Platzhalter für Profilbild

LesenmachtSpass6

Lesejury Profi
offline

LesenmachtSpass6 ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit LesenmachtSpass6 über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 13.07.2026

Ein ganz besonderes Casting

Die Waldponys – Tilda im Ponyglück
0

„Tilda im Ponyglück“ ist der erste Teil der Reihe um die Waldponys von Annette Moser. Die 110-seitige Geschichte enthält Illustrationen von Stefanie Klaßen und ist 2026 bei EDEL erschienen. Wenn man das ...

„Tilda im Ponyglück“ ist der erste Teil der Reihe um die Waldponys von Annette Moser. Die 110-seitige Geschichte enthält Illustrationen von Stefanie Klaßen und ist 2026 bei EDEL erschienen. Wenn man das Buch aufklappt findet man eine Übersichtskarte mit den Orten, die im Buch vorkommen.

Lord Miller besitzt ein kleines Waldschlösschen und sechs Ponys. Da er zurück in seine Heimat möchte, sucht er jemanden, der sich um seine Ponys kümmert, die in ihrer gewohnten Umgebung bleiben dürfen. Familie Kleeberg möchte diese Aufgabe nur zu gerne übernehmen. Allerdings gibt es noch einen weiteren Bewerber.

Die Illustrationen sind liebevoll und passend. Sie geben die Stimung der Geschichte auf wichtig tolle Art und Weise wieder. Das Cover zeigt die wichtigsten Elemente der Geschichte und entführt den Leser gleich in den Wald. Die Illustrationen im Buch passen sehr gut zu der jeweiligen Textstelle und machen die Geschichte lebendig.

Der Text ist warmherzig und kindgerecht geschrieben. Man kann sich die beschriebene Szenerie richtig toll vorstellen. Auch die Figuren sind sehr authentisch dargestellt. Vor allem die Kinder sind genauso, wie Kinder eben sind. Offen, ehrlich und manchmal ein bisschen frech.

Fazit: Eine tolle Geschichte über Zusammenhalt und Ehrlichkeit. Durch die unterschiedlich alten Kinder im Buch, ist es für eine breite Altersspanne interessant. Die Kindergartenkinder können sich mit der kreativen Elif identifizieren und die Grundschulkinder erleben die Geschichte aus Svens, Timos und Tildas Sicht.

Meinung meiner zwölfjährigen Tochter:

Ich finde die Illustrationen und das Cover schön. Sie sind gut gelungen. Das Buch wurde kindgerecht geschrieben und hat eine gute Schriftgröße. Der Schreibstil ist auch toll! Das Buch ist spannend und wenn man mal angefangen hat, will man nicht mehr aufhören zu lesen. Ich wäre gerne Tilda und würde im Wald mit sechs Ponys leben.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 04.07.2026

Teil 1 der zweiten Kirkby-Staffel

Highland Happiness - Die Weberei von Kirkby
0

„Die Weberei von Kirkby“ erzählt die Geschichte von Bürgermeister Collum und Harriet, der studierten Textildesignerin, die noch nach ihrer Berufung sucht. Es ist aber auch die Geschichte von Thelma und ...

„Die Weberei von Kirkby“ erzählt die Geschichte von Bürgermeister Collum und Harriet, der studierten Textildesignerin, die noch nach ihrer Berufung sucht. Es ist aber auch die Geschichte von Thelma und Louise, die Harriet vor dem Kochtopf rettet und die von Harry, der ganz ungeplant in Kirkby landet und dort sicher bald Spuren hinterlassen wird.

Das Taschenbuch von Charlotte McGregor umfasst stolze 445 Seiten Geschichte und wird abgerundet durch ein Figurenregister, ein Rezept aus der Geschichte und ein paar interessante Infos über schottische Textilien. Ganz am Anfang des Buches befindet sich eine Karte, die bei der Orientierung in Kirkby hilfreich sein kann. Das Buch ist der erste Teil der „Highland Happiness“-Reihe, der zweiten Staffel der Kirkby-Bücher und wurde 2023 per Selfpublishing veröffentlicht.

Ich habe bereits ein paar Bücher gelesen, die in Kirkby spielen. Für mich ist es jedes Mal wieder eine Art „Nach Hause kommen“, wenn ich ein Buch lese, das mich mit nach Kirkby nimmt. Das typische Kleinstadt-Feeling spürt man in jeder Zeile. Die Geschichte ist locker-leicht zu lesen und hat doch einen gewissen Tiefgang. Spannend wie ein Thriller oder Krimi ist das Buch zwar nicht aber als Leser fiebert und hofft man unwillkürlich mit den Figuren mit. Obwohl es für einen Roman richtig schön viele Seiten sind, kommt zu keiner Zeit des Lesens Langeweile auf. Es gibt keine unnötigen Längen im Buch und ich würde auf keine einzige Seite verzichten wollen.

Die Figuren sind sympathisch. Es gibt keinen wirklichen Bösewicht aber es herrscht auch nicht überall Friede-Freude-Eierkuchen. Die Handlungen der Protagonisten sind authentisch und nachvollziehbar.

Von der Szenerie bekommt man in diesem Band der Kirkby-Saga nicht allzu viel mit. Das wird in anderen Bänden ausführlicher beschrieben. Das schadet dem Lesevergnügen aber nicht. Wo der Roman spielt ist allerdings unverkennbar. Durch das Essen und das Wetter wird man immer wieder daran erinnert, dass man sich in den Highlands befindet.

Fazit: Absolute Leseempfehlung für alle Serienenthusiasten, Kirby-Fans und Leser, die gerne Romane mit Happy End lesen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 14.06.2026

Viel zu viel Drama, viel zu wenig Story

Bookishly Ever After
0

In „Bookishly ever after“ geht es um zwei konkurierende Buchläden, Klavierstunden und das anstrengende Dating-Leben in Washington.

Das Taschenbuch von Mia Page ist 2025 bei dtv erschienen. Die Geschichte ...

In „Bookishly ever after“ geht es um zwei konkurierende Buchläden, Klavierstunden und das anstrengende Dating-Leben in Washington.

Das Taschenbuch von Mia Page ist 2025 bei dtv erschienen. Die Geschichte umfasst knapp 400 Seiten und wurde von Niklas Wagner ins Deutsche übersetzt.

Der Schreibstil der Autorin liegt mir leider nicht so sehr. Die erste Hälfte hat sich sehr zäh in die Länge gezogen und hat mich tödlich gelangweilt. Dafür raste die Handlung in der zweiten Hälfte umso schneller. Hätte ich meinem Impuls, das Lesen des Buches abzubrechen nachgegeben, hätte ich gar nicht gemerkt, dass die zweite Hälfte deutlich interessanter ist.

Die Szenerie wird so gut wie gar nicht beschrieben. Es wird zwar gefühlt alle zwei Seiten über die Community geschrieben aber leider nicht im Detail. So hatte das vermutlich erwünschte Kleinstadt-Feeling keine Chance aufzukommen. Lediglich in einer Szene wurde näher darauf eingegangen aber über die fast 400 Seiten ist das einfach zu wenig.

Ähnlich ist es mit den Figuren. Die Geschichte ist lang genug, um zumindest die Protagonisten detaillierter zu beschreiben. Stattdessen werden sehr viele Wörter dafür genutzt, die miserable Datingszene in D.C. immer und immer wieder zu bejammern. Vielleicht ist das auch der Grund, warum ich keine Beziehung zur weiblichen Protagonistin aufbauen konnte und mir ihre Handlungen bis zuletzt immer wieder völlig abwegig vorkamen. Ich finde die Figuren insgesamt ziemlich unecht und schwierig zu verstehen. Es ist viel zu viel Drama in diesem Buch und viel zu wenig Geschichte.

