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Veröffentlicht am 19.06.2024

Charakterstarke Figuren & tolle Dynamik

Belladaire Academy of Athletes - Rivals
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Kennt ihr das, wenn ihr euch in einer Reihe sofort in ein schönes Setting zurückversetzen können? So ging es mir gerade wieder bei der Belladaire Academy - ich fands richtig schön, wieder in die Umgebung ...

Kennt ihr das, wenn ihr euch in einer Reihe sofort in ein schönes Setting zurückversetzen können? So ging es mir gerade wieder bei der Belladaire Academy - ich fands richtig schön, wieder in die Umgebung einzutauchen. Im zweiten Band dreht sich alles um Luis und Lova, die bereits eine gemeinsame Vergangenheit mit Höhen und einem tiefen Tief haben, mit dem auch ihre Beziehung in die Brüche gegangen ist. Zum Startzeitpunkt des Buches hassen sich die beiden - aufgrund genau dieser Geschehnisse. Durch Rückblicke bekommt man ein Verständnis für das, was passiert ist, wie die zwei sich kennen und lieben und schließlich zu hassen gelernt haben. Ich mag solche Zeitsprünge in Büchern sehr, weshalb mir das direkt gefallen hat. Es hat eine Weile gedauert, bis ich als Leserin in Gänze erfahren habe, was vorgefallen ist, aber einen Teil hab ich mir bereits denken können. Die Dynamik zwischen den beiden und das Verstehen ihres Konflikts haben auf jeden Fall zum Lesefluss beigetragen.

Mir haben auch die Hintergründe, die auch in den Konflikt reinspielen, sehr gefallen. Eine wichtige Thematik, vor allem im Kontext der Sportakademie und dem Profisport. Luis und Lova sind sehr unterschiedlich, harmonieren aber dennoch durch Gemeinsamkeiten. Ich mochte ihre Charaktere sehr, auch Lovas hitzige und temperamentvolle Seite. Maren hat mit ihnen (und auch den anderen Figuren) wieder sehr authentische und liebenswerte Figuren geschaffen. Mir persönlich war der Hater-Vibe anfangs ein Ticken zu viel, beziehungsweise etwas zu trotzig. Das hat sich aber im Laufe der Handlung gelegt und ich fand vor allem die Konfliktlösung und die Entwicklung ihrer Kommunikation total schön.

Insgesamt hat mir auch Band zwei der Belladaire Academy sehr gefallen und ich kann die Reihe bislang auf jeden Fall empfehlen. Mit Lova und Luis könnten vor allem Fans vom Trope Haters to Lovers ihre Freude haben.

4/5 Sterne

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  • Charaktere
Veröffentlicht am 16.06.2024

Fantasievoll und bereichernd

Aus Sternen und Staub
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Für mich war bisher jedes Buch, das ich von T.J. Klune gelesen habe, eine besondere Reise an einen ungewöhnlichen, fantasievollen Ort. Ich bin ein Fan davon, wie Klune Leichtigkeit und trotzdem tiefe Bedeutsamkeit ...

Für mich war bisher jedes Buch, das ich von T.J. Klune gelesen habe, eine besondere Reise an einen ungewöhnlichen, fantasievollen Ort. Ich bin ein Fan davon, wie Klune Leichtigkeit und trotzdem tiefe Bedeutsamkeit in seine Worte legt. Wie er Themen so selbstverständlich verpackt und vermittelt ohne, dass man sie offensichtlich vorgehalten bekommt und, wie in jedem seiner Bücher eine andere Perspektive auf die Welt und die Menschheit gerichtet wird. So war es jedenfalls in den Büchern, die ich bisher von ihm kenne. Von all dem habe ich was in »Aus Sternen und Staub« wiedergefunden. Für mich war es hier aber vergleichsweise schwächer und weniger, weshalb ich mit diesem Buch bisher beim Lesen am wenigsten aufgeblüht bin. Die Geschichte von Artemis Darth Vader, Nathaniel Cartwright und Alex Weir ist wieder besonders, irgendwie… abgespaced? Ohne zu Spoilern geht es um Leben abseits der Menschen, von anderen Planeten. Um Verschwörungstheorien, Sekten und Glaubensrichtungen. Das träumen vom Unmöglichen.

