Etwas nostalgischer Jubiläumsband
Noch ein Mord auf AlemannischEtwas nostalgischer Jubiläumsband
Dreizehn Jahre nach dem letzten Band hat sich Ralf Dorweiler zu einem weiteren entschlossen, diesmal zusammen mit seiner Frau Daniela Gierok. Ob die Reihe nun noch weiter ...
Etwas nostalgischer Jubiläumsband
Dreizehn Jahre nach dem letzten Band hat sich Ralf Dorweiler zu einem weiteren entschlossen, diesmal zusammen mit seiner Frau Daniela Gierok. Ob die Reihe nun noch weiter fortgeführt wird, ist mir nicht bekannt.
Zwanzig Jahre nach seinem ersten Fall kommt der Detektiv Rainer Maria Schlaicher ins südbadische Wiesental zurück, um mit seinem Freund, dem Kommissar a. D. Schlageter, dessen 80. Geburtstag zu feiern. Dass es bei diesem Vorhaben allein nicht bleibt, ist klar.
Dies ist zwar schon der 8. Band dieser Reihe, man kann ihn jedoch gut ohne Vorkenntnisse lesen. Das Verhältnis zwischen Schlaicher und Schlageter und allen anderen Charakteren wird schnell geklärt, auch alles weitere, was deren Privatleben angeht. Es gibt eine knappe nostalgische Rückschau auf die vorangegangenen Fälle, weil man einen der damaligen Festgenommenen auch hier als Täter vermutet, zumal Schlaicher an seinem Auto einen Zettel mit der Aufschrift „Rache“ findet.
Der Kriminalfall bzw. die Kriminalfälle entwickeln sich sehr, sehr langsam. Echte Spannung kommt erst im letzten Drittel auf. Trotzdem habe ich auch den Anfang sehr gerne gelesen. Das Wiedersehen mit Schlaicher, Schlageter und Erwin Trefzer hat einfach Spaß gemacht. Der Schreibstil hat mir gut gefallen, er ist locker mit einer wohldosierten Prise Humor. Der alemannische Dialekt von Trefzer erfordert wieder eine Menge Konzentration, ist aber ganz gut verständlich.
Die Reihe:
1. Mord auf Alemannisch
2. Ein Teufel zu viel
3. Schwarzwälder Schinken
4. Badische Blutsbrüder
5. Sauschwobe!
6. Zum Kuckuck
7. Salamitaktik
8. Noch ein Mord auf Alemannisch
★★★★☆