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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.03.2021

Mit Suchtpotential

Fall of Legend
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Inhalt:
Scarlett, High Society Lady aus New York, schließt mit dem Clubbesitzer Gabriel Legend einen Deal: Sie zeigt sich in seinem Club, um diesem neues Leben einzuhauchen. Und dann haucht Gabriel plötzlich ...

Inhalt:
Scarlett, High Society Lady aus New York, schließt mit dem Clubbesitzer Gabriel Legend einen Deal: Sie zeigt sich in seinem Club, um diesem neues Leben einzuhauchen. Und dann haucht Gabriel plötzlich ihr neues Leben ein...

Meine Meinung:
Die Richer-than-Sin Trilogie habe ich verschlungen. Daher stand für mich fest, dass ich auch diese Reihe von Meghan March unbedingt lesen muss. Allerdings habe ich gelernt, diesmal erst alle Bücher zu kaufen und DANN zu beginnen...

Der Start in die Story geht gleich superspannend los und das erste Aufeinandertreffen von Legend und Scarlett ist anders, als man erwarten würde. Aus diesem Grund konnte ich auch auf den ersten Seiten Legends Wirkung auf Scarlett nicht so recht nachvollziehen. Doch irgendwie war ich dann doch recht schnell bei den beiden.

Meghan March schafft es unheimlich gut, die Geschichte von der immer in der Abluft und im Hintergrund schwebenden Spannung zwischen Legend und Scarlett bestimmen zu lassen. Während ich anfangs noch dachte, Scarlett müsse verrückt sein, so dauerte es nicht lange und ich konnte ihre Gefühlslage ja so nachvollziehen.

Die Autorin arbeitet hier natürlich mit Klischees. Die erfolgreiche Berühmtheit, die hinter verschlossenen Türen so ihre Sorgen hat und doch nicht so recht leben kann. Und die diesen Trottel von Freund hat, der sie nur ausnutzt.

Auf der anderen Seite der vom Leben gebeutelte, heiße Clubbesitzer, der förmlich eine einzige Gefahr darstellt und sich doch nicht fernhalten kann.

Ich liebe es. Die Autorin schafft es, eben diese Klischees so zu verschmelzen, dass die alles andere als billig wirken. Sie fesselt mit ihrer Geschichte enorm.

Und ich hatte es geahnt... Dieser Cliffhanger... Aber ich habe es gelernt, denn Band 2 liegt schon hier...

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 28.02.2021

Ein wundervolles Debüt

Booklove
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Inhalt:
Emma mag keine Romantasy und steckt doch plötzlich mitten drin: Versehentlich liest sie den Schurken der Reihe "20 Minuten vor Mitternacht" aus dessen Buch. Er will unbedingt die Autorin überzeugen, ...

Inhalt:
Emma mag keine Romantasy und steckt doch plötzlich mitten drin: Versehentlich liest sie den Schurken der Reihe "20 Minuten vor Mitternacht" aus dessen Buch. Er will unbedingt die Autorin überzeugen, seine Rolle umzuschreiben. Zuerst möchte Emma Vinz unbedingt wieder loswerden. Doch so nach und nach ändert sie ihr Meinung...

Meine Meinung:
Dieses Buch ist für mich wieder ein überzeugendes Beispiel, nicht nur auf Cover zu achten. Denn das Cover ist nicht so meins, das Buch hat aber um Längen überzeugt.

Der Schreibstil der Autorin ist wirklich toll. Er ist so lebendig und frisch. Witzig und jugendlich frech. Emma erzählt die Geschichte aus ihrer Sicht und fast hatte ich das Gefühl, mit Emma im Gespräch zu sein, so nah fühlte ich mich ihr. Einfach Wahnsinn!

Da das Buch bereits an Leser ab 12 gerichtet ist, hat die Protagonistin ein zartes Alter von 14 Jahren. Dies ist allerdings keinesfalls ein Nachteil. Emma ist eine fantastische 14jährige. Über ihre Gedanken und die ein oder andere Wendung musste ich schon arg schmunzeln. Meine innere 14jährige konnte sich selbst doch so wunderbar wiedererkennen...

Vinz ist einfach Zucker. Seine altertümliche Sprache ist hinreißend. Kein Wunder, er kommt ja aus dem 19. Jahrhundert. Ich hab ihn förmlich im Kopfkino gehört, wenn er "Miss Emma" angesprochen hat.

Emmas Freundin Leona ist auch eine tolle Persönlichkeit. Eine wahre beste Freundin  wie man sie sich vorstellt.

Die Lovestory von Emma und Vinz ist einfach Zucker. Es ist so schön, dem Erwachen dieser jungen, ersten Liebe zuzuschauen. Man kann gar nicht anders, als immer wieder auf ein Happy End zu hoffen.

Für mich ist dieses Buch eine wundervolle Reise, für die man wirklich kein Teenager mehr sein muss. Die Autorin hat die Gabe, auch andere Altersgruppen "einzufangen" und zu bezaubern.

Ein wundervolles Debüt und ich bin schon auf weitere Bücher gespannt.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 24.02.2021

Bonnie und Clyde?

Infinity Plus One
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Inhalt:
Bonnie ist eine berühmte Countrysängerin. Finn Clyde hat in seinem jungen Leben schon einige Tiefen erlebt. Eines Nachts trifft er auf Bonnie, die sich von einer Brücke in den Tod stürzen will. ...

Inhalt:
Bonnie ist eine berühmte Countrysängerin. Finn Clyde hat in seinem jungen Leben schon einige Tiefen erlebt. Eines Nachts trifft er auf Bonnie, die sich von einer Brücke in den Tod stürzen will. Er rettet ihr das Leben und sie steigt zu ihm ins Auto. Der Roadtrip von Bonnie und Clyde beginnt...

Meine Meinung:
Dies ist mein 2. Buch der Autorin und ich mochte es wieder sehr gern.

Der Einstieg war wirklich sehr gut und konnte mich fesseln. Der Schreibstil ist leicht und locker zu lesen.
Abwechselnd erzählt Bonnie aus ihrer Sicht in der Ich-Form. Finns Sicht wird nicht in der Ich-Form erzählt und das hat mich zwischendurch wirklich etwas verwirrt. Dieser Wechsel der Erzählweise war nicht so meins.

Den Verlauf der Geschichte mochte ich sehr. Es handelt sich wirklich um einen besonderen Roadtrip. Beide Protas erfahren nicht nur nach und nach viel über den anderen, sondern lernen sich selbst in ganz neuem Licht kennen. Das hat mir sehr gut gefallen.

Nicht jede Entscheidung von Bonnie oder Finn konnte ich auch nachvollziehen, aber da beide ja auch ihre Geschichte haben, passte es meist gut zu den Charakteren.

Immer wieder stellt vor allem Bonnie Parallelen zu dem Verbrecherpaar Bonnie und Clyde her, das vor ca 80 Jahren lebte und auf der Flucht vor der Polizei dann starb. Da auch Bonnie und Finn Clyde vor der Polizei und Bonnies Gran flüchten und die Presse sich teilweise echt haarsträubende Dinge zusammenreimt, snd die Vergleich gar nicht mal so abwegig.

Die Bonnie und Clyde Geschichte wirkte auf mich dann jedoch etwas zu sehr gewollt. Auch das Ende war dann etwas abrupt, finde ich.

Dennoch mochte ich die Geschichte wirklich sehr gern.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 22.02.2021

Nette Geschichte für zwischendurch

Emanio - Der Schöne und das Biest
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Inhalt:
Emanio, der Sohn des Herzogs, der dessen Amtsgeschäfte führt, wird Opfer einer Intrige. Er wird in eine Bestie, einen Panther verwandelt und muss nun binnen eines halben Jahres seine wahre Liebe ...

Inhalt:
Emanio, der Sohn des Herzogs, der dessen Amtsgeschäfte führt, wird Opfer einer Intrige. Er wird in eine Bestie, einen Panther verwandelt und muss nun binnen eines halben Jahres seine wahre Liebe finden. Unterstützung erhält er dabei von dem Gestaltwandler Lerio. Kann er seine wahre Liebe finden und somit die menschliche Gestalt zurück erlangen?

Meine Meinung:
Ich liebe Märchenadaptionen. Daher habe ich mich von dieser Geschichte magisch angezogen gefühlt.

Der Schreibstil liest sich flüssig. Abwechselnd wird aus der Perspektive von Emanio und Lerio erzählt, allerdings nicht in der Ich-Erzählweise. Diese Sichtwechsel gefallen mir persönlich sehr gut.

Emanio ist der Sohn des Herzogs, der in einer Welt unter dem Einfluss von Magie lebt. Dass es sich um eine magische Welt handelt,  kommt erst nach und nach zum Vorschein.

Die Geschichte beginnt sehr vielversprechend und wirklich interessant. Leider ist aber die Handlung sehr vorhersehbar. Mein Anfangsverdacht hat sich bis zum Ende nicht geändert, selbst die Begründung war mir recht früh klar. Das finde ich etwas schade, denn so verliert die Geschichte ein wenig an Spannung.

Beide Hauptpersonen sind unheimlich sympathisch. Emanio ist sehr pflichtbewusst und hilfsbereit. Leider auch etwas naiv. Aber auch das macht ihn wirklich liebenswert.

Mit den gleichen Eigenschaften könnte man auch Lerio beschreiben. Zwar hat er schon so einiges mehr in seinem Leben erdulden müssen und er hatte es insgesamt viel schwerer. Aber auch er ist wirklich pflichtbewusst, hilfsbereit und liebenswert. Und zum Glück nicht naiv.

Leider bin ich persönlich mit dem Ende nicht zurecht gekommen. Ich will hier natürlich nicht spoilern. Aber für mich war es zum Ende einfach alles viel zu schnell und viel zu gewollt. Es kamen nochmal soviele Sachen auf mich zu, die ich eigentlich nicht in dem Tempo und dieser Art und Weise verarbeiten wollte und konnte.

Sehr, sehr schade, denn die letzten Seiten haben meine Gesamtbeurteilung leider nochmal nach unten gedrückt.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 18.02.2021

Tolles Debüt

Meeresglühen (Romantasy-Trilogie, Bd. 1)
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Inhalt:
Während Ihres jährlichen Urlaubs in Cornwall rettet Ella einen vermeintlich verunglückten Surfer vor dem Ertrinken. Dieser ist sehr geheimnisvoll, verrät nicht, wo er herkommt und will auch keinen ...

Inhalt:
Während Ihres jährlichen Urlaubs in Cornwall rettet Ella einen vermeintlich verunglückten Surfer vor dem Ertrinken. Dieser ist sehr geheimnisvoll, verrät nicht, wo er herkommt und will auch keinen Arzt. Lediglich seinen Namen, Aris, gibt er preis. Durch Zufall gerät Ella in ein großes Abenteuer in einer geheimnisvollen Welt und kommt Aris immer näher...

Meine Meinung:
Das Cover ist absolut traumhaft. Und ja, ich gebe es zu, es ist in die Kaufentscheidung eingeflossen.

Der Schreibstil ist locker flockig und passt sehr gut zum Alter der Protagonisten. Die Kapitel haben eine angenehme Länge. Obwohl man bei manchen nicht aufhören kann zu lesen, denn sie enden teilweise mit einem Cliffhanger.
Nicht gemocht habe ich die vielen Selbstgespräche mit ihrem inneren Ich. Manche waren zwar ganz witzig und passten auch rein. Aber oft war es mir einfach too much, das Streitgespräch mit sich selbst störend.

Die Story hat mir sehr gut gefallen. Anfangs habe ich etwas gebraucht, bis ich richtig in der Story drin war, denn es zog sich etwas in die Länge. Erst etwa ab der Hälfte konnte mich die Autorin packen. Dann aber so richtig, denn die Spannung wollte gar nicht mehr aufhören. Ich habe mit jeder Handlung mitgefiebert. Habe die fremden Bräuche verschlungen und kommentiert und mitgerätselt, wer auf welcher Seite steht. Die Luft angehalten bei absolut nervenaufreibenden Momenten (nein, ich verrate nicht wo, dann würde ich spoilern).

Da ich ja weiß, dass es sich um den Auftakt einer Trilogie handelt, hatte ich etwas Angst, dass der 1. Band mit einem fiesen Cliffhanger endet. Zum Glück ist dieser ausgeblieben. So kann ich guten Gewissens auf den Herbst warten, auch wenn ich gern schon weiterlesen würde.

Die Protagonisten waren mir sehr sympathisch. Allen voran natürlich Ella. Sie ist so hilfsbereit und selbstlos, man muss sie einfach mögen.
Aris ist natürlich geheimnisvoll, aber deshalb nicht weniger sympathisch. Man lernt ihn kennen als sehr verantwortungsbewusst. Aber eben auch, ganz dem Alter entsprechend, will er sich ausprobieren und die Welt entdecken.

Ich finde, Anna Fleck hat hier ein tolles Debüt mit kleineren Schwächen hingelegt. Ich freue mich wirklich sehr darauf, im Herbst wieder in diese tolle Unterwasserwelt eintauchen zu dürfen. Ich habe mir da schon soviele mögliche Szenarien im Kopf zusammengereimt...

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere