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Veröffentlicht am 01.05.2021

Coverliebe!

Mit dir falle ich
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Ich hoffe, dass der Zirkus in meinem Kopf bald die Stadt verlässt.
Seite 51

Robyn ist Maschinenbaustudentin und ohne Unterstützung von Zuhause und finanzielles Polster muss sie hart kämpfen um genug Geld ...

Ich hoffe, dass der Zirkus in meinem Kopf bald die Stadt verlässt.
Seite 51

Robyn ist Maschinenbaustudentin und ohne Unterstützung von Zuhause und finanzielles Polster muss sie hart kämpfen um genug Geld für Studium und Leben zu haben. Sie gibt Nachhilfe, um sich etwas dazuzuverdienen und trifft so auf Finn, der dringend Hilfe braucht. Doch Finn lebt sein Bad Boy Image ungezügelt aus und geht Robyn damit gehörig auf die Nerven. Doch als er ihr einen Deal vorschlägt, mit dem sich ihre Geldprobleme deutlich schmälern lassen, kann Robyn sich einfach nicht von ihm fernhalten.

Heute war ein guter Tag. Ich war mir sicher.
Seite 28

Ich liebe das Cover sehr, die Farben sind wunderschön ♥ Auch der Titel hat mich angesprochen und nach dem Lesen kann ich sagen, dass er perfekt passt. Robyn war mir zu Beginn des Buches leider super unsympathisch. Sie verhält sich arrogant gegenüber ihrer besten Freundin und ich bin einfach nicht warm mit ihr geworden.
Finn benimmt sich von Anfang an super machohaft und nervig. Trotzdem treffen die Beiden immer wieder aufeinander und die Art wie das eingefädelt wird, fand ich sehr gut durchdacht. Überhaupt ist der ganze Verlauf der Geschichte sehr stimmig.

Dass die Beziehung der zwei toxisch ist, wird schnell klar und doch habe ich immer wieder gezweifelt und gedacht, es dreht sich doch noch irgendwie. So entstand ein guter Drang die Geschichte weiter zu lesen. Hier und da war es mir etwas zu lang und mir waren die zwei einfach so unsympathisch. Aber Finn hat zwischendurch gute Momente und Robyn wächst an der Geschichte sehr. Am besten fand ich tatsächlich das Ende, das hat die ganze Geschichte noch mal super hoch gerissen.

Wie vertraut man in einer Welt, in der doppelt so viel Gesichter wie Menschen leben?
Seite 19

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Veröffentlicht am 01.05.2021

ich liebe die Autorin, aber das war gar nicht meins

Kill the Queen
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Der Tag des königlichen Massakers begann wie jeder andere.
Damit, dass ich etwas vollkommen Nutzloses tat.
Seite 11

Bellona ist ein Königreich, in dem die magischen Fähigkeiten jeder Person über ihr Ansehen ...

Der Tag des königlichen Massakers begann wie jeder andere.
Damit, dass ich etwas vollkommen Nutzloses tat.
Seite 11

Bellona ist ein Königreich, in dem die magischen Fähigkeiten jeder Person über ihr Ansehen bestimmt. Daher steht Lady Everleigh obwohl sie die Cousine der Königin ist eher am Ende der Nahrungskette und lebt im Schatten des Hoffes, darauf genug Geld zu sparen um den Intrigen dort zu entkommen.
Doch als die Kronprinzessin Vasilia, ihre Mutter die Königin ermordet verändert sich alles. Evie muss fliehen und schließt sich einer Gladiatorengruppe an. Dort stößt sie auf Lucas einen mächtigen Magier der mehr zu sein scheint, als er vorgibt … und auch Evie hütet ein Geheimnis.

„Ihr seid erstaunlich gut darin, Mordanschläge zu überleben.“
Seite 104

Cover, Klappentext, Autorin – an diesem Buch hat mich einfach alles angesprochen. Leider hat der Schreibstill mich überhaupt nicht überzeugen können und Evie ist einfach so eine unglaublich unsympathische Figur! Sie rührt keinen Finger, während um sie herum Menschen abgeschlachtet werden. Das Buch ist sehr blutig, Gewalt wird in allen Facetten dargestellt. Mit den beiden letzten punkten hätte ich leben können, doch in Kombination mit dem Schreibstill habe ich nach 200 Seiten abgebrochen. War leider nicht meins.

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Veröffentlicht am 01.05.2021

ganz süß (:

Bei Anruf Herzklopfen
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Iowa, 1908: Hannah Gregory hatte alles, doch nach dem Tod ihrer Eltern bleibt ihr nichts, außer der Verantwortung für ihre beiden jüngeren Schwestern. Verzweifelt bemüht sie sich genug Geld für sie drei ...

