Regency, Jane Austen und viel Romantik...und auch ein bisschen Ägypten
A Spark of Time - Ein Date mit Mr Darcy𝐀 𝐒𝐩𝐚𝐫𝐤 𝐨𝐟 𝐓𝐢𝐦𝐞 - 𝐑𝐞𝐧𝐝𝐞𝐯𝐨𝐮𝐳 𝐚𝐮𝐟 𝐝𝐞𝐫 𝐓𝐢𝐭𝐚𝐧𝐢𝐜 gefiel mir trotz einiger Schwächen gut genug, dass ich mir auch den zweiten und eigentlich letzten Teil nicht entgehen lassen wollte. Überraschend wurde die ...
𝐀 𝐒𝐩𝐚𝐫𝐤 𝐨𝐟 𝐓𝐢𝐦𝐞 - 𝐑𝐞𝐧𝐝𝐞𝐯𝐨𝐮𝐳 𝐚𝐮𝐟 𝐝𝐞𝐫 𝐓𝐢𝐭𝐚𝐧𝐢𝐜 gefiel mir trotz einiger Schwächen gut genug, dass ich mir auch den zweiten und eigentlich letzten Teil nicht entgehen lassen wollte. Überraschend wurde die Reihe jetzt um zwei weitere Teile ergänzt und bevor die herauskommen, wollte ich mir schon mal den zweiten zu Gemüte führen, welche den Titel 𝐄𝐢𝐧 𝐃𝐚𝐭𝐞 𝐦𝐢𝐭 𝐌𝐫. 𝐃𝐚𝐫𝐜𝐲 trägt.
Dieses mal geht es also in die Regency Zeit, genauer gesagt direkt zu Jane Austen! Hier sollen Lily und Damien ein weiteres Zahnrad finden, mit welchem Damien’s Vater seine geheimnisvolle Taschenuhr vervollständigen will. Druckmittel ist Lily’s kranker Vater. Und so müssen die beiden gezwungenermaßen zusammenarbeiten, denn Lily hat Damien seinen Verrat noch immer nicht verziehen.
Als Verwandte von Jane Austen quartieren sie sich bei deren Familie ein und besonders Lily schließt ihre Lieblingsautorin schnell ins Herz. Doch nicht alle Austens sind leicht knacken und so wird das verschwundene Zahnrad zur Herausforderung.
Das Positive zuerst.
Jane Austen aus dieser Sicht kennenzulernen, war wirklich schön. Natürlich gibt es genug Aufzeichnungen zu ihrer Person, aber sie mal als Romanheldin zu erleben, hat sie einen viel näher gebracht.
Der Alltag der Austens, ein Ball und die Entstehung von „Stolz und Vorurteil“ haben sich auch sehr gut in die Handlung eingefügt.
Leider verlassen wir im letzten Drittel Regency England und es geht nach Ägypten. Mir hat dieser Szenenwechsel gar nicht gefallen, es passte nicht zum Rest der Geschichte und hätte besser in ein separates Buch gehört.
Für den damals noch letzten Teil war der Epilog ohne Cliffhanger aber gut gemacht.
Auch die Liebesgeschichte um Lily und Damien war mir viel zu...ja, romantisch. Bin ich ja nicht so der Fan von, aber ein bisschen Romantik kann ja nie schaden. Allerdings fand ich es hier schon arg kitschig. Und das ewige Hickhack davor hat irgendwann auch nur noch genervt.
Ich muss leider auch anmerken, dass sich zahlreiche Fehler eingeschlichen haben, die bei einem Roman, der bei einem Verlag veröffentlicht wird, nicht passieren sollten.
Für mich war dieser Teil schwächer als der Vorgänger, hatte aber dennoch schöne Momente.