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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 22.09.2021

Ein unglaublich authentisches Meisterwerk

Der Eisjunge
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Er trat noch näher an sie heran. Sein Atem streifte ihr Gesicht. "Ich bin das Böse in dir. Ich flüstere dir die Namen der Opfer ein."



Nach Band 8 "Der Mondscheinmann" hatte ich so sehr gehofft es wird ...

Er trat noch näher an sie heran. Sein Atem streifte ihr Gesicht. "Ich bin das Böse in dir. Ich flüstere dir die Namen der Opfer ein."



Nach Band 8 "Der Mondscheinmann" hatte ich so sehr gehofft es wird ein weiterer Fall für Nils Trojan geben und da ist er!
Auch wenn jeder Teil für sich eine abgeschlossene Handlung hat und man diese auch unabhängig voneinander lesen kann, empfehle ich dennoch die ganze Reihe von Anfang an. Schon alleine deswegen um die persönliche und private als auch berufliche Entwicklung von Nils Trojan mitzuerleben.
Auch in diesem Teil schafft der Autor ein unglaublich authentisches Meisterwerk.
Schon von Anfang an schafft er es den Leser in den Bann zu ziehen, eine immer weiter aufbauende Spannung die auf keiner Seite abflacht. Im Gegenteil, er schafft es durch den flüssigen Schreibstil mich so sehr zu fesseln, das ich weiter lesen musste. Mit jeder Seite die ich las, war ich mittendrin und ich konnte nicht aufhören. Das Buch lässt sich so schnell lesen das plötzlich die letzte Seite da war.
Der Fall den Nils und sein Team diesmal bearbeiten ist verstörend und kreativ zugleich. Die Story selbst und die Protagonisten sind sehr gut ausgearbeitet. Auch diesmal bekommen wir einen Eindruck vom Täter, indem zwischendurch die Vergangenheit dieser erwähnt wird. Ich tappte öfter im Dunkel was den Täter betrifft und ab einem Gewissen Punkte dachte ich, ich habe Recht doch dann kam der Aha-Moment und der Autor schafft es mich mit diesem Täter zu überraschen. Ich bin fasziniert über die Ermittlungen die so echt scheinen. Ich liebe diesen Punkt an dem der Groschen fällt für Nils als auch für mich als Leser.

Ich kann es jetzt schon kaum erwarten weitere Fälle mit Nils Trojan zu lösen, in der Hoffnung es kommen noch mehr. Eine klare Leseempfehlung für dieses Buch als auch die vorherigen Bänder!

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Veröffentlicht am 03.09.2021

Ein völlig Irres Buch

Believe Me - Spiel Dein Spiel. Ich spiel es besser.
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"Die Figur wird definiert durch ihr Ziel, durch das, was sie erreichen will."


"The Girl before" war mein erster Thriller von ihm, danach "Tot bist du perfekt" und beides überzeugte mich. Auch dieses ...

"Die Figur wird definiert durch ihr Ziel, durch das, was sie erreichen will."


"The Girl before" war mein erster Thriller von ihm, danach "Tot bist du perfekt" und beides überzeugte mich. Auch dieses Buch überzeugte mich durch seinen straffen Spannungsaufbau, die Entwicklung aller Protagonisten und vor allem der Schreibstil. Der Autor schafft ein unglaubliches Spiel mit wiederkehrender Zweifel der eigenen Glaubwürdigkeit. Die ganze Story ist super durchdacht und man merkt der Autor hat sich Gedanken gemacht. Die ganze Story und die Protagonisten wirken so real und authentisch. Claire ist eine unglaublich gute Schauspielerin und dies merkt man durch den Schreibstil. Ich habe Dinge und Taten geglaubt was am Ende so gar nicht wahr waren. Der Autor hat mich völlig in die Irre geführt und war dabei noch so überzeugend.
Die Story hat mich gleichermaßen gefesselt und schockiert, ich konnte es kaum noch aus der Hand legen. Der Einstieg verlief sehr leicht und man kommt super in die Geschichte hinein zum Ende hin ein wahrer Lesegenuss.
Die Kapitel haben eine super Länge die einem zum weiterlesen verleitet, auch die Schriftgröße ist perfekt. Beim Lesen wurde mir bewusst, wie passend einfach der Titel gewählt wurde. Eine absolute Leseempfehlung meinerseits und mit jedem Buch welches ich von ihm lese überzeugt er mich immer mehr!

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Veröffentlicht am 23.08.2021

Spannend und mysteriös zugleich

Schneewittchen schläft
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"Wenn man das Unmögliche als Antwort ausschließt, ist das Unwahrscheinliche notgedrungen die Wahrheit"

Schon zuvor las ich "Der Kreidemann" von ihr und bin immer noch sehr von ihrem Schreibstil angetan. ...

"Wenn man das Unmögliche als Antwort ausschließt, ist das Unwahrscheinliche notgedrungen die Wahrheit"

Schon zuvor las ich "Der Kreidemann" von ihr und bin immer noch sehr von ihrem Schreibstil angetan. Dieser ist sehr flüssig, spannungsaufbauend in jedem Satz und zusätzlich vermittelt sie wie auch in Kreidemann wieder etwas mysteriöses welches der Geschichte zusätzlich noch Spannung beigibt. Wobei ich am Ende leider nicht völlig nachvollziehen kann bzw. verstehen kann, welche Verbindung zwischen Izzy und Isabelle bestand. Hierbei hätte ich mir mehr Erklärungen und mehr Bezug auf diesen mysteriösen Teil gewünscht.
Stattdessen ist die ganze Geschichte sehr gut ausgearbeitet sowie die Protagonisten. Die Protagonisten wurden alle sehr lebendig beschrieben, so konnte man sich in jedem sehr gut hineinversetzten.
Erzählt wird abwechselnd aus verschiedenen Sichtweisen. Mal aus Gabe's Sicht, aus Fran's Sicht und aus der Sicht von Katie der Bedienung. Dadurch wirkt die Geschichte sehr authentisch und die Spannung steigt rasant, kaum ein Kapitel ausgelesen will man schon gleich das nächste lesen. Wie die Protagonisten alle zusammenhängen, wird einem früher oder später selbst deutlich aber dennoch hat die Autorin die Stränge sehr gut ineinander geführt das kein Stolpern da war.
Ein reiner Lesevergnügen mit aufbauender Spannung und knackigen Dialogen. Angenehme Kapitellängen und eine klare Leseempfehlung meinerseits!

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Veröffentlicht am 11.08.2021

Gut für Zwischendurch

Der erste letzte Tag
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"…die schönste Freude, die wir Menschen kennen, ist die Vorfreude. Als Kinder warten wir auf den Weihnachtsmann, als Jugendlicher auf den ersten Sex, als Erwachsene träumen wir von einem guten Job, fernen ...

"…die schönste Freude, die wir Menschen kennen, ist die Vorfreude. Als Kinder warten wir auf den Weihnachtsmann, als Jugendlicher auf den ersten Sex, als Erwachsene träumen wir von einem guten Job, fernen Reisen, der großen Liebe." "Und diese Träume sind mehr wert als ihre Verwirklichung?"


Es steht auf dem Cover mit drauf, es ist kein Thriller und diesmal etwas ganz anderes als das was man von Sebastian Fitzek kennt. Statt Nervenkitzel, Angst und Schrecken erwartet einem in diesem Buch Spaß, schräger Humor und ein kurioser Roadtrip.
Ich bin mit Vorsicht an diesem Buch herangetreten, ohne Erwartungen und dies war eine gute Idee. Denn einzig die Schreibweise ist typisch Fitzek.
Der Beginn gestaltete sich für mich etwas holprig da ich besonders mit Lea nicht warm wurde. Ihre Art durchs Leben zu kommen ist sehr gewöhnungsbedürftig und sie galt für mich zu Beginn als verwöhnte Göre. Auch Livius habe ich als naiven, dummen Erwachsenen abgestempelt der keine Ahnung hat was er im Leben überhaupt erreichen will.
Im Ganzen ist dieser Roadtrip amüsant und lustig allerdings sind die Handlungen teils ziemlich wild und der Autor driftet manchmal ins alberne, völlig am realen Leben vorbei. Die kurzen Kapitel sind für den Lesefluss sehr angenehm und vor allem die Tiefgänge im Buch, die sich durch wichtige und tiefgründige Gespräche zwischen den beiden widerspiegeln, fand ich spannend und haben mich im Herzen berührt.
Am Ende gab es dann wie gewohnt vom Autor einen "Was?! Ernsthaft?!" - Moment. Keineswegs habe ich mit diesem Ausgang der Geschichte gerechnet. Es hinterließ bei mir einen schockierten und unglaubwürdigen Eindruck anderseits war ich aber auch erleichtert. Es erklärt wiederum Leas Verhalten, so das sich dann meine Meinung zu ihr änderte. Auch Livius hat eine Kehrtwende hingelegt und war zum Schluss eine ganz andere Person als zu Beginn. Gefallen hat mir gerade dies, die Entwicklung beider Protagonisten die ich als Leser mit erleben konnte. Ein Roadtrip der einem Verändert.
"Der erste letzte Tag>" ist perfekt für zwischendurch in dem alles vertreten ist.
Witz, Sarkasmus, Charme aber auch eine gewisse Tiefe und trotz Albernheiten schafft der Autor durch die tiefgründigen Szenen eine zum Nachdenken anregende Geschichte.

