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Veröffentlicht am 05.05.2018

Ein schwieriges Thema sehr authentisch und gefühlvoll umgesetzt

Nichts ist gut. Ohne dich.
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„Ich gebe dir fünf, Leander,“ sagt sie schließlich. „Fünf gute Gründe, am Leben zu bleiben.“ Sie sieht mich an, trauriger geht’s kaum. „Weil du noch nicht das getan hast, was du tun möchtest, ohne den ...

„Ich gebe dir fünf, Leander,“ sagt sie schließlich. „Fünf gute Gründe, am Leben zu bleiben.“ Sie sieht mich an, trauriger geht’s kaum. „Weil du noch nicht das getan hast, was du tun möchtest, ohne den Erwartungen anderer zu entsprechen,“ beginnt sie und ich runzle die Stirn. „Weil du dir noch nicht erlaubt hast, glücklich zu sein. Weil du noch nie einem Mädchen ;Ich liebe dich‘ gesagt und es aus tiefstem Herzen so gemeint hast.“

In ihrer Kindheit waren Jana und Leander gute Freunde, bis Janas Bruder bei einem Autounfall ums Leben kommt, bei welchem Leander der Fahrer war. Sechs Jahre lang haben sie sich nicht gesehen, bis Leander in der Buchhandlung auftaucht, in der Jana arbeitet. Auch wenn Jana ihn für das, was er getan hat, hassen möchte, spürt sie eine gewisse Anziehungskraft. Kann sie demjenigen wieder vertrauen, der ihre Familie zerstört hat?

Ich mag gerne bewegende Geschichten voller Emotionen. Somit wollte ich auch sehr gerne dieses Buch lesen. Ein bisschen war ich anfangs über die sehr düstere Grundstimmung überrascht. Nach dem Tod ihres Bruders hängt Jana in ihrem Leben fest. Sie plant nicht ihre Zukunft, lebt sehr zurückgezogen und scheint sich kaum Dinge zu erlauben, die einen glücklich machen. Es ist schon nachvollziehbar, warum sie sich so verhält, aber es ist erschreckend, wie sie auch nach all den Jahren noch leidet.

Leander ist in einem ähnlich schlechten Zustand. Er hat sein Studium abgebrochen, eine krebskranke Mutter, um die er sich sorgt, und verbringt seine Nächte damit, im Supermarkt Regale einzuräumen. Er ist ebenfalls in den vergangenen sechs Jahren nicht über seine Schuldgefühle hinweggekommen.

Neben der Grundstimmung musste ich mich zunächst auch an die kurzen Kapitel gewönnen. Es gibt viele Sichtwechsel, die die Geschichte zwar spannend machen, aber auch bei mir dazu geführt haben, dass ich länger gebraucht habe, um in die Handlung einzutauchen. Nach den Startschwierigkeiten bin ich dann immer tiefer eingetaucht. Für mich ist das Buch mit der Zeit immer besser geworden. Vor allem zum Ende hin haben auch die Emotionen zu genommen, sodass ich in den letzten Kapiteln auch Tränen in den Augen hatte. Ob vor Rührung oder Trauer sage ich hier nicht, schließlich möchte ich nicht das Ende verraten.

Der Tod eines lieben Menschen ist immer ein schwieriges Thema und sich dann auch noch für diesen Tod verantwortlich zu fühlen, macht es noch schwieriger. Meiner Meinung nach ist die Autorin mit dieser Thematik sehr gut umgegangen und hat eine authentische, schöne Geschichte geschrieben. Ein tolles, bewegendes Jugendbuch.

Veröffentlicht am 03.05.2018

Ein Mädchen, das eine Geschichte zu erzählen hat

Nevernight - Das Spiel
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„Hattest du geglaubt, du würdest dich irgendwann einmal an einem warmen Herd wiederfinden?“, fragte Aalea. „Mit einem hübschen Mann an deiner Seite und ein paar Enkelkindern auf dem Schoß?“ „Ich weiß nicht ...

„Hattest du geglaubt, du würdest dich irgendwann einmal an einem warmen Herd wiederfinden?“, fragte Aalea. „Mit einem hübschen Mann an deiner Seite und ein paar Enkelkindern auf dem Schoß?“ „Ich weiß nicht mehr, was ich einmal geglaubt habe.“ „Das Schicksal einer Klinge sieht anders aus.“

Vor etwa einer Woche habe ich den ersten Teil der Reihe gelesen und war eigentlich darauf eingestellt, dass die Geschichte nun nahtlos weitergeht und ich problemlos wieder in die Reihe hineinfinde. Bei dem Autor darf ich echt nichts mehr erwarten oder mir etwas ausmalen. Es kommt immer alles anders, als gedacht, aber das ist ja auch mit ein Highlight der Bücher.

„Nevernight – Das Spiel“ beginnt in einem Erzählstrang etwa acht Monate nach dem Ende des ersten Teils und in einem anderen Handlungsstrang ungefähr neun Monate später. Mia hat es geschafft und ist nun eine Klinge der Roten Kirche. Sie tötet im Namen der Kirche und hat dort sogar einen Sponsor gefunden, der explizit nach ihr fragt. Doch all die Aufträge der Roten Kirche bringen Mia kein Stück bei ihren persönlichen Racheplänen weiter. Der Konsul Scaeva und der Kardinal Duomo sind nach wie vor am Leben.

Im ersten Teil hatte ich anfangs meine Probleme mit den verschiedenen Schriftarten. Diese kannte ich nun und wusste auch, was sie jeweils darstellen. Dennoch sind mir die ganzen Zeitsprünge schwergefallen. Die Lücke von acht Monaten hat sich recht schnell gefüllt, aber an die zwei Erzählstränge musste ich mich erst gewöhnen. Beide sind sehr spannend und haben mich direkt gefesselt. So bin ich teilweise so tief in eine Erzählung eingetaucht, dass ich den Wechsel verflucht habe.

Wie es so häufig bei Fortsetzungen ist, ist der Charm des Neuen verflogen. Mia, die Rote Kirche und die Schatten sind nun bekannt, aber im Gegensatz zu anderen Reihen wird es dadurch nicht langweilig. In vielerlei Hinsicht ist die Fortsetzung eine Steigerung zum ersten Teil. Die Erzählungen wird manchmal noch blutiger und die Wendungen werden immer überraschender. Ohne zu spoilern, kann ich hier nicht ausführlicher werden, aber der Leser sollte sich darauf einstellen, dass er noch nichts weiß und alles hinterfragen sollte.

Ein erneutes Highlight ist der Erzähler mit seinen zynischen Kommentaren und lustigen Fußnoten. Diese kommen hier auch nicht zu kurz. Der Leser darf sich somit auf eine würdige und spannende Fortsetzung freuen. Ich werde definitiv auch den nächsten und damit letzten Teil der Reihe lesen.

Veröffentlicht am 24.04.2018

Wenn man denkt, dass man kennt die Geschichte und dann doch alles anders kommt

Iron Flowers – Die Rebellinnen
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„Asa umklammerte das Geländer mit beiden Händen und starrte hinaus in die wolkendunkle Nacht. „Niemand sollte sich schwach und machtlos fühlen müssen. Du nicht und ich auch nicht. Niemand sollte das.“ ...

„Asa umklammerte das Geländer mit beiden Händen und starrte hinaus in die wolkendunkle Nacht. „Niemand sollte sich schwach und machtlos fühlen müssen. Du nicht und ich auch nicht. Niemand sollte das.“ So hatte Nomi noch niemand reden hören.“

Die Schwestern, Nomi und Serina, leben in einer Welt, in der Frauen keinerlei Rechte haben. Sie dürften nicht lesen lernen und die größte Ehre ist es einmal eine Grace, ein Anhängsel des Königs, zu werden. Serina ist anmutig und wurde ihr Leben lang dazu erzogen genau diesem Ziel zu folgen. Dabei soll Nomi sie als ihre Dienerin unterstützen. Diese hat jedoch ganz andere Träume und hofft auf eine Welt, in der sie Bücher lesen, arbeiten und frei sein darf. Am Tag der Auswahl der neuen Graces kommt jedoch alles ganz anders und die Schwestern werden getrennt. Nun müssen sie sich in der Welt der jeweils anderen zurechtfinden.

Der Grund, warum ich dieses Buch lesen wollte, war das positive Feedback. Ich weiß, wie leicht einen die Meinungen von anderen trügen können, aber irgendwie haben diese meine Aufmerksamkeit erregt. Als dann jedoch die Geschichte los ging und sich einige Mädchen darauf vorbereiten, um die Aufmerksamkeit des Prinzen zu erregen, dachte ich mir nur, die Geschichte kennst du doch schon. Das mag sehr ketzerisch klingen, denn ich mag „The Selection“ von Kiera Cass, aber ich hatte keine Lust die gleiche Geschichte noch einmal zu lesen. Meine Begeisterung ist direkt einmal in den Keller abgerutscht. Viel schöner fand ich jedoch, dass der Auswahlprozess nur wenige Seiten einnimmt und die Geschichte eine andere ist. Auch (und ich hoffe das ist kein zu großer Spoiler) erweckt nicht die schöne Favoritin die Aufmerksamkeit des Prinzen. Bereits in den ersten Kapiteln wird der Leser mehrfach überrascht.

Auch im weiteren Verlauf der Geschichte hatte ich manches Mal das Gefühl einzelne Elemente aus anderen Geschichten bereits zu kennen. Da sie jedoch nicht zu viel Raum eingenommen haben, haben sie mich nicht gestört. Das Buch hatte so viele unerwartete Wendungen, dass es immer interessant und nicht vorhersehbar war.

Über die Charaktere möchte ich an dieser Stelle nicht allzu viel schreiben, da es zu viel über die Geschichte verraten würde. Es hat mich jedoch gefreut, dass hier eine schöne Veränderung stattgefunden hat. Ich musste mir auch selber eingestehen, dass ich hier das ein oder andere Mal meine Meinung zu den Figuren ändern musste. Das passiert nicht allzu häufig, da meist doch nach ein paar Kapitel klar ist, ob mir ein Charakter sympathisch ist oder nicht. Somit birgt nicht nur die Handlung, sondern auch die Figuren ein paar Überraschungen.

Es kommt hoffentlich hervor, dass das sich das Buch nicht als das entpuppt hat, was es zunächst schien und dass der Leser hier mehrfach auf Unerwartetes stößt. Wer dies gerne zusammen mit ein bisschen Benimmunterricht, Rebellion und einem Kampf ums Überleben lesen möchte, sollte unbedingt zu „Iron Flowers“ greifen. Ich freue mich in jedem Fall schon auf die Fortsetzung und hoffe, dass es hier erneut ein paar Überraschungen gibt.

Veröffentlicht am 24.04.2018

Ein sehr würdiger Abschluss einer fantastischen Reihe

Mederia 3
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„Das war schon immer etwas, das ich an dir bewundert habe, Lana“, sagte er leise. „Die Schönheit der Welt, die wir oft in Gedanken versunken übersehen, bleibt dir nicht verborgen und du sorgst dich so ...

„Das war schon immer etwas, das ich an dir bewundert habe, Lana“, sagte er leise. „Die Schönheit der Welt, die wir oft in Gedanken versunken übersehen, bleibt dir nicht verborgen und du sorgst dich so gut um deine Freunde, dass du sie immer wieder aufrüttelst und ihnen das zeigst, was sie nicht wahrnehmen.“

Wahrscheinlich gibt es kein Buch, das ich so dolle in 2018 erwartet habe bzw. auch noch erwarte, wie dieses Finale. Nach dem zweiten Teil konnte die Fortsetzung nicht früh genug kommen. Ich wollte unbedingt wissen, wann Lana und Gray merken, dass sie einander lieben und in welche fünfte Gestalt sich Lana verwandelten kann. Außerdem wollte ich einfach nur die tollen Charaktere wiedersehen. Mit viel Vorfreude und hohen Erwartungen habe ich dem Abschluss der Reihe entgegengesehen und ich wurde - mal wieder - nicht enttäuscht. Ich liebe dieses Buch und die ganze Trilogie einfach.

Nach dem Kampf in Tetra begeben sich Lana, Gray und ihre Freunde auf die Suche nach den versiegelten Hallen, um dort Sakterkis gegenüber zu treten und den Kampf gegen die Dunkelheit endgültig zu beenden. Mederia braucht Lana und ihre Göttlichkeit so dringend, wie noch nie, aber ihr stellen sich immer wieder Probleme in den Weg und dann sind da noch ihre Gefühle für Gray, die sie abzulenken drohen.

Vielleicht lag es daran, dass ich kurz vorher noch einmal den zweiten Teil gelesen habe, aber ich bin direkt wieder tief in die Geschichte eingestiegen. Es geht nahtlos weiter und die Charaktere sind noch genauso liebenswert wie in dem Teil davor. Auch hier haben Lana und ihr Irrlicht Sinsa nichts von ihrer Lebensfreude und Positivität abgegeben. Ich mag ihren Blick auf die Welt und dass sie so viel gute Laune ausstrahlt. Das hat mich selber beim Lesen angesteckt.

Bereits im ersten Teil dachte ich mir, dass Lana und Gray einfach gut zueinander passen, im zweiten Teil merken sie es dann auch selber, sodass jetzt wirklich nur noch fehlte, dass sie es sich auch gegenseitig gestehen. Neben der tatsächlichen Reise hat mich diese emotionale Reise ebenfalls fasziniert. Ich fand es so authentisch und schön mitzuerleben, wie aus Vertrauen, eine tiefe Freundschaft und anschließend daraus Zuneigung entsteht. Dass der Leser diese Gefühle mit erlebt ist für mich eine sehr große Stärke der Reihe.

Schön war für mich auch, dass die Nebencharaktere noch mehr Raum einnehmen. Famir – Grays Dämonenbruder – ist meines Erachtens ein weiteres Highlight. Er bildet einen tollen Kontrast zu dem eigentlich so ernsten Gray und er ergänzt Lana wirklich gut. Außerdem lernt der Leser Cyanea besser kennen. Ihre Entwicklung zeichnet sich bereit in dem Vorgänger ab, aber hier hält sich auch noch ein paar Überraschungen bereit. Auch Kimire, Mihana und Talien bekommen wieder Raum in der Geschichte und zeigen noch ein paar neue Fassetten.

Mein Lieblingsgenre ist Fantasy und da bin ich mittlerweile auch sehr wählerisch geworden. Bei den ganzen Vampiren, Engeln und Hexen ist es schwierig eine außergewöhnliche Geschichte zu finden. Mederia ist für mich eine der außergewöhnlichsten Geschichten, die ich je gelesen habe. Sie hat mich von der ersten Seite an begeistert und auch drei Bücher später liebe ich sie nach wie vor. Es war eine fantastische Reise mit Lana und Gray und ich hoffe sie irgendwann noch einmal wiederzusehen.

Veröffentlicht am 06.04.2018

Eine Liebesgeschichte mit dem gewissen Etwas

The Ivy Years – Bevor wir fallen
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„Mein altes Ich hätte sich liebend gerne mit einem Hockeyspieler verkuppeln lassen“, teilte ich Hartley mit. „Aber ich sehe nicht mehr so aus wie früher. Und ich fühle mich auch nicht mehr so.“ Außerdem ...

