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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 20.01.2026

Schwächer als Band 1

Kaleidra - Wer die Seele berührt (Band 2)
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Die Fortsetzung konnte mich leider nicht so fesseln wie der erste Band. Obwohl die magische Welt der Alchemisten weiterhin eine faszinierende Grundlage bietet und der Schreibstil angenehm leicht bleibt, ...

Die Fortsetzung konnte mich leider nicht so fesseln wie der erste Band. Obwohl die magische Welt der Alchemisten weiterhin eine faszinierende Grundlage bietet und der Schreibstil angenehm leicht bleibt, gibt es zu viele Wiederholungen und unnötigen Längen. Besonders im Mittelteil tritt die Handlung spürbar auf der Stelle, wodurch die Spannung immer wieder abfällt. Ich habe das Buch immer wieder aus der Hand legen und mich zu einem späteren Zeitpunkt dazu durchringen müssen das Buch in die Hand zu nehmen um es fertig zu lesen. Emilia trifft Entscheidungen, die ich nicht immer nachvollziehen konnte und es hat ihrer Entwicklung auch nicht geholfen sondern der Storyline. Was ich mochte war hier die Welt von Kaleidra. Es war spannend die Beschreibungen zu lesen und es wurde etwas düsterer. Auch die Entwicklung zwischen Emilia und Ben mochte hier sehr gerne.

Aktuell fällt mir es etwas schwer zu dem finalen Band zu greifen. Auf der einen Seite möchte ich wissen wie es weitergeht, auf der anderen Seite hat mich der zweite Band eben nicht ganz überzeugen können daher bekommt das Buch von mir 2,5 Sterne.

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Veröffentlicht am 19.01.2026

Hatte Potential

He Sees You When You´re Sleeping
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He Sees You When You’re Sleeping klang für mich nach einer spannenden, leicht gruseligen Geschichte mit weihnachtlicher Atmosphäre. Leider konnte das Buch meine Erwartungen nicht recht erfüllen. Die Grundidee ...

He Sees You When You’re Sleeping klang für mich nach einer spannenden, leicht gruseligen Geschichte mit weihnachtlicher Atmosphäre. Leider konnte das Buch meine Erwartungen nicht recht erfüllen. Die Grundidee ist zwar interessant, aber die Umsetzung wirkt oft zu oberflächlich und vorhersehbar. Viele Szenen ziehen sich unnötig in die Länge, während andere Momente, die eigentlich emotional oder spannend sein sollten, viel zu schnell abgehandelt werden.

Auch die Figuren bleiben für meinen Geschmack zu blass. Ich konnte weder eine richtige Bindung zu ihnen aufbauen noch ihre Entscheidungen wirklich nachvollziehen. Obwohl die Geschichte aus Sicht von Chloe und Jack erzählt wird. Vor allem die Reaktion von Chloe auf ihren Stalker empfand ich als wenig authentisch. Der Stalking Aspekt wurde nur sehr schwach beleuchtet und dadurch kam kaum Spannung auf. Auch der Schreibstil war nicht ganz glatt, ich bin mehrmals über Sätze gestolpert und musste noch einmal lesen.

Die Grundidee des Buches hat mich sehr angesprochen, vor allem auch mit dem winterlichen/weihnachtlichen Aspekt aber leider konnte es mich nicht überzeugen und hat sein Potential nicht vollständig ausgeschöpft.

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Veröffentlicht am 19.01.2026

Kurzer Denkanstoß, mehr aber auch nicht

Das Café am Rande der Welt
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Das Café am Rande der Welt liest sich leicht weg und hat ein paar nette Denkanstöße. Die Idee, zufällig in so einem mysteriösen Café zu landen und plötzlich über den Sinn des Lebens und all das nachzudenken, ...

Das Café am Rande der Welt liest sich leicht weg und hat ein paar nette Denkanstöße. Die Idee, zufällig in so einem mysteriösen Café zu landen und plötzlich über den Sinn des Lebens und all das nachzudenken, ist eine tolle Idee und eine schöne Vorstellung. Das Buch hat mich an einigen Stellen wirklich zum Nachdenken angeregt und ich habe mich mit den Fragen, die sich John schon gestellt hat, beschäftigt.

Trotzdem bleibt das Buch insgesamt eher oberflächlich. Vieles klingt wie bekannte Lebensweisheiten, die man schon öfter gehört hat, nur eben in einer kleinen Geschichte verpackt. Wenn man schon ein bisschen was in Richtung Persönlichkeitsentwicklung gelesen hat, wirkt es nicht besonders neu. Auch die Figuren bleiben ziemlich blass. Zudem wiederholt sich auf den wenigen Seiten einiges mehrmals und das Potential wird daher meiner Meinung nach nicht vollkommen ausgeschöpft.

Unterm Strich ein nettes, kurzes Buch für zwischendurch, das zum Nachdenken anregt, aber nicht mega lange im Gedächtnis bleibt.

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Veröffentlicht am 09.01.2026

Herbstliche Atmosphäre, schwierige Charaktere

The Pumpkin Spice Latte Disaster
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Die Bücher von Kyra Groh lese ich sehr gerne, daher war ich besonders gespannt auf dieses Buch mit seinem herbstlichen Setting und den Gilmore-Girls-Vibes. Die Story an sich hat mir wirklich gut gefallen, ...

Die Bücher von Kyra Groh lese ich sehr gerne, daher war ich besonders gespannt auf dieses Buch mit seinem herbstlichen Setting und den Gilmore-Girls-Vibes. Die Story an sich hat mir wirklich gut gefallen, allerdings hatte ich so meine Schwierigkeiten mit den Charakteren.

Jude hält es nie lange an einem Ort aus und kehrt nur widerwillig in ihren Heimatort zurück. Dort trifft sie auf den neu zugezogenen James. Jude wirkt sehr rastlos, aufgedreht und voller Energie — für meinen Geschmack etwas zu viel. Ein wenig mehr Ruhe hätte ihr gutgetan. Besonders ihre aufdringliche Art James gegenüber hat mich abgeschreckt. Es war stellenweise unangenehm zu lesen, wie sie mit ihm umgeht, nur um mehr Informationen über seine Eltern zu bekommen, auch wenn sie damit vielleicht versucht hat, ihre aufkeimenden Gefühle zu überspielen.

James war mir grundsätzlich sympathischer, allerdings verhielt er sich teilweise wie ein Teenager und deutete gefühlt jedes Wort zweideutig. Er wirkte permanent notgeil, was für mich einfach zu übertrieben war. Auch die Erklärung dafür, warum er sich so verhält und ständig an versaute Dinge denkt, fand ich flach und wenig überzeugend.

Das Setting hingegen hat mir unheimlich gut gefallen — es hatte wirklich diese gemütlichen Gilmore-Girls-Vibes. Die Einwohner der Kleinstadt waren mir sehr sympathisch, aber Jude’s Schwester hätte ich am liebsten an den Schultern gepackt und gefragt, ob sie das wirklich ernst meint. Auf ihre Geschichte bin ich daher besonders gespannt.

Alles in allem hat mir die Geschichte gut gefallen, auch wenn ich mit den Charakteren nicht ganz warm geworden bin. An einigen Stellen wirkte die Story etwas langatmig, aber das hat mich insgesamt nicht allzu sehr gestört.

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Veröffentlicht am 05.01.2026

Wirr, zäh und voller Fehler

Credence – Sie ist tabu, doch Liebe kennt keine Regeln
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Der Schreibstil ist wirklich gut: flüssig, bildhaft, angenehm zu lesen. Aber alles drumherum hat für mich einfach nicht funktioniert. Die Handlung zieht sich über weite Strecken enorm. Mehrere Zeitsprünge ...

Der Schreibstil ist wirklich gut: flüssig, bildhaft, angenehm zu lesen. Aber alles drumherum hat für mich einfach nicht funktioniert. Die Handlung zieht sich über weite Strecken enorm. Mehrere Zeitsprünge haben mich zusätzlich aus dem Lesefluss gerissen. Teilweise so sehr, dass ich Sätze mehrfach lesen musste, um überhaupt zu verstehen, was gerade passiert ist und wo ich mich zeitlich in der Geschichte befinde.

Was mich jedoch am meisten gestört hat, war die große Anzahl an Fehlern im Text. Falsch geschriebene Wörter, fehlende Wörter, Rechtschreib- und Grammatikfehler – natürlich passiert so etwas, und normalerweise kann ich darüber hinwegsehen. Hier waren es aber so viele, dass ich sie nicht mehr zu ignorieren konnte

Auch die Charaktere haben für mich überhaupt keinen Sinn ergeben. Kalebs Verhalten gegenüber Tiernan fand ich richtig unangenehm. Er drängt sich ihr auf, obwohl sie mehrfach Nein sagt. Sie hat Angst vor ihm – und plötzlich, ohne nachvollziehbare Entwicklung, kann sie nicht mehr ohne ihn und gesteht ihm ihre Gefühle? Diese emotionale Wendung kam für mich völlig aus dem Nichts. Dazu kommt, dass Tiernan gefühlt in jeder zweiten Szene Tränen in den Augen hat. Bei der Menge müsste sie eigentlich längst ausgetrocknet sein.

Unterm Strich: guter Schreibstil, aber eine wirre, unlogische Story, fragwürdige Charakterentwicklung und viel zu viele Fehler. Für mich hat das Buch sein Potenzial leider nicht genutzt

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