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Veröffentlicht am 07.05.2023

eine sehr bewegende Geschichte

Everything We Had (Love and Trust 1)
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„Everything we had“ war für mich eine so schöne Überraschung. Ich hatte nicht mit einer so tiefgründigen, emotionalen Geschichte gerechnet und sie doch bekommen. Mit dem Schreibstil von Jennifer kam ich ...

„Everything we had“ war für mich eine so schöne Überraschung. Ich hatte nicht mit einer so tiefgründigen, emotionalen Geschichte gerechnet und sie doch bekommen. Mit dem Schreibstil von Jennifer kam ich direkt richtig gut zurecht - schöne Dialoge und authentische Beschreibungen haben mich richtig gut in die Geschichte rund ums Cosy Corner versetzten lassen.

Ich mag London sehr und habe mich riesig gefreut, dass die Geschichte von Kate und Aidan dort spielt. Und das Cosy Corner - ein Buch-Café - ist ja mal ein absoluter Traum. Ich habe mich so wohlgefühlt und wäre am liebsten selbst dort, um durch die Buchregale zu stöbern und eine der Kreationen von Kate zu probieren.

Kate möchte mit einem Café in London einen großen Traum wahr werden lassen - und mit ihr stößt man auf die böse Überraschung: Aidan. Um ihren Traum vom Café leben zu können, muss sie mit ihm zusammen arbeiten. So wird ein Buchcafé draus. Und die Zusammenarbeit bringt einiges mit sich… Im Gegensatz zu der liebenswürdigen Kate, deren Vergangenheit mir im Laufe des Buches noch extrem nahe ging, ist Aidan zu Beginn ein richtiger Kotzbrocken. Wie er Stück für Stück auftaut und die beiden sich näher kennenlernen, hat mir richtig gut gefallen. Insgesamt ging es mir stellenweise fast schon etwas schnell, aber das war nur eine Kleinigkeit für mich.

Mit einer Menge Feinfühligkeit und Gefühl hat Jennifer sehr tiefgehende Themen aufgegriffen, die mich sehr getroffen haben. Der Prozess und die Entwicklung, die besonders mit der traumatischen Vergangenheit von Kate einherging, fand ich sehr gelungen. Eine besondere Geschichte, die ich unter Berücksichtigung der Triggerthemen sehr ans Herz legen kann. Ich freue mich schon riesig auf den nächsten Band und weitere Geschichten von Jennifer Bright.

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Veröffentlicht am 29.04.2023

Ein grandioser Geschichtenerzähler!

Nachmittage
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Ferdinand von Schirach hat ein unglaubliches Talent zum Schreiben und Erzählen. Er hat mich auch in „Nachmittage“ von Beginn an mit seinem schonungslos ehrlichen und stilvollen Schreibstil begeistern können. ...

Ferdinand von Schirach hat ein unglaubliches Talent zum Schreiben und Erzählen. Er hat mich auch in „Nachmittage“ von Beginn an mit seinem schonungslos ehrlichen und stilvollen Schreibstil begeistern können. Schirach versteht es einfach seine Worte authentisch zu wählen und wirklich zu „erzählen“, auch Tiefe zu schaffen.

Die Geschichten sind ganz unterschiedlich und so wirken sie auch in verschiedener Weise. Manchmal sind sie kürzer, manchmal länger und ausführlicher. Manchmal regten mich die Erzählungen direkt zum Nachdenken an und manchmal haben sie die Gedanken erst angestoßen. Es gibt spannende Einblicke und teilweise viele Details, die die jeweilige Erzählung lebendiger machen und auch zum Teil das Gefühl geben, selbst dabei gewesen zu sein. Schirach kommt viel rum und das hat man auch hier wieder gemerkt - es geht in verschiedene Länder und Kulturen und ich habe das Lesen sehr genossen. Ich freue mich schon jetzt auf die weiteren Bücher vom Autor, die ich noch vor mir habe!

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Veröffentlicht am 29.04.2023

Sportler- und Collegevibes vom Feinsten

Living Dreams
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Kennt ihr diese Filme mit College- und Sportlervibes und einer guten Prise Romantik, Humor, Drama und Freundschaftsdynamik? „Living Dreams“ hat mir diese Vibes gegeben und ich hab’s sehr gefeiert, hihi. ...

Kennt ihr diese Filme mit College- und Sportlervibes und einer guten Prise Romantik, Humor, Drama und Freundschaftsdynamik? „Living Dreams“ hat mir diese Vibes gegeben und ich hab’s sehr gefeiert, hihi. Die ganze Story konnte mich richtig gut unterhalten und einige kleinere Botschaften vermitteln.

Olivia, die Protagonistin der Geschichte, möchte Sportjournalistin werden und hängt sich rein, um diesen Traum in Erfüllung gehen zu lassen. Dabei kommen ihr einige Dinge auf dem Weg in die Quere, oder auch nicht. Neben „typischeren“ (aber nicht klischeemäßigen!) Erwachsen-werden-Problemen mit Familie und Freunden, kommt auch Finn McGhee wortwörtlich ins Spiel, hehe. Er ist Footballspieler und der zweite Protagonist und zwischen den beiden knistert es gewaltig. Der Weg ist aber nicht ganz so leicht und so baut sich die Anziehung beziehungsweise Verbundenheit zueinander immer weiter auf, es wird aber nicht langweilig und es gibt einiges an Drama.

Durch den lockeren Schreibstil kam ich echt entspannt durch die Geschichte und hab immer gerne zu dem Buch gegriffen. Es ist viel passiert und das meiste wurde aus Olivias Perspektive erzählt. Ich hätte persönlich noch ein bisschen mehr aus der Perspektive von Finn gelesen, auch um noch ein bisschen mehr mit seiner Person zu connecten - aber ansonsten hat mir die Geschichte richtig gut gefallen. Teilweise war die Wortwahl etwas jugendlicher, was aber auch an gewisseren Charakteren lag, die so getickt haben. Insgesamt hatte ich ein tolles Leseerlebnis und kann euch „Living Dreams“ definitiv ans Herz legen!

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Veröffentlicht am 29.04.2023

Besondere Idee, die mich leider nicht ganz erreicht hat

Lights of Darkness
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In das gemütliche Kleinstadtsetting von Golden Oaks zurückzukehren, hat einfach gut getan! Die Geschichte sowie die Charaktere sorgten wieder für einen angenehmen Kontrast, sodass die Geschichte trotzdem ...

In das gemütliche Kleinstadtsetting von Golden Oaks zurückzukehren, hat einfach gut getan! Die Geschichte sowie die Charaktere sorgten wieder für einen angenehmen Kontrast, sodass die Geschichte trotzdem irgendwie auch viel Spannung und Geheimnisse in sich trägt und nicht ganz so ruhig ist, wie das Setting einen glauben lassen könnte.

Frankie und Tyler sind schon aus Band Eins bekannt und wurden für mich gut ausgearbeitet. Die aufbrausende und gleichzeitig verletzte, sensible und zurückgezogene Art von Frankie hat mich wie auch ihre Vergangenheit berühren können. Mit ihrem Charakter kam in „Lights of Darkness“ allerdings gefühlt nochmal mehr umgangssprachlicher Ton ins Buch, der mir an sich schon weniger gefallen hat. Dadurch passt es irgendwo zwar schon zu den geschaffenen Charakteren, mit persönlich ist es aber stellenweise zu viel gewesen und es hat den Charakteren irgendwo auch etwas kindliches gegeben.

Auch Tyler hat ein Geheimnis und der Kontrast zwischen den Charakteren wurde wie auch in Band Eins gut ausgeführt. Sein Geheimnis war für mich relativ schnell vorhersehbar, dennoch hab ich seine Entwicklung und die Beziehung zu Frankie gerne verfolgt. Mich konnte die Geschichte der beiden aber letztlich leider nicht ganz emotional erreichen. Am Ende ist recht viel auf einmal passiert, was mich persönlich aber nicht unbedingt im Lesefluss und für den Gesamtblick auf die Story gestört hat. Alles in allem ein Buch, das ich eher für Zwischendurch empfehlen kann. Ein schönes Setting, aber bei mir persönlich kam der emotionale Part leider nicht ganz an.

