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Veröffentlicht am 21.02.2026

Tierische Liebe am Meer

Küstenrauschen
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„Küstenrauschen“ erzählt die Geschichte von Lea, die aus ihrem Münchner Leben zurück in ihre Heimat flüchtet und dort ihren Opa in dessen Tierarztpraxis vertritt. Zwischen tierischen Patienten, alten und ...

„Küstenrauschen“ erzählt die Geschichte von Lea, die aus ihrem Münchner Leben zurück in ihre Heimat flüchtet und dort ihren Opa in dessen Tierarztpraxis vertritt. Zwischen tierischen Patienten, alten und neuen Freunden und inmitten der Familie muss Lea sich über ihre Zukunft klar werden.

Das Taschenbuch von Marieke Hansen ist 2025 bei Bastei Lübbe erschienen. Der Liebesroman umfasst 340 Seiten und wir mit einem kleinen „Wörterbuch“ abgerundet.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm. Das Buch lässt sich locker-leicht lesen und war in meinem Fall Balsam für die aufgewöhlte Seele. Die Wendungen der Handlung sind vorhersehbar und die Geschichte plätschert so dahin. Alle also genau so, wie es sich für einen richtig guten Liebesroman gehört. Lediglich die Konflikte hätte man ein kleines bisschen mehr ausarbeiten können. Das war mir in manchen Passagen zu flach und unaufgeregt.

Die Figuren sind sympathisch und jede hat ihren ganz eigenen, liebenswürdigen Charakter. Die Autorin schafft es spielend, eine Atmosphäre zu schaffen, in die man eintauchen möchte. Einfach vom Sofa aufstehen und sich zu den Figuren aus dem Buch an den Tisch sitzen um mit ihnen leiden und lachen zu können. Ich liebe solche Bücher!

Die Szenerie ist ebenfalls schön gewählt und toll beschrieben. Man kann sich die örtlichen Gegebenheiten gut vorstellen und das Kopfkino übernimmt den Rest. Auch wenn der ständige Wind nichts für mich wäre, schafft das Buch es trotzdem, eine Sehnsucht nach dem Meer in mir zu wecken. Die sehr bildlichen Beschreibungen machen die Geschichte lebendig.

Fazit: Ein klasse Buch für schöne Schmökerstunden zwischendurch. Perfekt als Urlaubslektüre geeignet.

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Veröffentlicht am 01.02.2026

Interessantes Buch für Leseanfänger

Wieso? Weshalb? Warum? Erstleser, Band 17 - Im Wald
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„Im Wald“ ist bereits der 17. Teil der Erstleser-Reihe von WiesoWeshalbWarum?. Herausgegeben wird die Reihe vom Ravensburger Verlag, speziell dieses Buch ist aus dem Jahr 2026. Das Buch für Leser der ...

„Im Wald“ ist bereits der 17. Teil der Erstleser-Reihe von WiesoWeshalbWarum?. Herausgegeben wird die Reihe vom Ravensburger Verlag, speziell dieses Buch ist aus dem Jahr 2026. Das Buch für Leser der 2. Lesestufe umfasst insgesamt 60 Seiten. Gestaltet wurde es von Sandra Noa (Text und Konzept) und Ute Simon (Illustration). Das Buch ist aufgeteilt in mehrere Wissensblöcke mit jeweils einem Leserätsel im Anschluss. Zwischendrin gibt es eine Stickerseite und am Schluss ein Leselotto.

Mein Sohn ist jetzt in der ersten Klasse und kennt seit einem guten halben Jahr alle Buchstaben. Er ließt schon relativ flüssig. Die Texte insgesamt bereiten ihm keine größeren Schwierigkeiten. Der Wortschatz ist allerdings teilweise recht schwierig für das (Lese)alter. Wörter wie „Orchidee“ oder „Klimaanlage“ sind noch recht anspruchsvoll. Ansonsten finde ich die Texte sehr gelungen. Das Thema wird kindgerecht vermittelt und selbst ich als Mama hab noch so manches gelernt.

Sowohl ich selbst als auch mein Sohn und seine Klassenkameraden waren begeistert von den Bildern. Es sind genug, um die Leseanfänger nicht mit zu langen Texten zu verschrecken und nicht so viele, dass es wie ein Bilderbuch wirkt. Außerdem sind die Bilder an sich sehr schön und passend zum Text. Das gleiche gilt für die Illustrationen, die „echt“ sind und nicht mit künstlichen Grinsegesichtern ein total falsches Bild von den Tieren vermitteln.

Fazit: Ein sehr gelungenes Buch, das mein Sohn gerne in die Hand nimmt. Mal um zu lesen, mal um sich die Bilder anzusehen. Er hat sich schon erkundigt, welche Bücher es von der Reihe noch gibt und sich andere Teile davon gewünscht. Klare Leseempfehlung für fortgeschrittene Leseanfänger.

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Veröffentlicht am 27.01.2026

Teil 3 der Preston Brothers

Preston Brothers, Band 3 - Leaving Leo
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„Leaving Leo“ – ein Titel, wie er passender nicht sein könnte, erzählt die Geschichte des drittältesten Preston-Sprosses und seiner Jugendliebe Mia.

„Leaving Leo“ ist der dritte Teil der Reihe um die ...

„Leaving Leo“ – ein Titel, wie er passender nicht sein könnte, erzählt die Geschichte des drittältesten Preston-Sprosses und seiner Jugendliebe Mia.

„Leaving Leo“ ist der dritte Teil der Reihe um die Preston Brothers von Jay McLean. Das Buch umfasst satte 750 Seiten und ist 2025 im Ravensburger Verlag erschienen. An dieser Stelle verweise ich ausdrücklich auf die Liste der Trigger-Warnungen im hinteren Teil des Buches.

Ich habe die ersten beiden Bände gelesen und empfehle das auch jedem anderen interessierten Leser. Nicht nur, weil es dann einfacher ist, die Figuren auseinander zu halten sondern auch, weil die Bücher einfach so toll sind, dass das Lesen ein Genuss ist. Da ich den Schreibstil der Autorin bereits kenne, bin ich recht gut in die Geschichte hinein gekommen. Die vielen Zeitsprünge sind gewöhnungsbedürftig aber nötig für die Handlung. Wie man aufgrund der Seitenanzahl schon erahnen kann, enthält das Buch ab und an ein paar Längen, die man sich definitiv hätte sparen können. Aber ich finde, wenn ein Buch gut ist, dann darf es gerne ein paar Seiten mehr haben, damit ich länger darin lesen kann. Und diese Reihe ist gut. Spannend, mitreissend, berührend, überraschend. Ich habe mehrfach ein paar Tränchen verdrückt und sehr mit den Protagonisten mitgelitten. Es war jedes Mal sehr schwer, das Buch überhaupt aus der Hand zu legen.

Die Szenerie ist sehr gut beschrieben. Anders als in den anderen Bänden gibt es hier einen zusätzlichen Hauptschauplatz. Aufgrund der guten Beschreibungen der Autorin konnte ich mir diesen fast noch besser vorstellen als die Villa der Prestons.

Auf die Geschichte von Leo hab ich mich am meisten gefreut. Einfach, weil er mir in den Vorgänger-Bänden bereits sehr sympathisch war. Dieses Bild änderte sich zwar im Laufe der Lektüre aber trotzdem hat es die Autorin wiedereinmal geschafft, ein so schönes Ende zu fabrizieren, dass ich mich mit seiner Figur am Schluss aussöhnen konnte. Das ist das Schöne an den Figuren von Jay McLean. Sie sind echt und authentisch. Anfangs erwecken Sie einen sehr sympathischen Eindruck, zwischndurch merkt man, dass es „auch nur Menschen“ sind und am Schluss mag man sie wieder sehr gerne. Es ist eine Entwicklung zu sehen, die stets positiv verläuft aber eben auch zeigt, dass niemand perfekt ist.

Fazit: Wieder ein toller Roman, den ich wahnsinnig gerne gelesen, ja geradezu verschlungen habe. Ich freue mich schon sehr auf die Folgebände, die ich auf keinen Fall verpassen darf. Zarter besaitete Leser weise ich auf die Trigger-Warnungen hin. Es sind tolle Geschichten aber es ist absolut nicht alles Friede-Freude-Eierkuchen, eher im Gegenteil. Wie im echten Leben halt auch.

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Veröffentlicht am 10.01.2026

Gelungene Fortsetzung der Reihe

Preston Brothers, Band 2 - Losing Logan
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„Losing Logan“ erzählt vom 4. Preston-Spross Logan und Aubrey, die erst seit kurzem in Winbury wohnt.

Das Taschenbuch von Jay McLean umfasst 462 Seiten Geschichte und wurde 2025 im Ravensburger Verlag ...

„Losing Logan“ erzählt vom 4. Preston-Spross Logan und Aubrey, die erst seit kurzem in Winbury wohnt.

Das Taschenbuch von Jay McLean umfasst 462 Seiten Geschichte und wurde 2025 im Ravensburger Verlag veröffentlicht. Die Originalausgabe erschien bereits 2017 unter dem Titel „Logan – A Preston Brothers Novel“ und wurde von Sarah Heidelberger ins Deutsche übersetzt. Das Buch ist der zweite Teil der Preston Brothers-Reihe.

Ich habe vor einiger Zeit bereits den ersten Teil der Reihe gelesen und bin daher gut in die Geschichte hinein gekommen. Für einen Preston Brothers-Neuling könnte es schwierig mit den vielen Namen geben, weswegen ich empfehlen würde, die Reihe unbedingt mit dem ersten Band zu beginnen. Ein Personenverzeichnis hätte dem Buch diesbezüglich gut getan. Immerhin gibt es hinten im Umschlag eine Übersicht über die Familie Preston. Wie schon beim ersten Teil ist der Schreibstil von Jay McLean flüssig zu lesen und die erzeugte Spannung entwickelt eine nicht zu unterschätzende Sogkraft, die es einem teilweise unendlich schwer macht, das Buch aus der Hand zu legen. Mir persönlich hat der erste Teil besser gefallen. Das liegt aber vermutlich daran, dass mir die Protagonisten im ersten Band mehr liegen als die Hauptfiguren in diesem Teil der Reihe. Zu meckern gibt es nämlich auch bei Logans Geschichte nichts. Sie ist spannend, unvorhersehbar und aufwühlend. Auch mit Gefühlen wird nicht gegeizt. Die expliziten Szenen sind nur angedeutet und nicht allzu ausführlich beschrieben.

Die Szenerie ist eine typische Kleinstadt in den USA. Die Autorin verschwendt kaum Zeit mit nähreren Beschreibungen, was der Geschichte aber auch nicht schadet. Im ersten Teil wird zumindest das Preston-Haus ein bisschen ausführlicher beschrieben, so dass man sich ein gutes Bild machen kann.

Die Figuren sind echt, authentisch und ihre Handlungen nachvollziehbar. Sowohl der Kleinstadt-Charakter als auch der Zusammenhalt innerhalb der Familie kommen deutlich raus.

Fazit: Ein wunderbares Buch zum Mitfühlen, Mitweinen und Mitfiebern. Es bleibt mir nichts anderes übrig, als eine absolute Leseempfehlung auszusprechen. Diese Buch, die ganze Reihe, ist einfach klasse!

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Veröffentlicht am 12.12.2025

Geld, Macht und die Hintergründe

Cold King
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„Cold King“ ist der Auftrakt der Empty Kingdom-Reihe und erzählt die Geschichte von dem Milliardär Cole King und der jungen Architektin Delilah. Ein One-Night-Stand, der die Karrieren der Beiden in Schwierigkeiten ...

„Cold King“ ist der Auftrakt der Empty Kingdom-Reihe und erzählt die Geschichte von dem Milliardär Cole King und der jungen Architektin Delilah. Ein One-Night-Stand, der die Karrieren der Beiden in Schwierigkeiten bringt…

Die Originalausgabe vin L.M. Dalgleish erschien bereits 2023 unter dem Titel “Coldhearted King“. Die Übersetzung von Wanda Martin erschien 2025 bei Bastei Lübbe. Das Taschenbuch umfasst 440 Seiten.

Sehr negativ aufgefallen sind mir die vielen Grammatik- und Rechtschreibfehler, die dieses Buch enthält. Of fehlen Buchstaben (hat statt hatte) oder gar ganze Wörter. Da die Autorin dafür allerdings absolut nichts kann, wird dieser Fakt nicht in die Bewertung einfließen. Ich hoffe allerdings, dass sich der Verlag angesprochen fühlt, da das leider kein Einzelfall ist, sondern in den letzten Jahren immer schlimmer wird. Die Qualität der Bücher sinkt in diesem Bereich kontinuierlich.

Das Cover gefällt mir, passt meiner Meinung nach aber nicht ganz zum Genre. Es lässt mich eher in Richtung Fantasy denken.

Der Schreibstil ist toll und ich habe das Buch sehr genossen. Spice ist ein großes Thema allerdings nicht zu übertrieben. Gefühle werden genau genug beschrieben, bleiben aber ansonsten eher im Hintergrund. Sehr im Vordergrund steht der männliche Protagonist und sein bisheriger familiärer Werdegang. Dieser Aspekt wurde hervoragend heraus gearbeitet und schlüssig dargestellt. Es zieht sich wie ein roter Faden durchs Buch und findet ein rundes Ende. Es gibt einige Einblicke in die beruflichen Tätigkeiten der Protagonisten aber nicht zu viele um langweilig zu werden. Die ganze Geschichte an sich birgt eine Spannung, die auf jeder Seite spürbar ist, ohne dass tatsächlich dauernd etwas „spannnendes“ (Mord, Totschlag, Intrigen) passiert. Es ist eine relativ wenig dramatische, sehr vorhersehbare Geschichte, die durch die Autorin aber so toll erzählt wird, dass sie einen von der ersten bis zur letzten Seite packt und nicht mehr los lässt.

Die Szenerie wird nur knapp beleuchtet und tritt allgemein in den Hintergrund. Das passt allerdings sehr gut zur Erzählweise, so dass ich nichts vermisst habe.

Die Figuren sind klar umschrieben und ihre Handlungen sind authentisch und meistens nachvollziehbar.

Fazit: Ein toller Roman, der große Lust auf mehr macht. Ich freue mich schon riesig auf die weiteren Teile. Es ist kein Feel-Good-Roman, in den man am liebsten eintauchen möchte. Eher eine spannende Geschichte, die man gerne beobachtet.

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