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Veröffentlicht am 12.02.2025

Hmmm

Dark Cinderella
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Bisher habe ich die Bücher von Anya Omah immer sehr gerne gelesen. Als „Dark Cinderella“ angekündigt wurde, war ich hellauf begeistert und wollte am liebsten sofort lesen. Die Idee ein modernes Märchen-Retelling ...

Bisher habe ich die Bücher von Anya Omah immer sehr gerne gelesen. Als „Dark Cinderella“ angekündigt wurde, war ich hellauf begeistert und wollte am liebsten sofort lesen. Die Idee ein modernes Märchen-Retelling mit Suspense-Romance zu verbinden, fand ich spannend und vielversprechend.

Anfangs war mir die Protagonistin sehr sympathisch, sie wirkte vielschichtig und mit authentischer innerer Zerrissenheit. Doch im Verlauf der Geschichte entwickelte sie sich zunehmend zu einem wandelnden Klischee. Durch die vielen klischeehaften Elemente lies meine anfängliche Begeisterung immer mehr nach. Vieles fühlte sich einfach sehr forciert an, als wollte die Autorin zwanghaft eine bestimmte Symbolik anbringen. Der Schreibstil ist flüssig und die Seiten verfliegen sehr schnell. Einige Dialoge wirkten dennoch unnatürlich. Auch hier wirkte vieles künstlich inszeniert um die Figuren an gewisse Punkte zu bringen.

Die Handlung selbst schwankt zwischen fesselnden Wendungen und vorhersehbaren Entwicklungen. Besonders im Mittelteil zieht sich die Geschichte, da so viele verschiedene Elemente gleichzeitig untergebracht wurden. Märchen-Retelling, Intrigen, dunkle Geheimnisse und eine Liebesgeschichte, die dann schnell sehr intensiv wird, ohne dabei emotional wirklich in die Tiefe zu gehen.

Die Geschichte wird aus der Perspektive von Maximilian und Sofia erzählt, wodurch man sowohl in die Welt der Privilegierten als auch in die der „normalen“ Menschen eintaucht. Gerade durch die unterschiedlichen Blickwinkel erhält der Leser gute Einblicke, da beide Figuren jeweils andere Aspekte in die Handlung einbringen.

Bei mir hinterlässt das Buch gemischte Gefühle. Ich liebe den flotten Schreibstil von Anya Omah sehr und habe mich auf eine royale Geschichte gefreut. Leider aber konnte mich das Buch nicht komplett überzeugen. Es war ein auf und ab. Es gab immer wieder Momente, in denen es so schien, als würde die Handlung richtig an Fahrt aufnehmen – doch kaum wurde die Spannung aufgebaut, ebbte sie auch direkt wieder ab. Eigentlich sollte es ja auch eine Suspense-Romance werden, aber der Krimi-Anteil war praktisch nonexistent. Keine Ahnung, ob hier erst mehr im zweiten Teil kommt, aber in Band 1 wurde im Klappentext diesbezüglich schon alles gesagt. Aus diesem Grund kann ich nur ⭐️3/5⭐️ vergeben.

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Veröffentlicht am 07.02.2025

Schwächer als Band 1

Leather & Lark - Hass und Liebe liegen nah beieinander
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Nachdem mich Butcher & Blackbird positiv überrascht hat, war ich sehr gespannt auf den zweiten Teil dieser Dark Romance Romcom.

Larks und Lachlans Geschichte ist über weite Strecken der ersten Hälfte ...

Nachdem mich Butcher & Blackbird positiv überrascht hat, war ich sehr gespannt auf den zweiten Teil dieser Dark Romance Romcom.

Larks und Lachlans Geschichte ist über weite Strecken der ersten Hälfte ein klassischer Slow Burn. Die anfängliche Feindseligkeit und das Misstrauen zwischen ihnen haben die Stimmung etwas gedrückt. Ein Teil des Humors und der Unbeschwertheit aus Band eins fehlte. Obwohl ich es liebe, dass Lachlan seine Meinung über Lark änderte, sobald er hinter ihre geübte Fassade blickte, und er danach unglaublich süß und leidenschaftlich um sie warb, hat ihre Interaktion nicht die Chemie entfacht, die ich bei Sloane und Rowan so mühelos gespürt habe.

Ich wollte dieses Buch genau so sehr lieben wie Band 1, aber irgendwie sprang der Funke nicht vollständig über. Ich würde sagen, dieses Buch war stärker charaktergetrieben als Butcher & Blackbird. Diesmal gibt es keine unterhaltsamen Mordspiele, und obwohl die Geschichte der gleichen Formel wie der erste Band folgt, wirkte sie etwas weniger mitreißend.

Dennoch gibt es reichlich Gore und das wahnsinnige Treiben von Serienkillern – ebenso wie einige durchaus überzeugende Spice-Szenen. Alles in allem kann man das Buch schnell lesen, aber der Charme aus dem ersten Teil fehlte mir. Ich bin trotzdem sehr gespannt auf Band 3, weil mir die Kombi aus Dark Romance meet Romcom schon sehr gefällt. ⭐️3/5⭐️

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Veröffentlicht am 05.02.2025

Toller Abschluss

Capturing the Devil
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„Capturing the Devil“ ist der Abschluss von Audrey Rose und Thomas Cresswells Abenteuer voller blutgetränkter Mysterien, grausamer Tatorte und der Jagd auf Serienmörder.

Ich fand das Ende eine großartige ...

„Capturing the Devil“ ist der Abschluss von Audrey Rose und Thomas Cresswells Abenteuer voller blutgetränkter Mysterien, grausamer Tatorte und der Jagd auf Serienmörder.

Ich fand das Ende eine großartige Belohnung, nachdem ich diese Charaktere über vier Bücher hinweg begleitet habe.

Ich schätze auch Kerri Maniscalcos Bemühungen, historische Recherchen in ihre fiktive Welt einfließen zu lassen. Mir hat das Setting der späten 1800er Jahre gefallen, und Kerri hat diese Epoche in ihren Büchern authentisch dargestellt.

Die Handlung spielt diesmal in New York, wo unsere Charaktere erneut mit einer Reihe von Mordfällen an Frauen konfrontiert werden. Noch beunruhigender ist jedoch, dass diese Morde denen in London erschreckend ähneln – was die furchterregendste Frage aufwirft…

Ist der Ripper zurück?

Obwohl das Buch durch Familienfehden und Missverständnisse deutlich dramatischer ist, mindert das keineswegs die Spannung bei der Aufklärung der mysteriösen Fälle.

Ich finde, dieses Buch hat sowohl Audrey Rose als auch Thomas die nötige und bedeutendste Charakterentwicklung gegeben – besonders im Hinblick auf die Romantik. Denn dieses Buch ist zweifellos romantischer als die vorherigen.

Und dann war da noch die Tatsache, dass die gesamte Geschichte am Ende einen vollständigen Kreis schloss – denn die Ereignisse aus dem ersten Buch verbanden sich mit denen in diesem. Während Audrey Rose im ersten Band Jack the Ripper verfolgte, wurde sie in diesem nun selbst von ihm verfolgt. Oder handelt es sich doch um einen völlig neuen Mörder?

Ich werde Audrey Rose und ihren süßen, aber auch verschlagenen Liebhaber Thomas Cresswell sehr vermissen. Es war ein wunderbares Abenteuer, sie auf ihrer Reise zu begleiten, mit all ihren Höhen und Tiefen. ⭐️5/5⭐️

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Veröffentlicht am 28.01.2025

Schön für zwischendurch

Married into Magic: Deal with the Elf King
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„Deal with the Elf King“ sieht einfach nur traumhaft schön aus. Ich sage es selten, aber hier hat der Carlsen Verlag wirklich ein schönes Cover mit Farbschnitt gezaubert, welches mir viel besser als das ...

„Deal with the Elf King“ sieht einfach nur traumhaft schön aus. Ich sage es selten, aber hier hat der Carlsen Verlag wirklich ein schönes Cover mit Farbschnitt gezaubert, welches mir viel besser als das englische Original gefällt.

Das war so ein unterhaltsames Buch! Als ich damit anfing, hatte ich keine großen Erwartungen. Am Anfang hat mir der Schreibstil nicht wirklich zugesagt und nichts hat mich besonders angesprochen, aber ich bin so froh, dass ich weitergelesen habe, denn ich habe mich geirrt! 😏 Am Ende hatte ich richtig viel Spaß damit! Vor allem war es toll mal keine super spicy Romantasy Geschichte zu lesen, sondern wieder ein Buch, welches sich auf den Emotionen der Figuren bezieht. Es beweist mal wieder, dass man keinen spice braucht um eine Liebesgeschichte zu schreiben. Ebenfalls finde ich es angenehm, mal keine 800 Seiten lesen zu müssen. Die Anzahl der Seiten für diese Geschichte war ausreichend und es war einfach ein tolles Buch für zwischendurch. Ich liebe mittlerweile solche Standalone Bücher, weil man nicht jahrelang warten muss bis die Reihe beendet ist.

Kleine Kritikpunkte sind aber trotzdem gegeben. Das Buch hätte noch etwas mehr Worldbuilding und Fantasy Elemente aufweisen können. Unser Elfenkönig wirkte doch stets sehr menschlich. Auch die Beschreibungen vielen immer sehr kurz auf und irgendwie fehlte mir die „Magie“ dieser Fantasy Welt. Nichtsdestotrotz war es ein nettes Fantasy Buch für zwischendurch. Man sollte aber keine neuartige Story erwarten. Die Handlung blieb doch sehr vorhersehbar und typisch für das Genre. Ich persönlich bin aber froh mal ein kurzes süßes Buch zu lesen. ⭐️4/5⭐️

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Veröffentlicht am 18.01.2025

Gemischte Gefühle

The Courting of Bristol Keats
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Ich habe mich sehr auf dieses Buch gefreut, weil mich der Klappentext sofort überzeugt hat und auch das Aussehen des Buches ein absoluter Traum ist. Leider wurde ich am Ende doch eher enttäuscht von diesem ...

Ich habe mich sehr auf dieses Buch gefreut, weil mich der Klappentext sofort überzeugt hat und auch das Aussehen des Buches ein absoluter Traum ist. Leider wurde ich am Ende doch eher enttäuscht von diesem Buch. Die Handlung fühlte sich ähnlich wie bei so vielen anderen Elfen-Büchern an, und leider gab es nichts an dieser Geschichte, das sie für mich wirklich herausstechen ließ.

Das Buch begann ziemlich stark. Die Hauptprotagonistin wirkte sympathisch, und ihre Gründe, die ihr angebotene Mission anzunehmen, erschienen sowohl logisch als auch nachvollziehbar. Ich mochte, dass sie verhandelte und einen klaren Kopf bewahrte, anstatt sich kopflos auf einen Elfen-Pakt einzulassen. Es war erfrischend, eine mutige und intelligente Protagonistin in einem Romantasy-Roman zu lesen, die tatsächlich kluge und durchdachte Entscheidungen trifft. Und die Nebencharaktere waren eine tolle Ergänzung zur Geschichte. Die Prämisse und das Worldbuilding fand ich solide und gelungen.

Leider brachte die Handlung nicht viel Neues mit sich. Es fühlte sich an wie etwas, das ich bereits in vielen anderen Romantasy-Romanen mit Elfen gelesen habe. Ich hatte mir etwas mehr erhofft, das es von den anderen abhebt. Ich habe die ganze Zeit auf etwas Einzigartiges gewartet, das die Geschichte hervorstechen lässt, aber die Wiederholungen haben mich irgendwann ermüdet. Außerdem startete die Geschichte stark, verlor aber etwa ab der Hälfte deutlich an Tempo, sodass es mir schwerfiel am Ball zu bleiben…

Als Fan von Slow-Burn-Romanzen ging mir diese Geschichte viel zu schnell voran. Wo blieb die Spannung? Die (Charakter)Entwicklung? Ich habe mir mehr sprühende Funken gewünscht und weniger brennende Flammen. Anfangs wirkte es wie ein Slow-Burn und dann gab es eine 180 Grad Wendung zu Insta-Love. Das war wirklich nichts und wirkte sehr forciert.

Insgesamt habe ich das Buch trotz einiger Schwächen genossen und bin neugierig, wie sich die Geschichte im nächsten Band weiterentwickelt. Aber dieses Ende war so willkürlich und hört gefühlt mitten in der Szene auf?! Leider habe ich sehr gemischte Gefühle, weshalb ich nur ⭐️3/5⭐️ vergeben kann.

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