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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 20.05.2017

Eine Welt, in der eine Gabe ein Fluch sein kann.

Das Juwel - Die Gabe
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Violet war eine sehr facettenreiche tolle Protagonistin, die vieles erträgt und dennoch Widerstand leistet und von einem anderen Leben träumt. Sie ist/bleibt stark und nichts kann ihren Optimismus schwächen, ...

Violet war eine sehr facettenreiche tolle Protagonistin, die vieles erträgt und dennoch Widerstand leistet und von einem anderen Leben träumt. Sie ist/bleibt stark und nichts kann ihren Optimismus schwächen, egal was.
Auch die anderen Charaktere waren sehr bildlich beschrieben und man hatte sofort seine Favoriten bzw. unsympathische Figuren, die man nicht abkonnte.
Die Handlung hatte einen schönen Spannungsbogen, der aber in keinem totel drastischen Höhepunkt endete, was ich ein wenig schade fand. Die Geschichte hätte gerade am Anfang so viel Potenzial gehabt. Eigentlich passierte die meiste Zeit das Gleiche oder zeitlich versetzt wiederholte sich etwas. Violet war mir sympathisch, aber die Autorin hat ihr kaum Raum gegeben, sich zu entfalten.
Das Setting und die Atmosphäre waren sehr bedrückend und standen im krassen Gegensatz zu der pompösen und unermesslich schmuckvollen Umgebung und der Kleidung. Man hätte, aber an manchen Stellen noch mehr auf die einzelnen Charaktere und den Umständen im Juwel eingehen könnten.
Insgesamt ließ sich das Buch gut lesen, aber ich hätte mir ein bisschen mehr Abwechslung und Action erwartet...

Veröffentlicht am 20.05.2017

Ein gehörloser Junge, eine Frau, die ihren Mann verloren hat, ein Meeresforscher – und ein Blauwal

Als das Meer uns gehörte
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Der Roman entführt einen an die Küste, in eine schöne Hafenstadt, die aber auch eine Geisterstadt sein kann. Das Setting und die Umgebung waren gut beschrieben und ich konnte mich sehr gut einfühlen.
Tess, ...

Der Roman entführt einen an die Küste, in eine schöne Hafenstadt, die aber auch eine Geisterstadt sein kann. Das Setting und die Umgebung waren gut beschrieben und ich konnte mich sehr gut einfühlen.
Tess, Robbie, Ike, Kip und Co. waren facettenreich und individuell gestaltet. Tess, Ike und Kip waren mir sofort sympathisch und ich konnte mich sehr mit ihnen identifizieren. Tess hat eine wirkliche Entwicklung durchgemacht und hat fast nie den Boden unter den Füßen verloren. Sie ist stark und tapfer für ihren Jungen geblieben und nach jedem Schlag ist sie wieder aufgestanden. Robbie ging mir 3/4 des Buches einfach auf den Keks. Jeder ist anders in seiner Trauerbewältigung, aber dieser Junge war einfach nur unausstehlich, egoistisch und schlimm. Jeder ist es Schuld nur er nicht. Wenn es nach ihm ginge, wäre seine Mutter alles schuld, was jemals passiert ist und wird, obwohl diese gar nichts dafür kann.
Die Handlung war anfangs sehr langwierig und lang, ich musste mich erst einfinden und konnte nicht alles auf einmal lesen.
Doch nach der Hälfte des Buches kam endlich Fahrt auf und auch die Emotionen der Charaktere verbesserte sich, was es wirklich leichter machte das Buch zu lesen.
Insgesamt hat mir das Buch jedoch sehr gut gefallen, weil es auch eine wichtige Botschaft vermittelt, die auch ankommt. Leider fehlt mir jedoch das gewisse Etwas und die Handlung hat sich anfangs ins Unendliche gezogen.

Veröffentlicht am 06.06.2021

Ich habe mehr erwartet...

Black Heart. Komm, ich erzähl dir ein Märchen von Gut und Böse
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Ich wollte die Geschichte gerne mögen, denn ich liebe den Märchencharakter, leider sind die Geschichte und ich nicht miteinander warm geworden.

Der Einstieg in die Geschichte war noch ganz interessant, ...

Ich wollte die Geschichte gerne mögen, denn ich liebe den Märchencharakter, leider sind die Geschichte und ich nicht miteinander warm geworden.

Der Einstieg in die Geschichte war noch ganz interessant, aber dann hat es für mich kontinuierlich abgenommen. An keiner Stelle wurde in die Tiefe gegangen, keine Details, keine besonderen Charaktereigenschaften, die herausgearbeitet wurden. An dieser Stelle könnte ich keine Silbe zu Lou oder Alex sagen oder zu den Beiden in der Vergangenheit. Alles ist einfach unglaublich schwammig und auf Äußerlichkeiten reduziert. Natürlich ist dieser kleine Snack Band 1 von 16, aber ich finde auch direkt am Anfang sollten die Charaktere irgendwie greifbar wirken und mein Interesse wecken, sodass ich mit ihnen mitfiebern kann. Mir sind die Charaktere egal, mir ist egal, was mit ihnen geschieht. Zu der fehlenden Tiefgründigkeit der Handlung und der Charaktere haben mir auch die beiden Zeitstränge nicht gefallen. An sich eine coole Idee, aber dadurch wurde der Geschichte noch weniger Entfaltungsmöglichkeiten gegeben.

An sich eine coole Idee, aber die Umsetzung hat mir leider gar nicht gefallen. Ich bin mir sicher, dass es den ein oder anderen gibt, der die Geschichte gut findet, aber ich bin es nicht. Ich werde die Geschichte nicht weiterverfolgen und vergebe 2,5/5 Sterne.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 18.05.2021

Leider nicht meine Geschichte...

London's Legacy. Entfesselte Elemente
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Die Prämisse klingt interessant: ein uraltes Geheimnis, Elementarmagier, die unter dem Radar schwimmen, um den Registrierungen zu kommen, Erdbeben, eine unterschwellige Gefahr und eine Liebesgeschichte, ...

Die Prämisse klingt interessant: ein uraltes Geheimnis, Elementarmagier, die unter dem Radar schwimmen, um den Registrierungen zu kommen, Erdbeben, eine unterschwellige Gefahr und eine Liebesgeschichte, die alles verändern könnte, leider konnte mich die Geschichte nicht so sehr packen, wie viele andere, die wirklich sehr schöne Rezensionen geschrieben haben.

Es hat bei mir direkt mit dem Prolog angefangen. Ich mochte ihn, denn er lässt die Geschichte direkt mit einem Knall beginnen, aber leider konnte ich nur sehr wenig mit dem Schreibstil anfangen. Er war sehr "kindisch", parataktisch und ich hatte nicht das Gefühl, dass er wirklich zu Charlie und ihrer Geschichte passt. Ich hätte mir mehr Informationen und Beschreibungen gewünscht, denn in den ersten Kapiteln hatte ich viele Fragezeichen vor Augen, die auch bis zum Ende nicht komplett beantwortet werden.

Ich wusste, dass Charlie jung ist, aber sie wirkte durch die Geschichte, die Dialoge und den Schreibstil noch jünger als sie war. Es klingt zwar blöd, aber ich bin der Meinung, dass Autorinnen dem/der Leserin nicht alles vorkauen sollten, sondern auch besondere Zusammenhänge aus den Zeilen lesen lassen sollte, aber auch hier hatte ich das Gefühl, dass mich die Autorin nicht ernst nimmt. Ich hätte mir mehr gewünscht. Mehr Tiefe, ausgearbeitetere Charaktere, eine noch intensivere Liebesgeschichte. Einfach mehr. Auch das Ende war mir leider viel zu schnell abgehandelt und wirkte allem in allem sehr konstruiert.

Ich habe ein paar sehr schwerwiegende Kritikpunkte, aber die Grundidee mit den magischen Kindern fand ich schön. Trotz kindisch wirkendem Schreibstil hatte die Geschichte trotzdem eine Art Wohlfühlcharakter. Ich freue mich wirklich, dass so vielen Leser*innen dort draußen diese Geschichte gefällt, aber meinen Geschmack hat sie leider nicht getroffen, deswegen muss ich schweren Herzens 2,5/5 Sterne vergeben.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 04.05.2021

Sein Hunger nach Gerechtigkeit ist unersättlich...

Blake - Der Geschmack des Todes
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Es hätte so gut werden können. Band 1 war ein wenig langweilig, aber das lag bei mir eher weniger an Blake (den finde ich auf mobide Weise eigentlich ziemlich interessant) oder dem Schreibstil, sondern ...

Es hätte so gut werden können. Band 1 war ein wenig langweilig, aber das lag bei mir eher weniger an Blake (den finde ich auf mobide Weise eigentlich ziemlich interessant) oder dem Schreibstil, sondern eher an dem Fall per se, deswegen hatte ich ziemlich große Hoffnungen, dass Band 2 besser wird. Eine neue Ausgangssituation, ein neuer Fall, ein cool klingender Klappentext, aber leider bin ich ein wenig enttäuscht zurückgeblieben. Der Schreibstil, der mir im ersten Band noch gut gefallen hat und auch in weiten Teilen der ersten Hälfte des Buches, hat leider immer weiter nachgelassen und die Zähigkeit bzw. Langatmigkeit unterstützt. Das Buch beginnt stark, mit mafiösen Strukturen, Blakes neuer Lebenssituation, aber auch hier hat mir die Arbeit mit dem FBI nicht gefallen. Es war langweilig, ich mag die Kommissarin nicht und es fehlte mir erneut der rote Faden, der sich durch die Geschichte zieht und mich als Leserin führen soll. So unglaublich schade, denn Blake als Charakter ist, so makaber wie es klingt, total interessant, faszinierend, außergewöhnlich. Ich habe noch nie von einem Protagonisten gelesen, der nur annähernd so gewesen ist wie Blake, aber für eine volle Sternebewertung reicht das leider nicht. Ich habe mich durch die Seiten gequält, bin einfach nicht weitergekommen, sodass ich beinahe 2-3 Wochen an dem Buch saß. Die Rätsel hingegen (am Anfang jedes Kapitels) fand ich wieder richtig cool, auch wenn ich schlecht im Rätseln bin.

Insgesamt hat Jack Heath mit Blake eine interessante Figur erschaffen, die ich sehr faszinierend finde, aber leider finde ich den größten Teil des Plots ziemlich langweilig, vorhersehbar und erdrückend. Genauso wie der Schreibstil, der es leider nicht schafft, dass ich das Buch nicht aus der Hand legen kann. Aufgrund dessen vergebe ich 2,5/5 Sterne, weil ich Blake, die Prämisse und die Rätsel gerne mag.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere