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Veröffentlicht am 03.09.2018

Welche Geschichte möchte mir dieses Buch erzählen?

Dark Palace – Zehn Jahre musst du opfern
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Zehn Jahre Sklavenarbeit für alle. Fast alle.

In England muss jeder, der nicht zum magischen Adel gehört, zehn Jahre lang als Sklave arbeiten.
Lukes Familie will diese Sklavenjahre gemeinsam durchstehen, ...

Zehn Jahre Sklavenarbeit für alle. Fast alle.

In England muss jeder, der nicht zum magischen Adel gehört, zehn Jahre lang als Sklave arbeiten.
Lukes Familie will diese Sklavenjahre gemeinsam durchstehen, im Dienst der mächtigen Herrscherfamilie Jardine. Doch nun rast Lukes Herz vor Angst, als er plötzlich von den anderen getrennt und in die laute und schmutzige Fabrikstadt Millmoor gebracht wird. Die Arbeit dort ist besonders hart.
Seine Schwestern sind mit den Eltern am prunkvollen Hofe der Jardines den rücksichtslosen Machtspielen und eiskalten Intrigen der Elite ausgesetzt. Vor allem der junge Adlige Silyen verfolgt mit seinen ungeheuerlichen magischen Fähigkeiten eigene Ziele. Und Lukes Schwester Abi verliert ihr Herz an den Falschen.

Also das verstand man unter ›Geschick‹, dachte Luke, als er wieder einen klaren Gedanken fassen konnte. Ein so unerträglicher Schmerz, dass man sich wünschte, man wäre tot.
Wie sollte man dagegen ankämpfen? Wie konnte man Menschen besiegen, die dazu fähig waren? Nicht Menschen – Monster. Es spielte keine Rolle, dass es nur wenige von ihnen gab: Diese Wenigen genügten völlig.
kleine Einblicke in´s Buch:

"Es ist eine Fähigkeit von unbekannter Herkunft, die sich nur bei einem sehr geringen Teil der Bevölkerung zeigt und von diesen Personen weitervererbt wird. Einige Begabungen sind universell, wie etwa die Kunst der Genesung, also der Heilung. Andere Begabungen wie etwa Veränderungsfähigkeit, Übersetzungskraft, Auffassungsgabe und Schadenzufügung manifestieren sich von Person zu Person unterschiedlich."
"Also könnte man auch von Magie sprechen? schlug Eilen vor.
Seite 48

Gavar verfolgte den Schlagabtausch mit einer gewissen Befriedigung. War es nicht faszinierend, wie schnell Boudas milchweiße Haut einen feuerroten Ton annehmen konnte?
"Ameria hat recht", wandte sich Zelston belehrend an Bouda.
"Das Gesetz ist in dieser Hinsicht eindeutig. Und es ist unsere Aufgabe, ebenjenes Gesetz a priori zu beachten. Die weitergehende Frage bezüglich des Status der Sklaven in rerum natura ist hier nicht von unmittelbarer Relevanz."
Was auch immer dieses Kauderwelsch bedeuten mochte, es schien Bouda jedenfalls nicht zu gefallen.
Seite 214

Vertrauen machte letztendlich alles möglich. Vertrauen verlieh dir die Augen, die starken Arme oder den wachen Verstand eines anderen. Vertrauen war der Antrieb des Millmoorer Gesellschaft- und Spielvereins. Und die Grundlage dafür, dass dieser verrückte Traum der Abschaffung der Sklavenzeit eines Tages in die Tat umgesetzt werden konnte - wenn die Menschen sich nur einigen und die Nerven bewahren würden. Nicht einmal die Ebenbürtigen mit ihrem Geschick waren mächtiger als Vertrauen.
Seite 225

"Abigail!"
Arme packten sie wild von hinten und wirbelten sie herum: Jenner, dessen Gesicht so verdreckt war, dass man seine Sommersprossen kaum noch sehen konnte.
"Gott sei Dank: Du lebst"! Seine Hände umfassten ihr Gesicht so behutsam, als bestünde auch sie aus Glas und wäre gerade erst wieder zusammengeklebt werden.
Und dann küsste er sie.
Einen Moment schwebte Abi mit den Sternen in der Kristallkugel, schwindelerregend hoch und perfekt.
Seite 410
meine Meinung:

Welche Geschichte möchte mir dieses Buch erzählen?

Etwa, die Geschichte von:
Abi, die älteste Tochter der Familie …..

Die ihre Sklavenzeit gemeinsam mit Ihrer Familie auf dem Sitz der magischen Herrscherfamilie Jardine antritt? Die sich in den jüngsten Jardine verliebt und versucht ihre Gefühle im Zaum zu halten.

Oder die Geschichte von:
Luke, der einzige Sohn der Familie ….

Der nicht wie ursprünglich gedacht seine Sklavenzeit bei den Jardine´s abarbeiten kann sondern in einer der berüchtigten und verruchten Sklavenstädte namens Millmoor abkommandiert wird. Er muss sich völlig alleine in dieser neuen Welt zurechtfinden. Ohne aufzufallen, da jegliche Widerhandlung mit weiteren Sklavenjahren geahndet wird versucht er alles richtig zu machen. Und gerade deshalb oder auch aufgrund seines doch jungen Alters von siebzehn Jahren findet er sich ruck zuck auf dem Pfad der Gerechtigkeit wieder. Mit kleineren Bagatelldelikten helfen sie anderen in der Hoffnung dass sie nie erwischt werden. Bis zu dem einen Tag …

Vielleicht geht es aber auch um die Geschichte von:
Silyen, mittlerster Sohn der Familie Jardine mit dem stärksten Geschick von allen. Derjenige, der am geheimnisvollsten und am attraktivsten ist. Derjenige, der heimlich versucht seine Intrigen zu spinnen. Aus Selbstinteressen, Neugier oder aus Langeweile? Wer weiß das schon genau. Er versteht es zumindest sich in die Familiengeheimnisse, -geschehnisse und Tragödien einzufinden. Er studiert die Geschichte und verlangt unmögliches. Aber was steckt dahinter?

Könnte aber auch sein, dass es eigentlich die Geschichte von:
Gavar Jardine ist, die uns hier näher gebracht werden soll. Den auf ihm liegt als zukünftiger Thronerbe ein ganz besonderes Augenmerk. Kein Wunder das er ein doch sehr instabiler Charakter ist, der viel trinkt, flucht und zerstört. Einzig seine Tochter, die er mit einer Sklavin gezeugt hat ist sein ein und alles. Dumm nur, dass seine „Zukünftige“ eine Hexe ist, auf die seine Wahl nie gefallen wäre – hätte er den eine gehabt.



Ihr seht, das Buch ist wahnsinnig interessant und vielseitig!

Hinzu kommt das ganz politische was mit den Herrscherfamilien, der Sklavenzeit und den Rebellionen inne hält. Nicht zu vergessen, der Kanzlerstuhl an dem kräftig von allen Seiten gesägt wird.

Prinzipiell ist dieses Buch alles andere als schlecht da hier durchaus viele Ideen stecken, die alle ihren eigenen Platz einnehmen. Die vielen Ansichtswechsel aus denen die Story erzählt wird war anfangs etwas gewöhnungsbedürftig, ging aber mit der Zeit. Allerdings kommt der ganze politische Kram hinzu, der es manchmal sehr trocken und langatmig macht.

Überraschungsmomente gab es für mich ebenfalls erstmal keine, so dass von Anfang an sehr schnell klar war was kommen wird.

Allerdings war ich über mich selbst überrascht, dass ich in diesem Buch einen Charakter gefunden habe der mich sehr fasziniert hat obwohl er mir anfangs nicht wirklich sympathisch war. Das passiert selten, dass ich meine Meinung revidieren muss.

Und letztendlich schafft es dieses Buch sogar noch im letzten Viertel mich richtig zu packen und zu fesseln. Die Geschehnisse überschlagen sich und es kommt was von Anfang klar war das es kommen muss! Aber so gut verpackt und vielen Nebensequenzen, dass es schon wieder die Neugier erweckt wie es weitergeht.



Fazit:

Dran bleiben lohnt sich! Die letzten 150 Seiten haben es in sich und entschädigen die vorherige Langatmigkeit, die gelegentlich aufkommt.

Veröffentlicht am 04.07.2018

Highlight

Children of Blood and Bone
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Sie raubten uns die Magie.
Sie zwangen uns in den Staub.
Jetzt erheben wir uns.

Zélies Welt war einst voller Magie. Flammentänzer spielten mit dem Feuer, Geistwandler schufen schillernde Träume, und Seelenfänger ...

Sie raubten uns die Magie.
Sie zwangen uns in den Staub.
Jetzt erheben wir uns.

Zélies Welt war einst voller Magie. Flammentänzer spielten mit dem Feuer, Geistwandler schufen schillernde Träume, und Seelenfänger wie Zélies Mutter wachten über Leben und Tod. Bis zu der Nacht, als ihre Kräfte versiegten und der machthungrige König von Orïsha jeden einzelnen Magier töten ließ. Die Blutnacht beraubte Zélie ihrer Mutter und nahm einem ganzen Volk die Hoffnung.

