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Veröffentlicht am 20.12.2025

Auf Mörderjagd mit Geistern

The Morrisey Mysteries 1. Ein Mord in 3B
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Meg Daswon hat ihren Traum Künstlerin zu werden aufgegeben nach ihrer Zeit in New York und wohnt nun wieder im Gebäude ihrer Kindheit, dem Morrisey-Gebäude in Seattle.
Wie es das Schicksal will ist auch ...

Meg Daswon hat ihren Traum Künstlerin zu werden aufgegeben nach ihrer Zeit in New York und wohnt nun wieder im Gebäude ihrer Kindheit, dem Morrisey-Gebäude in Seattle.
Wie es das Schicksal will ist auch ihr einstiger Kindheitsfreund Laurie wieder dort eingezogen und vielleicht findet sie nun endlich den Mut ihm zu gestehen, das sie schon immer mehr als nur Freundschaft für ihn empfunden hat. Alles könnte so schön sein, würden die beiden nicht über die Leiche des einzigen Bewohner des Hauses stolpern, den man nie in all den Jahren nie zu Gesicht bekommen hat.
Unterstützt wird Meg nicht nur von ihrer besten Freundin Ripley, die ein Geist ist, sonder auch von einem neuen Geist der wohl irgendwie mit dem Mord in Zusammenhang steht, obwohl es nicht der Bewohner des Hauses ist.
Gibt es einen Mörder im Morrisey-Gebäude?



Ein cozy Krimi, der auch Geister mit einbezieht.
Der Roman ist witzig und locker leicht geschrieben.
Für mich wurde hier mehr auf cozy gesetzt mit Augenmerk auf allem anderen, als auf den Mord. Der läuft für mich so nebenher mit und wird von Meg aufgeklärt.

Meg als Hobbydetektivin, ist ein lockerer Charakter mit einem großen Geheimnis. Sie kann Geister sehen und hat es daher als Kind nicht leicht gehabt, da ihr nicht klar war das nicht alle über dies Fähigkeit verfügen. Wie sie heute damit umgeht ist witzig beschrieben und auch das sie seit all den Jahren von dem Geist Ripley begleitet wird und die beiden nun so gute Freundinnen geworden sind.
Laurie ist mir ihr gemeinsam im Gebäude aufgewachsen und nun auch wieder zurück gezogen.
Es ist so angelegt, das die beiden beste Freunde waren, dem anderen aber wohl nie gestanden haben, das sie mehr füreinander empfinden.
Leider konnte mich die mögliche Liebesbeziehung zwischen den beiden nicht ganz überzeugen. Irgendwie hat mir da Chemie zwischen den beiden gefehlt und sie hatten für mich auch zu wenig Interaktion miteinander.

Die Idee mit den Geistern fand ich witzig und Ripley finde ich super toll ausgearbeitet.
Das es einen Geist mit Gedächtnisverlust gibt und man sich fragt, wie er mit dem ganzen zusammenhängt ist für mich fast das Highlight in dem Buch.

Ansonsten gibt es eine Hausgemeinschaft mit ganz unterschiedlichen Charakteren, die aber fast alle zusammen halten und Haustiere, die hier viel vorkommen.

Die Geschichte ist nett geschrieben, leicht und schnell zu lesen.

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Veröffentlicht am 18.12.2025

Spannende und gelungene Fortsetzung, leider muss man wieder auf nächsten Band warten

To Love a God
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Der zweite Band der Reihe geht spannend weiter. Mich konnte die Autorin hier wieder begeistern und leider muss man nun auf den nächsten Band warten, was uns da spannendes erwartet!

Mich hat die Handlung ...

Der zweite Band der Reihe geht spannend weiter. Mich konnte die Autorin hier wieder begeistern und leider muss man nun auf den nächsten Band warten, was uns da spannendes erwartet!

Mich hat die Handlung voll überzeugen können.
Für Aurora und Colden geht es Aktion geladen weiter.

Colden hat durch seine schwere Verletzung nun einige Jahre vergessen hat sorgt für einen neue Dynamik zwischen den beiden. Das fand ich sehr spannend auch wie sich ihre Liebesgeschichte dadurch verändert hat.
Wir bekommen nun Rückblicke, wie Colden einst war, welche Kämpfe er austrug und wie aus ihm der Gott wurde, den wir aus dem ersten Band kennen. Das hat mir sehr gut gefallen.
Aurora gefällt mir in diesem Band wieder sehr gut. Weiterhin finde ich sie einen tollen und spannenden Charakter den ich gut ausgearbeitet finde und der mich überzeugt. Ich mag wie sie sich um andere sorgt und kümmert und sich auch Ungerechtigkeit entgegenstellt.
Die Liebe zwischen den beiden finde ich gut gelungen.

Neben den bisher bekannten Charakteren, die wieder auftauchen kommt hier eine neue Person ins Spiel, die ich wirklich sehr gelungen finde, da man sich einfach nicht sicher ist, ob er Freund oder Feind ist. Ihn finde ich sehr gelungen und da ich nicht spoilern möchte, kann ich nicht näher darauf eingehen.

Um Galadon endlich zu schlagen und seine immer grausamer werdende Herrschaft zu beenden, fordert Colden ihn zu einem entscheidenden Kampf heraus. Klar, das es da nicht ganz fair zugeht und manches auf Colden und Aurora hier wartet und sie auch so manches ertragen müssen.
Die Umsetzung finde ich nicht nur spannend und sehr abwechslungsreich geschrieben, ich finde sie auch toll in die Handlung eingearbeitet. So lernen wir auch mehr von der Welt kennen und einige Dinge der Vergangenheit zeigen was wirklich passierte.

Für mich eine wirklich gelungene Fortsetzung!

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Veröffentlicht am 08.12.2025

Wie eine junge Frau und ihr Großvater zusammen halten

Die Bibliothek meines Großvaters
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Kaede ist 27 Jahre alt, Beamtin und arbeitet als Lehrerin in einer öffentlichen Grundschule in Tokio. Sie geht voll in ihrem Beruf auf, wie es auch einst ihr Großvater tat, der Schulleiter war. Nun lebt ...

Kaede ist 27 Jahre alt, Beamtin und arbeitet als Lehrerin in einer öffentlichen Grundschule in Tokio. Sie geht voll in ihrem Beruf auf, wie es auch einst ihr Großvater tat, der Schulleiter war. Nun lebt er immer noch in seinem alten Häuschen und arrangiert sich damit an Lewy-Körper-Demenz erkrankt zu sein. Sie besucht ihn etwas einmal in der Woche. An manchen Tagen ist alles normal, sein scharfer Verstand wie immer, an den schlechteren Tagen sieht er Dinge, die einfach nicht da sind.
Trotzdem hat er immer noch einen unglaubliche Kombinationsgabe und er kann sich genau an die großen Klassiker der Kriminalliteratur erinnern, die er liebt.
Gemeinsam lösen die beiden einen Mord von dem sie hören, ein Verschwinden und Rätsel, die Kaede durch ihren Bekanntenkreis mitbekommt. Lange unbemerkt wird Kaede von einem Stalker verfolgt. Kann auch diese Rätsel gelöst werden?



Die Idee finde ich spannend und die Grundhandlung über Kaede und ihren Großvater mit all diesen Krimielementen anzufüllen finde ich gut gelungen. Ich muss gestehen durch das Cover bin ich wohl etwas auf einen andere Fährte gelockt worden, da mir nicht so klar war, welch tragende Rolle Kriminalromane und auch Elemente in diesem Roman haben.

Etwas Probleme hatte ich mit manch einem japanischen Begriff, da mir die Unterschiede in der Anrede zum Beispiel nicht bekannt ist, japanische Gepflogenheiten nicht so geläufig sind. Auch mich in manch eine Situation hineinzuversetzen ist mir dadurch etwas schwerer gefallen, trotzdem habe ich die Geschichte leicht und gerne gelesen.
Ich musste mich aber an die Sprache oder besser gesagt an die Art, wie hier gesprochen wird schon etwas gewöhnen, da ich noch nicht so viele asiatische Romane gelesen habe und sich diese von unserer Art des Sprechens, dem Gebrauch der Wörter für mich schon unterscheidet.

Kaede finde ich einen spannenden und gut beschriebenen Charakter. Die junge Frau ist sehr einsam, traurig. Sie hat nur ihren Großvater, sonst ist sie ganz alleine. Auch enge Freundschaften hat sie nicht. Ihre Liebe zu ihrem Beruf und ihrem Großvater finde ich wunderbar herausgearbeitet und auch wie sie in diesem Buch neue Leute oder besser kennen lernt fand ich gut beschrieben. Berührend finde ich erzählt, wie sie trotz der Erkrankung immer noch so eng mit ihrem Großvater ist.
Ihr Großvater mit seiner unglaublichen Kombinationsgabe und wie sehr er seine Enkelin liebt finde ich auch ganz wunderbar gezeichnet.
Im Laufe des Romans wird aus dem Mosaik der Andeutungen ein klares Bild und man erkennt, welche Schicksalsschläge diese beiden schon gemeinsam überstanden haben.
Für mich einer herzerwärmende Beziehung.

Wie die beiden gemeinsam so manch eine Sache aufklären und lösen fand ich abwechslungsreich gestaltet und gut in die Haupthandlung eingebettet.
Also ein typsicher Familienroman ist es nicht, aber auch kein Krimi oder spannender Roman. Diese Buch ist ein Mix daraus und schlägt teilweise auch leiserer Töne an.

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Veröffentlicht am 02.12.2025

Eine Irin wagt einen Neuanfang in Frankreich

Die geheimnisvolle Bäckerei in der rue de Paris
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Edie Lane wagt es in Irland ihren Traum in Frankreich zu arbeiten nachzugehen. Nachdem sie ihre Mutter mit pflegte ist es nun an der Zeit für sie, sich ihrer Zukunft und ihrer Träume zu stellen.
So antwortet ...

Edie Lane wagt es in Irland ihren Traum in Frankreich zu arbeiten nachzugehen. Nachdem sie ihre Mutter mit pflegte ist es nun an der Zeit für sie, sich ihrer Zukunft und ihrer Träume zu stellen.
So antwortet sie auf eine online Anzeige, in der für eine Bäckerei in Paris eine stellvertretende Filialleiterin gesucht wird, die zwingen fließend Englisch spricht.
Prompt bekommt sie die Zusage und ihr Abenteuer startet. Kaum in Paris eingetroffen muss sie erkenne, das die Bäckerei nicht im Herzen von Paris zu finden ist, nein sie ist in der Rue de Paris in dem Ort Compiègne.
Der Empfang ihrer Chefin hätte etwas freundlicher ausfallen können, aber schon bald lernt Edie nicht nur Bewohner der Stadt kennen, sonder auch mehr über dessen Geschichte. Und auch hinter ein magische Geheimnis der Bäckerei kommt sie bald.


Mich hat diese Geschichte der Autorin wieder einmal ganz wunderbar entführt.
Die Geschichte deckt viel mehr Themen ab, als ich anfangs dachte. Zum einen geht es um Neuanfänge, herauszufinden was man möchte und einen glücklich macht, neue Freunde zu finden, sich zu verlieben, aber wir lernen auch viel über die Vergangenheit. Die Besetzung der Nazis spielt eine Rolle und was sich damals im Ort abgespielt hat und noch heute Einfluss hat. Man erfährt auch für mich interessante geschichtliche Fakten zu dem Ort Compiègne.

Edie fand ich eine spannende Figur. Wie sie in Paris ankommt und total fertig ist fand ich gut geschrieben. Da habe ich mich noch gefragt, wie es mit ihr weitergehen soll. Wie sie sich in Frankreich weiter entwickelt, selbstsicherer wird fand ich schön geschrieben und sie auf dieser Reise zu begleiten habe ich gerne gelesen.
Madame Moreau, die anfangs recht ruppig wird so kennen zu lerne, ihre Vergangenheit und die Magie der Bäckerei mit ihr zu ergründen hatte ich so nicht erwartet. Diesen Charakter habe ich schon bald ins Herz geschlossen.
Auch die anderen Bewohner des Ortes, die Freundschaften, der Zusammenhalt fand ich gut beschrieben.

Die Handlung im 2. Weltkrieg hatte ich so nicht erwartet, hat sehr ernste Themen angesprochen.
Es gab einen Ausspruch, der mich sehr bewegt hat.
„Wir dürfen nicht vergessen, Edith. Ansonsten wären Tausende Menschen, die ihr Leben geopfert haben, um ihre Mitmenschen zu schützen, umsonst gestorben.“

Trotzdem finde ich die Liebesgeschichte, die entstehenden Freundschaften sorgen hier nicht nur für Schwere, sondern bringen einen tollen Ausgleich.
Auch der Hauch Magie, der hier eingebaut wurde, fand ich ganz wunderbar und berührend.

Wieder einmal konnte mich die Autorin überzeugen und ich habe die Geschichte gerne gelesen.

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Veröffentlicht am 30.11.2025

Weihnachtsgeschichte mit nettem Flair, wo alles sich ins Positive verändert

Schneezauber in Winterbury
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Imogen hat sich immer nur auf sich selbst verlassen können und alles, was sie bisher erreicht hat ist ihrer harten Arbeit und ihrem Willen geschuldet es zu schaffen. Das macht sie zu einem spannenden Charakter ...

Imogen hat sich immer nur auf sich selbst verlassen können und alles, was sie bisher erreicht hat ist ihrer harten Arbeit und ihrem Willen geschuldet es zu schaffen. Das macht sie zu einem spannenden Charakter für mich. Um nicht weiterhin die Außenseiterin zu sein erzählt sie in ihrem neuen Job die eine oder andere Unwahrheit, erfindet einen Hund, einen Freund und Familie. Nie hätte sie gedacht, das Lügen kurze Beine haben und sie irgendwann einholen würden.
Imogen hat mir von Anfang an gefallen, da ich gut verstehen konnte, wie sie auf Arbeit alles handhabt, das sie teilweise am Arbeitseifer ihrer Mitarbeiterinnen etwas verzweifelt, weil sie unbedingt alles so gut wir möglich erledigen möchte.
Auch als sich ihr ganzes Leben so auf den Kopf stellt, was sie mir ihrer Mutter alles durchmachen muss fand ich gut umgesetzt.

Die Zeit in den Cotswolds mit einer liebe gewonnen Kundin mit der sie bald schon mehr verbindet, als gedacht, finde ich gut beschrieben und Weihnachtsflair kommt hier ganz wunderbar rüber.
Es sich einfach gemütlich auf der Couch zu machen, den Roman zu lesen und sich in dieses weihnachtliche Umfeld entführen zu lassen, gelingt für mich hier sehr gut.

Es ist eine typischer Weihnachtsroman, wo sich am Ende alles perfekt für die Hauptperson entwickelt.
Die Geschichte finde ich gut geschrieben und ich haben den Roman gerne gelesen.
Die weiteren Personen, die auftauchen finde ich auch ganz wunderbar beschrieben und die Verbundenheit, die Gemeinschaft auch in diesem kleinen Ort kommt gut rüber.

Wer auf der Suche nach einer Familiengeschichte ist bzw. einen angenehm zu lesenden Weihnachtsroman ist, sollte hier auf jeden Fall reinschauen.

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