Profilbild von Lesezauber_Zeilenreise

Lesezauber_Zeilenreise

Lesejury Star
offline

Lesezauber_Zeilenreise ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Lesezauber_Zeilenreise über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 25.09.2025

Halloween mit echten Geistern? Geisterhelfer Leo ist nicht begeistert!

Die Geisterhelfer – Blut ist dicker als Friedhofsnebel
0

Inhaltsangabe Verlag:
Weil Leos Eltern unbedingt auf irgendwelche Berge in Amerika klettern wollen, müssen Leo und sein Bruder zusammen mit Antonia und zwei Freunden die Herbstferien bei Antonias Tante ...

Inhaltsangabe Verlag:
Weil Leos Eltern unbedingt auf irgendwelche Berge in Amerika klettern wollen, müssen Leo und sein Bruder zusammen mit Antonia und zwei Freunden die Herbstferien bei Antonias Tante verbringen. Deren Gutshof entpuppt sich als gruseliges Schlösschen voller Geheimnisse, Spinnen und seltsamer Mitbewohner. Sogar eine alte Familiengruft gibt es, was Leo große Sorgen bereitet. Zu Recht. Es dauert nicht lange, bis Leo bei einem Fackelumzug auf einen Geist trifft. Der Geist ist genauso erschrocken wie Leo und ziemlich verwirrt. Er erinnert sich überhaupt nicht daran, gestorben zu sein! Und er ist nicht der einzige Geist, der hier sein Unwesen treibt und dringend Hilfe benötigt …

Meine Inhaltsangabe:
Leo und sein älterer Bruder müssen ein paar Tage mit Nachbarin Antonia bei deren Tante verbringen. Auch die Schulfreunde Dennis und Ziggy sind mit dabei. Das Haus der Tante ist eher ein Schloss, ziemlich alt, groß und gruselig, sogar mit eigener Familiengruft auf dem Grundstück und einem mürrischen adlernasigen Mitbewohner. Der andere Mieter ist kürzlich verstorben, was der aber nicht weiß und sich daher zu Leos Entsetzen als Geist herumtreibt. Eigentlich wollte Leo nicht schon wieder Geisteraufträge annehmen, sondern einfach nur seine Ferien genießen. Da wird aber nichts draus, zumal auch die Gruft nicht geisterfrei zu sein scheint.

Erster Satz: »Das Küchenfenster beschlägt vor meiner Nase.«

Mein Eindruck:
Ich mag die Geisterhelfer-Reihe sehr und auch dieser inzwischen 3. Band liest sich sehr gut und macht Spaß. Auch wenn ich diesmal ein bisschen den Humor vermisse. Es ist schon auch lustig, reicht aber nicht an die beiden Vorgängerbände heran. Auch finde ich die Tante ein bisschen drüber und den grimmigen Mitbewohner zu klischeehaft. Ist aber nicht weiter schlimm, ich fühlte mich trotzdem sehr gut unterhalten und mochte das Setting ganz gerne und auch die Halloween-Stimmung kam gut rüber. Hund Bauhaus ist ja inzwischen mein heimlicher Favorit mit seinen wirren Augen und der hängenden Zunge. Schön diesmal: die Annäherung der beiden Brüder, die sich bisher eher nicht so grün waren und die nun feststellen, dass sie sich super aufeinander verlassen können. Rivalität und Eifersucht spielen eine Rolle, was mir gut gefällt, da es doch aus dem Leben gegriffen ist. Ob die Reihe weitergeht, weiß ich gar nicht. Ich würde mich aber drüber freuen. Das Cover wie auch die vielen s/w-Illustrationen im Inneren sind richtig gut und unterstreichen das Gelesene perfekt. Leider leuchten diesmal Teile des Covers nicht im Dunkeln, wie es bei den ersten beiden Bänden der Fall war, was ich ein bisschen schade finde. 4/5 Sterne. Das perfekte Buch zur kommenden Herbst- und Halloween-Zeit.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 23.09.2025

Mitmachbuch zur Kunstvermittlung mit Spaß, Spiel und Rätseln

Mein magisches Museum und Vincent van Gogh
0

Inhaltsangabe Verlag:
Professor Dell’Arte wirbelt aufgeregt durch seine Museumsräume: Er bereitet eine Ausstellung vor, die einige der berühmtesten Kunstwerke Vincent van Goghs zeigen soll. Dabei taucht ...

Inhaltsangabe Verlag:
Professor Dell’Arte wirbelt aufgeregt durch seine Museumsräume: Er bereitet eine Ausstellung vor, die einige der berühmtesten Kunstwerke Vincent van Goghs zeigen soll. Dabei taucht er tief in die Welt des bekannten Künstlers ein. Doch kurz bevor die Gäste eintreffen, stellt er mit Entsetzen fest: Die Farben in den Gemälden sind plötzlich durcheinandergeraten! Waren die Farbwichtel am Werk? Nun liegt es an den jungen Leserinnen und Lesern, der Farbwelt und dem Malstil van Goghs auf die Spur zu kommen.
Mit jeder Aufgabe und jeder kreativen Idee entdecken die Kinder nicht nur van Goghs einzigartigen künstlerischen Stil – sie erleben seinen Weg von den Anfängen in den Niederlanden bis hin zum sonnendurchfluteten Süden Frankreichs. Dabei dürfen sie selbst zu kleinen Künstlerinnen und Künstlern werden und Seite für Seite ihr ganz persönliches Kunstbuch gestalten.

Meine Inhaltsangabe:
Auf 40 aktiven Seiten wird das Leben und Schaffen des großen Künstlers Vincent van Gogh spielerisch vermittelt. Hier steht der Spaß im Vordergrund und passend zum Thema auch die Kreativität. Farbenlehre, Herstellen eigener Naturfarben, ein Selbstportrait malen, Bildausschnitte suchen und finden und vieles mehr.

Erster Satz: »Professor Emilio Dell´Arte hat alle Hände voll zu tun.«

Mein Eindruck:
Gelb war van Goghs Lieblingsfarbe und so ist auch das Cover in dieser Signalfarbe gestaltet. Doch nicht nur die macht das Buch zu einem Hingucker, sondern auch die Größe von 28 x 28 cm. Auf den 40 Seiten erfahre ich nicht nur ganz viel über das Leben und einige der Werke des Künstlers, sondern werde aufgefordert, aktiv einzutauchen, mitzumachen, zu experimentieren, zu rätseln, zu suchen und kreativ zu werden. Ein Buch, das ausdrücklich dazu einlädt, hineinzumalen. Farben sind ein großes Thema, das durch lustige kleine Farbkleckse spielerisch vermittelt wird. Ich könnte mir dieses Buch auch wunderbar in der Schule vorstellen, um den Kunstunterricht aktiver und ansprechender zu gestalten. Allerdings sind Texte und Wissensvermittlung teilweise für 6-jährige zu anspruchsvoll, würde ich meinen, sowie auch einige der Kreativaufgaben. Ich sehe das Buch eher ab einem Alter von ca. 10 Jahren. Dafür aber nach oben keine Grenzen, hier kann jeder noch was lernen. Gefällt mir ausgesprochen gut! 5/5 Sterne.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
Veröffentlicht am 21.09.2025

Rüstige Seniorin ermittelt im Tod ihres dänischen Ex-Mannes

Lobster, Mord und Meeresrauschen – Tante Tilli ermittelt
0

Inhaltsangabe Verlag:
Ein Küstenmord an der Ostsee und Seniorin Tilli auf einer Mission: Hyggelige Krimispannung für Fans von Gisa Pauly
„›Nein nein‹, unterbrach sie ihn und musste wieder darauf achten, ...

