Cover-Bild Mama, nicht schreien!

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16,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Kösel
  • Genre: Ratgeber / Lebenshilfe
  • Seitenzahl: 224
  • Ersterscheinung: 27.05.2019
  • ISBN: 9783466311132
Jeannine Mik, Sandra Teml-Jetter

Mama, nicht schreien!

Liebevoll bleiben bei Stress, Wut und starken Gefühlen. - Mit zahlreichen Übungen & Notfallhilfe
Mit Wut und Impulsivität in der Erziehung gekonnt umgehen

»Jetzt reicht’s mir aber!!« Kaum jemand macht Eltern so wütend wie die eigenen Kinder. Denn häufig bestimmen übermäßige Angst, Kränkbarkeit und andere Stressreaktionen den Familienalltag. Diese Emotionen führen schnell dazu, dass Eltern ganz anders reagieren, als sie es sich eigentlich wünschen.

Dieses Buch mit seinen vielen Reflexionsimpulsen hilft Eltern zu unterscheiden, wann sie erwachsen denken und wann sie mit ihrem Verhalten in automatische Muster fallen. So wird es möglich, den Kindern auf Augenhöhe zu begegnen, mit ihnen in Beziehung zu treten und gemeinsam nach Lösungen zu suchen, die für alle Beteiligten in Ordnung sind.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 05.05.2020

Ich habe mir mehr erwartet

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Der Titel und das Cover haben mich sofort angesprochen, sodass ich es unbedingt lesen wollte. So freute ich mich nach dem Erhalt wahnsinnig, endlich einige Tipps und Tricks zu erhalten, um in Krisensituationen, ...

Der Titel und das Cover haben mich sofort angesprochen, sodass ich es unbedingt lesen wollte. So freute ich mich nach dem Erhalt wahnsinnig, endlich einige Tipps und Tricks zu erhalten, um in Krisensituationen, in denen ich normalerweise explodieren könnte, angemessener zu reagieren. Ich erwartete mir auch Hilfestellungen, um den Gefühlsausbrüchen meines Sohnes besser entgegentreten zu können.
Leider wurde meine anfängliche Euphorie ziemlich schnell gebremst. Der Schreibstil ist auf einem eher höheren Niveau, sodass es schwierig ist, dieses Buch mal schnell nebenbei, also neben den Kinder, zu lesen.
Auch hatte ich mir Tipps erhofft, die ich einfach nicht erhalten habe. Die ganze Zeit wird auf meine Kindheit hingewiesen. Meine ach so schreckliche und traumatische Kindheit, die ich erst aufarbeiten muss. Und natürlich müssen sich die Eltern, also mein Mann und ich, uns ändern. Wenn die Kinder das Badezimmer verwüsten und ich mich darüber ärgere, muss ja wohl in meiner Kindheit was falsch gelaufen sein. Immerhin habe ich ein Problem damit und nicht meine Kinder. Naja, das ist doch klar. Ich habe ein Problem damit, dass das Badezimmer verwüstet ist, immerhin muss ich es wieder putzen. Meinen Kindern gefällt es bestimmt. Sie spielen und es macht ihnen Spaß.
Aber ich muss dem Buch in gewisser Hinsicht auch recht geben. Die Ansätze sind wirklich gut. Ich merke selbst, dass, wenn es mir gut geht, ich gelassener bin und weniger mit meinen Kindern schimpfe. Und ja, ich wäre gerne eine immer ausgeschlafene, nie gestresste Mutter, die immer gut drauf ist, keine Probleme und Sorgen hat und immer genug Zeit für ihre Kinder hat. Das wäre ich wirklich gerne. Aber leider sieht die Realität anders aus. Auch Eltern sind nur Menschen und auch wir dürfen, wie auch unsere Kinder, schlechtere Tage haben. Nach ein paar schlaflosen Nächten hintereinander – weil mein Kleiner wieder einmal Zähne bekommt oder Bauchweh hat oder… – bin ich vielleicht nicht mehr ganz so gelassen. Und wenn dann auch noch Kopfschmerzen oder andere Sorgen und Probleme dazu kommen, kann es einfach passieren, dass ich mich über den Brei, der im halben Esszimmer verteilt ist oder über meinen Großen, der einfach nicht in den Kindergarten will und tobt, obwohl wir eh schon spät dran sind, ärgere.
Ich denke, dass es das Wichtigste ist, ehrlich zu sein. Auch den Kindern gegenüber. Manchmal reagiere ich über. Aber ich spreche immer mit meinem Sohn und entschuldige mich gegebenenfalls auch bei ihm. Er weiß, dass ich ihn immer liebe, egal was passiert und dass er immer zu mir kommen kann. Und wenn er eine Auszeit braucht oder mal einen schlechten Tag hat, dann lasse ich ihm den Freiraum, den er benötigt.