Jetzt hat Zélie eine einzige Chance, die Magie nach Orïsha zurückzuholen. Ihre Mission führt sie über dunkle Pfade, wo rachedurstige Geister lauern, und durch glühende Wüsten, die ihr alles abverlangen. Dabei muss sie ihren Feinden immer einen Schritt voraus sein. Besonders dem Kronprinzen, der mit allen Mitteln verhindern will, dass die Magie je wieder zurückkehrt …

Der internationale Bestseller!
Große Kinoverfilmung bereits in Arbeit bei Fox 2000 (»Twilight«, »Das Schicksal ist ein mieser Verräter«)


∞ kleine Einblicke in´s Buch:


Die Wahrheit, di der König mit den Toten verscharren wollte.
"Am Anfang war Odisha ein Land, in dem die heiligen Maji lebten. Jeder einzelne der zehn Clans war von den Göttern mit einer anderen Fähigkeit zur Herrschaft über das Land bedacht worden. Es gab Maji, die die Macht über das Wasser hatten, andere konnten das Feuer beherrschen. Einige Maji besaßen die Fähigkeit, Gedanken zu lesen, andere konnten sogar in die Zukunft sehen!"
Seite 24

Ich kann mir nicht vorstellen, was die Arbeiter durchmachen. Heute Abend sauberzumachen, nur um morgen selbst dort verheizt zu werden. Wie grausam und heimtückisch - und umso schlimmer, weil es nur zum Vergnügen anderer geschieht.
Ich komme zurück, beschließe ich. Ich rette diese Sklaven.
Seite 252

"Du musst keine Angst haben-"
"Ich habe immer Angst!"
Ich weiß nicht, was mich mehr entsetzt: die Kraft in meiner Stimme oder meine Worte.
Angst. Ich habe immer Angst.
Das ist die Erkenntnis, die ich seit Jahren verdränge und mit aller Macht zu vergessen versuche. Denn wenn die Angst überhandnimmt, bin ich gelähmt.
Kann nicht mehr atmen.
Kann nicht sprechen.
Seite 366

"Jetzt mal ehrlich!" Er kommt näher und blickt mir tief in die Augen. "Meiner unmöglichen Meinung nach brauchen Narben und Albträume Zeit zum Heilen. Mir sind deine Wunden ein bisschen zu frisch."
"Was willst du damit sagen?"
Roen legt mir die Hand auf die Schulter, so nahe an die Narben, dass ich instinktiv zusammenzucke.
"Wenn du es nicht schaffst, muss ich es wissen. Nimm -"
sagt er schnell, bevor ich widersprechen kann. "Nimm es nicht persönlich. Ich weiß, was du durchmachst. Als ich meine Crew auf dieser Weise verloren hatte, konnte ich wochenlang nicht sprechen. Kämpfen schon gar nicht."
Seite 562

∞ meine Meinung:


Auch wenn ich anfangs dann doch etwas skeptisch war, hat dieses Buch nicht lange gebraucht um mich von sich zu überzeugen.

Nach der Leseprobe war zwar sehr gespannt auf das Buch, dachte mir aber letztendlich das mir dieses Buch nichts neues bringen wird. Das wir es hier -wie immer mit einer Geschichte zu tun haben, die wie jede andere auch mit einen Kampf, einem Sieg und einer Liebe endet - aber weit, sehr weit gefehlt ...

Es gibt einen Kampf, einen Sieg - jedem Menge Niederlagen und Rückschläge. Liebe gibt es auch, aber nicht so wie wir es gewohnt sind!

Das Setting ist phänomenal! Hier bin ich wirklich sehr gespannt auf die Umsetzung in der bereits anlaufenden Kinoverfilmung.

Es gibt in der Tat einige Szenen auf die ich sehr gespannt bin da mein Kopfkino sehr lebendig, detailliert und einfach fantastisch war. Alleine die Geister, die Ruinen von Chandomble und die Arena und ihre Kämpfe in Calabrar (und das ist erst der Anfang!) sind Szenen, bei denen ich voll auf meine Kosten gekommen bin und wirklich nur schwärmen kann. Von der heiligen Insel, dem Kampf im Banditenlager oder von der Söldnerstadt bei Jimeta mal ganz abgesehen.

Mein Kopfkino ist auf vollen Hochtouren auf seine Kosten gekommen und mir stellen sich jetzt noch die Härchen auf den Armen wenn ich an einzelne Szenen denke!

Die Charaktere sind fantastisch ausgewählt, sehr gut aufeinander eingestellt und passen.

Zelie, unsere Hauptprotagonistin ist für mich jemand, genau wie ich es mag: großmäulig, stur und zielstrebig. Aber auch ängstlich und liebevoll sind Charaktereigenschaften die sie zu einer sehr besonderen Protagonistin machen.

Ihr Bruder Tsain ist sehr nah an Zelie angelehnt worin man nicht nur die Verwandtschaft sondern auch die tiefe Verbundenheit deutlich erkennt. Anfangs dachte ich wirklich, dass er jemand ist, der nur ein kurzes Gastspiel in diesem Roman haben wird – aber da habe ich mich gewaltig getäuscht da er zu einem starken Nebencharakter wird der Zelie auf ihrer Reise beschützt und begleitet. Letztendlich hat er sogar eine ganz eigene Geschichte hier bekommen, was mich sehr glücklich gemacht hat.

