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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 05.09.2020

Magisch fesselnd!

Hex Files - Wilde Hexen
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Schon der erste Band war super und auch der zweite konnte mich voll und ganz begeistern.

Der Schreibstil ist wieder sehr humorvoll, entspannt und angenehm zu lesen. Die Geschichte hat genau die richtige ...

Schon der erste Band war super und auch der zweite konnte mich voll und ganz begeistern.

Der Schreibstil ist wieder sehr humorvoll, entspannt und angenehm zu lesen. Die Geschichte hat genau die richtige Länge. Wir bekommen es mit den schon bekannten Charakteren zu tun, die allesamt sehr liebevoll und lebensecht gestaltet sind. Hier gibt es keine pure Perfektion, ganz im Gegenteil, die Hauptperson Ivy zeigt einige Charakterschwächen, die sie aber umso sympathischer machen. Der Kater Brutus ist dieses Mal leider nicht ganz so präsent mit seinen tollen Auftritten, aber fehlen darf er natürlich trotzdem nicht.
Die Story führt uns in eine ganz neue Umgebung, raus aus der Stadt, rein in die Wildnis an das Set von Ivys Lieblings-Serie. Es ist von Anfang an sehr spannend, da man gar nicht richtig weiß, was dort passiert und warum. Doch wir begleiten Ivy auf ihren Ermittlungen, bei denen natürlich auch Winter involviert ist. Zwischen den beiden entwickelt sich endlich immer mehr.
Das Ende war dann sehr überraschend und man kann sich nicht sicher sein, dass es allen Beteiligten gut geht. Wir haben also mehr oder weniger einen abgeschwächten Cliffhänger, der mich aber nicht zu sehr hat verzweifeln lassen. Stattdessen freue ich mich sehr auf den nächsten Band, weil mir die Protagonisten wirklich ans Herz gewachsen sind und die Reihe mir einfach total gut gefällt.

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Veröffentlicht am 29.08.2020

Lädt zum Träumen ein

Muse of Nightmares - Das Erwachen der Träumerin
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So schön das Cover auch ist, leider ist es ziemlich anfällig für Kratzer, "mal kurz in die Tasche stecken" ist keine gute Idee.
Der Schreibstil ist wie gewohnt flüssig, locker und fesselnd. Es macht wirklich ...

So schön das Cover auch ist, leider ist es ziemlich anfällig für Kratzer, "mal kurz in die Tasche stecken" ist keine gute Idee.
Der Schreibstil ist wie gewohnt flüssig, locker und fesselnd. Es macht wirklich viel Spaß zu lesen und auch 300 Seiten auf einmal lesen ist hier kein Problem (ganz im Gegenteil, das passiert ziemlich schnell).
Die Handlung knüpft nahtlos an Buch 1 an. Diesmal werden wir komplett über die Welt, in der Lazlo und seine Freunde leben, aufgeklärt. Plötzlich wurde ein fantastisches komplexes Worldbuilding aufgedeckt, mit dem ich gar nicht gerechnet hätte. Außerdem erfährt man einiges über die Götter und deren Intentionen. Die Emotionen konnten mich dabei durch die ergreifende Sprache mitreißen und in die jeweiligen Personen sehr gut hineinversetzen lassen. In diesem Band ist mehr Spannung und Action vorhanden als in den anderen, es geht auf und ab und es passieren schreckliche Dinge, die wieder durch unglaubliche Wunder abgelöst werden. Muse of Nightmares gefällt mir somit sogar noch ein bisschen besser als die Strange the Dreamer Bücher, auch wenn alle wirklich toll sind.
Das Ende ist herzergreifend befriedigend, ich bin froh, dass es keine allzu großen Verluste zu beklagen gibt und alles im Guten endet. Tatsächlich kann man sich gar nicht sicher sein, dass es sich wirklich um das Ende handelt, denn auf den letzten Seiten wird noch so einiges angedeutet. Weitere Geschichten wären locker noch drin und hätten mich sofort als Fan der Angel. Ich bin jedoch immer noch der Meinung, dass die Aufspaltung in zwei Bücher einfach unnötig ist. Klar erhöht das die Spannung auf den nächsten Teil, aber mich hat es größtenteils nur genervt. Die Bücher sind mit 20€ ziemlich teuer und dafür dass sie nur ca. 250 Seiten enthalten (es waren ja bei den ersten 3 Büchern immer ca. 50 Seiten Vorschau für den nächsten Band) geht es dann einfach wahnsinnig ins Geld und könnte den ein oder anderen von einem Kauf abhalten. Man hätte ja wunderbar einfach 500 Seiten pro Buch abdrucken können und es somit auf zwei Bände begrenzen können für die man dann z.B. jeweils 25€ bezahlt. Vielleicht ändert der Verlag das ja noch irgendwann, da ich nicht die einzige dieser Meinung bin.
Alles in allem ist die Reihe aber wirklich nur zu empfehlen. Sie ist einfach wunderbar mit ihren liebenswürdigen Charakteren, der unglaublichen Welt(en) und der einzigartigen Handlung.

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Veröffentlicht am 26.08.2020

Fesselnd

Two can keep a secret
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Ein Buch, das ich in einem Rutsch gelesen habe, weil es so spannend und unterhaltsam war.
Die Protagonisten sind ältere Jugendliche, was mal ganz erfrischend ist. Die Geschichte ist spannend vom ersten ...

Ein Buch, das ich in einem Rutsch gelesen habe, weil es so spannend und unterhaltsam war.
Die Protagonisten sind ältere Jugendliche, was mal ganz erfrischend ist. Die Geschichte ist spannend vom ersten Moment an und verliert auch nichts davon, denn es sind quasi drei Fälle, denen man gleichzeitig versucht, auf den Grund zu gehen. Die Stadt, die Freundschaften und die Charaktere sind eindrucksvoll beschrieben und haben Tiefe. Der Schreibstil ist echt gut und fesselnd.
Alles in allem eine große Empfehlung für Fans von Jugendthrillern.

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Veröffentlicht am 25.08.2020

Düster

INSEL
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Was bin ich froh, das Buch nicht lesen zu müssen sondern bequem zu hören - ich hätte sonst einige Probleme mit den isländischen Namen bekommen. Spaß beiseite: das Hörbuch ist sehr gut vertont, die Stimme ...

Was bin ich froh, das Buch nicht lesen zu müssen sondern bequem zu hören - ich hätte sonst einige Probleme mit den isländischen Namen bekommen. Spaß beiseite: das Hörbuch ist sehr gut vertont, die Stimme von Katja Bürkle ist total angenehm. Band 1 habe ich leider noch nicht gelesen, aber auch ohne Vorwissen kommt man gut in die Erzählung rein.
Die Geschichte fängt in der Vergangenheit an als Katla in der Ferienhütte ihrer Familie tot aufgefunden wird. Ihr Vater wird daraufhin als ihr Mörder verurteilt. Dann gibt es plötzlich einen großen Zeitsprung 10 Jahre später, von dem ich erst gar nichts mitbekommen habe und total verwirrt war. Danach bleibt es immer auf der gleichen Zeitebene und macht es einfach, die Geschichte zu verfolgen. Hulda klärt den Fall nach und nach auf und deckt dabei so einiges auf. Mir persönlich hat war es ein bisschen zu wenig Spannung und als Thriller würde ich es nicht bezeichnen, wohl eher als Krimi. Trotzdem war es interessant und fesselnd, Hulda auf dem Ermittlungsweg zu verfolgen und einen Täter zu ermitteln, mit dem ich nicht gerechnet hätte. Die Emotionen geben den Personen Charakter und man sie sich wirklich gut bildlich vorstellen. Allgemein herrscht eine recht düstere Atmosphäre, die hervorragend zur Geschichte passt. Sehr schön sind auch die Naturbeschreibungen - die machen richtig Lust auf (mordfreien) Urlaub auf Island.

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Veröffentlicht am 21.08.2020

Es wird komisch. Sowohl positiv als auch negativ gesehen.

Omama
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Lasst euch nicht von dem friedlich schönen blumigen Cover täuschen - das Buch hat es in sich. Es ist böse, es ist witzig, es ist übertrieben, es polarisiert und ist anstrengend.

Der Humor gefällt mir ...


Lasst euch nicht von dem friedlich schönen blumigen Cover täuschen - das Buch hat es in sich. Es ist böse, es ist witzig, es ist übertrieben, es polarisiert und ist anstrengend.

Der Humor gefällt mir wirklich gut und trifft genau meinen Geschmack. Man wird mit keinem versautem Detail verschont und das Buch legt es wirklich darauf an, den Leser zu unterhalten (sei es indem er vor Ekel so schnell wie möglich von der Stelle wegkommen möchte oder sich so köstlich amüsiert, dass er nicht mehr aufhören kann). Viele Stellen sind zum Schreien komisch, selbst (oder vielleicht genau weil) es recht vulgär zugeht. Lisa nimmt bei der Beschreibung des Lebens ihrer Omama kein Blatt vor den Mund und schießt dabei das ein oder andere Mal auch etwas übers Ziel hinaus. Denn die Autorin gerät recht oft vom eigentlichen Thema ab und fasst so ausschweifend umfassend plötzlich ein ganz anderes Thema ins Auge, sodass man schon gar nicht mehr weiß, worum es jetzt eigentlich ging. So fängt das leider auch schon im Prolog an und zieht sich durch das ganze Buch. Wären diese Ausschweifungen einfach weggelassen oder gekürzt worden, hätte das der vielleicht Story ganz gut getan. Aktuell muss sich die Autorin mit Vorwürfen des Rassismus bzw. Antisemitismus konfrontiert sehen. Und auch in dieser Literatur blitzt das ein oder Sätzchen durch, das nicht ganz etisch vertretbar scheint. Jedoch weiß man nie, ob dies jetzt wirklich die Meinung der Autorin ist oder doch eher die Ansicht der Oma (denn Großeltern sind ja des Öfteren in dieser Hinsicht etwas einfacher gestrickt), sodass man vielleicht nicht jedes Wort auf die Goldwaage legen sollte. Da ich selbst zu diesen Zeiten noch nicht geboren war, finde ich die Umstände zu der damaligen Zeit sehr unterhaltsam dargestellt und tatsächlich auch so, wie ich mir das tiefste Dorfleben vorstellen würde. Außerdem wird quasi nur aus weiblicher Sicht gesprochen: die Männer sind die dummen Saufbolde, die den Frauen das Leben schwer machen, nur zum bumsen da sind und ein im Hintergrund mit dabei sind. Doch auch die Frauen werden nicht verschont und Stück für Stück auseinander genommen.
Vielleicht für den ein oder anderen wichtig: der Dialekt im Buch ist heftig. Ich selbst hatte keinerlei Probleme damit, doch möglicherweise kommen manche nicht auf eine Wellenlinie. Tatsächlich strotzen aber die Stellen, in denen die Autorin selbst "spricht", mit komplizierten hochdeutschen Satzkonstrukten, was mir den Eindruck verschafft, dass diese Frau wirklich intelligent ist. Das sprachliche Niveau ist also, trotz der Fäkalausdrucke, sehr hoch. Ein Buch für nebenbei ist es definitiv nicht. Man muss sich konzentrieren, um auch jedes Wortspiel zu verstehen und den Faden (der teilweise wirklich schwer zu finden ist) nicht zu verlieren.

Alles in allem konnte mich das Buch gut unterhalten, ist teilweise aber zu sehr abgeschweift und mit dem Humor übers Thema hinausgeschossen.

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