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Lili-Marie

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 26.07.2020

Für zwischendurch ganz nett

Inked Armor - Du gehst mir unter die Haut
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In diesem Buch geht es um Chris und Sarah. Beide haben in ihrer Vergangenheit Dinge erlebt, die sie besser machen möchten um sie nicht noch einmal zu erleben. Das führt dazu, das beide Entscheidungen treffen, ...

In diesem Buch geht es um Chris und Sarah. Beide haben in ihrer Vergangenheit Dinge erlebt, die sie besser machen möchten um sie nicht noch einmal zu erleben. Das führt dazu, das beide Entscheidungen treffen, die der jeweils andere nicht ganz nachvollziehen kann, da sie sich gegenseitig nicht öffnen und miteinander reden. Das hat mich etwas gestört, denn mit einem einzigen Gespräch hätten schon einige Missverständnisse aus dem Weg geräumt werden können. Aber stattdessen sind Sarah und Chris immer umeinander herumgeschlichen und haben die ganze Situation verkompliziert.

Die erste Hälfte des Buches plätschert so vor sich hin und irgendwann wird es doch recht langweilig. Man erfährt wie Sarah und Chris zu dem Menschen geworden sind, die sie heute sind. Was sie in ihrer Vergangenheit erlebt haben und weshalb sie ihre Entscheidungen getroffen haben. Das ist auch alles sehr interessant und ich konnte die beiden besser verstehen aber mir hat die Kommunikation gefehlt, das hat die erste Hälfte mühsam gemacht.

In der zweiten Hälfte nahm die Geschichte dann richtig an Fahrt auf und es passierte eins nach dem anderen, Schlag auf Schlag. MIr war das schon zu viel und es ging einfach alles zu schnell. Das Ende kam dann sehr abrupt auch wenn es schön war.

Das Buch war insgesamt ganz nett und für zwischendurch kann man es lesen aber wirklich umgehauen und gefesselt hat es mich leider nicht so wie erhofft.

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Veröffentlicht am 21.07.2020

Humorvoller Hexenkrimi

Hex Files - Hexen gibt es doch
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Schon das wunderschöne Cover hat mich angelacht und neugierig auf die Geschichte gemacht. Bisher habe ich noch nicht viele Bücher gelesen, in denen es um Hexen geht aber man merkt schnell, dass dieses ...

Schon das wunderschöne Cover hat mich angelacht und neugierig auf die Geschichte gemacht. Bisher habe ich noch nicht viele Bücher gelesen, in denen es um Hexen geht aber man merkt schnell, dass dieses Buch ganz anders ist.

Der Schreibstil der Autorin hat mir gut gefallen, er ist leicht, locker und flüssig zu lesen. Der Humor in diesem Buch kommt auch nicht zu kurz. Ganz im Gegenteil ist es ein humorvoller Hexenkrimi der mich sehr oft zum Lachen gebracht hat. Besonders Kater Brutus.

Ivy ist keine gewöhnliche Hexe. Seit sie aus dem Orden geschmissen wurde, hält sie sich als Taxifahrerin über Wasser, arbeitet nur das was nötig ist, nicht mehr und nicht weniger und liebt es zu schlafen und auf der faulen Haut zu liegen. Durch einen Verwaltungsfehler wird sie an Winter gebunden, einem Ordensmitglied der Arkanen Abteilung.

Winter ist das genaue Gegenteil von Ivy. Er ist ein Arbeitstier, hält sich an Regeln, arbeitet ordentlich und gewissenhaft nach allen Regeln und bleibt dabei ernst. Ivy dagegen arbeitet mit allen Tricks und ihre witzigen Bemerkungen bringen Winter regelmäßig zum Augenrollen.

Brutus, Ivy`s Kater ist aber der Knaller. Durch Magie hat Ivy es geschafft, Brutus zum Reden zu bringen. Zwar kann er nur ein paar wenige Wörter aber die haben es in sich und sorgen für einen Lacher nach dem anderen. Am Ende hat mich Brutus sehr überrascht und ich bin so gespannt wie sich das aufklären wird.

Wer hier eine Liebesgeschichte vermutet, liegt falsch. Zwar gibt es immer wieder Momente in denen sich Ivy und Winter näherkommen aber eine Liebesgeschichte gibt es hier nicht.

Ich bin sehr gespannt was im nächsten Teil passieren wird und freue mich schon sehr auf Band 2

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Veröffentlicht am 20.07.2020

Zurück in North Carolina

Wenn du zurückkehrst
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Ich habe mich tierisch auf das neue Buch von Nicholas Sparks gefreut. Seit vielen Jahren ist er einer meiner Lieblingsautoren und für mich derjenige, der Meister der ganz großen Gefühle und Emotionen. ...

Ich habe mich tierisch auf das neue Buch von Nicholas Sparks gefreut. Seit vielen Jahren ist er einer meiner Lieblingsautoren und für mich derjenige, der Meister der ganz großen Gefühle und Emotionen. Diese Geschichte ist schön aber als typisches Sparks Buch würde ich es nicht bezeichnen. Dafür haben die tiefen Gefühle gefehlt und das unvorhersehbare Ende. Dennoch hat mir die Geschichte und auch Sparks Schreibstil sehr gut gefallen.

Trevor, unser Protagonist, war mir sehr sympathisch. Wie er mit seinen Erlebnissen umgeht, wie er sich um die Bienen kümmert und für das Kämpft und sich einsetzt was ihm wichtig ist, war schön zu lesen. Mit Natalie wurde ich über das ganze Buch hinweg nicht richtig warm. Sie wirkt sehr kühl und distanziert. Im Laufe der Geschichte erfährt man wieso sie sich so verhält und dies ist für mich auch nachvollziehbar aber dennoch wirkte sie so fern. Anders dagegen Callie, auch wenn sie ihren richtigen Auftritt erst in der zweiten Buchhälfte bekam, war sie mir sehr sympathisch und ich war genauso neugierig wie Trevor, was Callie erlebt hat und wieso sie so verschlossen ist.

Auch wenn sich die erste Hälfte des Buches gezogen hat, so war sie dennoch nicht langweilig. Die Geschichte fing langsam an zu rollen und man lernt sogar noch einiges über die Bienen. Ab der zweiten Hälfte kommt die Geschichte so richtig ins Rollen. Sparks versteht wie er einen Spannungsbogen aufbaut und bis zum Ende hin aufrechterhält, ohne den Leser zu langweilen.

Obwohl ich die tiefen Gefühle vermisst habe (wie z. B. in „Wie ein einziger Tag“ oder „Mit dir an meiner Seite“) hat mir das Buch sehr gut gefallen. Das Setting der Kleinstadt und die Ruhe des Romans haben etwas Entspannendes und Natürliches. Man fühlt sich schon fast wie zuhause und kann sich gut in die Geschichte hineinfallen lassen und sie einfach nur genießen.

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Veröffentlicht am 15.07.2020

Eine schöne Kurzgeschichte für zwischendurch

The Ivy Years - Was wir uns bedeuten
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Der Schreibstil von Sarina Bowen hat mir auch hier wieder gut gefallen. Er ist leicht und locker, es lässt sich gut und flüssig lesen. Die Geschichte wird abwechselnd aus Sicht von Andy und Katie erzählt. ...

Der Schreibstil von Sarina Bowen hat mir auch hier wieder gut gefallen. Er ist leicht und locker, es lässt sich gut und flüssig lesen. Die Geschichte wird abwechselnd aus Sicht von Andy und Katie erzählt. Gerade weil die Geschichte so kurz war hat mir der Perspektivenwechsel so gut gefallen, da wir einen Einblick in beide Gefühls- und Gedankenwelten erhalten. Sarina Bowen hat hier wichtige Werte vermittelt und die Geschichte mit passendem Humor aufgelockert.

In dieser Geschichte begleiten wir Katie und Andy bei ihrer Verabredung. Beide sind sehr unterschiedlich aber im Laufe des Abends merken sie wie gut sie sich verstehen. Auch Katie's kleines Geheimnis trägt dazu bei, das sie sich so gut verstehen und einander vertrauen können auch wenn sie sich noch gar nicht so lange kennen. Die Werte dieses Buches wurden super übermittelt und sind wahr und wichtig.

Obwohl die Geschichte so kurz ist hat mir nichts gefehlt und sie konnte mich unterhalten. Es hat Spß gemacht Andy und Katie zu begleiten und am liebsten hätte ich noch mehr von ihnen gelesen.

Auch der Epilog hat mir gut gefallen und konnte mich noch überraschen. Denn hier wird auch etwas wichtiges vermittelt. Es sollte egal sein was andere über einen denken besonders wenn man diese Menschen seine Freunde nennt sollte man nicht so sein wie sie es erwarten würden, sondern sich so verhalten und benehmen wie man wirklich ist. Denn dabei verlierst du vermutlich das was dir wirklich wichtig ist.

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Veröffentlicht am 13.07.2020

Schöne Geschichte aber an der Umsetzung scheitert es

Songs of our past
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Ich habe lange überlegt wie ich das Buch bewerten soll und bin mir immer noch nicht ganz sicher.

Die Geschichte beginnt mein einem Prolog und endet mit einem Epilog aus Evan`s Sicht. Der Rest der Geschichte ...

Ich habe lange überlegt wie ich das Buch bewerten soll und bin mir immer noch nicht ganz sicher.

Die Geschichte beginnt mein einem Prolog und endet mit einem Epilog aus Evan`s Sicht. Der Rest der Geschichte ist aus Carrie’s Sicht erzählt. Zum einen befindet sie sich in der Gegenwart in einer Bar und zum anderen in der Vergangenheit, wie sie nach Seattle kam und Evan kennenlernte. Die Erzählweise in der Gegenwart wird meist von dem Songtext beendet, der von der Geschichte von Carrie und Evan handelt. Daraufhin wird die Erinnerung von Carrie an die Zeit, die der Songtext beschreibt, erzählt. Die Idee, die Geschichte so zu erzählen hat mir unheimlich gut gefallen aber die Umsetzung war sehr verwirrend, da ich manchmal nicht wusste in welcher Zeit die Geschichte spielt. Sind wir in der Bar oder in Carrie’s Erinnerungen? Hier wären Zwischenüberschriften oder auch nur eine Datumsangabe hilfreich gewesen. Zudem fangen die Kapitel mit Notizen aus Carrie`s Tagebuch an, in dem sie ihre Gefühle aufgeschrieben hat.

Carrie mochte ich von Anfang an. Im Laufe der Geschichte erfährt man sehr viel über sie als Mensch und wie sie zu dem geworden ist der sie heute ist, und viel über ihre Gedanken und Gefühle in den verschiedensten Situationen. Von allen anderen erfährt man leider kaum etwas. Sie sind oberflächlich beschrieben, scheinen synaptisch zu sein aber wirklich viel erfährt man von ihnen nicht. Gerade von Evan hätte ich mir mehr gewünscht. Zwar bekommt man durch den Prolog und den Epilog einen kleinen Einblick in seine Gedanken und Gefühle, aber eben nur einen kleinen der nicht ausreicht um ihn als Mensch kennenzulernen. Er blieb Geheimnisvoll und schien so fern zu sein. Auch die anderen aus der Band sowie Mel, waren sympathisch aber eben nur oberflächlich beschrieben. Zudem hat es mir nicht ganz so gut gefallen, das permanent Alkohol konsumiert wurde. Da fragt man sich wieviel ein Mensch trinken kann und wie lang die Nacht sein kann um so viel Alkohol zu trinken.

An sich hat mir die Geschichte gefallen aber die Gefühle sind nicht ganz bei mir angekommen. Dennoch möchte ich gerne wissen wie es weitergeht und wie das wiedersehen zwischen Evan und Carrie abläuft.

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