Fazit: Leider kein neues Lieblingsbuch.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 04.06.2026

Kleinstadt-Setting mit einem Hauch königlicher Eleganz

Motor Oil & Royal Kisses (Elkpoint Stories)
0

„Motor Oil & Royal Kisses“ erzählt die Geschichte von Earl, dem Mechaniker, der sich erst an seine neue Mitarbeiterin gewöhnen muss. Erst als die Vergangenheit droht, ihn einzuholen, wird er sich bewusst, ...

„Motor Oil & Royal Kisses“ erzählt die Geschichte von Earl, dem Mechaniker, der sich erst an seine neue Mitarbeiterin gewöhnen muss. Erst als die Vergangenheit droht, ihn einzuholen, wird er sich bewusst, was ihm wirklich wichtig ist.

Das Taschenbuch von Marina Schuster ist 2025 per Selfpublishing heraus gegeben worden. Die Liebesgeschichte umfasst 267 Seiten und ist der 10. Teil der „Elkpoint Stories“. Die Geschichte ist allerdings in sich abgeschlossen und kann problemlos ohne Vokenntnisse aus den anderen Bänden gelesen werden.

Der Schreibstil der Autorin liest sich angenehm und flüssig. Das Buch ist die perfekte Urlaubslektüre, die man mal zwischendurch an einem Stück lesen kann. Der Verlauf der Geschichte ist nicht allzu überraschend und bietet ein schönes Happy End.

Die Story spielt sich in einer amerikanischen Kleinstadt ab. Der Zusammenhalt aber auch die Tratscherei sind super authentisch dargestellt und man merkt gleich, wo man gelandet ist. Das typische cozy Smalltown- Feeling kommt klar durch und macht die Geschichte richtig heimelig.

Die Figuren sind eher oberflächlich beschrieben, was der Stimmung aber nichts anhaben kann. Eine tiefere Beschäftigun mit dem Innenleben der Protagonisten ist schlicht nicht nötig, da die Liebesgeschichte klar im Vordergrund steht. Trotzdem sind die Handlungen und Gedankengänge aller Figuren authentisch und nachvollziehbar.

Fazit: Eine süße Liebesgeschichte, die sich perfekt für den Urlaub im Liegestuhl eignet.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 26.05.2026

Nicht mein Fall

Seven Rules For A Perfect Marriage
0

„Seven rules for a perfect marriage“ erzählt die Geschichte eines Influencer-Ehepaares, das sich selbst in dem ganzen Social Media-Trubel fast verliert.

Das Taschenbuch von Rebecca Reid erschien 2026 ...

„Seven rules for a perfect marriage“ erzählt die Geschichte eines Influencer-Ehepaares, das sich selbst in dem ganzen Social Media-Trubel fast verliert.

Das Taschenbuch von Rebecca Reid erschien 2026 bei Bastei Lübbe. Der von Daniela Jarzynka übersetzte Liebesroman hat 324 Seiten und ist das Erstlingswerk der Autorin.

Die Thematik des Buches ist interessant und mir bisher noch nicht in allzu vielen Romanen über den Weg gelaufen. Leider liegt mir der Schreibstil nicht allzu sehr. Das Buch ist über weite Teile recht zäh zu lesen weil sich die Handlung immer wieder nur im Kreis dreht. Dafür ist das Ende recht übereilt und knapp abgehandelt worden. Gefehlt haben mir sowohl die romantischen Momente als auch die Spannung. Die Handlung plätschert mehr so dahin und hat mich leider nicht in ihren Bann gezogen.

Die Szenerie ist nur oberflächlich beschrieben. Da hätte ich mir teilweise mehr erwünscht. Weder das Großstadt-Feeling noch die Landhausromantik habe ich gefühlt.

Die Protagonisten mochte ich am Anfang sehr aber nach und nach änderte sich meine Einstellung gegenüber der weiblichen Hauptfigur ins negative. Auch der männliche Hauptdarstellter konnte mich langfristig nicht von sich überzeugen. Die Nebenfiguren waren eher weniger wichtig und wurden viel zu wenig in Szene gesetzt.

Fazit: Kann man gut lesen – muss man aber nicht.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere