Begibt dich auf die Reise nach Eldora
Windholm-Saga / Windholm Das NebelkindAm Todesbett seines Vaters erfährt Aric, das seine Mutter kein gewöhnlicher Mensch war. Sie war eine Sylphe – geboren aus Wind und Licht, aus der Welt Eldora. Sein Vater erzählt ihm, wie er einst seiner ...
Am Todesbett seines Vaters erfährt Aric, das seine Mutter kein gewöhnlicher Mensch war. Sie war eine Sylphe – geboren aus Wind und Licht, aus der Welt Eldora. Sein Vater erzählt ihm, wie er einst seiner Mutter begegnete und wie sie entschieden hat Aric zu schützen, indem sie seinen Vater und ihn ziehen ließ und sich der Dunkelheit gestellt hat.
Da Aric nun nichts mehr in Windholm hält, macht er sich auf die Suche nach Eldora. Mit nimmt er das Schwert, das sein Vater einst für ihn schmiedete und wundersame Runen trägt und einen ungeöffneten Brief seiner Mutter.
Auf seiner Reise trifft er auf den Gnom Brambelfeet, die Sylphe Lyra und auf das uralte Steinwesen Mohri Grinva, die ihm auf dieser gefährlichen Reise beistehen und soweit sie es vermögen im Kampf gegen die Dunkelheit unterstützen.
Von der wundervollen Sprache war ich von Anfang an begeistert und habe mich in diese wundervolle Geschichte entführen lassen.
Dieser Fantasyroman ist nicht mit Action und vielen blutigen Kämpfen vollgepackt. Nein hier bestimmen die leisen Töne die Handlung. Ganz wunderbar wird hier beschrieben, wie die Natur auf Aric und seine Gefühle reagiert und welchen Dingen sich Aric nun stellen muss, welche Entscheidungen er treffen muss.
Die Welt wird in ganz wunderbaren Farben beschrieben und auch all seine Bewohner, die Aric auf seiner Reise trifft.
Die Tiefe und die Botschaften die hier angesprochen werden finde ich gelungen in eine Handlung eingebaut und haben mich zum Nachdenken angeregt.
Die Charaktere finde ich alle sehr liebevoll gestaltet.
Wir haben Aric, der sehr zerrissen ist, auf der Suche nach sich selbst und vor allem seinem Erbe als halber Mensch.
Brambelfeet mit seiner Lebensfreude und seinen Kochkünsten ist ein spannender Begleiter, vor allem als man erfährt vor was er eigentlich davon läuft.
Lyra die ihr Dasein als Sylphe aufgibt, weil sie Aric wirklich sieht und ihn bei seiner Reise unterstützen möchte passt genauso gut zu der Gruppe, wie das Steinwesen Mohri Grinva das sie Gruppe schützt und dadurch auch sein inneres sich anfängt zu verändern.
Der Zusammenhalt, die Freundschaft oder besser gesagt die Familie, die diese Gruppe nun bildet, ihr Zusammenhalt wird ganz wunderbar beschrieben.
Die Fragen die hier gestellt werden, die Dinge denen sich unsere Protagonisten stellen müssen finde ich sehr gut durchdacht und all das in diese wundervolle magische Setting zu verpacken ist meiner Meinung nach unglaublich gut gelungen.
Der Roman wird als poetisch, leise und voller Seele beworben und dem kann ich nur zustimmen.