Amari und Inan, eigentlich beides Charaktere die in dieser Geschichte auf eine völlig anderen Seite der Geschehnisse stehen, sind von der Autorin brillant umgesetzt und alles andere als hoheitlich. Vielleicht trägt hier auch der eigene Vater Saran und König des Landes Schuld daran, dass sie zu dem wirklich netten und sympathischen Menschen heran wuchsen, die sie letztendlich sind. Für Beide haben die Geschehnisse der Vergangenheit einen völlig anderen Stellenwert obwohl sie nie an der Glaubwürdigkeit gezweifelt haben. Es ist einfach die Zeit und das selbst erkannte und erlebte, dass sie zu anderen und viel besseren Menschen macht als ihr Erzeuger. Amari steht in diesem Buch eine größere Geschichte bei als Inan da sie jederzeit präsent ist und von einer verwöhnten Prinzessin zu zu einer stolzen Kriegerin, der Löwenesse wird! Inan begleitet uns ebenfalls das ganz Buch über - allerdings wirkt er bis zum Schluss wiedersprüchlich und er passt nicht wirklich in eine Schublade. Weder in die Eine, noch in die andere.

Sehr gut hat mit an allen Darstellern gefallen, dass wir es mit sehr viel Gefühl zwischen ihnen und dem gewissen Kribbeln zu tun haben was letztendlich immer auf eine Liebe hinausläuft die nicht sein darf! Hier haben wir wie bereits erwähnt das Gefühl .... aber die typische Lovestory und das anschliessende Happy End ist hier doch etwas anders - aber sehr effektiv und sehr gut umgesetzt da ich bis zuletzt einfach nicht damit rechnete.

Alle Darsteller dieses Romans sind mir –ohne Ausnahme- sehr ans Herz gewachsen sind.

Und trotzdem gehen in dem Buch auch die eigentlichen Messagesnicht verloren:

Szenen des Verlustes, Kampfes und Krieges, der Unterdrückung und Versklavung sind durchaus Themen, die ich kurz ansprechen möchte. Den dieses Buch strotzt nicht nur vor Freude, Leben und Liebe sondern es gibt auch sehr traurige Szenen und Situationen. Näher, möchte ich darauf aber nicht eingehen, da sie auschlaggebend für das Buch und sein Inhalt sind.

Hier sollte jede (r) Leser (in) seine eigenen Erfahrungen und Emotionen freilassen.

∞ Fazit:


Ein Buch, das sicherlich nicht jeden Leser anspricht, mich aber voll überzeugen konnte.

Ein Buch, das für mich in allen Bereichen die volle Punktzahl erhält und somit zu einem ganz besonderen Highlight wird.

Veröffentlicht am 17.06.2018

verrucht und schaurig schön mit ganz viel Gefühl- beide Daumen hoch

Victorian Rebels - Mein schwarzes Herz
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Inhalt:


Wenn eine Liebe durch tiefste Dunkelheit geht …
Farah Mackenzie will sich nie wieder an einen Mann binden. Zu schmerzhaft ist die Erinnerung an ihre erste Liebe Dougan. Als sie jedoch dem berüchtigten ...

Inhalt:


Wenn eine Liebe durch tiefste Dunkelheit geht …
Farah Mackenzie will sich nie wieder an einen Mann binden. Zu schmerzhaft ist die Erinnerung an ihre erste Liebe Dougan. Als sie jedoch dem berüchtigten Verbrecher Dorian Blackwell begegnet, gerät ihr Leben erneut aus den Fugen. Blackwell, der sie beunruhigt, aber auch etwas tief in ihrem Innersten berührt, entführt Farah nach Schottland — angeblich zu ihrem Schutz. Doch jeder Moment, den sie mit dem scheinbar so eiskalten Mann verbringt, führt sie zu einer Wahrheit, die ihr erneut das Herz zu brechen droht …

"Kerrigan Byrne hat ein untrügliches Gespür dafür, wie sie ihre Leser packen und an die Seiten fesseln kann." Romantic Times

Band 1 der Victorian Rebels

zur Reihenfolge:


1. Mein schwarzes Herz
2. Ein Herz voller dunkler Schatten (Erscheinungsdatum 28.09.2018)
3. Dunkler Herzenschwur (Erscheinungsdatum 31.01.2019)

kleine Einblicke in´s Buch:


Das schwarze Herz. Ein neuer Typus eines Verbrechers, der die Londoner Unterwelt auf skrupellose Weise unter seine Herrschaft gebracht hatte, bevor jemand auch nur geahnt hatte, was da vor sich ging. Er unterwanderte bestehende Organisationen und operierte mit Hilfe einer hervorragend ausgebildeten Miliz.
Eine unglaubliche Anzahl gesuchter Diebe, Zuhälter, Buchmacher, Drogenhändler und Slumlords sowie die führenden Köpfe bestehender krimineller Unternehmen waren entweder verschwunden oder oft auch als aufgedunsene Leichen in der Themse wieder aufgetaucht.
Seite 34

Die überwältigende Aussicht entlockte ihren Lippen einen Seufzer. Ben More Castle herrschte von zerklüfteten grauschwarzen Felsen aus über einer breite Halbinsel. Farah blickte über smaragdgrünes Gras, das auf dem sanften Hang Richtung Küste wuchs., wo die Sonne auf den ruhigen, graublauen Wassern der Meerenge glitzerte. Weidende Schafe waren weiß in in die Landschaft getupft, und die Schönheit des Anblicks ließ sie kurz ihre Notlage vergessen. Hinter dem schmalen Kanal sah man die Berge des schottischen Festlands, nah und doch unerreichbar.
Seite 90

Manche Männer spürten Feuer, wenn sie bereit waren, zu töten. Ihre Haut lief rot an, und sie schwitzten, die Flammen erhitzten die Muskeln und füllten sie mir Kraft, und jeder Sinn für Logik und Kontrolle verbrannte.
Bei Dorian war es Eis.
Es härtete die Muskeln, knackte in seinen Venen und ließ alles erfrieren, das ihn lebendig und menschlich machte. Das Eis dehnte sich aus, um die Leere in hm zu füllen und verstärkte die brüchigen Stellen. Es dämpfte den Schmerz so sehr, dass seine Gegner Teile aus ihm herausbrechen konnten, wieder und wieder, und sich nur selbst an den Scherben verletzen. Die Kälte machte ihn wach. Aufmerksam. Wild.
Und verlangsamte ihn nicht im Geringsten.
Seite 271

"All die Verbrechen, die gegen mich begangen wurden, habe ich mehrfach vergolten, Farah. Ich war brutaler als jeder andere. Ich habe Menschen nicht nur Schmerzen zugefügt, ich habe sie zerbrochen. Ich habe nicht getötet, ich habe gemetzelt. Ich habe nicht bestraft, ich habe gedemütigt, bis nur diejenigen übrig waren, die uns gegenüber loyal waren. Verstehst du mich jetzt?", fragte er. "Begreifst du es den nicht? überall da, wo ich deinen reinen Körper auch nur mit den Fingerspitzen berühre, lasse ich Blut und Schmutz zurück wie heißen Teer. Es geht nie wieder ab. Das kann ich dir nicht antun, Farah".
Seite 381

meine Meinung:


Die Autorin hat es bereits gleich zu Anfang geschafft mich zu überzeugen! Nur wenige Seiten hat es gebraucht um mich zu fesseln und zu berühren, den gleich mit dem ersten Kapitel, welches eigentlich einem Prolog gleich zu stellen ist, verschafft Sie einen Rückblick in Farah´s Kindestage im Heim der mit tief bewegt. Dieser Einblick hat mich so berührt, das dieses Buch nur gut werden konnte. Hier stecken so viel Gefühle, Emotionen und Wissen in den Sätzen die das ganze Buch ebnen und darstellen, da es genau so spannend und gefühlvoll weitergeht.



Mit Farah haben wir einen weiblichen Charakter, der sich unglaublich stark präsentiert. Sie hält an ihren Prinzipien und es gibt nichts, was sie davon abbringen kann. Sie ist eine starke, emotionale und trotzdem auch ein zarte und verletzliche Person die ihr Herz schon ganz früh an jemanden verschenkt hat der viel zu früh aus ihrem Leben gerissen wurde. Kindliche Spielereien waren hier der Meilenstein für ihre bedingungslose Treue und Liebe.
Und auch heute, fast 20 Jahre später, kommt es für sie einem Verrat und der Untreue gleich wenn sie sich auf einen Mann einlassen würde der nicht Dougan Mackanzie sein kann.

Dorian Everett Blackwell, ist das schwarze Herz von Ben More. Zwar ist hier ziemlich schnell klar, wer und was er eigentlich wirklich ist doch Kerrigan Byrne schaffte es doch mich irgendwie immer wieder an meinem Verdacht zweifeln zu lassen.
Er ist nicht irgendein Verbrecher, sondern der meist gefürchtete und gefährlichste was Schottland zu dieser Zeit zu bieten hat. Berüchtigt für seine Taten zeigt er hier gelegentlich Ausreißer in sein Leben und seine Gefühlswelt, was ihm gar nicht gefällt. Dorian hat einfach nicht damit gerechnet was es mit sich bringt eine Farah Mackanzie zu entführen. Was sie in ihm frei setzen kann und auch wie sie ihn provozieren kann. Als ich ihn näher kennenlernen durfte erschien er dann doch gar nicht mehr so düster sondern auch sehr hingebungsvoll. Wenn er kämpft, dann nicht nur für sich sondern für eine Gerechtigkeit im Leben, die alle Menschen betrifft die er ins Herz geschlossen hat. Und wehe dem, jemand tut seinen geliebten Menschen Leid an, dann vergisst er sich und nimmt für alle Gräueltaten Rache und übt somit Vergeltung die ihn letztendlich seinen Ruf eingebracht haben.



