Profilbild von LuisaIlios

LuisaIlios

aktives Lesejury-Mitglied
offline

LuisaIlios ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit LuisaIlios über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 18.04.2024

Ein Ausflug in die Unterwelt

A Game of Retribution
0

Ich kannte den ersten Band der Reihe nur aus Persephones Sicht und war total gespannt, die Bücher jetzt in Hades‘ Sicht weiterzulesen. Ich fand es wirklich interessant, Hades‘ Gefühle und Taten besser ...

Ich kannte den ersten Band der Reihe nur aus Persephones Sicht und war total gespannt, die Bücher jetzt in Hades‘ Sicht weiterzulesen. Ich fand es wirklich interessant, Hades‘ Gefühle und Taten besser zu verstehen und in seine Blickweise einzutauchen.
Dabei muss ich sagen, dass es mir schwer fällt, mich in die Person hineinzuversetzen, wenn die Geschichte in Er/Sie - Form geschrieben wurde, was mir leider nicht so gut gefallen hat.

Trotzdem fand ich es gut, den Herrscher der Unterwelt näher kennenzulernen und fand seine Liebe zu Persephone wirklich enorm gut ausgearbeitet.
Natürlich ist ihre Liebesgeschichte alles andere als einfach & die beiden mussten einiges durchmachen, weshalb die Geschichte und ihre Beziehung immer wieder auf und ab ging.
Die Machtkämpfe der Götter war dabei wirklich gut dargestellt und haben mir sehr gefallen, da es einige Intrigen und Wendepunkte gab
Auch die Schaffung von New Athen und der Verwebung von echter Welt & Unterwelt fand ich total interessant und innovativ.

Hin und wieder fand ich die Streitigkeiten zwischen Persephone und Hades irgendwie unnötig - genauso wie die 100 spicy Szenen, die alle zwei Kapitel auftauchten. Der Spice wirkte dadurch oft gezwungen.

Einen dicken Pluspunkt erhält dabei aber der Schreibstil - ich fand ihn total flüssig und angenehm, trotz der Er-Sie-Form gut zu lesen und hat mich immer wieder abgeholt.

Alles in allem hat mir diese Fantasy-Romanze wirklich gut gefallen, auch wenn es ein paar kleine Kritikpunkte gab. Die Geschichte war wirklich spannend, deshalb gebe ich 3,5/5 Punkten

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 19.11.2023

Einfach zum Wohlfühlen 🤍

Songs of Emerald Hills
0

Vor ein paar Tagen habe ich »Songs of Emerald Hills« beendet & sehr geliebt.
Das Buch spielt hauptsächlich in Irland & handelt von der jungen Studentin Caroline, die versucht, den Verlust ihrer besten ...

Vor ein paar Tagen habe ich »Songs of Emerald Hills« beendet & sehr geliebt.
Das Buch spielt hauptsächlich in Irland & handelt von der jungen Studentin Caroline, die versucht, den Verlust ihrer besten Freundin zu verarbeiten. Dort trifft sie auf Conor, der ihr sofort den Kopf verdreht. Doch mit Conor gibt es ein Problem: Caroline muss bald zurück nach Deutschland und Conor verlassen…
Erst einmal muss ich sagen, dass Caroline und Conor total schöne Charaktere sind - authentisch, sympathisch und einfach zum Lieben! Man kann gut mit ihnen mitfühlen, denn beide hatten es in der Vergangenheit nicht leicht. Und auch ihre Freunde sind wirklich liebe Menschen, die irgendwie zusammen passen.
Auch das cozy Kleinstadtsetting in Irland - ich liebe es einfach immer wieder & es hat total gepasst. Die Schafe, das Meer, die grünen Weiden, das alles ist für mich Irland, wie ich es mir vorstelle und es war perfekt beim Lesen, gerade bei unserem Herbstwetter hier.
Die Handlung war wirklich ein roter Faden und hatte für mich keinerlei Längen. Das Buch hat sich sehr flüssig lesen lassen, was auch an dem wunderschönen Schreibstil liegt, und die Geschichte war von vorne bis hinten stimmig & ich wollte einfach immer mehr lesen.
Besonders das Fest, das Conor und Caroline mit ihren Freunden planen, fand ich nochmal total schön zum Abschluss. Solche freundesgruppen, die alles zusammen durchstehen, gefällt mir in Büchern dann immer nochmal sehr, und zum Schluss hat ja zum Glück alles gepasst, wie es sein sollte.
Alles in allem war »Songs of Emerald Hills« ein wunderschönes, herzergreifendes Wohlfühlbuch, das ich wirklich gerne gelesen und total geliebt habe 🤍

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 07.11.2023

Highlight!

Blackwell Palace. Risking it all
0

Risking it all war das Highlight meines Lesemonats Oktober, weil es mich einfach rundum begeistert hat.
Das Cover & der Farbschnitt sind ein Traum - mir gefallen die Akzente, es ist total elegant und passt ...

Risking it all war das Highlight meines Lesemonats Oktober, weil es mich einfach rundum begeistert hat.
Das Cover & der Farbschnitt sind ein Traum - mir gefallen die Akzente, es ist total elegant und passt zum Inhalt und ich bin total gespannt, wie die Farbschnitte später nebeneinander aussehen werden ✨
Ich konnte das Buch außerdem sehr gut und flüssig durchlesen. Aylas Schreibstil gefällt mir irgendwie immer, er ist einfach zum Wohlfühlen, weil es nicht so hochgestochen, sondern einfach ein bisschen kreativ & frei Schnauze ist, doch trotzdem auch poetisch - der perfekte Mix!
Doch weiter gehts: Wir werden also eingeladen in das große und teure Blackwell Palace - Hotel, das mich einfach nur neugierig auf mehr gemacht hat. Ich mag total, dass es mal nicht klassisch in den USA spielt, die Schweiz ist nämlich auch total schön und ich konnte mir den Schnee und das Hotel einfach sehr gut im Kopf vorstellen.
Auch die Figuren gefielen mir sehr. Ayla hat ein Talent dafür, realistische Charaktere zu erschaffen, die aber trotzdem außergewöhnlich sind und mit denen man mitfühlen kann. Sei es Paola, die total hin- und hergerissen ist zwischen den beiden beiden Brüdern, die jedoch selbst nicht ohne Probleme und Sorgen sind - es ist ein buntes Chaos und ich habe jede Sekunde davon geliebt.
All die Geheimnisse, ein Mord, Gefühle, Spice & Intrigen: ich liebe es und ich brauche mehr davon. Das Ende war ein richtig böser Cliffhanger, der mich einfach nur neugierig gemacht hat & ich freue mich jetzt umso mehr auf Band zwei.
Dieses Buch verdient einfach 5⭐️

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 18.09.2023

Süße Rockstar-Romance, die nicht 100% überzeugt

Sweeter than Fame
3

Ich habe mich sehr gefreut, Teil der Leserunde zu sein, die mir wirklich Spaß gemacht hat 🥰
„Sweeter than Fame“ ist eine süße kleine Geschichte rund um Ani, Garrett und die winzige Ortschaft Wildwood. ...

Ich habe mich sehr gefreut, Teil der Leserunde zu sein, die mir wirklich Spaß gemacht hat 🥰
„Sweeter than Fame“ ist eine süße kleine Geschichte rund um Ani, Garrett und die winzige Ortschaft Wildwood. Mitten in der Nacht zieht der Rockstar in das Haus nebenan und stellt Ani‘s Leben auf den Kopf. Doch Garrett trauert noch immer um seine Frau und Ani hat ein Geheimnis, das ihre Beziehung erschwert…
Meine Meinung:
Ich finde das Cover sehr schön. Es hat zwar nichts mit dem Inhalt zu tun, doch die Farben gefallen mir - es ist typisch Lyx.
Ich muss sagen, dass ich vorher noch kein Buch von Kylie Scott gelesen habe und dementsprechend hohe Erwartungen hatte. Leider muss ich vorab sagen, dass diese nicht zu 100% erfüllt wurden.
Zunächst aber gefällt mir Ani als Charakter sehr gut. Sie ist bodenständig und sehr sympathisch. Ihr dunkles Geheimnis wurde am Ende ebenfalls noch geklärt und ich konnte damit ihr Verhalten nachvollziehen.
Auch Garretts Charakter ist sehr treffend, der typische Rockstar eben. Er hat seine Frau verloren, was ihn sehr mitgenommen hat und auch die Musik scheint nicht mehr sein rettender Anker zu sein. Besonders am Anfang wirkte er noch sehr bedrückt.
Sein Umzug nach Wildwood sollte das aber ändern. Mir hat die kleine gemütliche Stadt sehr gefallen, es hat sehr cozy und familiär gewirkt. Auch der kleine Laden, in dem Ani arbeitet und vor allem Linda haben mich immer wieder begeistert und zum Lachen gebracht, weil es so typisch Dorf-Klatsch und Tratsch gab.
Die Handlung war okay, manchmal ging es etwas schnell, manchmal hat es sich etwas gezogen.
Es war nicht das perfekte Romance-Buch, aber man konnte es gut lesen.
Etwas, das mich jedoch gestört hat und worüber ich beim Lesen immer wieder gestolpert bin, ist der Schreibstil bzw. die stoische Verwendung des Präteritum. Es hat mir Knoten im Kopf gemacht, weil es nicht so flüssig klang, wie man es von anderen Autoren gewohnt ist. Vielleicht ist das auch durch die Übersetzung gekommen, aber ich konnte mich einfach nicht daran gewöhnen, dass da zum Beispiel „er las“ statt „er hat gelesen“ geschrieben wurde.
Auch die Gefühle kamen nicht immer bei mir an. Bei Garrett habe ich zwar die Trauer gut verstanden, aber irgendwie nicht „gefühlt“. Vielleicht habe ich da meine Erwartungen aufgrund anderer Bücher zu hoch gesetzt, aber ich war jetzt in dem Sinne nicht super stark berührt.

An sich hat mir das Buch gefallen, aber es war kein Highlight. Ich war nicht zu einhundert Prozent überzeugt und es gab ein paar Punkte, die mich gestört haben. Alles in allem war es aber eine süße Rockstar-Romance, die man mal zwischendurch lesen kann.

  • Einzelne Kategorien
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Gefühl
Veröffentlicht am 23.08.2023

herzzerreißend!

A Wish for Us
0

Cromwell und Bonnie sind zwei Charaktere, die mir sehr gut gefallen. Sie sind authentisch dargestellt, auch Cromwell als Musiker kommt so rüber, wie ich mir einen Star vorstelle, ein kleiner Badboy, der ...

Cromwell und Bonnie sind zwei Charaktere, die mir sehr gut gefallen. Sie sind authentisch dargestellt, auch Cromwell als Musiker kommt so rüber, wie ich mir einen Star vorstelle, ein kleiner Badboy, der aber doch Herz zeigen kann. Er ist etwas verschlossener, während Bonnie zwar auch ihr Geheimnis birgt, aber ein einfaches und liebes Mädchen ist. Man lernt viel über beide und ihre Gefühle kennen, denn vor allem durch Bonnies Situation sind diese eine wahre Achterbahnfahrt und haben mich immer wieder mitgenommen und zu Tränen gerührt. Bonnie ist zwar eher das Gegenteil von Cromwell, doch dadurch ergänzen sie sich perfekt. Sie kann ihn von seinem Trip in Richtung Alkohol, Negativität und Schmerz abholen und hilft ihm, auch während des gemeinsamen Projekts, das sie im Studium bearbeiten, seine Liebe zur Musik wieder zu entdecken.
Zunächst verläuft die Geschichte eher langsam, doch sie nimmt immer mehr an Fahrt auf und baut am Ende einen riesigen Spannungsmoment, der mich emotional seeehr mitgenommen hat. Bonnies Schicksal und die Verbindung zu ihrem Bruder Easton hat mich sehr berührt und viele Tränen fließen lassen.
Die Geschichte wird mit jeder Seite tiefgründiger, interessanter und das Ende, das (Spoiler!) nicht das typische happy Happy End ist, macht das Buch zu etwas ganz Besonderem.
Die Geschichte wirkt so ergreifend und geht einem nahe, der Leser wird in eine bunte Welt voller Musik, Herz und Glück, gleichzeitig aber auch Schmerz und Leid geführt, sodass man das Buch gar nicht aus der Hand legen kann. Tillie Cole hat mich verzaubert, zum Lachen und zum weinen gebracht und eine wahre Herzensgeschichte geschrieben!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere