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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.02.2019

Ziemlich vorhersehbar

Broken Darkness: So verführerisch
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Im Mittelpunkt von "Broken Darkness" steht Annie McKay. Sie hat es geschafft, ihr altes Leben hinter sich zu lassen. Nun will sie in einem heruntergekommenen Trailerpark neu anfangen, indem sie einen ...

Im Mittelpunkt von "Broken Darkness" steht Annie McKay. Sie hat es geschafft, ihr altes Leben hinter sich zu lassen. Nun will sie in einem heruntergekommenen Trailerpark neu anfangen, indem sie einen Wohnwagen bezieht. Dort findet sie ein Handy- als es klingelt, nimmt sie an und kommt mit dem geheimnissvollen Dylan in Kontakt.
Es lässt sich schon erahnen, in welche Richtung die Geschichte geht und tatsächlich ist der Roman sehr vorhersehbar. Zwischen Annie und Dylan sprühen die Funken am Telefon und sie haben Telefionsex...viel Telefonsex. Fast schon zu viel. Annie ist eigentlich ein typisches Landei: schüchtern, nicht sehr selbstbewusst und unerfahren. Dylan hingegen der typische Bad Boy. Die beiden halten ihre Identitäten voreinander geheim, weil sie vor ihrer Vergangenheit fliehen.
Der Schreibstil ist recht angenehm, nur bei dem "Dirty Talk" oder den Sexszenen hätte die Autorin sehr gern etwas abwechslungsreicher vorgehen können. Wenn man jedoch nicht mit allzu hohen Erwartungen an das Buch heran geht, wird man nicht enttäuscht. Die Geschichte eignet sich gut zum abschalten, da der Plot nicht kompliziert und einfach zu folgen ist. Am Ende wird es sogar nochmal spannend, aber nur, wenn man die Schlusszene nicht schon vorher hat kommen sehen.
"Broken Darkness" reiht sich in die New Adult-Schiene von Geneva Lee, Audrey Carlan und Anna Todd ein. Wer also Fan davon ist, wird das Buch mögen. Und wer ansonsten keine allzu hohen Erwartungen hat, wird auch nicht enttäusch. Man kann es für zwischendruch auf jeden Fall lesen.

Veröffentlicht am 02.01.2019

Enttäuschend

Wer, wenn nicht du?
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Dies war mein erstes Buch der Autorin und leider war ich sehr enttäuscht von der Geschichte. Im Mittelpunkt steht die 29jährige Amber, die mit ihrem Mann Nate in London wohnt. Am Anfang verliert sie ihren ...

Dies war mein erstes Buch der Autorin und leider war ich sehr enttäuscht von der Geschichte. Im Mittelpunkt steht die 29jährige Amber, die mit ihrem Mann Nate in London wohnt. Am Anfang verliert sie ihren Job und erfährt, dass ihr Vater in Australien einen Schlaganfall hatte. Sofort macht sie sich auf den Weg in ihre alte Heimat, wo, welch Zufall, ihre einzig wahre Liebe Ethan wohnt. Sie war schon immer Hals über Kopf in ihn verliebt (selbst am Tag ihrer Hochzeit mit einem anderen trauerte sie ihm nach). Ethan hat zwei Kinder, lässt sich aber gerade von seiner Frau scheiden.

Man kann von Anfang an vorraussagen, wie die Geschichte enden wird. Der ach so große Plottwist ist nciht wirklich eine Überraschung und die Auflösung leider auch nciht. Amber ist eine Protagonsitin zum Harre raufen. Sie sagt, sie liebt ihren Mann, würde ihn aber jederzeit für Ethan verlassen?!? Außerdem ist die Handlung so unglaubwürdig, dass es schon schwer zu toppen ist. Als Ethan und Amber sich näher kommen, sind die Umstände so abstrus, dass ich echt nicht glauben konnte, was da gerade passiert. Man kann sich als Leser überhaupt nicht mit Amber identifizieren, da sie so wankelmütig ist.

Weiterhin versucht die Autorin der Geschcihte durch einen Rahmen eine tiefere Bedeutung zu geben, die jedoch überhaupt nicht hinein passt. Alles wirkt stark gekünstelt und too much.

Einzig der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig, amcht aber den flachen Plot leider nicht weg. Die Message, die die Autorin uns mit diesem Buch rüberbringen will, geht meiner Meinung nach gar nicht (Vorsicht Spoiler: Fremdgehen ist okay- man muss es seinem Ehemann auch nicht erst sagen).

Für zwischendurch okay, aber man darf nicht viel erwarten.

Veröffentlicht am 02.01.2019

Lesenswert

Nation Alpha
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"Nation Alpha" ist ein Buch, das zum Nachdenken anregt, weil es aktuelle Themen und Probleme anspricht. In dieser Dystopie gibt es die Alphas- weiße Menschen, quasi die Herrenrasse, welche über die Omegas, ...

"Nation Alpha" ist ein Buch, das zum Nachdenken anregt, weil es aktuelle Themen und Probleme anspricht. In dieser Dystopie gibt es die Alphas- weiße Menschen, quasi die Herrenrasse, welche über die Omegas, farbige Menschen, bestimmt und diese als Sklaven hält. Diese Omegas besitzen nicht einmal Namen und ihr Leben ist den Alphas nichts wert.

Die Protagonistin wird als Sklavin in das Haus des Alpha One verkauft- dem Anführer der Alphas. Dort trifft sie zum ersten Mal in ihrem Leben auf Menschen, die anders denken und ihr freundlich gesinnt sind. Doch diese Freundlichkeit birgt große Gefahren.

Der Schreibstil des Buches ist sehr angenehm und man kommt sehr schnell vorwärts. Der Lesefluss wird nicht gestört. Die Autorin hat eine sehr interessante Welt geschaffen, die man als Leser zwar nicht wirklich kennenlernt, aber die groben Züge lassen sich erahnen.

Die Geschichte nimmt sehr schnell an Fahrt auf. Durch den einfühlsamen Schreibstil kann man die Lage der Protagonistin extrem gut nachvollziehen. Für meinen Geschmack war es ein bisschen viel Selbstmitleid an manchen Stellen, auch wenn es in dieser Geschichte nicht fehl am Platz ist.

Es gibt wenige Charaktere, die man als Leser näher kennenlernt, aber das macht das Ganze übersichtlich. Eine Liebesgeschcihte ist auch dabei- ich persönlich hätte sie nicht gebraucht und empfand sie auch als sehr unrealistisch, aber sie drängt nicht in den Vordergrund und man kann darüber hinweg sehen.

Die Autorin hat auf ihre Weise dem Thema Rassismuss und Fremdenfeindlichkeit Ausdruck verliehen. Ihr Buch regt zum Nachdenken an und das Nachwort ist sehr einfühlsam. Es ist wichtig, dass Bücher entstehen, die sich mit diesem Thema auf angemessene Art und Weise auseinander setzten und Nation Alpha hat das wirklich super geschafft. Man wird wachgerüttelt und es werden Augen geöffnet. Wenn einige Dinge der Geschichte auch nicht ganz rund sind (beispielsweise das Ende war sehr plötzlich), so ist doch das große Ganze hier viel wichtiger.

Absolute Leseempfehlung!

Veröffentlicht am 02.01.2019

Niedlich

Das kleine Morgenmufflon
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"Das kleine Morgenmufflon" ist ein süßes Kinderbuch, dass den Kleinsten zeigt, warum sich Frühaufstehen lohnen kann.

Die Bilder sprechen schon fast für sich selbst und sind liebevoll gestaltet. Alles ...

"Das kleine Morgenmufflon" ist ein süßes Kinderbuch, dass den Kleinsten zeigt, warum sich Frühaufstehen lohnen kann.

Die Bilder sprechen schon fast für sich selbst und sind liebevoll gestaltet. Alles ist sehr übersichtlich und auch Kinderaugen finden sich sicher gut zurecht.

Der zugehörige Text ist schön vorzulesen und auch leicht verständlich. Man merkt, dass er mühevoll ausgearbeitet wurde, denn darin steckt ganz viel Liebe. Ich musste beim Vorlesen mehrmals Schmunzeln, weil es wirklich sehr süß geschrieben ist.

Die Geschichte handelt vom kleinen Morgenmufflon, das immer bis zum Mittag schläft. Als der Frühaufsteher-Hase vom Sonnanaufgang schwärmt, möchte es diesen auch sehen, schafft es aber nicht, so früh aufzustehen.

Das Buch ist wertfrei geschrieben und zeigt am Ende auch die Schönheit eines Sonnenuntergangs.

Ein wirklich schönes Kinderbuch, das ganz viel Spaß macht.

Veröffentlicht am 02.01.2019

Liebenswert morbide

Der Atem einer anderen Welt
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"Der Atem einer anderen Welt" stand seit einer Weile auf meiner Wunschliste. Seit ich auf booktube von der Wayward-Children-Reihe gehört hatte, war ich gespannt darauf. Das Buch, welches drei Geschichten ...

"Der Atem einer anderen Welt" stand seit einer Weile auf meiner Wunschliste. Seit ich auf booktube von der Wayward-Children-Reihe gehört hatte, war ich gespannt darauf. Das Buch, welches drei Geschichten umfasst, war jedoch ganz anders, als erwartet.

Im Mittelpunkt des Buches stehen Kinder, die durch eine Tür oder ein Portal in eine andere Welt gereist sind (man kann es sich so ähnlich wie Narnia vorstellen). Diese Welten sind ganz verschieden- man kann ins Totenreich gelangen, in eine Spaßwelt, in eine Horrorfilmwelt oder in eine flauschige Regenbogenwelt. Diese Welten werden in Kategorien unterteilt, die nicht auf Anhieb verständlich sind, aber immer klarer strukturiert werden. Mehr kann man zum Inhalt des Buches gar nicht sagen und sollte es vermutlich auch nicht, denn so bleibt die Geschichte spannend und überraschend.

Der Schreibstil ist außergewöhnlich. Die Autorin erzählt in einer eigenen Liga und versteht es, die Atmosphäre wunderbar passend zu gestalten. Das Buch ist, im Gegensatz zu meinen Erwartungen, sehr sehr düster und morbide, definitiv nichts für schwache Nerven. Obwohl es dem Fantasy-Genre zugeordnet ist, kann man es auch zu Krimi/Thriller und Horror zählen (ohne zu viel verraten zu wollen).

Die Charaktere sind alle sehr liebenswürdig gestaltet. Sie alle finde, nachdem sie aus ihrer Welt wieder in unsere Welt zurückgekehrt sind, Zuflucht bei Eleanor West, die sie unterstützt, sich wieder zurechtufinden. Alle sind verschieden und nicht immer liebenswert, doch man mag sie dennoch, weil sie so gestaltet sind, dass man sie versteht und mit ihnen fühlt.

"Der Atem einer anderen Welt" umfasst drei wirklich außergewöhnliche Geschichten, die etwas ganz Neues und Einzigartiges darstellen. Eine große Leseempfehlung für alle!