Im Endeffekt fand ich die Geschichte wieder sehr besonders, berührend und die Thematik interessant - etwas, was ich so nie gelesen habe. Genau das finde ich wichtig und toll. Für mich hatte das Buch persönlich aber zu viele Längen. Bis ich als Leserin so richtig in die Geschichte gekommen bin, die Handlung so richtig an Fahrt aufgenommen hat, hat es sich sehr gezogen. Das letzte Drittel war dafür sehr spannend, ereignisreich und emotional. Mich konnte das Buch im Vergleich zu den anderen Geschichten des Autors nicht so ganz abholen - trotzdem würde ich es weiterempfehlen. An Leser*innen, die genau das suchen: Eine fantasievolle Geschichte, die die Grenzen der gewöhnlichen Menschlichkeit ausdehnt und eine interessante Perspektive, ein spannendes Szenario kreiert. Ich bleibe auch definitiv weiter an den Geschichten des Autors dran! 💫

3,5/5 Sterne

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Veröffentlicht am 29.05.2024

Überraschend fesselnd - großartiges Finale!

Dark Sigils – Wen das Schicksal betrügt
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Meistens beende ich Reihen mit gemischten Gefühlen und so war es auch bei Dark Sigils. Ich hab mich sehr auf die Fortsetzung gefreut, nachdem ich die ersten zwei Bände verschlungen und geliebt habe, ich ...

Meistens beende ich Reihen mit gemischten Gefühlen und so war es auch bei Dark Sigils. Ich hab mich sehr auf die Fortsetzung gefreut, nachdem ich die ersten zwei Bände verschlungen und geliebt habe, ich bin aber auch traurig, die Reihe gehen zu lassen. Im dritten Band ist noch SO viel passiert, ich war echt verblüfft. In den ersten zwei Teilen gab es schon einige Plottwists und überraschende Wendungen und entsprechend hatte ich mehr mit Auflösungen als mit weiterhin so viel Spannung gerechnet. Am Ende von Band zwei kam es zu einer Wendung, die die wortwörtlich dunklen Gefahren, die Chaosmagie, größer werden ließ und die wurde sehr fesselnd weitererzählt.

Ich habe nicht lange gebraucht, um wieder in die Geschichte und zu den Figuren, hauptsächlich die Sigil-Träger*innen, zu finden und bin ohne große Längen zu bemerken durch das Buch geflogen. Zwischen der Protagonistin Rayne, die hier mittlerweile in eine neue Rolle geschlüpft ist, und Adam hat sich noch einiges weiterentwickelt. Ich mochte die beiden extrem gerne, auch wenn ihre Liebesgeschichte grundsätzlich nicht sehr im Vordergrund stand, wie ich finde. Auch im dritten Band gab es wieder Rückblicke, die einem die Tremblett- und Harwood-Vergangenheit weiter erklärte, wenn auch nur noch wenig, weil hier mehr auf der Gegenwart aufgebaut wurde.

Ich liebe diesen Weltenbau mit dem Mirror, den Oberen und Unteren zwischen Macht und Intrigen, und das Magiesystem mit den Sigils. Letztendlich hat sich die Geschichte von Welt und Magie durch die Reihe hinweg aufgebaut und verstrickt. Und das ohne, dass es irgendwo langweilig oder kompliziert wurde - in jedem Buch stecken eine Menge Geheimnisse und Spannung, die durch die Figuren mit Authentizität, Humor und Gefühlen transportiert wurde. Der Reihenabschluss hat mich wieder von vorne bis hinten begeistern können. Ich kann die gesamte Dark Sigils-Reihe von Herzen jedem empfehlen, der gerne Dystopien, beziehungsweise spannende Magie-Systeme lesen.

4,5/5 Sterne

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Veröffentlicht am 14.05.2024

Tolles Setting, spannende Story

Vienna 1: Blinding Lights
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Ich hab mich sehr auf den Auftakt der Vienna-Reihe gefreut und bin auch schnell im Buch versunken. Ich kenne schon die erste Dilogie von der Autorin und entsprechend den angenehmen, detailreichen und humorvollen ...

Ich hab mich sehr auf den Auftakt der Vienna-Reihe gefreut und bin auch schnell im Buch versunken. Ich kenne schon die erste Dilogie von der Autorin und entsprechend den angenehmen, detailreichen und humorvollen Schreibstil. Die Mischung mit dem leichten Suchtpotenzial der Geschichte war sehr nice - Lara hat für mich großes Talent dafür, in Szenen die richtige Stimmung zu transportieren. Wenn es emotional wurde, kam es gut rüber, düstere Stellen wurden durch starke und schnelle Sätze vertieft und der Humor hat zwischendurch wieder Leichtigkeit mit reingebracht.

Ich bin sehr angetan ins Buch gestartet, fand das Setting vielversprechend und die Charaktere interessant. Ungefähr ab der Hälfte hat mich die Story aber leider etwas verloren, was hauptsächlich an den Protagonisten lag. Livia ist ein gebrochener Charakter, der nach außen hin immer zu Strahlen versucht. Ihre Zerrissenheit war für mich absolut nachvollziehbar, ab einem gewissen Punkt wurde sie für mich mit ihrem Verhalten aber leider teilweise grenzüberschreitend. Bezogen auf ihr Handeln, ihre Worte und den übermäßigen Alkohol- und vor allem Drogenkonsum. Ihre Figur erlebt in der Geschichte eine starke Entwicklung, was ich wiederum nice fand. Zum Ende hat es sich entsprechend etwas gelöst, ich habe es stellenweise aber leider trotzdem als unpassend empfunden. Was ebenfalls mit reingespielt hat, war die Beziehung zwischen Livia und Nick, der für mich neben Livia leider auch eher blass wirkte. Der Wechsel von Livias Wut- und Racheplan zu Gefühlen und Verbundenheit ist leider etwas an mir vorbeigegangen. Entsprechend kam bei mir die emotionale Ebene zwischen den beiden nicht ganz an.

Insgesamt hat mich das Buch durch den Schreibstil und den Spannungsbogen inklusive Plottwist trotzdem fesseln können. Das Setting war düsterer als erwartet, aber ich fand das High Society-Thema und auch den Part mit der Patchwork-Family sehr cool. Durch die Kritikpunkte bin ich aber nicht so ganz warm mit dem Buch geworden. Auch wenn der Auftakt mich nicht ganz überzeugen konnte, freu ich mich aber auf Band zwei!

3/5 Sterne

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Veröffentlicht am 29.03.2024

Suits x New Adult / ein berührender Auftakt mit viel Tiefe!

In Case We Trust
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New Adult meets Suits trifft es aufs Feinste. Genau auf diesen Vibe hab ich mich gefreut und genau diesen habe ich beim Lesen gefühlt. »In Case We Trust“
« führt uns in eine der renommiertesten Anwaltskanzleien ...

New Adult meets Suits trifft es aufs Feinste. Genau auf diesen Vibe hab ich mich gefreut und genau diesen habe ich beim Lesen gefühlt. »In Case We Trust“
« führt uns in eine der renommiertesten Anwaltskanzleien Bostons: Gold, Bright & Partners. Gracie möchte nach ihrem Jurastudium dort ihren Weg als Anwältin beginnen. Das natürlich nicht ohne Konkurrenz, die es teilweise nicht leicht macht. Unter den anderen jungen Anwälten ist auch Ira, der zweite Protagonist der Geschichte. Ira ist klug, eher der beobachtende Mensch, der eine sehr sanfte, angenehme Art hat. Er ist sensibel und einfühlsam, gleichzeitig der beste Ratgeber. Ein unglaublich toller Charakter, den ich sehr schnell ins Herz geschlossen habe und kaum loslassen mag. Und die perfekte Ergänzung für Gracie, die in Zweifeln und Gedankenchaos nahezu versinkt und sich immer wieder in sich zu verlieren droht. Gracie tönt ihr inneres Grau nach außen in ihren Outfits und in ihrem lieben Auftreten in Farben, findet einen Weg zu ihrem Leuchten, auch wenn ihre Vergangenheit wie ein Schatten über ihr liegt. Gracie und Ira entwickeln sich beide in der Geschichte extrem weiter. Und wie vorsichtig und emphatisch die beiden aufeinander zu gehen und sich kennen- und lieben lernen, trotz einiger Dämpfer, habe ich so gern verfolgt. Zu der Beziehung der beiden kamen die Gruppe weiterer Anwält*innen und natürlich spannende Fälle. Ira und Gracie beschäftigen sich mit einem Tierversuchs-Skandal rund um die Firma Eúnoia. Ein für mich interessantes Thema, das meinem Empfinden nach gut umgesetzt wurde. Hab’s sehr gemocht.

Für mich ist »In Case We Trust« ein Reihenauftakt, der viel mehr Tiefe als erwartet hatte. Nicht nur der Vibe rund um die Anwaltskanzlei und die facettenreichen Charaktere, mit denen ich mich oft sogar sehr identifizieren konnte, haben mich erreicht - auch der Schreibstil hat mich nach wenigen Seiten überzeugt. Es gab so viele Zitate, die mir direkt ins Herz gingen und mir teilweise Gänsehaut bereitet haben. Ich hab so viel markiert und würde mir viele der Worte am liebsten im Herzen abspeichern. Mein einziger Kritikpunkt ist, dass ich persönlich ein wenig gebraucht habe, um richtig in die Geschichte zu kommen. Spätestens ab der Hälfte war ich dem Buch aber absolut verfallen und kann die Fortsetzung kaum erwarten. Von mir gibt’s eine klare Leseempfehlung.

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