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Veröffentlicht am 10.08.2019

Show me the stars

Show me the Stars
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Show me the stars ist mein erstes Buch von Kira Mohn und nachdem ich sie auf dem Kyss Bloggertreffen gesehen habe und sie von der Entstehung des Buches berichtet hat, wusste ich: Ich muss es lesen! Denn ...

Show me the stars ist mein erstes Buch von Kira Mohn und nachdem ich sie auf dem Kyss Bloggertreffen gesehen habe und sie von der Entstehung des Buches berichtet hat, wusste ich: Ich muss es lesen! Denn ich liebe Irland als Setting und war demnach echt gespannt.

Der Einstieg ins Buch war super. Ich mochte Liv von Anfang an und auch wenn ich denke, dass sie etwas im naiv im Umgang mit Arbeitskolleginnen/Konkurrenten ist, (ich wusste sofort was hinter dem verpatzten Interview steckte), so war sie einfach liebenswürdig. Ich persönlich konnte ihre Entscheidung nach Irland zu gehen absolut nachvollziehen. Ich finde die Vorstellung 6 Monate allein in einem Leuchtturm zu sein manchmal echt verlockend.

Und als Liv auf Kjer trifft war klar: Der Typ ist umwerfend! Er sieht nicht nur gut aus, er kann auch noch singen. Und wie soll es auch anders sein, natürlich ist er nicht fähig eine normale Beziehung zu führen. Ja, im Grunde nichts Neues. Aber Kira Mohn schreibt dabei so einfühlsam und schön, dass es mich dennoch völlig in den Bann gezogen hat und ich bin Kjer ebenfalls total verfallen. Aber nicht nur das. Auch die Nebencharaktere sind echt interessant. Natürlich allen voran Aerin. Auf ihre Geschichte bin ich schon mehr als gespannt, denn ich finde sie einfach toll und ich glaube sie hat eine Menge zu erzählen.


Ich mochte Liv und Kjer so sehr. Und natürlich: In diesem Genre ist das Prinzip immer das gleiche. Aber dennoch fand ich es hier zu keiner Zeit langweilig. Kira Mohn schreibt so wunderschön und emotional, dass sie mich einfach von der ersten bis zur letzten Seite begeistert hat.

5 von 5 Punkten

Veröffentlicht am 10.08.2019

Mama, nicht schreien

Mama, nicht schreien!
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Man liebt seine Kinder mehr als alles andere auf der Welt. Und dennoch können sie einen, wie kein anderer, auf die Palme bringen. Meine Kleine bringt mich regelmäßig an meine Grenzen und ich befreie mich ...

Man liebt seine Kinder mehr als alles andere auf der Welt. Und dennoch können sie einen, wie kein anderer, auf die Palme bringen. Meine Kleine bringt mich regelmäßig an meine Grenzen und ich befreie mich meiner Wut durch brüllen. Das ich damit nicht zufrieden bin, ist an dieser Stelle wohl jedem klar. Denn es bringt mich und mein Kind einfach nicht weiter und ich habe danach immer ein schlechtes Gewissen und wünschte mir, ich könnte anders reagieren. Doch was kann ich ändern? Wo muss ich ansetzen?

Ich finde, dass einem das Buch hier unglaublich gute Ansätze bietet und einem die Augen öffnet, warum man eigentlich so reagiert. Denn es sind nicht immer die Kinder, die uns an unsere Grenze bringen, sondern unsere Gefühle und unsere emotionale Stabilität. So merke ich bei mir selber, dass ich immer gereizt und hochexplosiv bin, wenn wir mal wieder eine bescheidene Nacht und wenig Schlaf hatten. Aber auch andere Dinge haben mir die Augen geöffnet und gezeigt, dass vorallem ich an mir selber arbeiten muss. An manchen Stellen wird es ganz schön hart. Ich kam an meine emotionale Grenzen und habe mehr als nur einmal mit Tränen meinen Gefühlen freien Lauf gelassen. Selbstreflexion ist nicht immer einfach und sich selber Fehler einzugestehen auch nicht. Aber ich arbeite nun an mir selber. Für mich und für mein Kind! Und dafür ist das Buch wirklich absolut empfehlenswert. Auch wenn ich nicht in jeder Situation so handeln würde, so war es mir dennoch ein gutes Werkzeug für meinen eigenen Werkzeugkasten. Und daraus bastle ich jetzt die Erziehung, die für mein Kind und mich am passendsten ist.


Absolut empfehlenswert. Aber vorsicht! Es wird emotional!

5 von 5 Punkten

Veröffentlicht am 10.08.2019

Nachtschwärmer

Nachtschwärmer
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Auf dieses Buch war ich mehr als gespannt. Zum einen fand ich das Cover wunderschön, aber vorallem hat mir der Klappentext unglaublich gut gefallen und ich habe große Gefühle und poetische Texte erwartet. ...

Auf dieses Buch war ich mehr als gespannt. Zum einen fand ich das Cover wunderschön, aber vorallem hat mir der Klappentext unglaublich gut gefallen und ich habe große Gefühle und poetische Texte erwartet.

Leider wurde ich dann aber eher enttäuscht. Das liegt zum einen daran, dass mir Helena eigentlich die ganze Zeit über fremd war. Ich habe ihre Emotionen nicht spüren können und sie hat mich einfach nicht berührt. Zum anderen fand ich die Story irgendwie nicht ganz so überzeugend, wie ich es erwartet hatte. Ich hatte mir irgendwie viel mehr davon versprochen, aber ich fand, dass sogar die erste Hälfte recht langweilig war.

Was mir dann aber wirklich die Freude am Lesen genommen hat, war die Sprache in dem Buch. Natürlich ist mir bewusst, dass Jugendliche anders sprechen und ihre Worte auch nicht so gemeint sind, wie gesagt. Aber es ist als Erwachsene einfach unglaublich anstrengend, ständig “Spast”, “Spacko” oder sonstige Beleidigungen zu lesen. Man kann es halt auch übertreiben und ich fand, dass es hier absolut der Fall war. Es hat mich richtig genervt und teilweise aggressiv gemacht. Es gab auch tatsächlich einige Aussagen, die mit Sicherheit lustig gemeint waren, aber leider so gar nicht meinen Humor getroffen hat. So wurde die Aussage getätigt, dass im Osten nunmal jedes braune Tier nach dem “Führer” benannt sein muss. Ja, ja. Bestimmt lustig gemeint, aber für meinen Geschmack leider unter der Gürtellinie.

Nun ja, alles in allem hat mir Nachtschwärmer leider nicht wirklich gefallen. Zum Ende hin wurde es dann ganz nett, aber das war es auch schon.

Ich hatte mir so viel von Nachtschwärmer erhofft. Anscheinend zuviel. Die Sprache und der Humor haben mir nicht gefallen und haben mir somit die Lesefreude genommen.

2 von 5 Punkten

Veröffentlicht am 05.08.2019

Faye

Faye - Herz aus Licht und Lava
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Dieses Cover ist so wunderschön! Der Goldglanzeffekt ist der Hammer und ich habe mich sofort in dieses Buch verliebt. Der Klappentext verspricht eine magische Geschichte mit einem tollen Setting.

Und ...

Dieses Cover ist so wunderschön! Der Goldglanzeffekt ist der Hammer und ich habe mich sofort in dieses Buch verliebt. Der Klappentext verspricht eine magische Geschichte mit einem tollen Setting.

Und genau das habe ich auch bekommen. Das Setting Island ist einfach bezaubernd und hat mich in genau die richtige Stimmung versetzt. Faye ist eine ganz tolle Protagonistin und ich mochte sie auf Anhieb. Sie ist liebenswürdig und in manchen Situationen etwas naiv, aber welches Mädchen in dem Alter ist das nicht?

Als sie das erste Mal auf Aron trifft ist sie sofort angetan. Aber sein Charakter ist leider nicht so hübsch wie sein Äußeres und ich hätte ihn ab und an in der Luft zerreissen können. Deswegen konnte ich die Verwirrung von Faye ihm gegenüber total gut verstehen. Aber auch die anderen Charaktere sind alle sehr gelungen. Besonders Maria fand ich toll und auch Faye’s “Schutzriesen”.

Die Story an sich ist einfach wundervoll. Sie ist so magisch und ich fand es so genial gemacht. Die Elfen, die in der Menschenwelt feststecken, das Tor, welches sich geschlossen hat und der Plottwist. Ich mochte einfach alles an dieser Geschichte und habe mich absolut verliebt. Das Setting Island ist so wunderschön und ich finde Katharina Herzog hat das so bildhaft und schön beschrieben, dass ich das Gefühl hatte selbst dort zu sein. Ihr Schreibstil ist eh fantastisch und sie hat mich bereits auf den ersten Seiten verzaubert und mich mit einer spannenden und magischen Geschichte begeistert! Ich möchte bitte mehr solcher Geschichten von ihr lesen!


Faye ist für mich ein absolutes Highlight! Das Cover ist toll und die Geschichte einfach wundervoll! Mit einem spannenden und zugleich magischen Schreibstil konnte Katharina Herzog mich vollends begeistern.

5 von 5 Punkten

Veröffentlicht am 30.07.2019

Wer bist du zur blauen Stunde?

Wer bist du zur blauen Stunde? 1
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“Wer bist du zur blauen Stunde” befasst sich mit dem Coming out und seinen Schwierigkeiten für die betreffenden Personen. Eigentlich sollte es ein einfaches sein zu sagen, wen man liebt. Aber leider gibt ...

“Wer bist du zur blauen Stunde” befasst sich mit dem Coming out und seinen Schwierigkeiten für die betreffenden Personen. Eigentlich sollte es ein einfaches sein zu sagen, wen man liebt. Aber leider gibt es noch immer Menschen, die sehr intolerant sind und einfach nicht verstehen, was die Liebe ausmacht und das die Liebe kein Geschlecht kennt.

Tasuku hat Angst, dass alle erfahren, dass er schwul ist und so verhält er sich eher wie jemand, der Schwule nicht toleriert. Als er durch Zufall auf eine junge Frau trifft, die sich aus dem Fenster stürzt und überlebt, findet er Zuflucht bei Gleichgesinnten. Dort lernt er mit seinen Gefühlen umzugehen, aber auch, dass nicht immer alles so einfach ist, selbst wenn man eine Beziehung führt. Es gibt immer noch viele Paare, die ihre Liebe verstecken vor Angst aus den Reaktionen der Liebsten.

Mich konnte die Geschichte sehr berühren und ich fand es nachvollziehbar und emotional. Die Zeichungen fand ich auch sehr schön und ich bin gespannt, wie es weitergehen wird.

Wunderschöner Auftakt und sehr berührend.

5 von 5 Punkten