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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 25.04.2021

mysteriös, spannend und kulturell

Acht
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Zu Beginn wird dem Leser die Hauptperson Alex Richter vorgestellt. Ein Studienabbrecher im Bereich Geschichte, hält sich mit Gelegenheitsjobs über Wasser und hilft Karel in seiner Entrümpelungsfirma zwischendurch ...

Zu Beginn wird dem Leser die Hauptperson Alex Richter vorgestellt. Ein Studienabbrecher im Bereich Geschichte, hält sich mit Gelegenheitsjobs über Wasser und hilft Karel in seiner Entrümpelungsfirma zwischendurch aus.
Auch an jenem Tag in einer verlassenen Villa eines damaligen Professors Namens Uhlig. Diese Villa hält für die beiden einige Überraschungen parat unter anderem ein geheimer Raum, versteckt im Keller voller Geheimnisse. Überrascht niedergeschlagen werden sie von einem Unbekannten. Alex Blut trifft auf einige der Artfakten im Keller und ab diesem Zeitpunkt verändert sich nicht nur sein Leben sondern auch er selbst.

Diese Veränderungen die Alex durchlebt wird gut authentisch beschrieben. Allerdings hat er ziemlich schnell ohne Wiederstand sein Schicksal so hingenommen, welches mich etwas überrascht hat.
Der Schreibstil ist im gesamten sehr flüssig und durch die Illustrationen die im Buch verteilt sind kommen die jeweiligen Situationen noch besser zur Geltung als sie es ohnehin schon durch den Schreibstil tun.
Das Cover passt perfekt zum Auslöser der Geschichte und beim ersten Anblick dessen könnte man von einer ganz anderen Geschichte ausgehen. Aber nicht beirren lassen, denn im Klappentext gibt es einen kleinen Hinweis der dazu führt das einem auch Fantasy Elemente erwarten.
Also eine gute Mischung aus Fantasy, Mystery, Thriller und einer kulturellen Geschichte. Dieser Hauch an Fantasy hat recht gut zur Geschichte gepasst und hat es super umrundet. Allerdings bin ich kein großer Fantasy Leser und dadurch hatte ich Schwierigkeiten mich auf diese Kapitel dann einzulassen.
Auch wenn der Anfang etwas träge ist und es eine Weile braucht bis Fahrt aufnimmt, lohnt es dich durchzuhalten. Denn irgendwann nimmt die Geschichte so schnell Fahrt auf das es kaum möglich ist aufzuhören. Dann kommen auch noch unerwartete Wendungen hinzu die einem noch mehr fesseln.
Besonders stark merkt man die sorgfältige kulturelle Recherche die der Autor betrieben hat die im Buch mit aufkommt. Somit hatte ich keinen Moment gehabt in denen ich nur mit Fragezeichen dastand.
Ich bin froh dieses Buch gelesen zu haben, denn sonst hätte ich einige Überraschungen in diesem Buch verpasst sowie die tollen Illustrationen die das Buch zusätzlich unterstreicht.
Eine Empfehlung an alle die es mysteriös, spannend und kulturell mögen und die zusätzlich nicht von Fantasy abgeneigt sind.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 17.04.2021

Ein fesselnder Thriller mit Tiefgang

Die Stunde der Wut
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Eine junge Frau wird in ihrer eigenen Wohnung abgestochen und konnte gerade eben noch den Rettungsdienst alarmieren. Leider kamen diese zu spät und sie erliegt den Verletzungen. Es deutet vieles daraufhin ...

Eine junge Frau wird in ihrer eigenen Wohnung abgestochen und konnte gerade eben noch den Rettungsdienst alarmieren. Leider kamen diese zu spät und sie erliegt den Verletzungen. Es deutet vieles daraufhin das es einen Streit mit ihrem Freund gab und dieser es war aber es übernachtete eine dritte Person mit in der Wohnung. Doch ist dieser Fall so einfach zu lösen?

Was genau dahinter steckt versucht nun Vincent Veih herauszufinden.

Währenddessen versucht Melia weiterhin herauszufinden was genau mit der ehemaligen Kollegin Solveig Fischer geschehen ist. Alles im Zusammenhang mit einer Osterkamp-Baustelle. Denn sie ist überzeugt das Neonazis die Leiche von ihr auf dieser Baustelle verschwinden ließen. Sie hat keine Beweise aber ist dran und macht sich dadurch gefährliche Feinde.

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"Die Stunde der Wut" ist der zweite Teil der Melia Khalid Reihe. Im ersten Teil heißt sie nämlich Melia Khalid. Teil eins habe ich nicht gelesen aber dies macht gar nichts. Ich bin sehr gut in die Geschichte hineingekommen und konnte Melia Adan und Vincent Veih auch ohne Vorkenntnisse schnell kennenlernen. Sie sind mir von Anfang an sehr sympathisch gewesen.

Durch die wechselnden Perspektiven zwischen Melia und Vincent baut sich die Story nach und nach mit Spannung auf. Sogar die Kapitel aus der Sicht von zwei weiteren Protagonisten sind spannend und interessant. Die Kapitel sind in einer angenehmen Länge und vergehen wie im Flug. Auch der Schreibstil steuert einiges dazu. Ich bin begeistern darüber wie der Autor es schafft die komplette Story so komplex aber logisch und spannend zustande zu bringen. Keine Kleinigkeit wird ausgelassen und am Ende kommt ein klares Bild zusammen. Sogar eine überraschende Wendung vergisst er nicht, welches dem Leser mit staunen das Buch zuklappen lässt.

Horst Eckert hat gründlich recherchiert und versteht etwas von seinem Handwerk. Sei es das Schreiben, Politik als auch alles rundum die Polizei.

Er beschreibt die Protagonisten so tiefgründig, charakterstark und menschlich, sie haben ihre eigene Geschichte.

Beim Lesen konnte ich so gut abschalten und dieses Buch hat mir sehr spannende Lesestunden beschert.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 28.02.2021

Perfekte Vorgeschichte um Francis Ackermann Jr.

Racheopfer
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"Er wollte, dass sie einem anderen in die Augen schaute und die gleiche Liebe verspürte wie er in diesen Augenblicken."

Inhalt:
Wie das Töten begann - die Vorgeschichte von Francis Ackerman Jr.
Sie dachten, ...

"Er wollte, dass sie einem anderen in die Augen schaute und die gleiche Liebe verspürte wie er in diesen Augenblicken."

Inhalt:
Wie das Töten begann - die Vorgeschichte von Francis Ackerman Jr.
Sie dachten, sie könnten ihn kontrollieren. Aber sie irrten sich. Francis Ackerman Jr. ist einer der gefürchtetsten Serienkiller in der Geschichte der USA. Aber er ist nicht nur ein Serienkiller, er ist auch ein Serienausbrecher. Als ein Arzt, der eine bahnbrechende Behandlung für Psychopathen entdeckt hat, seine Theorien an Ackerman testen will, sieht der Killer seine Chance auf Freiheit. Die einzigen, die ihm im Weg stehen, sind der Chef des Sicherheitsdienstes und eine junge Frau, die auf Rache sinnt 
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"Francis Ackerman jr. blickte dem Wolf in die Augen. Er empfand eine merkwürdige Verwandtschaft zu dem Tier. Sie beide waren in eine Welt geboren, in der es ihnen bestimmt war, die Bösen zu sein, und keiner von ihnen konnte etwas dagegen tun. Keiner konnte sein Wesen ändern. Es war bedeutungslos, ob Ackerman mehr sein wollte, als er war. Die Welt hatte ihm seine Rolle zugewiesen, und die Menschen hatten bestimmte Erwartungen an ihn.
Nun denn: Er würde den Zuschauern geben, wonach sie verlangten."

Der Kurzthriller mit dem Umfang von 160 Seiten hat es in sich. Wer die Ich bin… Bücher von Ethan Cross kennt, kennt somit auch Francis Ackermann Jr. Der sympathischste Serienkiller den ich kenne obwohl ich nur "Ich bin die Nacht" also Band 1 gelesen habe. In "Racheopfer" wird erzählt wie Francis überhaupt in die freie Wildbahn der Zivilisation gekommen ist und somit die Ich bin… Reihe seinen Anlauf nimmt.
Es ist nur ein Kurzthriller und braucht nicht viel Vorrede, so kommt der Leser direkt ins Geschehen ohne überrumpelt zu werden.
Francis Vorgeschichte ist rasant, blutig und spannend. Ethan Cross lässt kein einziges Detail aus. Sein Schreibstil ist fantastisch, bildlich, flüssig und fesselnd. Durch die knappen Kapitel kommt man sehr gut durchs Buch und die Anspannung die er zusätzlich liefert stockt einem ab und zu der Atem.
Die Geschichte wird aus mehreren Perspektiven geschrieben und durch die Perspektiven von Francis bekommt man einen noch intensiveren Einblick in die grausamen Gedanken von ihm.
"Racheopfer" sollte von jedem gelesen werden die die Shepherd-Reihe lieben und noch lieben lernen wollen. Auch für die jenigen die wissen wollen ob diese Reihe einem überhaupt zusagt ist dieses Buch perfekt um herauszufinden ob einem der Schreibstil des Autors zusagt.
Eine klare Leseempfehlung! :)

