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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.10.2018

Ein guter Überblick über die heutige Zeit und weitere drängende Fragen...

21 Lektionen für das 21. Jahrhundert
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Zwischendurch lese ich gerne mal Darstellungen und der Klappentext hat mich sehr neugierig auf Hararis Werk gemacht, von dem ich bisher eigentlich noch nie etwas gehört hatte, umso gespannter war ich.
Zunächst ...

Zwischendurch lese ich gerne mal Darstellungen und der Klappentext hat mich sehr neugierig auf Hararis Werk gemacht, von dem ich bisher eigentlich noch nie etwas gehört hatte, umso gespannter war ich.
Zunächst werde ich die positiven Aspekte nennen, die mich vom Werk überzeugt haben, danach werde ich mit meinen Kritikpunkten fortfahren.
Ich habe öfter Schwierigkeiten mit dem Schreibstil der Historiker, aber Hararis Schreibstil ist sehr angenehm und leicht zu verstehen, wenn man ein paar fundierte Grundkenntnisse in Geschichte, der Wirtschaft, Geographie oder auch Allgemeinbildung hat. Ich habe eigentlich alles verstanden, was er aussagen wollte, obwohl ich teils Google für ein paar Fachbegriffe zu Rate ziehen musste.
Ein weiterer positiver Aspekt ist die Aufmachung. Diese ist sehr strukturiert, schön gestaltet und die grünen Akzente gefallen mir sehr gut. Die Einleitung, das Inhaltsverzeichnis und der sehr gründliche Anhang unterstützen seine qualitativ hochwertige Herangehensweise.
Bei seinen Lektionen muss ich leider ein wenig differenzieren. Seine ersten genannten Lektionen waren sehr argumentativ hochwertig aufgemacht und dargestellt. Er bezieht viele Beispiele ein, die durchaus überzeugend sind, leider wird das immer weniger, je weiter das Buch voranschreitet. Zum Ende hin wirkt es, als hätte er keine Lust mehr gehabt, sodass es durchaus immer langatmiger und langweiliger wurde. (Ich bin sogar einmal ausversehen eingeschlafen und bin mit dem Buch im Arm wieder aufgewacht)
Des Weiteren greift er teils immer und immer wieder dieselbe These auf, die er wieder und wieder wiederholt, sodass die Langatmigkeit noch mehr unterstützt wurde.
Die 21. Lektion hätte er durchaus weglassen können, weil er immer mehr eigene Erfahrungen mit einfließen lässt, die nicht wirklich zu seiner übergeordneten Thematik passt.
Insgesamt fand ich das Buch sehr interessant, obwohl die wissenschaftliche Herangehensweise zum Ende hin immer mehr darunter leidet. Wer sich einen groben Überblick verschaffen möchte, kann durchaus zu diesem Werk greifen, weil der Schreibstil leicht und verständlich zu lesen ist.

Veröffentlicht am 21.10.2018

Kluge schmackhafte Rezepte kombiniert mit spannendem Wissen rund um die Ernährung...

Klugen Appetit!
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Schon die Aufmachung hat es mir sehr angetan. Es ist sehr strukturiert und ordentlich aufgemacht, sodass ein Durchblättern ein wahres Vergnügen ist.
DIe Rezepte werden nicht nur durch professionelle in ...

Schon die Aufmachung hat es mir sehr angetan. Es ist sehr strukturiert und ordentlich aufgemacht, sodass ein Durchblättern ein wahres Vergnügen ist.
DIe Rezepte werden nicht nur durch professionelle in Szene gesetzten Bildern unterstrichen, sondern auch die Mengenangaben, die Rezeptauswahl und die "Brain Factor" Boxen unter den Rezepten zeugen von sehr viel Wissen und Geschick ein Buch zu gestalten.
Die Rezepte, die ich ausprobiert habe, waren alle sehr köstlich und durch das übermittelte Wissen, fühle ich mich auch, als hätte ich etwas gelernt.
Ganz besonders gefallen mir auch die Informationsseiten, die vor den wirklichen Rezepten angesiedelt sind.
Insgesamt kann ich das Buch nicht nur optisch empfehlen, sondern auch kulinarisch, vom Geschmack und von der Wissensübermittlung her!

Veröffentlicht am 13.10.2018

Was wäre, wenn das Schicksal bei dir anklopft, um dich vor deinem bevorstehenden Tod zu warnen?

Am Ende sterben wir sowieso
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Ich weiß gerade gar nicht, wo ich anfangen soll. Ich bin verwirrt, traurig, gerührt und verkneife mir gerade die Tränen.
Ich möchte mit dem Schreibstil anfangen. Dieser ist sehr flüssig und angenehm zu ...

Ich weiß gerade gar nicht, wo ich anfangen soll. Ich bin verwirrt, traurig, gerührt und verkneife mir gerade die Tränen.
Ich möchte mit dem Schreibstil anfangen. Dieser ist sehr flüssig und angenehm zu lesen und sorgt dafür, dass die Thematik nicht zu schwer wiegt, d.h. lockert die Geschichte auf.
Rufus und Mateo sind sehr unterschiedliche Charaktere. Mateo ist zunächst nicht mutig, er versteckt sich vor der Welt und traut sich nichts. Rufus hat viel hinter sich, löst viele Sachen mit Gewalt und fühlt sich verloren. Die Beiden können sich Gefühle und Blickwinkel geben, die ihnen andere Menschen nicht geben können. Die Entwicklungen der Beiden sind gut nachvollziehbar und hinsichtlich der Thematik sind die Entwicklungen ein wenig makaber.
Durch den Titel weiß man schon, was passiert, dadurch kreiert der Autor ein unbehagliches hintergründliches Gefühl, das uns die gesamte Geschichte über begleitet.
Die kurzen Kapitelabschnitte und die vielen verschiedenen Perspektiven runden die Geschichte ab und zeigen wie weit verzweigt die Stadt ist und wie eine Handlung der einen Person, das Leben einer Anderen beeinflusst.
Ein kleiner Kritikpunkt ist, dass die Geschichte ein wenig kurz ist und das Ende offen ist. Einerseits kann man sich vorstellen, wie es endet, aber andererseits mag ich keine offene Enden und möchte genau wissen, wie es zu Ende geht.
Insgesamt hat mich die Geschichte emotional berührt und ich habe mitgelitten, mitgefiebert und mitgeliebt. Ich kann es auf jeden Fall empfehlen.

Veröffentlicht am 11.10.2018

Trotzdem fühlt sie sich zu ihm hingezogen, denn es knistert gewaltig zwischen ihnen...

Paper Princess
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Ich war schon seit dem Erscheinen sehr neugierig auf die Geschichte, aber die durchwachsende Bewertung hat mich ein wenig Abstand nehmen lassen, doch nun habe ich das Buch einfach mal zur Hand genommen ...


Ich war schon seit dem Erscheinen sehr neugierig auf die Geschichte, aber die durchwachsende Bewertung hat mich ein wenig Abstand nehmen lassen, doch nun habe ich das Buch einfach mal zur Hand genommen und reingelesen.
Mir hat die Geschichte insgesamt gut gefallen, aber es gibt auf jeden Fall noch Luft nach oben.
Ella, Reed, Callum und Co. waren sehr unterschiedliche Charaktere, die mir dennoch insgesamt gut gefallen haben. Ella ist eine Kick Ass Protagonistin, die sich für nichts zu schade ist und schon sehr viel erlebt hat, was nicht unbedingt durchgehend positiv war. Sie ist nicht das perfekte Mauerblümchen bzw. Good Girl, das sich plötzlich in den richtig bösen Bad Boy verliebt. Sie kann durchaus mithalten, obwohl manche Charaktereigenschaften auch von Reed und seinen Brüdern sehr klischeehaft waren. Das hat mich, aber nur gering gestört.
Die Handlung hat sich nach und nach aufgebaut und es waren richtig coole Geschehnisse und Aktionen dabei, die ich wirklich gefeiert habe. Insbesondere Ella und ihre Freundin und Ella und Reed hatten sehr viele witzige und eindringliche Momente, die ich gerne gelesen habe.
Das Ende hat mir so semi gut gefallen. Meiner Meinung nach war es ein wenig unnötig, aber ich bin trotzdem neugierig, was noch alles hinter den Geheimnissen steckt.
Von mir gibt es insgesamt 4 Sterne und ich kann die Geschichte durchaus empfehlen, wenn man nicht zu kritisch mit den Thematiken umgeht und nicht zu viel hineininterpretiert. Das Buch soll einfach nur leicht und amüsant sein für Zwischendurch.

Veröffentlicht am 09.10.2018

Ryder Cole ist der König des Atlanta Nachtlebens und ein ziemlicher Bad Boy...

Atlanta Bad Boys – Hard
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Die Geschichte rund um Cassie und Ryder ließ sich sehr schnell wegsuchten, obwohl es für meinen Geschmack vielleicht noch ein wenig länger hätte sein können.
Cassie hat ihre Probleme bis zum Hals stehen. ...

Die Geschichte rund um Cassie und Ryder ließ sich sehr schnell wegsuchten, obwohl es für meinen Geschmack vielleicht noch ein wenig länger hätte sein können.
Cassie hat ihre Probleme bis zum Hals stehen. Sie ist fluchtartig aus England geflohen und sie kennt Niemanden wirklich mehr in ihrer vorherigen Heimat außer eine Freundin, bei der sie sich lange nicht mehr gemeldet hat.
Auch Ryder gefällt mir sehr gut. Er ist zwar ziemlich arrogant und ein klischeehafter Bad Boy, aber seine Vergangenheit und seine Sprüche und Schlagabtausche mit Cassie gefallen mir trotzdem sehr gut.
Die Handlung war anfangs ziemlich seicht und wirkt wie eine Atempause. Mir hat hierbei ein wenig die Tiefe gefehlt, aber dann geht es richtig los.
Ryder und Cassie sind tolle Protagonisten, die es wirklich verstehen sich zu zoffen, zu streiten und sich zu reizen.
Wer wirklich etwas Spannendes erwartet, ist hier an der falschen Adresse.
Ein wenig Spannung kommt nur am Ende auf und die Geschichte geschickt abrundet.
Ein paar kleine Kritikpunkte muss ich leider anmerken. Ich mochte zwar die Atmosphäre und Cassie, Ryder, Cash, Savannah und Co., aber mir fehlt ein wenig der Alltag. Es wirkt alles so stark "getaktet". Sexuelle Szenen kamen nicht zu kurz, aber Cassie hätte Ryder noch ein wenig Zappeln lassen können. Ihren Sprüche Austausch fand ich wiederum sehr witzig.
Insgesamt hat mir die Geschichte gut gefallen, aber ich hätte mir mehr Tiefgang erwartet, jedoch betrachtet ein angenehmer Auftakt der Reihe.

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