Iowa, 1908: Hannah Gregory hatte alles, doch nach dem Tod ihrer Eltern bleibt ihr nichts, außer der Verantwortung für ihre beiden jüngeren Schwestern. Verzweifelt bemüht sie sich genug Geld für sie drei zusammenzubekommen und kann ihr Glück kaum fassen, als sie eine Ausbildung zur Telefonistin erhält. Doch die Regeln dort sind streng und für Hannah schwer nachzuvollziehen. Sie dürfen nicht miteinander plaudern. Keine persönlichen Gespräche mit den Anrufern führen. Und vor allem dürfen sie sich während ihrer Ausbildung nicht mit jungen Männern treffen.
Doch als Hannahs bester Freund wegen Brandstiftung angeklagt wird, ist Hannah gezwungen, den jungen Anwalt Lincoln um Hilfe zu bitten. Seither verbringen die zwei viel Zeit miteinander und plötzlich ist Hannah auch dabei ihr Herz zu verlieren …

Das Cover ist leider nicht mein Fall, aber auf Empfehlung einer Freundin habe ich das Buch trotzdem gelesen. Der Einstieg findet sich schnell, auch die Personeneinführung gelingt gut. Eine Reihe von Brandanschlägen hält die Stadt in Atem und ausgerechnet Hannahs Jugendfreund Walt wird verhaftet und angeklagt. Lincoln ist der Anwalt, der die Schwestern aus dem elterlichen Haus vertreiben muss, doch er hat Mitglied mit ihnen und versucht zu helfen.

Hannah ist ziemlich süß, ebenso wie ihre Schwestern. Die Thematiken sind gut gewählt und ansprechend und ich mochte auch den Schreibstill. Der einzige, der mir nicht gefallen hat ist Lincoln, er ist ziemlich bestimmend und übergriffig. Die Liebesgeschichte hat mich daher nicht wirklich angesprochen.

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Veröffentlicht am 01.05.2021

wunderschönes Cover, aber sonst nichts als Dunkelheit

Spuren deines Lichts
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„Wir müssen uns entscheiden. Wir müssen uns für das Leben entscheiden.“
Seite 189

Wren ist Sozialarbeiterin und hat die schlimmsten Schicksale gesehen. Seit ihrer Jugend kämpft sie selber gegen die Dunkelheit ...

„Wir müssen uns entscheiden. Wir müssen uns für das Leben entscheiden.“
Seite 189

Wren ist Sozialarbeiterin und hat die schlimmsten Schicksale gesehen. Seit ihrer Jugend kämpft sie selber gegen die Dunkelheit in ihrem Innersten. Die Bilder und Geschichte von Vincent van Gogh geben ihr Trost, wenn ihre Ängste sie zu erdrücken drohen. Und doch schreitet die Dunkelheit in Wren immer weiter fort und sie sucht verzweifelt nach Hilfe.

Sie würde nicht weinen.
Nicht um sich.
Seite 97

„Spuren deines Lichts“ ist mein erstes Buch von Sharon Garlough Brown, Cover und Klappentext haben mich sofort angesprochen. In dem Buch geht es um Wren, die schon seit ihrer Jugend mit Depressionen zu kämpfen hat. Doch trotzdem ist sie ihren Weg immer weiter gegangen und hat gekämpft. Doch ihre Stelle als Sozialarbeiterin konfrontiert sie mit den schlimmsten Schicksalen und ihre Dunkelheit nimmt immer weiter zu, bis Wren entscheidet in Behandlung zu gehen. Doch dort scheint es nur noch schlimmer zu werden und Wren wendet sich an ihre Mutter und ihre Tante. Doch die hadern mir ihren eigenen Dunkelheiten …

Wenn du einen Faden herausziehst – einen einzigen dunklen Faden – was löst sich sonst noch auf?
Seite 56

Wren, ihre Familie, ihre Tante sie alle glauben an Gott und ich fand die Thematik super spannend, die Christen mit dieser Krankheit umgehen. Wren wird mit schlimmen Ansichten kontrolliert, dass ihr Glaube nicht groß genug sei und daher die Depressionen kämen. Ich fand es sehr gut, dass dagegen so hart Stellung bezogen ist, denn diese Ansicht ist einfach falsch!
Dieses Buch wirbt damit, dass der Leser „auf eine heilsame Reise“ geht, dass es um Hoffnung geht und den, der uns selbst in unserer dunkelsten Stunde zur Seite steht. Ich muss leider sagen, dass davon nichts bei mir ankam. Das Buch war durchweg düster und deprimierend. Es gab keinen Lichtblick, keine Szene in der man durchatmen konnte. Wrens Mutter ist fürchterlich überfordert, unsympathisch und ich kann ihre Handlungen nicht nachvollziehen. Dieses Buch hat mir sehr zu schaffen gemacht und es viel mir schwer es zu beenden, weil es einfach durchweg traurig und bedrückend war. Zusätzlich kam ich mit dem Schreibstill nicht so gut klar, es war etwas zäh, manche Sätze schienen sich zu wiederholen. Auch die vertraute Rede „Vincent“ hat mich anfangs sehr verwirrt.

Ist überhaupt jemand von uns in Ordnung?
Seite 47

Ich mag die Idee, die Details über van Gogh und die Parallelen. Doch das alles wird von zäher Düsterniss überschattet. Die Beziehung zu ihrem besten Freund hat gegen Ende dann etwas Spannung gebracht, doch letztendlich blieben mir zu viele offene Fragen. Das Buch braucht dringend eine Triggerwarnung, es ist fahrlässig, dass es keine hat, es gibt zu viele explizierte Szenen. Ich würde dieses Buch niemandem empfehlen, der Schwierigkeiten mit Traurigkeit oder Depression hat. Ich mag, dass es keine Liebesgeschichte gibt und nicht ein Mann am Ende die Lösung ist und ich mag Wrens Entwicklung. Aber dieses Buch braucht dringend ein paar positive Züge!

„Jeder von uns bringt Licht in seine eigene kleine Ecke der Welt, nicht?“
Seite 17

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Veröffentlicht am 27.04.2021

Der Funke ist nicht übergesprungen

Der Schlüssel der Magie - Die Diebin
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„Wie kannst du so leben?“
„Wie jeder andere auch. Immer einen Tag nach dem anderen.“
Seite 61
Inhalt:

Sanica ist eine hervorragende Diebin und dementsprechend auch begeistert, als sie einen Schlüssel ...

„Wie kannst du so leben?“
„Wie jeder andere auch. Immer einen Tag nach dem anderen.“
Seite 61
Inhalt:

Sanica ist eine hervorragende Diebin und dementsprechend auch begeistert, als sie einen Schlüssel erbeutet, der von sich behauptet jedes Schloss öffnen zu können. Doch genau darin liegt auch das Problem: Der Schlüsselspricht mit ihr! Sanica wird schnell klar, dass sie hier in etwas hineingeraten ist, das viel größer ist, als sie selbst. Bald schon wird die Jagd auf sie eröffnet, denn die Magie des Schlüssels ist nicht nur alt und mächtig. Die Person, die sie kontrolliert, könnte die Welt verändern.

Meinung:
„Einen Groll zu hegen, ist ein Privileg, das ich mir nicht leisten kann.“
Seite 85

Cover und Klappentext haben das Buch direkt auf meine Wunschliste wandern lassen. Die Geschichte wird hauptsächlich aus Sanicas Perspektive erzählt. Sie ist sehr arm und hält sich mit Diebstählen über Wasser. In einer Handelsstadt in der es nur so von Gesetzlosen wimmelt kein sehr einfaches Leben. Die Stadt ist schmutzig und arm, nur die Handelshäuser verfügen über Geld und Macht und sie liegen untereinander im Krieg. Sanica hat jemanden der ihr Aufträge beschafft. In dem neusten erbeutet sie ein kleines Kästchen und darin liegt ein Schlüssel, der plötzlich mit ihr spricht!

„Ich muss einem blöden Gegenstand nicht sagen, wie ich heiße! Ich stelle mich ja auch nicht dem Türknauf vor.“
Seite 46

Ich persönlich fand das Buch leider sehr langatmig. Die Welt ist komplex und voller Technik und ich glaube, dass der Autor sich hier unendlich viel Mühe gegeben und uns diese Welt völlig ausgelebt hat. Doch mir war es zu viel. Das System mit den Handelshäusern, Dieben und freien Tüftlern fand ich gut und spannend, doch es verlor sich leider in der Handlung. Auch die Figuren und die Idee finde ich sehr gut, doch die Umsetzung kam leider nicht bei mir an. Zwischendurch wurde es super spannend und spritzig durch den Humor in den Dialogen, doch das verliert sich leider immer wieder. Zudem hatte ich ältere Charaktere erwartet, Sanica ist eher kindlich, trotzdem jedoch sehr sehr mutig und entwickelt sich gut besonders gegen Ende. Jedoch passt dieses kindliche ganz und gar nicht zu der Brutalität zu der es immer wieder kommt. Leider war es nicht mein Buch.

Er will nur die Welt verbessern. Denn das ist die einzige Art und Weise, in der er sich selbst heilen kann.
Seite 267

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