Diese Konstellation der beiden Protagonisten schafft eine düstere und dunkle Atmosphäre die mehr und mehr Risse bekommt und sogar gelegentlich einen wolkenlosen Ausblick verschafft. Super passend zum Wetter in Schottland :)

Das Setting in Schottland, die Burg Ben More, die Dogs und alles andere ist ebenfalls super passend und geben dieser Geschichte weiter an Schärfe da es doch alles sehr verrucht, alt und schaurig rüber kommt.

Der Schreibstil ist der Zeit angepasst. Mit gelegentlichen, doch recht modernen Ausdrücken - die aber trotzdem passen. Außerdem ist nicht nur Farah wortgewandt, gefühlvoll und manchmal auch gerne zickig. Der Stil diesen Charakter so hervor zu bringen wird vollendet durch die Wortwahl und Schrift der Autorin. Analog haben wir wiederum einen dunkle, bedrückende und tiefblickende Schreibart wenn es um Dorian geht. Und auch wenn die Geschichte keinen perspektiven Schreibstil hat, so wusste ich als Leser trotzdem sofort immer wer hier gerade seine Geschichte erzählt.

Und zu guter Letzt wird die Geschichte noch mit einem wirklich wunderschönen Epilog abgeschlossen!
Die Geschichte ist stimmig und abschließend wunderschön im Einklang. Aber ganz lässt sich die Autorin es nicht nehmen und baut mit einem klitzekleinen und gar winzigen Satz einen Cliffhanger ein, den man erstmal finden muss. Den sie macht in einem Satz unheimlich neugierig auf den Protagonisten des zweiten Teils und seine Gefühle, die er doch schon vergeben hat.



Fazit:
Eine verruchte, schaurig dunkle Geschichte die mich emotional voll mitgenommen hat und mich von der ersten bis zur letzten Seite begeistern konnte. Hier freue ich mich wirklich sehr auf die weiteren 2 Teile der Trilogie.

Veröffentlicht am 14.06.2018

Wer den ersten mochte, wir den zweiten Lieben.

Riders – Feuer und Asche
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Teil 1 - Schatten und Licht
Teil 2 - Feuer und Asche

Nach "Riders. Schatten und Licht":
Der zweite Teil des aufregenden Fantasy-Abenteuers von Veronica Rossi

Daryn hatte schon immer viele Geheimnisse. ...

Teil 1 - Schatten und Licht
Teil 2 - Feuer und Asche

Nach "Riders. Schatten und Licht":
Der zweite Teil des aufregenden Fantasy-Abenteuers von Veronica Rossi

Daryn hatte schon immer viele Geheimnisse. Sie ist eine Seherin – ihre Aufgabe ist es, mit Hilfe ihrer Visionen Leben zu retten. Doch seit sie sich mit den vier Reitern der Sippschaft in den Weg gestellt hat, ist alles anders. Sebastian ist mit dem fiesesten Dämon von allen in der Unterwelt eingeschlossen, und Daryn hat plötzlich ihre Gabe verloren.
Auf eigene Faust will sie Sebastian retten – doch die vier Reiter, allen voran Gideon, der sie sowieso ständig aus der Fassung bringt, wollen Daryn unbedingt begleiten. Gemeinsam müssen sie einen Weg finden, Sebastian aus der unkontrollierbaren Unterwelt zu befreien. Bevor es zu spät ist.


kleine Einblicke in´s Buch:


Wir sind was wir sind, als eine Art Lektion. Bei mir zum Beispiel könnte man sagen, dass ich mehr als genug inneren Aufruhr erlebt habe. Als Krieg musste ich lernen, damit zurechtzukommen. Ich musste es wirklich lernen. Das Gleiche gilt für Jode, alias Sieg, der mit seinem Überlegenheitsproblem klarkommen musste, und für Marcus, der als Tod härter für ein gutes Leben kämpfen musste als jeder, den ich persönlich kenne. Wir sind sozusagen Metaphern auf zwei Beinen.
Seite 20

"Ach ja? Wassies los, Gid?"
"Wenn du es abkürzen willst, nimm Giddy. Die Stimmungskanone."
Marcus lacht.
"Oooo mein Gott. Du bist echt fertig."
Er hat recht. Inzwischen entscheidet Jack Daniels genauso darüber, was aus meinem Mund kommt, wie ich.
"Warum bist du nicht fertig?"
Seite 175

Ich höre das Geräusch von sich biegendem, ächzendem Metall.
Etwas Raues und Trockenes kriecht über meine Handgelenke. Der Geruch von Erde steigt mir in die Nase.
Wurzeln. Ich werde von Wurzeln gefesselt.
Sie schlingen sich mir um Beine und Arme. Auch Daran wird von ihnen umhüllt. Dann werden wir nach oben gezogen, haben von den Sitzen des Transporters ab. Ich halte sie fest, und wir steigen immer höher und höher. Wieder der höllische Sturz, das endlose Fallen, nur umgekehrt.
Seite 234

meine Meinung:


Anders als im ersten Teil, den wir hauptsächlich im "Verhörmodus" erlebten haben wir im zweiten Teil das Vergnügen aus Sicht von Daryn, unserer Seherin und von Gideon, einem der vier Reiter und besser bekannt als Zorn. Mir gefiel beides sehr gut, so dass die Geschichte auch hier für mich sehr flüssig und im gewohnt witzigen Charme der Reiter weiter ging.

Das Buch knüpft ziemlich nahtlos an den ersten Teil was mir anfangs etwas schwer fiel. Allerdings brauchte es nicht lange um mich wieder mitten unter die glorreichen Reiter und ihre noch glorreicheren Vierbeiner zu katapultieren. Den wir sind auf der Suche nach Bas, dem Reiter den wir im ersten Teil an die Unterwelt verloren haben!

Aus Sicht von Daryn bekommt die Geschichte immer mal wieder etwas viel Melancholie, da sie nicht nur darunter leidet das ihre Seherfähigkeiten weg sind sondern auch den Kontakt zu den Reitern und vor allem zu Gideon abgebrochen hat. Die Scham über ihren Verrat und den Verlust von Bas sitzt sehr tief.
Aber auch viel (vielleicht sogar etwas zu viel) Gefühle spielen in diesem zweiten Teil eine Rolle. Was der Geschichte etwas an Abtrieb gibt und für mich so etwas einfach an Schärfe und Würze eingebüßt hat. Aber als dann die Fronten zwischen Gideon und ihr geklärt sind und es darum geht die Reise in die Unterwelt anzutreten ist wieder alles perfekt und das Kopfkino lebt wieder voll auf!

Angekommen in der Unterwelt, der sogenannten Kluft war für mich das reinste Vergnügen, da es eine Welt der Sinne und des Unterbewusstseins darstellt.
Wir kämpfen gegen augenlose Gräuslinge, gegen Erscheinungen und müssen Erlebnisse in der Unterwelt verarbeiten die für mich als Leser zum greifen nahe sind und mich total in ihren Bann zogen! Hier kam mein Fantasyherz voll auf seine Kosten da es eine unendliche, neue Welt mit viel Erlebnissen war die man nicht vorhersehen konnte.

Was es anfangs schleppend voran ging kam das Ende umso schneller! Die letzten Seiten haben sich geradezu überschlagen mit den Geschehnissen so das ich es doch sehr schade finde, dass es bei den beiden Teilen bleiben wird.

Fazit:
Wer den ersten mochte, wir den zweiten Lieben.
Die Geschichte um die vier Reiter geht spannend und mit viel Gefühl weiter ...

Veröffentlicht am 20.05.2018

Ein Schachspiel der Emotionen

Die Spiegel von Kettlewood Hall
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Was wohnt in den Spiegeln von Kettlewood Hall? Düster-romantische Gothic Fantasy im viktorianischen England aus der Feder von Maja Ilisch: Gaslight-Fantasy vom Feinsten!


Gruselige Bewegungen in den ...

Was wohnt in den Spiegeln von Kettlewood Hall? Düster-romantische Gothic Fantasy im viktorianischen England aus der Feder von Maja Ilisch: Gaslight-Fantasy vom Feinsten!


Gruselige Bewegungen in den Spiegeln und ein magisches Schachspiel: Eine Schachfigur, der einzige Nachlass ihrer Mutter, weist der jungen Iris den Weg nach Kettlewood Hall. Tatsächlich wird sie weit freundlicher aufgenommen, als es der unehelichen Tochter einer Dienstmagd gebührt. Über die Rückkehr der Figur herrscht besondere Freude, vor allem bei Victor, dem Sohn des Earls, doch schon bald mutet das Verhalten der Hausbewohner seltsam an. Als Iris das Schachbrett entdeckt, zu dem der Springer gehört, macht sie einen Zug, der prompt am nächsten Tag beantwortet wird. Iris ahnt nicht, dass sie mit ihrem Leben spielt – und mit dem Victors.