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Veröffentlicht am 19.07.2021

Spannender, humorvoller Anwaltskrimi

Giftrausch
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"Wer Perfektion will, muss Grenzen überschreiten..."

Giftrausch ist Teil zwei der Colossa Reihe mit dem gleichnamigen Hauptprotagonisten Rechtsanwalt Paul Colossa.
Es ist auch möglich Giftrausch unabhängig ...

"Wer Perfektion will, muss Grenzen überschreiten..."

Giftrausch ist Teil zwei der Colossa Reihe mit dem gleichnamigen Hauptprotagonisten Rechtsanwalt Paul Colossa.
Es ist auch möglich Giftrausch unabhängig vom ersten Teil zu lesen, da auch in hier kurz und knapp die wichtigsten Protagonisten nochmals vorgestellt werden.

Diesmal bearbeitet Paul einen Fall indem er den guten Ruf eines berühmten Internats wiederherstellen soll. Keiner weiß das die Jungen dort mit Ritalin gedopt werden um deren Leistungen zu steigern. Der Sohn des Leiters wird mit einer Überdosis Ritalin erwischt, fällt ins Koma und wird ins Krankenhaus geliefert. Es liegt an Paul, entweder sich an die Anwaltsregeln halten sowie an den Vertrag welches er mit dem Internat ausgehandelt hat oder seinen Guten Gewissen Folgen um den Jungs im Internat zu helfen.

Nicht nur das er dies zu bearbeiten hat, muss er sich zusätzlich noch mit Cybermobbing auseinander setzten. Die ganz klar gegen ihn ausgerichtet sind. Besonders deutlich zur Geltung kommt dies durch die jeweiligen Kommentare am Anfang jedes Kapitels, welches der Geschichte zusätzlich noch Spannung verleiht.

Der komplette Fall ist von vorne bis hinten sehr gut ausgearbeitet und ergibt sinnvolle Handlungsstränge die im Nachhinein super zusammengeführt werden.

Die Protagonisten sind wie in Teil eins auch wieder alle sehr gut ausgearbeitet und passen super zur Story. Paul Colossa mag ich sehr, er ist verpeilt auf einer niedlichen Art. Besonders ernst nehmen kann man ihn auch irgendwie nicht.
Ich finde ihn einfach unglaublich sympathisch.

Der Schreibstil ist soweit sehr flüssig und die Spannung steigt mit jedem Kapitel, die Kapitel haben eine angenehme Länge welches dem Lesefluss nur zugute kommt. Was mir allerdings weniger gefallen hat, waren einige Passagen die absolut gar nicht gehen für Anwalte. Seine Handlungen waren teils zum fremdschämen und übertrieben. Auch wenn es meiner Meinung nach etwas zu viel war mit dieser Art von Humor hatte ich dennoch was zu lachen.

Im ganzen ein spannender, humorvoller Anwaltskrimi mit einem sehr sympathischen Anwalt der ein Händchen für kuriose Fälle hat.
Durch die sehr gut organisierte und durchdachte Geschichte merkt man, das der Autor selbst ebenfalls Anwalt ist und es ist spannend so den Alltag ein kleines bisschen kennenzulernen :)

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