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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 19.11.2020

Dark Romance at ist best

Queen of Weapons
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Inhalt:
Liam Hunter, ehemaliger Navy Seal, arbeitet als Auftragskiller, nachdem seine Familie ermordet wurde.
Alecta übernimmt nach dem Tod ihres Vaters des Waffenschieberring.
Beide wollen den Tod der ...

Inhalt:
Liam Hunter, ehemaliger Navy Seal, arbeitet als Auftragskiller, nachdem seine Familie ermordet wurde.
Alecta übernimmt nach dem Tod ihres Vaters des Waffenschieberring.
Beide wollen den Tod der ihnen wichtigsten Menschen rächen. Ohne Rücksicht auf Verluste. Dann trifft der Skorpion auf die Viper...

Meine Meinung:

Mit hat das Buch sehr gut gefallen. Es wurde abwechselnd jeweils aus Liams bzw. Alectas Sicht geschrieben. So kann man beide unnahbaren Menschen ein wenig näher kommen.

Ich gebe zu, auf den ersten Seiten fand ich Liam etwas wenig authentisch, irgendwas passte für mich nicht ins Bild. Dies hat sich allerdings recht schnell gegeben.

Der Blick hinter Alectas und Liams Gedanken zeigte, dass beide ihre Ziele eisern verfolgen und sich doch nichts und niemanden aufhalten lassen. Sie gehen mit großer Brutalität gegen ihre Gegner, Feinde und Verräter vor. Und sie schenken sich gegenseitig nichts. Sie teilen das Bett und den Gefallen an rauen Sex.

Zu Beginn des Buches wird vor dem Inhalt gewarnt, denn es ist keinesfalls eine romantische Lovestory. Raue Sexszenen, Gewalt und Folterungen prägen die Geschichte.

Man hat das Bedürfnis, die Mafia nicht über das Buch hinaus kennenzulernen. Aber man kann sich vorstellen, dass es genau sonntags Mafiakreisen zugehen könnte.

Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 19.11.2020

Interessant, aber wenig Tiefe

Geheimnisse der Hexen
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Inhalt:
Auf knapp 80 Seiten wird dem Leser ein überschaubares Wissen über die Geschichte der Hexen, besondere Hexen der Geschichte und auch der Popkultur sowie zum Schluss noch die Amulette, Kräuter und ...

Inhalt:
Auf knapp 80 Seiten wird dem Leser ein überschaubares Wissen über die Geschichte der Hexen, besondere Hexen der Geschichte und auch der Popkultur sowie zum Schluss noch die Amulette, Kräuter und Symbolik näher gebracht.

Meine Meinung:
Das Cover hat mich sofort angesprochen, denn es zieht magisch an. Illustrationen sind ebenso wie das Cover etwas düster gehalten, was dem Thema gegenüber angemessen erscheint. Ich mag die Illustrationen sehr, sie unterstützen dabei, in die Thematik abzutauchen.

Das Buch ist in der Ich-Form geschrieben und spricht mich als Leser direkt mit "Schwester" an. Auch die einzelnen Hexwn berichten selbst aus ihrem Leben.

An und für sich werden hier wirklich interessante Infos dargestellt, allerdings sollte man nicht allzu viel Tiefe erwarten. Als Einstieg in das Thema "Hexen" ist dies aber ein sehr schönes Werk.

Ich glaube hier allerdings nicht, dass das Buch bereits für Kinder ab 11/12 Jahren geeignet sind. Der Schreibstil und die Wortwahl liegt sich zwar für mich recht flüssig. Es sind aber einige schwierigere Passagen enthalten. Es werden Kenntnisse von Odysseus oder Ovids Metamorphosen vorausgesetzt, denn einige Vergleiche beziehen sich darauf. Das können 11Jährige noch nicht wissen. Ich denke auch nicht, dass sich 11Jährige von diesem Schteibstil angesprochen fühlen.

Fazit:
Als erste Informationssammlung über das Leben und Wirken der Hexen sehr interessant, aber nur bedingt als Kinderbuch geeignet.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 13.11.2020

Höchst emotional

What if we Drown
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Inhalt:
Lauries Leben ist seit dem Tod ihres Bruders Austin vor 3,5 Jahren leer. Sie denkt an nichts anderes mehr. Daher wagt sie einen Neuanfang und studiert an der UBC Vancouver, fernab ihrer Heimat ...

Inhalt:
Lauries Leben ist seit dem Tod ihres Bruders Austin vor 3,5 Jahren leer. Sie denkt an nichts anderes mehr. Daher wagt sie einen Neuanfang und studiert an der UBC Vancouver, fernab ihrer Heimat Toronto Medizin. Dort lernt sie den sympathischen Sam kennen. Leider muss sie bald erkennen, dass er eine entscheidende Rolle spielte in der Nacht, als Austin starb...

Meine Meinung:
Ich mag die Geschichte sehr gern. Man kann gar nicht anders, als sich darin verlieren zu wollen.

Das Buch ist aus Sicht der Hauptprotagonistin Laurie geschrieben. Als sie von ihrem Bruder schreibt, zerreißt es einem fast das Herz. Jedes ihrer Gefühle ist so echt und nahbar.

Laurie und Sam sind zwei so sympathische Menschen und immer steht Austins Tod zwischen ihnen. Es ist so schön, ihre Annäherung mitzuverfolgen. Sie haben von ersten Moment an etwas, das sie verbindet. Man fühlt diese enge Verbindung auf jeder einzelnen Seite. Und doch schwingt immer Lauries Anspannung mit. Sie steht sich selbst im Weg und kann es einfach nicht anders.

Sarah Sprinz schreibt hier so unheimlich nahbar emotional, ich konnte das Buch kaum weglegen. Viele Dinge sind ja doch recht banaler Unialltag, aber es wurde einfach nie langweilig.

Auch ernste Themen werden nicht zu abrupt abgehandelt, finde ich. Man lernt die Dinge aus Lauries Augen zu sehen. Sarah Sprinzs Schreibstil gibt allem die benötigte Tiefe.

Es handelt sich um den Auftakt der Reihe um die UBC Vancouver. Ich bin sehr gespannt, auch noch die Geschichten um Amber und Hope kennenzulernen, denn einen kurzen Hinweis, wohin die Reise gehen soll, gab es bereits. Vielleicht gibt es ja auch ein kurzes Wiedersehen mit Laurie 😊

Fazit:
Für mich ein absolutes Muss

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 13.11.2020

Ein Kinderbuch für Unerschrockene

Eklige Untermieter
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Das Buch bringt den Kindern Insekten und andere Tierchen näher, mit denen wir teilweise unsere eigenen 4 Wände teilen müssen.

Das Buch ist erklärt das Haus als Lebensraum der Untermieter. Vom Garten über ...

Das Buch bringt den Kindern Insekten und andere Tierchen näher, mit denen wir teilweise unsere eigenen 4 Wände teilen müssen.

Das Buch ist erklärt das Haus als Lebensraum der Untermieter. Vom Garten über den Keller in Flur, Wohnzimmer, Küche, Bad, Schlafzimmer und Dachboden wird jeder Raum genau unter die Lupe genommen. Jeder Raum bietet das gewisse Etwas für das ein oder andere Tierchen.

Die Illustrationen sind wirklich sehr schön und zeigen die unterschiedlichen Untermieter in ihrem jeweiligen Lebensumfeld. Dabei lernt man auch als Erwachsener noch dazu, wer hat schließlich schonmal etwas von einem Bärtierchen gehört?

Die Tiere werden als Foto nochmals dargestellt und kurze, wichtige Infos auf unterhaltsame Weise gegeben.

Meine Kinder waren nicht ganz so hart im Nehmen und haben das Buch nur in Etappen lesen können. Es war einfach "zu eklig" 😅

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 11.11.2020

Sehr gefühlvoll und emotional

Making Faces
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Inhalt:
Schon immer ist Fern in Ambrose Young verliebt. Er ist ein gutaussehender Ringerstar, der jedes Mädchen der Highschool haben könnte. Sie ist unscheinbar, bezeichnet sich selbst teilweise als hässlich. ...

Inhalt:
Schon immer ist Fern in Ambrose Young verliebt. Er ist ein gutaussehender Ringerstar, der jedes Mädchen der Highschool haben könnte. Sie ist unscheinbar, bezeichnet sich selbst teilweise als hässlich.
Ein paar Jahre nach der Highschool kehrt er zurück, gebrochen, entstellt. Er will mit niemandem Kontakt. Aber Fern kämpft sich in sein Leben...

Meine Meinung:
Das Buch wurde unheimlich gefühlvoll und emotional geschrieben. Weglegen konnte ich es nicht.

Leider hatte ich anfangs etwas Startschwierigkeiten mit den Zeitsprüngen. Das verging zum Glück sehr schnell und ich fand mich zügig zurecht.

Das Buch bedient hier viele Klischees, was ich allerdings nicht als negativ empfand. Einziges Manko, was mich wirklich gestört hat, ist, dass Fern im Teenageralter explizit als hässlich bezeichnet wurde. Ich finde, das sollte so nicht sein.

Die Charaktere fand ich sehr sympathisch, allen voran natürlich Fern. Bailey ist ein Typ, den man einfach mögen muss. Ich finde es toll, dass er so eine hohe Akzeptanz im Ringerteam hat.

Es werden im Buch einige wichtige Themen angesprochen und ich war teilweise wirklich zu Tränen gerührt. Die Autorin schafft es trotz der Erzählerperspektive, Gefühle und Gedanken einzufangen und dem Leser zu präsentieren.

Die langsame Entwicklung der Lovestory hat mit sehr gut gefallen und lädt auch zum Träumen ein. Für mich hätte das Buch dann aber ein paar Seiten mehr haben können, denn das Ende war mir einfach zu überstürzt und abgehakt. Sehr schade, wo doch die ganze Story so liebevoll entschleunigt war.

Fazit:
Von mir gibt es trotz des überstürzten Endes ein Leseempfehlung.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere