Cover-Bild Preston Brothers, Band 3 - Leaving Leo
Band 3 der Reihe "Preston Brothers"
(9)
  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
11,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Ravensburger Verlag GmbH
  • Genre: keine Angabe / keine Angabe
  • Ersterscheinung: 05.06.2025
  • ISBN: 9783473512317
Jay McLean

Preston Brothers, Band 3 - Leaving Leo

Sarah Heidelberger (Übersetzer)

Diesen Brüdern kann niemand widerstehen.


LEO PRESTON ist der Stille der Geschwister. Er vertraut nur wenigen Leuten, daher hat er auch niemandem von seinen Gefühlen für Mia erzählt. Mia, die Tochter der Nanny, die zu den Preston-Kindern kam, nachdem ihre Mutter gestorben war.


Nichts genoss MIA KOVÁCS mehr als die gemeinsame Stille mit Leo – bis ein Moment verheerenden Schweigens alles zerstörte. Tief verletzt verließ Mia Winbury ohne Abschied und ist seitdem nie zurückgekehrt. Jahre später treffen Mia und Leo unerwartet aufeinander.


Sexy, berührend, herzzerreißend: die New Adult Romances von Jay McLean!


Preston-Brothers-Trilogie


Loving Lucas


Losing Logan


Leaving Leo


First & Forever-Dilogie


Be My First


Be My Forever

Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.01.2026

Teil 3 der Preston Brothers

0

„Leaving Leo“ – ein Titel, wie er passender nicht sein könnte, erzählt die Geschichte des drittältesten Preston-Sprosses und seiner Jugendliebe Mia.

„Leaving Leo“ ist der dritte Teil der Reihe um die ...

„Leaving Leo“ – ein Titel, wie er passender nicht sein könnte, erzählt die Geschichte des drittältesten Preston-Sprosses und seiner Jugendliebe Mia.

„Leaving Leo“ ist der dritte Teil der Reihe um die Preston Brothers von Jay McLean. Das Buch umfasst satte 750 Seiten und ist 2025 im Ravensburger Verlag erschienen. An dieser Stelle verweise ich ausdrücklich auf die Liste der Trigger-Warnungen im hinteren Teil des Buches.

Ich habe die ersten beiden Bände gelesen und empfehle das auch jedem anderen interessierten Leser. Nicht nur, weil es dann einfacher ist, die Figuren auseinander zu halten sondern auch, weil die Bücher einfach so toll sind, dass das Lesen ein Genuss ist. Da ich den Schreibstil der Autorin bereits kenne, bin ich recht gut in die Geschichte hinein gekommen. Die vielen Zeitsprünge sind gewöhnungsbedürftig aber nötig für die Handlung. Wie man aufgrund der Seitenanzahl schon erahnen kann, enthält das Buch ab und an ein paar Längen, die man sich definitiv hätte sparen können. Aber ich finde, wenn ein Buch gut ist, dann darf es gerne ein paar Seiten mehr haben, damit ich länger darin lesen kann. Und diese Reihe ist gut. Spannend, mitreissend, berührend, überraschend. Ich habe mehrfach ein paar Tränchen verdrückt und sehr mit den Protagonisten mitgelitten. Es war jedes Mal sehr schwer, das Buch überhaupt aus der Hand zu legen.

Die Szenerie ist sehr gut beschrieben. Anders als in den anderen Bänden gibt es hier einen zusätzlichen Hauptschauplatz. Aufgrund der guten Beschreibungen der Autorin konnte ich mir diesen fast noch besser vorstellen als die Villa der Prestons.

Auf die Geschichte von Leo hab ich mich am meisten gefreut. Einfach, weil er mir in den Vorgänger-Bänden bereits sehr sympathisch war. Dieses Bild änderte sich zwar im Laufe der Lektüre aber trotzdem hat es die Autorin wiedereinmal geschafft, ein so schönes Ende zu fabrizieren, dass ich mich mit seiner Figur am Schluss aussöhnen konnte. Das ist das Schöne an den Figuren von Jay McLean. Sie sind echt und authentisch. Anfangs erwecken Sie einen sehr sympathischen Eindruck, zwischndurch merkt man, dass es „auch nur Menschen“ sind und am Schluss mag man sie wieder sehr gerne. Es ist eine Entwicklung zu sehen, die stets positiv verläuft aber eben auch zeigt, dass niemand perfekt ist.

Fazit: Wieder ein toller Roman, den ich wahnsinnig gerne gelesen, ja geradezu verschlungen habe. Ich freue mich schon sehr auf die Folgebände, die ich auf keinen Fall verpassen darf. Zarter besaitete Leser weise ich auf die Trigger-Warnungen hin. Es sind tolle Geschichten aber es ist absolut nicht alles Friede-Freude-Eierkuchen, eher im Gegenteil. Wie im echten Leben halt auch.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 29.12.2025

Liebster Teil der Reihe

0

Dieses Buch hat mich emotional komplett mitgenommen. Schon die vorherigen Bände der Reihe waren alles andere als leichte Kost, doch Leaving Leo setzt in Sachen Intensität noch einmal deutlich einen drauf. ...

Dieses Buch hat mich emotional komplett mitgenommen. Schon die vorherigen Bände der Reihe waren alles andere als leichte Kost, doch Leaving Leo setzt in Sachen Intensität noch einmal deutlich einen drauf. Im Mittelpunkt stehen Leo und seine Jugendliebe Mia, deren Beziehung seit jeher von Nähe und Abstand geprägt ist. Das Wiedersehen mit dem Preston Umfeld fühlte sich vertraut an, fast wie ein Zurückkehren nach Hause, auch wenn die Themen alles andere als einfach sind.

Der Schreibstil sorgt dafür, dass man trotz der schweren Inhalte kaum aufhören kann zu lesen. Die Geschichte zieht einen mit und lässt einen nicht mehr los. Besonders beeindruckt haben mich die unerwarteten Wendungen, die immer wieder neue Perspektiven eröffnet haben und mich mehrfach überrascht zurückgelassen haben. Genau diese Unvorhersehbarkeit macht die Geschichte so eindringlich.

Getragen wird der Roman vor allem von seinen beiden Hauptfiguren. Leos Entwicklung und seine Gedankenwelt zu begleiten war für mich das Herzstück des Buches. Seine innere Zerrissenheit und sein Ringen mit sich selbst waren unglaublich greifbar. Schade fand ich lediglich, dass am Ende offen bleibt, womit genau er neurodivers zu kämpfen hat. Mia ist ebenfalls vielschichtig angelegt, auch wenn mich ihre wiederholte Distanzierung von Leo stellenweise frustriert hat. Ihre Beweggründe werden zwar verständlicher, doch das Mitfühlen mit Leo machte diese Momente besonders schmerzhaft.

Einen Lieblingsband in dieser Reihe zu wählen fällt schwer, doch wenn ich mich entscheiden müsste, wäre es dieser. Vor allem, weil mir Leo als Figur am nächsten gegangen ist und ich mich stark mit ihm identifizieren konnte.

Insgesamt ist Leaving Leo ein intensiver und emotionaler Abschluss der Reihe. Wie auch die vorherigen Teile ist es kein leichter Liebesroman, selbst wenn das Cover etwas anderes vermuten lässt. Wer sich darauf einlässt, wird jedoch mit einer tiefgehenden und bewegenden Geschichte belohnt.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 22.06.2025

Schmerzlich schön

0

Ich hab die beiden vorherigen Bücher der Reihe quasi inhaliert und war so bereit für Band 3. Im Gegensatz zu den anderen beiden Bänden habe ich mir aber für diesen hier mehr Zeit nehmen müssen. Es ist ...

Ich hab die beiden vorherigen Bücher der Reihe quasi inhaliert und war so bereit für Band 3. Im Gegensatz zu den anderen beiden Bänden habe ich mir aber für diesen hier mehr Zeit nehmen müssen. Es ist auf eine andere Art tragisch, anders schmerzlich. Leise, wo die bisherigen Bände laut waren. Das kam irgendwie unerwartet, war aber auch eine sehr schöne Überraschung.

Wie schon in den anderen Büchern der Reihe beginnt es mit einer Begegnung- Boy meets Girl. Aber die Connection zwischen den Protagonisten ist anders. Unentschlossener, weniger fordernd. Es steht viel anderes im Fokus. Ich bin irgendwie mit einer gewissen Erwartungshaltung an den männlichen Protagonisten Leo herangegangen, die auf den ersten beiden Bänden beruhte. Aber Leo ist kein Bad Boy und er trägt ganz andere Lasten mit sich herum als seine Brüder.

Ich hab das ländliche Setting geliebt- Tatas Haus, Holden, das Diner. Irgendwie war das einfach super stimmig, so ein richtig sicherer Hafen, der einen Ruhepol zu den sonst sehr schmerzhaften Themen darstellt. Hab mich da irgendwie direkt wohlgefühlt.

Die Inhalte sind gefühlt erwachsener als in den anderen beiden Bänden, der Schmerz den die beiden Protagonisten sich selbst und einander zufügen ein stärker innengerichteter. Hatte beim Lesen teilweise einen richtigen Kloß im Hals. Aber da ist auch viel Licht, viel Liebe, viel Vergebung. Und das ist das schöne an diesem Buch.

Ein richtig tolles Buch, das einfach alles ist.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 11.06.2025

Die unausgesprochenen Worte

0

Jay McLean stellt in Band 3 der Preston Brothers Reihe Leo in den Fokus. Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen. Das Buch ist in 4 Teile unterteilt und die Kapitel haben eine angenehme Länge. ...

Jay McLean stellt in Band 3 der Preston Brothers Reihe Leo in den Fokus. Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen. Das Buch ist in 4 Teile unterteilt und die Kapitel haben eine angenehme Länge. Die Kapitel geben die Geschehnisse abwechselnd aus Sicht der Protagonisten wieder. Die Charaktere wirken authentisch und sympathisch, sodass man diese während der Lesezeit ins Herz schließt und deren Emotionen gut nachfühlen kann. Das Cover ist schön gestaltet und passt perfekt in die Reihe. Der Farbschnitt ist ein Eyecatcher für jedes Bücherregal.
Hauptprotagonisten sind diesmal Leo und Mia.
Leo ist der 4 der Preston Geschwister und er ist Legastheniker. Trotz dieser Leseschwäche liebt er es, seine Nase in die Bücher zu stecken und hatte mit seiner Schwester Lucy sogar ein LuLee Library Zimmer. Lucy hat es geliebt ihrem Bruder vorzulesen, doch als sie merkte das er schlecht lesen kann, hörte sie damit auf. Da ihm seine älteren Brüder immer wieder Dinge weggenommen haben, redet er nicht gerne darüber was ihm wichtig ist. Das macht er aber auch außerhalb der Familie so und so verschweigt er auch die wahren Gefühle für Mia.
Mia ist ein sogenanntes Rachekind, denn ihre Eltern haben sie nicht bekommen, weil sie sich so sehr ein Kind gewünscht haben. Ihre Eltern schenkten ihr nie Liebe und so wurde sie bei ihrem ungarisch stämmigen Großvater – Tata John – groß. Ihre Mutter war die Nanny bei den Prestons und als sie eines Jahres anfragte, ob sie den Sommer mit bei der Familie verbringen möchte, freute sie sich auf die gemeinsame Zeit. Doch ihre Mutter wollte sie eigentlich nicht dahaben und so war sie meist alleine in der Wohnung. Doch als Tom und Leo eines Abends auf der Veranda saßen und Tom sie mit dazu bat, kam sie mit Leo ins Gespräch und ab diesem Tag trafen sie sich immer früh morgens und radelten zum Wasserturm.
Als Mia mit anhören musste, was Lucas und Logan über sie dachten und Leo sie nicht in Schutz genommen hat entschloss sie sich, doch ihren Vater anzurufen und zu ihm zu gehen. Dort ging sie auf ein Mädcheninternat, da ihr Vater durch seinen Beruf keine Zeit hatte. Dort fing sie an auf ihre Ernährung zu achten. Leo musste mit ansehen wie Laney von ihrem Ex niedergeschossen wurde und hatte seine Probleme das zu verarbeiten. Um ihn einen Platz der Ruhe zu geben, wo er seine Gefühle aufarbeiten konnte, schickte Tom ihn zu John. Als er nichtsahnend dort auf Mia trifft und sie immer wieder gemeinsam mit ihrem besten Freund Holden sah, merkte er, wie stark seine Gefühle für sie immer noch sind. Doch Mia wollte Abstand und einen Schlussstrich ziehen, auch wenn die Gefühle auf ihrer Seite auch stark waren. Doch die Verletzung die die unausgesprochenen Worte und die Anfeindungen der Preston Jungs ihr zugefügt hatten, waren zu schmerzhaft. Doch die Wege der Beiden kreuzen sich immer wieder. Werden sie den Mut finden, um endlich ihren Gefühlen auch eine Stimme geben oder werden sie weiterhin aneinander vorbei leben. Können die großen Brüder ihre Fehler eingestehen und um Entschuldigung bitten oder empfinden sie ihre Worte von damals weiterhin nicht so schlimm?
Auch Band 3 der Reihe geht ans Herz und man lernt die Familie Preston weiterhin besser kennen. Man erfährt weitere Hintergründe über die Familie und mit welchen Problemen die Geschwister zu kämpfen haben. Auch wenn einige schwierige Themen angesprochen werden, wirkt das Buch an sich nicht erdrückend.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 11.06.2025

emotional sehr berührend

0

Jay McLean war für mich vor diesem Buch noch unbekannt, ebenso wie die Reihe. Von den Tropes hat mich dieser Band aber am meisten angesprochen und ich war neugierig, ob man auch in Band 3 in die Reihe ...

Jay McLean war für mich vor diesem Buch noch unbekannt, ebenso wie die Reihe. Von den Tropes hat mich dieser Band aber am meisten angesprochen und ich war neugierig, ob man auch in Band 3 in die Reihe einsteigen kann. Meiner Meinung nach war das gar kein Problem, vielleicht wäre anders das Wiedersehen mit den Nebencharakteren sicherlich noch spannender gewesen und man hätte an der einen oder anderen Stelle schon etwas mehr gewusst. Als richtige Leerstellen empfand ich das jedoch nicht. Leo ist der Jüngste und eher ein stiller Typ, der seinen Brüdern nicht alles erzählt und im Lauf des Buches finde ich eine gewaltige Entwicklung durchmacht - was schön zu verfolgen ist, ich glaube, sonst würde er nicht so ans Herz wachsen. Auch Mia fand ich sehr berührend geschildert. Überhaupt hat mir die Mischung von sehr gut ausgearbeiteten Charakteren, ernsten Themen und ein wenig Humor gut gefallen, gepaart mit einem Happy End, das ich gerade bei dieser Geschichte brauchte - es war zwischendurch für mich nicht so selbstverständlich. Es macht jedenfalls Lust, mehr von der Autorin und den Brüdern zu lesen!