„Mein altes Ich hätte sich liebend gerne mit einem Hockeyspieler verkuppeln lassen“, teilte ich Hartley mit. „Aber ich sehe nicht mehr so aus wie früher. Und ich fühle mich auch nicht mehr so.“ Außerdem bin ich in dich verliebt. Aber das ist eine andere Baustelle. „Vielleicht brauche ich einfach noch etwas Zeit.“

In der Mittagspause heute habe ich das Buch ausgelesen und kann einfach nur sagen „wow“. Es ist so eine schöne und außergewöhnliche Geschichte, dass ich sie bestimmt in ein oder zwei Jahren noch einmal lesen werde. In dem New Adult Genre gibt es wirklich viele Bücher und auch einige, die am College spielen. Da ist es mittlerweile wirklich schwer, dass sich ein Buch von den ganzen anderen unterscheidet. Für mich hebt sich „The Ivy Year – Bevor wir fallen“ von den anderen Büchern ab.

Aber zunächst zum Inhalt: Die junge Corey sitzt nach einem Hockeyunfall in einem Rollstuhl und versucht wieder ein normales Leben zu führen. Für sie gehört da eindeutig ein Studium am College dazu. Dort trifft sie auf Adam, der ebenfalls durch einen Unfall ein Gipsbein hat. Schnell merken die beiden, dass sie nicht nur die Behinderung gemeinsam haben, sondern auch die Liebe zum Hockey und noch einiges mehr. Neben Freundschaft kann Corey sich schon bald mehr vorstellen, doch Adam hat bereits eine feste Freundin.

Zu Beginn des Buches sind acht Monate nach Corey Unfall vergangen. Sie ist hier in keiner Weise depressiv oder permanent niedergeschlagen, dass sie im Rollstuhl sitzt, aber sie muss noch lernen sich an dieses, neue Leben zu gewöhnen. Schön fand ich hier, dass auch alltägliche Probleme beschrieben werden. Ich habe auch direkt überlegt, was es für mich bedeuten würde, wenn ich in einem Rollstuhl sitzen würde. Natürlich fällt es einem schwerer von A nach B zu kommen, aber mir sind durch die Lektüre immer mehr Dinge eingefallen. Ich würde gar nicht durch die Türen in meiner Wohnung passen, komme nicht an die Bücher in den oberen Regalbrettern und wüsste auch nicht, wie ich sitzenderweise den Abwasch erledigen könnte. Es mag banal klingen, aber über die ganzen Kleinigkeiten habe ich mir vorher nicht den Kopf zerbrochen und das Buch hat mir hier in gewisser Hinsicht die Augen geöffnet, wie schwer so ein Leben in der häufig nicht barrierefreien Welt ist.

An der Geschichte ist somit außergewöhnlich, dass die Hauptperson im Rollstuhl sitzt. Den Fall hatte ich bis jetzt noch nicht. Corey ist aber auch ein fantastischer Charakter. Sie ist witzig, schlagfertig und sehr loyal. Es ist mit Sicherheit kein kleines Päckchen, dass sie mit sich rumträgt, dennoch denkt sie auch an die Päckchen ihrer Freunde. Noch sympathischer ist sie mir im Zusammenspiel mit Adam geworden. Die beiden passen einfach perfekt zusammen – nicht nur weil sie in ihren Bewegungen eingeschränkt sind. Es ist schön mitzuerleben, wie sie sich gegenseitig kennenlernen, vertrauen und wirklich über alles – und hier meine ich wirklich alles – reden können. Ihre Unterhaltungen sind einfach nur genial. Teilweise sind sie tiefgründig, aber teilweise auch wirklich lustig. Ich musste mehrfach laut lachen.

Ich hoffe bis hierhin ich deutlich geworden, dass mich das Buch verzaubert hat und ich einfach alles an ihm mochte. Es gibt von mir nicht den geringsten (negativen) Kritikpunkt. Von daher ist außer Frage, dass ich im Juni gerne den zweiten Teil der Reihe lesen und Bridgers Geschichte kennenlernen möchte. Wer gerne New Adult liest, sollte definitiv das Buch auf die Wunschliste schreiben.