehr schnell und undramatisch aufgelöst. Es kam dann doch nicht wirklich überzeugend rüber und das hätte man definitiv besser ausarbeiten können. Auch das Ende hat sich echt gezogen und gefiel mir nur halbwegs. Das ist echt schade, weil das Buch meiner Meinung nach echt vielversprechend angefangen hat.

Der Schreibstil hat mir von vornherein nicht so gutgefallen. Er ist zwarnicht schlecht, aber auch nicht fesselnd.

Die Charaktere haben mit ganz gut gefallen, jedoch hätte man sie auch ein bisschen besser ausarbeiten können.

Insgesamt fand ich das Buch in Ordnung, man kann es als Zeitvertreib gerne lesen, aber mich hat es nicht umgehauen und ich habe mehr erwartet.

  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Gefühl
Veröffentlicht am 23.08.2019

Gut, böse oder doch weder noch?

Dark Elements 1 - Steinerne Schwingen
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Dass die Welt nicht einfach in Gut und Böse, schwarz und weiß zu unterteilen ist, musste die Protagonistin in diesem Buch erst noch lernen, was ich ehrlich gesagt echt anstrengend fand. Immerhin ist sie ...

Dass die Welt nicht einfach in Gut und Böse, schwarz und weiß zu unterteilen ist, musste die Protagonistin in diesem Buch erst noch lernen, was ich ehrlich gesagt echt anstrengend fand. Immerhin ist sie kein kleines Kind mehr und hat dazu noch Erfahrungen, die andere nicht haben.

Das ist tatsächlich etwas, was mich an diesem Buch gestört hat. Allgemein hat es eine Weile gedauert, bis mich das Buch überzeugen konnte.
Layla ist ziemlich naiv, hinterfragt anfangs nichts und nimmt alles, was von den Wächtern kommt, an ohne drüber nachzudenken. Aber gut, sie entwickelt sich im Laufe des Buches und wird definitiv besser. Wobei sie trotzdem ein bisschen mehr zu ihrer Meinung und ihren Gedanken stehen sollte.

Ein weiterer Störfaktor war Layla’s Freundin Stacey. Sie war ziemlich nervig und hatte kaum Charakter. Außerdem war das einzige, was aus ihrem Mund kam Sex-bezogen. Muss das sein? Es wäre vielleicht lustiger, wenn sie nicht dieses „ich tue alles, um einem Kerl zu gefallen“-Klischee anwenden würde. Das war echt anstrengend.

Mit den Wächtern konnte ich mich auch nicht anfreunden, was ebenfalls an deren stumpfen Einstellung lag, alles in schwarz und weiß einzuteilen. Für jemanden, der alles von verschiedenen Perspektiven betrachtet und nicht gleich urteilt, war das echt anstrengend zu lesen.

Mir hat auch nicht gefallen wie Roth in das Buch eingeführt wurde, weil ich den Eindruck habe, als sei er mehr als nur der „extrem heiße Rebell, der sich alles erlauben kann“.

Aber abgesehen von diesen ganzen Punkten, hat mir das Buch gut gefallen, da die Story interessant und der Schreibstil fließend war. Das Buch wurde immer besser und die Charaktere immer tiefsinniger, was definitiv ein großer Pluspunkt ist!
Vor allem hat mir das Ende gefallen, da es mich bis zur letzten Seite mitreißen konnte. Zwar finde ich, dass Layla sich den Wächtern mehr hätte widersetzen können, aber abgesehen davon hat das Ende dafür gesorgt, dass ich die anderen Teile ebenfalls lesen möchte, mit der Hoffnung, dass diese von vornherein so gut sind oder vielleicht sogar besser!

Von mir bekommt das Buch deshalb 4 Sterne und ich kann es nur weiterempfehlen.

Veröffentlicht am 17.08.2019

Ein echt dicker Schinken

Queen of Air and Darkness
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Nachdem die anderen Teile mich mit einer ziemlich gespaltenen Meinung zurückgelassen haben, war ich gespannt wie es bei diesem Buch wird. Wird 50% des Buches wieder zum einschläfern sein? Immerhin hat ...

Nachdem die anderen Teile mich mit einer ziemlich gespaltenen Meinung zurückgelassen haben, war ich gespannt wie es bei diesem Buch wird. Wird 50% des Buches wieder zum einschläfern sein? Immerhin hat dieses Buch hier stolze 1000 Seiten.
Tatsächlich gefällt mir aber dieses Buch am besten von allen drei Teilen.

Die Geschichte war spannend, vor allem wieder am Anfang und am Ende und es gab Wendung, die mir die Kinnlade auf den Boden haben fallen lassen. Jedoch finde ich dennoch, dass man das Buch hätte kürzen können. Es gab wieder viele Stellen, die nicht so interessant waren bzw. sich wiederholt haben (es ist wirklich langweilig zu lesen, wie Ty und Kit schon wieder zum Schattenmarkt gehen). Das und die Tatsache, dass die letzten Bücher mich schon nicht 100%ig überzeugten konnten, haben dafür gesorgt, dass ich mich oft zwingen musste weiterzulesen.
Cassandra Clare hat eins super Fantasy und kann auch sehr gut schreiben, aber muss ein Buch wirklich 1000 Seiten haben, in denen Szenen vorkommen, die es in den Vorgängern auch schon gab?

Die ganzen Charaktere sind so interessant und die meisten mochte ich auch sehr gerne. Jedoch hatte jeder Charakter seine eigene Geschichte, die mich teilweise nicht sonderlich überzeugen konnte, obwohl die meisten spannend waren. Dennoch ging die Hauptstory unter.

Wie bereits erwähnt haben mich manche Szenen echt überrascht zurückgelassen und das waren auch die spannendsten in dem Buch. Es sind so viele Dinge passiert, mit denen ich niemals gerechnet hätte!

Alles in allem war dieser Teil besser als die anderen beiden und auch wenn er mir zu lang war, ist es ein gelungener Abschluss der Reihe.

Veröffentlicht am 07.08.2019

Ich hatte mir mehr erhofft

Hope Again
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Hope Again ist ein Buch, auf das ich mich gefreut habe, da ich die anderen Teile der Reihe ebenfalls kenne. Aber leider hat es nicht ganz meinen Erwartungen entsprochen.

Ich beginne erstmal mit dem, ...

Hope Again ist ein Buch, auf das ich mich gefreut habe, da ich die anderen Teile der Reihe ebenfalls kenne. Aber leider hat es nicht ganz meinen Erwartungen entsprochen.

Ich beginne erstmal mit dem, was mir sehr gut gefallen hat: Mona Kastens Schreibstil. Sie schafft es, dass man in das Buch versinkt und die Seiten nur so dahinfliegen. Bis auf beim Ende... da hat es mir dann doch zu lange gedauert und es war mir viel zu langweilig, was echt schade ist. Immerhin war das Buch ansonsten gut geschrieben.

Auch die Charaktere haben mir gefallen. Nolan ist ein sympathischer Mann und nicht dieser klischelastige Bad Boy. Das gab für mich schon mal einen Pluspunkt. Und auch wenn ich finde, dass Everly ein klein wenig mehr Würze vertragen könnte, hat sie mir ebenfalls gefallen.

Was mich jedoch gestört hat, waren Szenen, die irgendwie nicht schön im Buch verarbeitet wurden. Manchmal ist man in Ort und Zeit gesprungen und die Szenen waren so absurd dramatisch, dass ich mich gefragt habe, ob diese Handlung ein Traum der Protagonistin war oder ein Ereignis, das tatsächlich passierte. Konnte mich nicht überzeugen, dafür hat irgendetwas gefehlt. Auch Everlys „Schicksal“ wirkte auf mich eher aufgesetzt. Ebenfalls der riesige Konflikt gegen Ende. Da hat einfach das gewisse etwas gefehlt.

Persönlich finde ich auch, dass Mona Kasten Nolan’s Ratschlag an Everly ebenfalls beherzigen darf: sie kann ruhig mal etwas Neues ausprobieren. Jeder Teil ihrer Again-Reihe weist das gleiche Schema auf und ich finde, hier könnte sie ein wenig herumexperimentieren.

Alles in allem war das Buch in Ordnung und hat seinen Zweck der Unterhaltung erfüllt. Es ist nicht das beste Buch, aber auch nicht das schlechteste und durchaus empfehlenswert, wenn man nicht allzu hohe Erwartungen hat.

Veröffentlicht am 04.08.2019

Schwere Geburt

Lord of Shadows
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Puh... ehrlich gesagt bin ich mir unsicher, wie ich das Buch finden soll. Anfangs war es so spannend, dass ich es kaum aus der Hand legen konnte, aber dann wurde es immer langweiliger. Das hat sogar einen ...

Puh... ehrlich gesagt bin ich mir unsicher, wie ich das Buch finden soll. Anfangs war es so spannend, dass ich es kaum aus der Hand legen konnte, aber dann wurde es immer langweiliger. Das hat sogar einen Punkt erreicht, bei dem ich mich sogar zwingen musste, es weiterzulesen. Jedoch war das Ende wieder richtig gut.

Ein meiner Meinung nach großes Problem von Cassandra Clare (Ich hab das schon schon bei mehreren ihrer Bücher beobachten können) ist, dass einiges in die Länge gezogen wird und das ganze unnötige Liebesdrama einen Punkt erreicht, bei dem ich mich wirklich frage, warum ich das Buch überhaupt noch lese. So war es auch hier. Die ganzen Storys neben der Liebesgeschichte sind doch so interessant, warum geht man nicht mehr darauf ein und/ oder kürzt das Buch um 100 unnötige Seiten.
Also inhaltlich war das Buch teilweise echt schwach.

Die Charaktere gefallen mir, auch wenn mir die Protagonisten fast schon am unsympathischen sind. Jedoch ist jeder speziell, schön gestaltet und individuell.

Cassandra Clare kann eigentlich wirklich fantastisch schreiben, was man am Anfang und am Ende des Buches auch wirklich merkt, aber dennoch kann sie mich an einigen Stellen nicht überzeugen.

Alles in allem gebe ich dem Buch 2,5 von 5 Sternen, weil es einerseits richtig gut war (für den Anfang hätte ich schon 4 oder 5 Sterne gegeben), aber andererseits auch echt schlecht. Demnach gibt’s die goldene Mitte.
Ich hoffe einfach, dass der nächste Teil besser wird.