Mir hat das Buch leider nicht wirklich weitergeholfen. Grundsätzlich finde ich es ganz interessant und regt bestimmt auch zum Nachdenken an. Aber ich habe mir etwas mehr erhofft. Mehr Tipps und Tricks oder praktische Beispiele.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 03.04.2020

Hilfe naht

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Mit Wut und Impulsivität in der Erziehung gekonnt umgehen »Jetzt reicht’s mir aber!!« Kaum jemand macht Eltern so wütend wie die eigenen Kinder. Denn häufig bestimmen übermäßige Angst, Kränkbarkeit und ...

Mit Wut und Impulsivität in der Erziehung gekonnt umgehen »Jetzt reicht’s mir aber!!« Kaum jemand macht Eltern so wütend wie die eigenen Kinder. Denn häufig bestimmen übermäßige Angst, Kränkbarkeit und andere Stressreaktionen den Familienalltag. Diese Emotionen führen schnell dazu, dass Eltern ganz anders reagieren, als sie es sich eigentlich wünschen.

Dieses Buch mit seinen vielen Reflexionsimpulsen hilft Eltern zu unterscheiden, wann sie erwachsen denken und wann sie mit ihrem Verhalten in automatische Muster fallen. So wird es möglich, den Kindern auf Augenhöhe zu begegnen, mit ihnen in Beziehung zu treten und gemeinsam nach Lösungen zu suchen, die für alle Beteiligten in Ordnung sind.

Meinung
Eltern sein ist nicht immer leicht und auf so manche Situation ist man nicht vorbereitet.
Schwer ist es, wenn man selber nicht mit sich im Reinen ist.
Wenn man im Hinterkopf hat "ich will nicht wie meine Eltern werden".
Das Buch hilft mit vielen Fragen und Selbstreflektion sich zu Erden bzw. an aufkommenden inneren Problemen zu arbeiten. Das Buch ist kein Erziehungsratgeber, sondern eine Hilfestellung für Mama&Papa ruhig zu bleiben und nicht immer die Fehler bei den Kindern zu suchen.
Das Buch wühlt auf und lässt einen so manche Situation aus einem anderen Blickwinkel sehen. Es ist ein Buch das man definitiv öfters zur Hand nimmt. Ich habe mir einige Stellen markiert, die mir in meiner 5Minuten-Durchatmen helfen und die geschehene Situation reflektieren lässt.
Der Titel ist meiner Meinung nach nicht ganz passend.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 09.10.2019

Ein Eltern-Ratgeber, der viele bereichern kann

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Jeannine Mik und Sandra Teml-Jetter haben einen Bestseller geschrieben und sicherlich nicht ohne Grund in der heutigen Zeit, hat es doch den eindringlichen Titel: „Mama, nicht schreien!“ Info-Boxen, hervorgehobene ...


Jeannine Mik und Sandra Teml-Jetter haben einen Bestseller geschrieben und sicherlich nicht ohne Grund in der heutigen Zeit, hat es doch den eindringlichen Titel: „Mama, nicht schreien!“ Info-Boxen, hervorgehobene Fallbeispiele und Übungen, Schlüsselsätze machen es nach der Lektüre einfacher die wichtigsten Stellen wiederzu finden.

Mein Exemplar war nach dem Lesen auch im wahrsten Sinne des Wortes durchgearbeitet und ist nun personalisiert mit vielen eigenen Anmerkungen und Unterstreichungen. Sorry, das kann man sich leider bei mir nicht leihen!
Das macht auch deutlich was es ist. Kein Ratgeber den man von vorne nach hinten liest und dann zuklappt und wieder weitermacht wie bisher.
Nein, ich empfinde es eher als „Arbeitsbuch“. Jedes gelesene Kapitel arbeitet in einem nach und macht was in einem drin. Auch die Übungen und Anregungen schreien nach Ausprobieren und in sich hineinhorchen.
Überhaupt, wieder ein Eltern-Ratgeber, der aber auch viele andere bereichern könnte, die ihr inneres Gleichgewicht schnell verlieren.

Das Buch basiert auf der Pädagogik von Jesper Juul und der eigene Ansatz der beiden Autorinnen ist noch mal im Anhang erklärt, ihr Weg zur Beziehungsorientierung.
Natürlich kann man auch sich auch nur Kapitelweise mit dem Buch beschäftigen, aber die Einführung sollte man auch dann lesen.
Fazit: Wer sich gut kennt und in sich hineinhorchen kann, ist erst in der Lage eine gute Beziehung zu führen, sei es mit den eigenen Kindern oder anderen Personen die einem wichtig sind!

Veröffentlicht am 13.09.2019

Dieses Buch braucht jede! Mama

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Als Mama von 4 Kindern und einem Fulltimejob, kann man häufig aus der Haut fahren, zumal die Kleinen auch untereinander richtig laut sind.
Mein Mann und ich kommen regelmäßig an unsere Grenzen.
Dieses ...

Als Mama von 4 Kindern und einem Fulltimejob, kann man häufig aus der Haut fahren, zumal die Kleinen auch untereinander richtig laut sind.
Mein Mann und ich kommen regelmäßig an unsere Grenzen.
Dieses Buch öffnet einem die Augen, warum man häufig mit sich selbst nicht im Reinen ist.
Ich werde viele nützliche Tipps verinnerlichen und anwenden.
Für Mamas und Papas absolut zu empfehlen!

Veröffentlicht am 02.09.2019

Kein einfaches Arbeitsbuch, aber hilfreich!

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„Der Alltag ist voller Baustellen. Der Stress im Beruf, der Stress daheim, alle wollen etwas, und irgendwie reicht die Zeit nicht, um andere und auch noch uns selbst halbwegs glücklich zu machen.“ (Auszug ...

„Der Alltag ist voller Baustellen. Der Stress im Beruf, der Stress daheim, alle wollen etwas, und irgendwie reicht die Zeit nicht, um andere und auch noch uns selbst halbwegs glücklich zu machen.“ (Auszug S. 10, Mitte)

Wem kommt das bekannt vor? Also mir schon und als meine Tochter mit Händen an den Ohren vor mir stand und bat „Mama, bitte nicht schreien!“ war für mich klar: ich muss was ändern!

Als Empfehlung bekam ich den Buchtipp „Mama, nicht schreien!“ von Jeannine Mik und Sandra Teml-Jetter, welches mir wirklich geholfen hat, Wege aus den verzwickten Situationen zu finden, so dass ich es euch gerne näher vorstellen möchte:

Das Sachbuch ist ein Arbeitsbuch der Familienbloggerin Jeannine Mik (www.mini-and-me.com) und der Familienberaterin Sandra Teml-Jetter. Es ist ansprechend und vor allem übersichtlich aufgebaut: mit verschiedenen Farbgebungen in Rot und Schwarz, mit Listen, Übungen, Praxisbeispielen und anschaulichen Illustrationen lässt sich das Buch entweder in einem Rutsch oder (am besten beim zweiten Lesen) gezielt kapitelweise lesen.

Es erwartet uns weder der erhobene Zeigefinger, noch der weichgespülte „Kinder dürfen alles“-Jargon, sondern wir Eltern werden dort abgeholt, wo wir gerade zum Stehen gekommen sind und verständnisvoll aufgebaut. Reflektion heißt eines der Zauberworte ;) und sich selbst wichtig nehmen!

Nicht alle Übungen bzw. Ausführungen sind für jeden geeignet – das will das Buch auch gar nicht vermitteln, so habe ich den Eindruck, da auch die Beispielfamilien unterschiedlich gewählt sind. Für mich z.B. entsprach manche Aussage einfach nicht meiner Erfahrung und auch nicht meiner Erwartung an Familie bzw. meine Kinder und den Alltag, den wir leben. Aber doch merkte ich an mir selbst, dass ich in stressigen Situationen an das Buch bzw. einige Übungen dachte und diese anwendete... Grund dafür ist wohl auch der sinnvolle Aufbau des Ratgebers, der uns erst einmal Wut und die Situation, in der sie einem herausbricht, wie auch Erwartungen an das Gegenüber – sprich das Kind – analysiert... und dann vielseitige Lösungen findet, was mir eben praxisbezogen geholfen hat.

Kritisch anmerken möchte ich aber, dass sich alleine schon vom Titel her eher Mütter angesprochen fühlen, obwohl Väter ebenso in die „Wutfalle“ tappen. Und nicht jeder ist ein Jesper Juul-Fan bzw. überzeugt von der „beziehungsorientierten“ Elternschaft. Daher lohnt es sich, in der Buchhandlung vor dem Kauf einmal in das Buch reinzulesen ;) denn das Buch ist locker-erzählend geschrieben. Aber es ist anspruchsvoll! Es hat einerseits leicht verständliche „Marker“ an der Seite im roten Kasten wie z.B. „Das Ja zu jemand anderen darf kein Nein zu dir selbst bedeuten“, aber Lernkapitel wie „Lern dein Fenster kennen“ mit der Aufforderung, stressige Situationen niederzuschreiben oder Ausarbeitungen zu Allianzen wie der „kollusiven, kombativen oder kollaborativen Allianz“ sind schon recht anspruchsvoll und können abschreckend wirken.

Fazit: für mich eines der besten Ratgeber in der Elternzeit, welche ich immer wieder zur Hand nehmen werde. Ich habe es nicht in einem Rutsch durchgearbeitet, sondern mir die „Rosinen“ rausgepickt und kann diese Arbeitsweise auch nur empfehlen ;)