Inhaltsangabe Verlag:
Ein Küstenmord an der Ostsee und Seniorin Tilli auf einer Mission: Hyggelige Krimispannung für Fans von Gisa Pauly
„›Nein nein‹, unterbrach sie ihn und musste wieder darauf achten, dass ihre Tonlage vor Aufregung nicht durch die Decke schoss. ›Ich meine damit gestorben.‹ ›Aaah‹, machte Jakobsen und signalisierte, er hätte verstanden, doch seine sich zusammenziehende Monobraue vermochte Kopenhagen mit Göteborg zu verbinden.“
Um ihrer geldgierigen Familie und der Einweisung ins Seniorenheim zu entgehen, tritt Tilli die Flucht nach vorne an: Sie bucht einen Flug nach Las Vegas. Jedoch strandet sie an der dänischen Küste im eigentlich idyllischen Grenaa. Zu allem Überfluss geht der Weiterflug erst in 48 Stunden und dann wird am Hafen auch noch die Leiche ihres Ex-Mannes angespült. Für die ehemalige Politesse gibt es nur eine Lösung – die Zeit sinnvoll nutzen und den Mörder ihres einstigen Göttergatten zur Strecke bringen.

Meine Inhaltsangabe:
Tilli, ehemalige Politesse aus Königstein in Sachsen, will ihrer geldgierigen Familie entgehen, die sie am liebsten sofort ins Seniorenheim abschieben würden. Also bucht sie einen Flug nach Las Vegas, packt ihre Sachen und haut ab. Irgendwas geht schief, statt im trubeligen LV landet Tilli im beschaulichen Grenaa an der dänischen Küste. Aufgrund diverser Probleme mit Weiterflug und Gepäck steckt sie dort erst mal fest und mietet sich in einer etwas verwahrlosten Pension bei Katrine ein. Deren Nachbar ist ausgerechnet der kofferverbummelnde Reisebürobesitzer Jakobsen, der nicht nur Kauz Charly bei sich beherbergt, sondern auch einen Blick auf Tilli geworfen hat. Die stolpert aber beim Bummel über die Leiche ausgerechnet ihres Ex-Mannes Tosh und setzt nun alles daran aufzuklären, ob er durch einen blöden Unfall gestorben ist oder doch jemand nachgeholfen hat.

Erster Satz: »“Ach Tantchen“, seufzte Alexander und drückte ihre Hand.«

Mein Eindruck:
Ich lese gerne CosyCrime und dieser hier reiht sich da schön ein. Es ist cosy (oder sollte ich wegen der Location Dänemark eher hyggelig sagen?), die kleine verwahrloste Pension als Dreh- und Angelpunkt hat Charme, ebenso wie Kauz Charly, der dort in einer offenen Voliere lebt und für so manchen Lacher sorgt. Die kleine Liebesgeschichte mit Hindernissen ist süß und der Fall nicht vorhersehbar. Ja, das eine oder andere ist schon arg weit hergeholt und es gibt viele Zufälle, die natürlich dem Fortgang der Handlung geschuldet sind, doch hier steht sicherlich die kurzweilige, leichte Unterhaltung im Vordergrund und nicht ein knallharter Krimifall mit Hand und Fuß und realistischen Ermittlungen. Der Schreibstil ist super zu lesen, die Story nimmt Fahrt auf und endet in einer für mich nicht vorhersehbaren Auflösung und die Figuren sind bildhaft gezeichnet und gut vorstellbar. Es gibt einiges zu Lachen und ich fühlte mich sehr gut unterhalten. 4/5 Sterne und eine Empfehlung an alle, die leichten, humorvollen Cosy Crime mit liebenswerten Figuren und einem vielschichtigen, spannenden Fall mögen und auch mal über die eine oder andere nicht ganz realistische Szene hinwegsehen können. Ich für meinen Teil freue mich auf die Fortsetzung (Band 2 der Tante Tilli ermittelt-Reihe (WELLEN, SITTICH UND EIN MORD) erscheint am 09.01.2026) und bin schon sehr gespannt, was Tilli dann so alles erleben wird.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 19.09.2025

Herzensbuch über eine generationenübergreifende Freundschaft

Frank & Red
0

Inhaltsangabe Verlag:
»So irritiert und glücklich war er noch nie gewesen. Komisch, dass Kinder einen beides gleichzeitig fühlen lassen konnten.«
Frank ist ein einsamer, alter Griesgram, der mit niemandem ...

Inhaltsangabe Verlag:
»So irritiert und glücklich war er noch nie gewesen. Komisch, dass Kinder einen beides gleichzeitig fühlen lassen konnten.«
Frank ist ein einsamer, alter Griesgram, der mit niemandem außer dem „Geist“ seiner verstorbenen Frau Marcie spricht – bis eines Tages ein blonder Haarschopf über seinem Gartenzaun auftaucht. Der sechsjährige Red, der gerade mit seiner Mutter ins Nachbarhaus eingezogen ist, und seitdem ununterbrochen am Schwatzen oder Trampolinspringen ist, geht Frank zunächst gehörig auf die Nerven. Doch die entschlossene Freundlichkeit des Kindes, das neben der Trennung seiner Eltern auch einen schweren Start an seiner neuen Schule verkraften muss, hilft Frank aus seiner Isolation heraus. Es entsteht die unwahrscheinlichste aller Freundschaften. Eine Freundschaft, die das Leben der beiden für immer verändern wird!

Meine Inhaltsangabe:
Frank, fast 70, kommt über den Tod seiner Frau Marcie nicht hinweg, verlässt sein Haus nicht mehr und hat mit seinem Sohn nach einem Streit auf Marcies Beerdigung keinen Kontakt mehr. Zu viel trinkend, ein bisschen verwahrlost und sehr abweisend lebt er mehr schlecht als recht vor sich hin. Seine unsoziale Ungestörtheit genießt er, in dem er mit Marcie spricht, die sich ihm immer wieder zeigt. Die Ruhe endet jäh, als im Nachbarhaus die alleinerziehende Mama mit dem 6jährigen Red (eigentlich Leonard) und einem quietschenden Trampolin einzieht. Red ist im Gegensatz zu Frank kontaktfreudig und redet gern, viel und pausenlos. In seiner naiven Freundlichkeit will er Frank gern näher kennenlernen, malt ihm ein Bild, quasselt ständig auf ihn ein und lässt sich auch von Franks abweisendem Gebrumme nicht aufhalten. Nach und nach holt er Frank so aus dessen selbsterwählter Trauerisolation und eine für beide Seiten wichtige Freundschaft beginnt sich zu entwickeln.

Erster Satz: »Ah, Himmelherrgott …«

Mein Eindruck:
Dieses Buch ist urkomisch und gleichzeitig tief berührend. Ich habe es nicht einfach nur gelesen, sondern es gefühlt und miterlebt. Quasselstrippe Red muss man einfach ins Herz schließen und was er da teils vom Stapel lässt, ist crazy, klug, gaga und gleichzeitig tiefgründig und so aus dem Leben gegriffen. Wie Kinder halt einfach sind. Ihm gegenüber steht Frank, der durch den zu frühen Tod seiner über alles geliebten Frau völlig aus der Bahn geworfen wurde. Anfangs kann man ihn nur unmöglich finden, was sich dann aber in Mitleid wandelt und später in große Sympathie. Das Miteinander der beiden sowie deren jeweils eigene Geschichten (Frank und seine Trauer, Red und sein ganz eigenes Familiendrama mit der Scheidung seiner Eltern und der Tatsache, dass er in der Schule immer ein bisschen der Nerd ist und gemobbt wird) sind berührend, fesselnd und so gut zu lesen. Es wird einfach nie langatmig oder übertrieben, ich hatte beim Lesen durchgehend entweder ein Glucksen oder einen Kloß im Hals und war richtiggehend traurig, als ich das Buch zu Ende gelesen hatte. Ich hätte noch ewig weiterlesen können. Das war Kopfkino vom Allerfeinsten und der Stoff, aus dem die besten Filme entstehen. Lest es! Sonst verpasst ihr was! 5/5 + Highlight-Sternchen und eine von Herzen kommende Empfehlung für alle, die wundervolle Dramödien zum Lachen und Mitfühlen lieben.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 18.09.2025

Geliebt zu werden und Freunde zu haben ist schön!