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Veröffentlicht am 29.04.2023

Pure Liebe für Wes und May

No Longer Lost - Mulberry Mansion
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May und Wes. Die Windsbury University. Und natürlich die Mulberry Mansion und ihre Bewohner. Mein Herz ist so voll davon und die Geschichte von May und Wes ist irgendwie ein bisschen alles. 🥹

Zu allererst ...

May und Wes. Die Windsbury University. Und natürlich die Mulberry Mansion und ihre Bewohner. Mein Herz ist so voll davon und die Geschichte von May und Wes ist irgendwie ein bisschen alles. 🥹

Zu allererst muss ich noch ein paar Worte zum Schreibstil von Merit Niemeitz verlieren. Nach Band Eins dachte ich noch, dass ich nicht nach einem Buch hin und weg sein kann. Band zwei liegt hinter mir und ich bin’s - ganz eindeutig. Ich liebe dieses Detailverliebte, dieses Gedankenabtauchen und irgendwie trotzdem durch die Seiten fliegen. Der Schreibstil und natürlich die erschaffene Welt haben mich vollkommen in die Geschichte von Wes und May eintauchen und mitfiebern lassen.

Und es war quasi unmöglich das nicht zu tun. May ist so ein Herzmensch, ein Sorgenkopf, ein Alliterations-liebendes, Wolken-definierendes Herz auf zwei Beinen. Ich wollte sie von Anfang an am liebsten in den Arm nehmen. Und Wesley - so unverstanden, gutmütig und verloren im Sein. May und Wes, die Protagonisten, sind so grandios ausgearbeitet und ihre übervollen Herzen, ihre jeweils ganz besondere Art und ihre Gefühle haben genau den Platz und die Entwicklung bekommen, die sie brauchen. Meinem Empfinden nach hat hier wirklich jede Stellschraube gestimmt und jede Thematik wurde für mein Gefühl angemessen angegangen. Selbst die Entwicklungen von Avery und Eden, den Protagonisten aus Band eins, haben hier noch ihren Platz gefunden, was mich unglaublich gefreut hat und was ich in diesem Umfang vorher noch nicht gelesen habe! Trotzdem könnt ihr nach meinen Empfinden Band zwei lesen, ohne Band eins gelesen zu haben. Allerdings kommt es dann zu spoilern! Und auf diese familiäre liebevolle Gemeinschaft in der Mulberry Mansion könnt ihr euch vermutlich nicht so sehr einlassen und vor allen freuen, wie mein Herz es in Band zwei getan hat. Es war nur schön wieder Zeit in dieser Welt zu verbringen. ✨

Die Art und Weise, auf die sich die Protagonisten in ihrer Geschichte kennen- und lieben lernen - nämlich durch ein Psychologieexperiment - war ein Ansatz, den ich so noch nicht kannte und den ich sehr interessant finde. Er hat direkt Spannung in das Kennenlernen der beiden gebracht - die Charaktere haben den Rest dann von ganz alleine geschafft. Ich habe mich sowohl in May als auch in Wes teilweise wiedergefunden, was mich noch mehr hat mitfühlen lassen. Die beiden sind so unterschiedlich und doch auf einer Wellenlänge.

May und Wes und die Mulberry Mansion haben mein Herz und ich kann euch wie schon „No longer yours“, auch „No longer lost“ dementsprechend vom Herzen empfehlen. Klingt verrückt und ich weiß nicht, ob ich das schon hatte - aber auch Band zwei ist ein absolutes Herzensbuch für mich geworden. In diesem Buch stecken so viele Höhen und Tiefen und Gefühlsmomente, die es verdient haben, gelesen zu werden. 💛 Ich glaub ich muss es nicht sagen - ich freue mich riesig auf den dritten Band!

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