kleine Einblicke in´s Buch:

Ich nickte langsam. Mr. Whitham fuhr mit dem Finger an der vorderen Reihe der Figuren entlang, die kleiner und schlichter waren als der Rest, eine wie die andere, nicht viel mehr als ein Kegel mit einem Knebel drauf. Er lächelte. "Schach ist das Spiel der Bauern", sagte er leise. "nur beim Schach kann ein Bauer einen Bischof schlagen, einen Turm zu Fall bringen, einen König stürzen. Nur beim Schach. Und jetzt pass auf."
Seite 53

Der Moment, als ich hinter den Bäumen das Herrenhaus aufblitzen sah, war trotz Kälte, Erschöpfung und durchweichter Schuhe großartig. Ich hatte mir eine Villa vorgestellt wie die, in der der Fabrikbesitzer wohnte und die ich immer nur von fern gesehen hatte. Doch Kettlewood Hall war ein Schloss, groß, eindrucksvoll, der Queen selbst würdig.
Seite 89

Vor die Tür wagte ich mich nicht, bis ich wusste, wie ich mich Victor gegenüber verhalten wollte. Die Wahrheit war, ich liebte Victor, selbst jetzt noch. Nicht ganz und gar, nicht Hals über Kopf, aber ich hatte mich noch nie verliebt, und das hieß, ich liebte Victor mehr als jemals irgendeinen anderen Menschen. Ich liebte ihn so, dass ich ihn anfassen wollte, seine weiche Haut, seine dunklen Haare ...
Bei diesem Gedanken hätte ich gleich zur Kirche zurücklaufen und wieder in den Beichtstuhl springen müssen.
Seite 256
meine Meinung zum Buch:

Eigentlich würde ich behaupten, dass dieses Buch auf den ersten Blick nicht zwingend in mein Beuteschema passen sollte. Aber auf den zweiten Blick war ich sehr angetan von dem Geheimnis welches sich in Kettlewood Hall verbirgt und so konnte mich dieses Buch doch auf sich aufmerksam machen und ich bereute keine eine Seite!

Dieses Buch ist etwas ganz besonderes, da es einen tollen Lesefluss mit einer grandiosen Umsetzung birgt. Der Schreibstil der Autorin ist ganz den Jahren angepasst indem die Geschichte spielt - und doch sehr detailliert, witzig und der Gegenwart angepasst. Es ist für mich schwer zu beschreiben, aber wenn man ein Buch liest welches im 18 Jahrhundert spielt trifft man sehr selten auf so einen modernen Schreibstil! Und dieser Schreibstil war für mich etwas besonderes da er mich fesseln konnte, die Emotionen super transportierte und wirklich sehr authentisch war! Alles was Iris, unsere Protagonistin fühlte wurde auf eine geheimnisvolle Art auf mich als Leser übertragen - einschließlich den Gänsehautmomenten.
Das ist etwas sehr aussergewöhnliches!

Unsere 14 jährige Protagonistin wirkt hier sehr erwachsen, was es mir sehr leicht machte ihr tatsächliches Alter wirklich zu vergessen! Nichts desto trotz war es sehr realistisch dass Sie aufgrund ihrer Erfahrungen und ihrem bisherigen Leben nicht dem Alter entspricht. fürchterlich schlimm, wenn Kinder keine Kinder sein können. Aber nicht nur allein dass, ist es auch wirklich schrecklich wenn man als Kind die Hand die einen "füttern" sollte füttern muss und dafür nur Häme und Schuldzuweisungen erntet. Deshalb war ich zu 100 % auf ihrer Seite als sie es sich in den Kopf setzte abzuhauen und sich auf die Suche nach ihrem Vater und ihren anderen Wurzeln zu machen, auch wenn sie nicht wußte was sie zu erwarten hatte! Hatte doch diese Seite ihrer Familie bisher keinen Finger krumm gemacht um nach ihr zu suchen oder sie kennen zu lernen. Diese Gefühle des Zwiespaltes, der Aufregung und auch Angst wurden sehr deutlich und direkt nach Ankunft in Kettlewood Hall von der Enttäuschung, der Verzweiflung, dem Mut und dann auch von der Entschlossenheit und auch von der Macht abgelöst nachdem Iris erstmal erkannt hatte in welchem Spiel sie sich hier befindet und das alles von ihr abhängt.

Letztendlich ist es auch die Idee des Schachspiels, der Schachzüge und der Fluch die diese Geschichte einfach perfekt machen.
Alles ist bis ins kleinste Detail aufeinander abgestimmt und stimmig. Die Story ist fließend ohne jeglichen Stolperstein und alles andere als zählfüssig.

Kurzum war es für mich der reinste Genuss in die Geschichte einzutauchen und mich mitreisen zu lassen - eine absolute Leseempfehlung!