Der Brief
0

Inhaltsangabe Verlag:
Eines Tages findet der Wind einen verlorenen Liebesbrief mit der Botschaft: «Ich liebe dich». Ohne Absender und Empfänger beschließt der Wind, dass der Brief seinen eigenen Weg finden ...

Inhaltsangabe Verlag:
Eines Tages findet der Wind einen verlorenen Liebesbrief mit der Botschaft: «Ich liebe dich». Ohne Absender und Empfänger beschließt der Wind, dass der Brief seinen eigenen Weg finden soll. Schließlich landet er bei Mr. Katz, einem mürrischen, einsamen Kater. Der Brief erfüllt ihn mit Freude und inspiriert ihn dazu, herauszufinden, wer ihn geschrieben haben könnte. Auf seiner Suche hilft er verschiedenen Tieren - Frau Gans, Frau Henne und dem Schäferhund, die jedoch nicht die Absender sind, und sich zunächst nicht bedanken. Als er enttäuscht nach Hause zurückkehrt, erwarten ihn die Tiere mit Geschenken - als Dank für seine Freundlichkeit.

Meine Inhaltsangabe:
Der Wind findet einen Brief, dessen Absender und Empfänger nicht mehr lesbar sind, dessen Inhalt aber zu schön ist, um den Brief einfach zu vergessen. Drin steht nämlich ICH LIEBE DICH. Also gibt der Wind dem Brief einen Schubs und der landet bei Mr. Katz, der ein einsames, zurückgezogenes, mürrisches Leben lebt. Der Liebesbrief erfreut ihn so sehr, dass er unbedingt herausfinden will, wer ihm den wohl geschickt hat. Und so vermutet er zunächst, dass Frau Gans die Briefschreiberin ist und hilft ihr beim Tragen ihres Korbes. Sie ist so verblüfft über die Freundlichkeit des alten Griesgrams, dass sie sich nicht mal dafür bedankt, was Mr. Katz enttäuscht und ihn zu seinen nächsten Kandidaten bringt: erst zu Frau Henne und dann zu Herrn Hund. Beiden hilft er, beide bedanken sich zunächst nicht vor lauter Überraschung. Geknickt kehrt Mr. Katz zu seinem Haus zurück und erlebt dort eine wunderschöne Überraschung.

Erster Satz: »Eines Tages, nach dem es geregnet hatte, fand der Wind einen Brief.«

Mein Eindruck:
Eine Katze auf dem Cover? Klar hat mich das sofort gehabt! Doch es bleibt nicht beim schönen Cover, sondern dahinter verbirgt sich eine zuckersüße Geschichte und wunderschöne Illustrationen, die sich fast alle über eine ganze Doppelseite ziehen, sowie kurze Texte, immer nur ein paar Zeilen pro Seite und schön kindgerecht. Dadurch eignet sich das Buch perfekt zum Vorlesen und gemeinsam Entdecken. Die Botschaft ist so einfach, wie wichtig: was du gibst, bekommst Du zurück und manchmal ist es gut, über den eigenen Schatten zu springen und die Komfortzone zu verlassen. Und: Freundlichkeit erfreut nicht nur die anderen, sondern auch einen selbst. Ich mag Bücher, die derart grundlegende Werte ohne erhobenen Zeigefinger, sondern herrlich unterhaltsam vermitteln, so dass sie schon für die ganz Kleinen als guter Gesprächsaufhänger funktionieren. Großformatig (22x29 cm), wunderschön bebildert, mit toller Handlung und herrlich kindgerecht umgesetzt. Einfach nur gut! 5/5 Sterne.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere