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Veröffentlicht am 24.08.2019

Fifty Shades of Grey 2.0.. oder doch mehr?

Sinful King
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Das berühmte Katz-und-Maus-Spiel. Eine perfekte Beschreibung für meine Beziehung zu diesem Buch. Seit dieses Buch erschienen ist, schleich ich um es herum, hab mich aber immer wieder dagegen entschieden, ...

Das berühmte Katz-und-Maus-Spiel. Eine perfekte Beschreibung für meine Beziehung zu diesem Buch. Seit dieses Buch erschienen ist, schleich ich um es herum, hab mich aber immer wieder dagegen entschieden, denn nach einer ‚Neuauflage‘ von Fifty Shades of Grey war mir dann doch leider nie. Und sind wir mal ehrlich, der Klappentext klingt schon sehr danach. Auch Bekannte gaben mir leider keine andere Rückmeldung, sondern unterstützten meine Vermutungen leider.
Doch diesen Monat durfte das Buch nun doch in mein Regal einziehen. Warum? Die ehrliche Antwort ist, dass ich es günstig bekommen habe und mir da dachte: ‚Naja, wenn es halt nichts ist, kommt es wieder weg.‘. Mittlerweile ist es ausgelesen und eines verrat ich euch jetzt schon, es bleibt da, wo es im Moment ist. In meinem Bücherregal.

Kommen wir zu dem Cover. Passend zum Titel, findet meine Schachfigur. Welche? Natürlich den König! Im Großen und Ganzen finde ich das Cover schon ansprechend, weshalb ich auch nie so ganz mit dem Buch abgeschlossen habe. Es ist im Grunde eher schlicht gehalten, ohne viel Schnick Schnack und zeigt einfach nur den König und einige umgefallene Bauern. Noch ein Schriftzug dazu. Fertig. Das Buch zeigt uns mal wieder, dass weniger manchmal mehr ist und nachdem ich es gelesen habe, finde ich das Cover und die Story sehr stimmig.

Eine bunte Tüte bitte. -Schaut neugierig rein.- Da, hätten wir einmal einen Mann, Mount, vor dem sich alle fürchten und der allein auf den ersten Seiten schon einiges an Macht und Dominanz versprüht. Eine beste Freundin, die mit allen Wassern gewaschen ist und in anderen Kreisen verkehrt, als die meisten anderen Menschen. Ein Schrank von einem Mann, der seine Zunge verschluckt hat. Eine Angestellte, die anscheinend mehr wissen könnte, als man vermutet. Und zu guter Letzt eine Frau, Keira Kilgore, die einem wirklich leid tun kann. Als Frau eine Whiskey-Destillerie zu leiten ist wohl schon schwer genug, aber dann auch noch auf einen Betrüger reinzufallen, der einem eine halbe Million Dollar Schulden dalässt, ist sehr bitter. Vor allem wenn, man diese Schulden bei dem gefährlichen Mount hat und keinen müden Dollar zurückzahlen kann. Bevor ich jetzt noch etwas verrate, kommen wir auf ihre Entwicklung zusprechen. Keira scheint sich nicht immer ganz sicher zu sein, was sie gerade sein will. Mal ist sie eingeschüchtert, mal das trotzige Kind und mal fügt sie sich. Bei ihr kann man nie sicher sein, wie sie als nächstes reagiert, aber das macht es spannend. Sie lässt sich von Gefühlen leiten, kann aber genauso einen klaren Kopf behalten und weiß, was sie tun muss. Größtenteils ist es nachvollziehbar und man sieht bei ihr eine Entwicklung, einen inneren Kampf, sie steht also nicht nur auf der Stelle oder fügt sich allem sofort. Genauso kann man bei Mount aber auch immer wieder neue Seiten entdecken. Langweilig wird es mit den beiden Charakteren also nicht.

Im Großen und Ganzen hat die Story schon einige Aspekte, die einen sehr stark an Fifty Shades of Grey erinnern. Mit dieser Reihe konnte ich nur ehrlich gesagt nie warm werden, weshalb ich dachte, dass es bei der Sinful-Reihe auch so sein würde. Doch falsch gedacht. ES GIBT HIER EINE STORY! Also neben den erotischen Szenen im Buch. Keira will auf keinen Fall ihr Erbe aufgeben und ist bereit alles dafür zu tun und kommt dabei auch einigen Geheimnissen auf die Spur. Je mehr man von dem Buch liest, desto mehr fügen sich alle Puzzleteile zusammen und man Ende hat man zwar ein fertiges Bild vor Augen, doch ‚leider‘ tauchen in den letzten Zeilen schon wieder die für das nächste Puzzle auf und man bleibt mit `zig offenen Fragen zurück. Bei diesem Buch wird einem also sicherlich nicht langweilig und wenn ich ehrlich bin, hab ich es in einem Tag ausgelesen. Aus der Hand wollte ich es, ab einer gewissen Anzahl an Seiten, einfach nicht mehr legen. Hier und da sind sicherlich noch einige Verbesserungen möglich, aber es hat mich doch sehr positiv überrascht, weshalb ich mir den nächsten Teil bald bestellen werde. Mein Fazit fällt zwar nicht zu 100% positiv aus, weil es mich doch schon ein wenig an Fifty Shades of Grey erinnert und ich mich manchmal auch gefragt habe, ob das jetzt wirklich sein muss. Aber wenn man nur die Story betrachtet und hier und da ein Auge zudrückt, finde ich es schon gelungen und gut aufgezogen.

Deshalb bekommt das Buch 4 von 5 Sternen.

Veröffentlicht am 07.10.2018

Ein großartiger Auftakt. Spannend. Mitreißend.

The Dark One - Versuchung der Finsternis
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Ein Buch, das man nur schwer aus den Händen legen kann. Als ich es das erste Mal sah, bin ich jedoch genau vom Gegenteil ausgegangen, denn das Cover wirkt eher durchschnittlich. Es ist nichts neues, man ...

Ein Buch, das man nur schwer aus den Händen legen kann. Als ich es das erste Mal sah, bin ich jedoch genau vom Gegenteil ausgegangen, denn das Cover wirkt eher durchschnittlich. Es ist nichts neues, man hat sowas schon 100x gesehen und dementsprechend erwartet man wieder eine klischeehafte Story, die man leider schon zu genüge kennt.
Doch bei diesem Buch wird man eines besseren belehrt und es lohnt sich auf jeden Fall über seinen Schatten zuspringen und dem Buch eine Chance zugeben. Man wird nicht enttäuscht, versprochen! ;)

Nachdem wir bereits darüber gesprochen haben, dass das Cover nichts neues darstellt, kommen wir zu den Charakteren. Diese sind der Autorin sehr gut gelungen. Man kann sich in die jeweiligen Personen hineinversetzen, fühlt mit ihnen und ist durch ihren tollen Schreibstil, welcher sehr flüssig ist, mitten im Geschehen. Es gibt Personen die einen zum Schmunzeln bringen, wie die Witwe, die es genießt die Gesellschaft zu empören, indem sie sich nicht gegen Armond, den Sohn zweier Geisteskranker, stellt. Aber auch Personen mit denen man im Verlauf des Buches mitleidet oder bei denen man sich fragt, wie man so mit Brettern beschlagen kann. Dies trifft vor allem auf unseren Protagonisten, der nicht von zwei Geisteskranken abstammt, sondern aus einer verfluchten Familie entstammt, zu. Das Buch bietet im Grunde für jeden etwas, man hat auch Charaktere mit denen man mitfühlt, da sie wirklich kein leichtes Leben haben wie Rosalind oder Personen, die man am liebsten selbst umbringen würde wie ihren 'Stiefbruder'.

Es handelt sich hier zwar im großen und ganzen eher um eine Liebesgeschichte, aber diese vereint doch auch noch Aspekte der Fantasy in sich sowie dramatische und vielleicht sogar ein paar Krimi (?) Aspekte in sich. Zum einen gibt es natürlich den Strang der Liebesgeschichte der Protagonisten, welcher aber eindeutig spannend und nicht zu kitschig ist. Es gibt eindeutig Hürden, die überwunden werden müssen, also keine Sorge, es ist nicht nach 10 Seiten alles geklärt und das Happy End ist auch nicht in Sicht. Neben diesem Strang haben wir aber auch noch einen weiteren, denn es müssen Morde aufgeklärt werden, die einem unschuldigen angehängt werden sollen, der von der Gesellschaft bereits indirekt verurteilt wurde und daher gemieden wird. Der letzte Strang wäre der Genre Fantasy zu zuordnen, denn neben all dem erwähnten, gibt es auch noch ein Fluch, der die Liebesgeschichte verkompliziert und unseren Protagonisten belastet. Und das alles in einer wunderschönen Kulisse im London des 19. Jahrhundert. Herrlich.

Mein Fazit ist zu 100% positiv ausgefallen, denn wie man oben sehen kann, ist es keine flache Liebesgeschichte, die nach 10 Seiten schon selbsterklärend ist. Es passiert hier einfach immer wieder etwas neues und genau das verleitet einen dazu, das Buch in einem zu lesen statt es aus den Händen zulegen. Nachdem ich mich mit dem Buch auseinandergesetzt habe, kann ich es also nur jeden ans Herz legen, ja, selbst den Personen, die eher gegen Fantasy sind, denn dieser Aspekt ist wirklich gering gehalten. Und wenn ihr erstmal das erste Buch durch habt, seit nicht traurig.. es gibt noch zwei weitere, immerhin haben Armonds Brüder auch noch einen Fluch zu brechen und eines sei Gewiss, bei ihnen wird es sicherlich nicht weniger interessant und kompliziert als bei Armond, das verrät uns der erste Blick auf diese beiden Männer in Armonds Buch bereits. :D

Also.... 10 von 5 Sternen c(: