Drei Freundinnen in Berlin
Liebe auf den ersten BlickSie sind beste Freundinnen: die Ärztin Helia, Biochemikerin Emmy und Controllerin Ina. Während Helia sich in der Notaufnahme der Klinik nahe ans Burnout schuftet, beginnt Emmy in einem Start-up, das an ...
Sie sind beste Freundinnen: die Ärztin Helia, Biochemikerin Emmy und Controllerin Ina. Während Helia sich in der Notaufnahme der Klinik nahe ans Burnout schuftet, beginnt Emmy in einem Start-up, das an einem Mittel gegen Krebs forscht. Ina hingegen kommt aus reichem Haus. Ihr Vater ist Besitzer der Hohenfeld-Kliniken. Sie träumt davon, seine Nachfolge antreten zu dürfen und arbeitet hart dafür. Mit der Liebe kommen die Verwicklungen. Helia ist vom neuen Oberarzt Aaron hin und weg. Blöd, dass sie eine eiserne Regel hat und etwas mit einem Kollegen anfangen würde. Emmy entwickelt schon bald Gefühle für ihren Chef Clark, doch der hat eine Freundin, die zudem auch noch grandios eifersüchtig ist. Und Ina bricht ihre Beziehung zu einem Schauspieler ab, weil sie sich komplett auf das Erreichen ihres Ziels konzentrieren möchte und fast rund um die Uhr arbeitet.
In diesem Buch war ich gleich mittendrin. Die Autorin hat einen locker fröhlichen Schreibstil, der es einem leicht macht, in die Geschichte einzutauchen. Die drei jungen Frauen sind alle sympathisch und ich konnte mich in jede hineinversetzen. Die Story wird aus zwei Sichtweisen erzählt: aus Helias Sicht und Emmys. Schade, dass Ina nicht als dritter Blickwinkel eingebaut wurde, lediglich im Epilog kommt sie zu Wort. Auch merkt man, dass die Autorin selbst Ärztin ist, sie hat zahlreiche Szenen im Krankenhaus und Operationssaal eingebaut, die zwar Helias Charakter verdeutlichen, aber die Handlung ein wenig zum Stillstand bringen.
Der Roman hat mich jedoch gut unterhalten. Er punktet mit flotten Dialogen und überraschenden Wendungen – es hat Spaß gemacht, ihn zu lesen. Leichte Lektüre für vergnügliche Stunden und gute 4,5 Sterne von mir.