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 21.02.2021

Mookie nur nebnsächlich

Mookie – Weihnachten mit Schwein
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"Man sollte nicht immer zu weit suchen. Meistens versteckt sich die Lösung da, wo wir nicht hinschauen."

Als ich das Cover, Titel und Klappentext sah und gelesen hatte, dachte ich an eine ganz andere ...

"Man sollte nicht immer zu weit suchen. Meistens versteckt sich die Lösung da, wo wir nicht hinschauen."

Als ich das Cover, Titel und Klappentext sah und gelesen hatte, dachte ich an eine ganz andere Geschichte und das Mookie eine viel größere und andere Rolle spielt als es im Nachhinein war. Denn im Endeffekt war Mookie nur eine Nebenrolle, ein Zufall welches Joachim darauf hinwies sich endlich mal Gedanken über sein Leben zu machen und etwas zu ändern. Also begleiten wir Joachim auf der Suche nach dem Sinn des Lebens und als Vorwand ist einzig die Tatsache herauszufinden wer Joachim Mookie zu Weihnachten geschenkt hat. Mookie wird zum treuen Begleiter. Viel mit Weihnachten per se hat diese Geschichte nichts zutun aber dies macht gar nichts. Ich konnte mich dennoch sehr gut in die Protagonisten und die Jahreszeit hineinversetzen.
Der Schreibstil ist flüssig und regt erst nach den ersten paar Seiten zum weiterlesen an, da ich selbst schon auch wissen wollte wer nun Mookie zu Joachim geschickt hat. Das es am Ende genau er ist, hätte ich nicht erwartet da ich ihn gar nicht mehr auf dem Schirm hatte. Umso größer war natürlich die Überraschung am Ende.
Ich hatte anfängliche Schwierigkeiten um überhaupt in die Geschichte hineinzukommen, da es in den ersten Seiten nur darum ging wie deprimierend und unglücklich Joachim ist. Ich bin dennoch froh es weiter gelesen zu haben, weil Mookie und Joachim einfach super zusammen sind und es doch recht spannend war zu lesen wie sich Joachim im Laufe des Buches entwickelt.

Nicht täuschen lassen durch Titel und Cover, dieses Buch kann auch abhängig von der Weihnachtszeit gelesen werden. In das Cover, besonders das kleine Schweinchen habe ich mich verguckt. So süß… :)

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 18.02.2021

Super für Zwischendurch

Tannöd
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"Tannöd" ist ein kurzweiliger Kriminalfall der Details eines Mordfall verarbeitet, der sich 1922 auf dem nicht mehr existenten oberbayerischen Einödhof Hinterkaifeck ereignete. Schon allein dies spricht ...

"Tannöd" ist ein kurzweiliger Kriminalfall der Details eines Mordfall verarbeitet, der sich 1922 auf dem nicht mehr existenten oberbayerischen Einödhof Hinterkaifeck ereignete. Schon allein dies spricht dafür dieses zu lesen. Allerdings ist die Aufteilung der Kapitel, der Stil gewöhnungsbedürftig und die Gebete sowie die Kirchenlieder stören mehr als das sie dem Lesefluss helfen. Auch wenn sie sicherlich für die Geschichte wichtig sind. Die Zeugenaussagen wirken sehr authentisch und gut durchdacht. Der Hof und die Umgebung konnte ich mir bildlich sehr gut vorstellen.
Der Fall ist spannend jedoch fehlt die Spannung im gesamten und der Einstieg ist etwas holprig.
Ein kurzer Krimi für zwischendurch.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere