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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 14.07.2025

Spannende Fortsetzung

Manipuliert (Bd. 2)
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Band 2 ist eine spannende Fortsetzung des ersten Teils. Sehr angenehmer, gut zu lesender Schreibstil, hier muss man auch die Übersetzung loben, das gelingt nicht immer so gut!

Ich habe einen der Plottwists ...

Band 2 ist eine spannende Fortsetzung des ersten Teils. Sehr angenehmer, gut zu lesender Schreibstil, hier muss man auch die Übersetzung loben, das gelingt nicht immer so gut!

Ich habe einen der Plottwists sehr früh richtig vermutet, ein anderer war aber überraschend!, insgesamt also ein lohnenswertes Buch.

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Veröffentlicht am 14.07.2025

Konnte mich nicht überzeugen

Margos Spuren
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Leider konnte John Green für mich mit keinem anderen Buch die Faszination von "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" erreichen.

Hier fand ich nur das letzte Viertel wirklich spannend - der Roadtrip. ...

Leider konnte John Green für mich mit keinem anderen Buch die Faszination von "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" erreichen.

Hier fand ich nur das letzte Viertel wirklich spannend - der Roadtrip. Das hätte gern länger sein können. Ansonsten irgendwie enttäuschendes aber auch realistisches Ende und einige Aspekte, mit denen man sich beim Erwachsenwerden sicher identifizieren kann. Ausbrechen aus dem spießigen Vorstadtleben, Freundschaften, erste Liebe, Schulabschluss ... die Darstellung hat mir aber nicht so gut gefallen.

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Veröffentlicht am 14.07.2025

Schwächster Band

Eliminiert (Bd. 3)
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Für mich der schwächste Teil der Reihe, sollte man aber als Ende lesen, da er die Trilogie abschließt und man natürlich wissen möchte, wie alles ausgeht. Ist zwar teils verwirrend und etwas langatmig, ...

Für mich der schwächste Teil der Reihe, sollte man aber als Ende lesen, da er die Trilogie abschließt und man natürlich wissen möchte, wie alles ausgeht. Ist zwar teils verwirrend und etwas langatmig, aber "oke-er" Abschluss. Es wurde insgesamt am Ende etwas sehr unglaubwürdig, mein Fall war es nicht ganz.

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Veröffentlicht am 14.07.2025

Konnte mich trotz guter Idee nicht überzeugen

Book of Lies
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Die Idee des Buchs fand ich zunächst wirklich interessant. Zwillingsschwestern, die nichts voneinander wussten und sich erst bei der Beerdigung ihrer Mutter kennenlernen. Die eine "gut", die andere "böse", ...

Die Idee des Buchs fand ich zunächst wirklich interessant. Zwillingsschwestern, die nichts voneinander wussten und sich erst bei der Beerdigung ihrer Mutter kennenlernen. Die eine "gut", die andere "böse", die eine lebt ein glückliches Leben, die andere abgeschottet bei der Großmutter in einem einsamen, dunklen Wald. Oder ist doch nicht alles, wie es scheint?

Die Umsetzung der Geschichte konnte mich dann aber leider nicht überzeugen. Die Autorin wollte anscheinend unbedingt den Mythos der "Wilden Jagd" einbringen, der irgendwie mit dem Leben der Mädchen verwoben ist. Das fand ich einfach nicht gut umgesetzt, es war total verworren, man hat hier und da ein paar Infos bekommen, merkwürdige Träume, irgendwie konnten sie ihre Körper verlassen und Menschen tun lassen, was sie wollen - aber alles nur halbherzig, nicht richtig ausgearbeitet bzw. zuende gedacht. Hunde, Wölfe, Blutrausch, sie spüren irgendwas an Mauern und Steinen!? Und natürlich auch ein Junge, den beide gut finden.

Und so blieb auch das Ende nicht ganz verständlich, irgendwie "gut" aber man weiß eigentlich gar nicht so richtig, was nun passiert ist.

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Veröffentlicht am 14.07.2025

Spannendes Thema mit einigen Längen

Ein Regenbogen für den Schah
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„Ein Regenbogen für den Schah“ entführt die Lesenden in die turbulente Zeit der 1968er-Studentenbewegungen und verwebt politische Unruhen geschickt mit der persönlichen Geschichte zweier junger Männer, ...

„Ein Regenbogen für den Schah“ entführt die Lesenden in die turbulente Zeit der 1968er-Studentenbewegungen und verwebt politische Unruhen geschickt mit der persönlichen Geschichte zweier junger Männer, Lukas und Max. Das Cover stellt sich beim Lesen als passender Begleiter zur erzählten Geschichte heraus. Der Roman fängt die Atmosphäre jener Jahre gut ein und zeigt, wie sich Jugendliche und junge Erwachsene gegen die Gesellschaft auflehnten, während gleichzeitig eine zarte Liebesgeschichte zwischen den beiden Protagonisten entsteht.

Der Autor schildert die historischen Hintergründe eindrücklich und verleiht den Unruhen der Zeit durch detaillierte Beschreibungen ein hohes Maß an Authentizität. Die aufkommenden politischen Spannungen und die Diskussionen um das Notstandsgesetz bieten einen spannenden Rahmen, in dem sich die Beziehung zwischen Lukas und Max entwickelt. Diese wird einfühlsam und sensibel beschrieben, was besonders die emotionalen Aspekte ihrer aufkeimenden Liebe in einer Zeit unterstreicht, in der gleichgeschlechtliche Beziehungen mit gesellschaftlichen und rechtlichen Sanktionen verbunden waren.

Die Erzählweise, die zwischen den Perspektiven der beiden Protagonisten wechselt, ermöglicht einen tiefen Einblick in deren Gefühlswelt. Dies sorgt für eine gute Bindung an die Charaktere, auch wenn es manchmal schwerfällt, den Zugang zu ihnen vollständig zu finden. Leider verliert die Geschichte durch langwierige philosophische Diskussionen und gelegentlich übertriebene Monologe an Dynamik, was den Lesefluss beeinträchtigt. Diese intellektuellen Gespräche, die oft als überzogen empfunden werden, könnten weniger dominant eingesetzt werden, um das Interesse durchgehend zu halten.

Ein weiteres Manko sind die abrupten Zeitsprünge, die wichtige Schlüsselszenen unvollständig erscheinen lassen und zu einem Bruch in der Erzählung führen. Die Geschichte hätte von einer stärkeren Fokussierung auf bestimmte Themen profitieren können, da die Vielzahl an angesprochenen Aspekten – von politischer Gewalt über persönliche Traumata bis hin zur sexuellen Selbstfindung – manchmal fragmentarisch und sprunghaft wirkt.

Dennoch bietet der Roman eine spannende und informative Darstellung der 1960er und 1970er Jahre, die durch die realitätsnahe Schilderung historischer Ereignisse überzeugt. Die Liebesgeschichte zwischen Lukas und Max ist berührend und zeigt eindrucksvoll, wie schwer es homosexuelle Paare vor fünfzig Jahren hatten. Trotz einiger inhaltlicher Schwächen und stilistischer Ungereimtheiten bleibt der Roman lesenswert, besonders für diejenigen, die sich für die politische und gesellschaftliche Geschichte dieser Zeit interessieren. Allerdings bleibt abzuwarten, ob die Fortsetzung die offenen Fragen und Schwächen des ersten Teils aufgreifen und weiterentwickeln kann.

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