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Veröffentlicht am 08.02.2021

Meeresglühen: Geheimnis in der Tiefe - Anna Fleck

Meeresglühen (Romantasy-Trilogie, Bd. 1)
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Meine Meinung:

Ich habe nicht mit so einer Geschichte gerechnet...

Wir begleiten in diesem Buch die Protagonistin Ella, die ihre Ferien in Cornwall verbringt und dort eines Tages am Strand auf einen ...

Meine Meinung:

Ich habe nicht mit so einer Geschichte gerechnet...

Wir begleiten in diesem Buch die Protagonistin Ella, die ihre Ferien in Cornwall verbringt und dort eines Tages am Strand auf einen mysteriösen Fremden trifft und ihre Welt auf den Kopf stellt.

Ich beginne mal mit den Protagonisten: Ella habe ich von Anfang an sehr ins Herz geschlossen. Auch die Nebencharaktere sind alle wundervoll und gut ausgearbeitet. Gerade die Bernhardt-Schwestern, oder auch Som, Aris besten Freund. Aris hingegen konnte ich bis zum Schluss irgendwie nicht ganz einschätzen. Ich glaube ich muss den nächsten Band lesen, sodass auch er mich erobert. Somit habe ich auch leider nicht ganz bei der Beziehung der beiden mitgefiebert. Wie gesagt, ich glaube das kommt noch. Denn in diesem Buch lag meiner Meinung nach der Hauptaugenmerk offensichtlich auf dem Worldbuiling.

Und hier kann ich einfach nichts anderes sagen als: Wow. Was hat die Autorin denn hier geschaffen?! Bis zu dem Zeitpunkt, als Ella von Aris mit in seine Welt genommen wird hat mich die Geschichte noch nicht 100%ig abgeholt. Aber dann. Ich konnte es kaum noch aus der Hand legen. Ich bin wirklich sprachlos was für eine Fantasie die Autorin hier an den Tag gelegt hat. Sie hat eine so wundervolle, neue Welt geschaffen, von der ich bisher nur selten gelesen habe. Ich kann gar nicht genug davon bekommen. Am liebsten würde ich sofort wieder eintauchen. Im wahrsten Sinne des Wortes. Unglaublich!

Die Handlung war in Ordnung. Gefühlt ist innerhalb der 500 Seiten nicht so viel passiert, da die Autorin die Geschehnisse gerne ausschmückt. Mich stört das allerdings nicht. Es war trotzdem spannend und neu. Ella hat meiner Meinung nach manchmal nicht ganz nach meinem Geschmack gehandelt, aber auch das finde ich nicht schlimm. Jeder handelt ja in unterschiedlichen Situationen anders. Ich hab jetzt schon ab und zu gelesen, dass viele von ihrer 'Inneren Stimme' etwas genervt waren, aber ich muss sagen, dass ich die total erfrischend und witzig fand. Mich hat sie erheitert. Mit Aris muss ich mich wie gesagt in Band 2 noch näher anfreunden.

Fazit:

Ein unglaublich fantastisches Worldbuilding und toll ausgearbeitete Charaktere. Ich freue mich sehr auf Band 2, der im Herbst erscheint. Leseempfehlung!!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 08.02.2021

Das Universum - Stephen & Lucy Hawking

Das Universum – Was unsere Welt zusammenhält
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Meine Meinung:

Als ich gesehen habe, dass das Buch für Kinder ist und viele Illustrationen beinhaltet war für mich klar, dass ich es lesen muss, denn bisher habe ich mich noch nie so sehr mit dem Universum ...

Meine Meinung:

Als ich gesehen habe, dass das Buch für Kinder ist und viele Illustrationen beinhaltet war für mich klar, dass ich es lesen muss, denn bisher habe ich mich noch nie so sehr mit dem Universum befasst, weil es einfach ein viel zu komplexes Thema ist. Ich dachte hier wird es deutlich einfacher die grundlegenden Dinge zu verstehen. Und das war auch so.

Das Buch ist aufgeteilt in verschiedene Abschnitte und innerhalb der Abschnitte nochmal in verschiedene Unterthemen. Wir erfahren hier also alles von unseren Planeten, Planeten, die wir in Zukunft möglicherweise bewohnen könnten, ob es außerirdisches Leben geben könnte und wie es mit unserer Zukunft auf unserem Planeten aussieht. Und das alles wurde mit einer wundervollen Gestaltung hinterlegt. Wir haben viele aufschlussreiche Bilder, Tabellen etc. In der Mitte des Buches finden wir sogar einige Fotografien in Farbe. Wow, mich hat diese Aufmachung des Buches einfach umgehauen und ich denke, dass es auch gerade jüngeren Lesern einfacher damit gemacht wird das Ganze zu verstehen.

Allerdings muss ich auch sagen, dass die Altersempfehlung ab 10 doch eher nicht ganz passt. Es gab schon einige Themen, die selbst ich (27 Jahre alt mit Abitur :D) nicht richtig verstanden habe. Hier ging es zum Beispiel um die Quantenphysik etc. Ich glaube nicht, dass 10-jährige diese Theman aufmerksam verfolgen könnten. Aber es gibt ja auch noch viele viele andere Themen in diesem Buch.

Und ich muss sagen, dass ich auch jetzt im Nachhinein noch mehr als begeistert bin. Ich habe Vieles dazulernen können und hab an der einen oder anderen Stelle wirklich nicht schlecht gestaunt. Mein Freund fand es immer schon ganz witzig wenn ich voller Begeisterung über das Buch geredet habe. Ich kann es wirklich nur jedem ans Herz legen, der ein bisschen Interesse an dem Thema 'Das Universum' hat. Ich liebe es!


Fazit:

Für mich ein absolutes Jahreshighlight. Ich hatte einige spaßige Lesestunden mit diesem Buch und habe noch super viel lernen können. Dies bleibt auf jeden Fall für meine Kinder irgendwann mal hier!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 15.01.2021

Die Sekte - Es gibt kein Entkommen - Mariette Lindstein

Die Sekte - Es gibt kein Entkommen
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Meine Meinung:

Ein Buch, bei dem ich mir zuerst gar nicht mal so sicher war, ob es mir gefallen würde oder nicht, denn mich interessiert zwar das Thema 'Sekten', habe aber noch nie etwas in diese Richtung ...

Meine Meinung:

Ein Buch, bei dem ich mir zuerst gar nicht mal so sicher war, ob es mir gefallen würde oder nicht, denn mich interessiert zwar das Thema 'Sekten', habe aber noch nie etwas in diese Richtung gelesen.

Mich hat das Buch allerdings nicht enttäuscht. Wir begleiten Sofia auf eine einsame Insel und in die Fänge von dem Psychopathen Oswald.

Der Anfang war gar nicht mal so spannend und las sich eher wie ein Roman. Nach und nach, gerade auf der Insel, bekommen wir allerdings immer mehr das düstere und erschreckende Setting zu spüren und ich konnte das Buch kaum noch aus der Hand legen. Man merkt, dass die Autorin zum Thema Sekten gut recherchiert hat, denn es ist alles wirklich glaubwürdig ausgearbeitet. Es war wirklich schockierend, spannend und unglaublich fesselnd.

Auch die Charaktere sind gut herausgearbeitet und haben überzeugende Charaktere bekommen. Ab und an gab es meiner Meinung nach kleine Längen, die aber kaum einen Abbruch der Geschichte getan haben. Ich freue mich schon auf Band 2!


Fazit:

Konnte mich absolut packen. Klare Leseempfehlung!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 08.12.2020

Das Mädchen aus Glas - Julie Hilgenberg

Das Mädchen aus Glas
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Meine Meinung:

Ich hab so viel Tolles über das Buch gehört, dass ich nicht drum herum kam es zu lesen. Und ich bereue es nicht. Es ist ein wundervolles, einfühlsames Buch, welches mit der Protagonistin ...

Meine Meinung:

Ich hab so viel Tolles über das Buch gehört, dass ich nicht drum herum kam es zu lesen. Und ich bereue es nicht. Es ist ein wundervolles, einfühlsames Buch, welches mit der Protagonistin Elisa die Glasknochenkrankheit und das daraus resultierende Leben behandelt.

Man erfährt, dass Elisa am Anfang des Buches nur noch so vor sich hin lebt, da sie Zuhause von ihrer Mutter quasi aus Vorsicht 'festgehalten' wird. Natürlich ist Elisa damit nicht wirklich glücklich und ihr einziger Hoffnungsschimmer ist der regelmäßige Besuch ihres Arztes. Trotzdem merkt man direkt, dass sie eine sympathische Person mit einer tollen Persönlichkeit ist.

Ihr Leben ändert sich, als sie mit Louis zwangsverheiratet wird. Louis ist das komplette Gegenteil von ihr. Er ist ein Draufgänger, hat ständig wechselnde Partnerinnen, hat mit seiner Familie nichts mehr am Hut und hat zudem auch noch sein Studium abgebrochen. Klar, dass beide Seiten nicht wirklich glücklich damit sind dieser Hochzeit zuzustimmen. Und trotzdem riskieren sie es.

Die Beziehung der beiden hat mich wirklich sehr berührt. Zu keinem Zeitpunkt denkt man, dass das alles gerade zu schnell geht, oder das irgendwas nicht nachvollziehbar ist. Die beiden kommen immer mehr miteinander aus und spielen sich aufeinander ein.

Toll fand ich es, dass man Berlin hier nochmal besser zur damaligen Zeit kennengelernt hat und man durch die Jahreszahlen immer einen zeitlichen Überblick hatte. Da es zum Zeitpunkt des aufkommenden ersten Weltkrieges spielt hat man auch oft die dazugehörige Stimmung gemerkt und mit Elisa gelitten, als Louis fort musste.


Fazit:

Ein wundervolles, einfühlsames Buch mit Liebe zum Detail, spannender Atmosphäre und berührenden Charakteren.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 08.12.2020

Sanctuary - V. V. James

Sanctuary
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Meine Meinung:

Für mich ein Must-Read, da ich als Thriller und Fantasy Fan hohe Erwartungen hatte an einen Mix aus beiden Genres. Für mich war das mal etwas absolut Neues, dass während einer Ermittlung ...

Meine Meinung:

Für mich ein Must-Read, da ich als Thriller und Fantasy Fan hohe Erwartungen hatte an einen Mix aus beiden Genres. Für mich war das mal etwas absolut Neues, dass während einer Ermittlung Magie und Übernatürliches die größte Rolle spielt. Außerdem wurde es mit Desperate Housewives verglichen, was mich zudem noch gespannt gemacht hat.

Leider muss ich sagen, dass ich die Umsetzung dann tatsächlich weniger gefallen hat. Dies lag allerdings nicht an der Magie, die in dem Buch beschrieben wird, denn die hat mir super gefallen, sondern eher daran, dass man das Buch hätte um die Hälfte kürzen können. Leider hat sich das Buch ordentlich gezogen und hatte so viele Längen, dass mir zwischenzeitig echt langweilig wurde. Es wurde alles bis ins Detail erläutert, was ja nicht immer schlecht sein muss, aber hier war es mir zu viel des Guten. Wie gesagt, die Magie fand ich in diesem Buch großartig umgesetzt. Es gibt Hexen, die ihre eigenen Läden haben und in der Bevölkerung integriert sind. Wir erfahren wie diese leben und wie ihre sie ihre Magie praktizieren. In dieser Geschichte wird das den Protagonisten zum Verhängnis.

Ich mochte die Hexe Sarah und ihre Tochter wirklich gerne, konnte sie aber bis zum Schluss nicht richtig einschätzen. Die beiden haben es in diesem Buch nicht leicht, da Harper des Mordes ihres Ex-Freundes beschuldigt wird. Das ganze soll mit Magie passiert sein und das würde die Todesstrafe nach sich ziehen. Und so kommt Ermittlerin Maggie ins Spiel, die nicht möchte, dass eine Minderjährige auch noch sterben muss. Die Ermittlungen haben mir allerdings manchmal einfach zu lang gedauert und haben mich etwas genervt. Hätte man einfach kürzen können.

Wir haben innerhalb Sanctuarys mit vielen Lügen, Intrigen, Hass etc. zu tun und man bekommt hier auch die volle Bandbreite zu spüren. Meines Empfindens nach hat gerade Abigail, die Mutter des Verstorbenen, zu viel Hass in sich und sie ging mir ordentlich auf die Nerven. Sie betreibt das ganze Buch über Rufmord, wundert sich wenn jemand das gleiche mit ihr macht und die Polizei greift hier nicht ein. Das fand ich sehr anstrengend.

Auch das Ende hat mich nicht vom Hocker gehauen und ist für mich irgendwie nicht richtig abgeschlossen. Nachdem man so lange auf das Finale hingefiebert hat, war es dann doch eher enttäuschend und für mich nicht zufriedenstellend. Schade.


Fazit:

Ich habe die Magie in dem Buch geliebt, aber diese ganzen Längen und die teilweise anstrengenden Charaktere haben mir dann doch etwas den Spaß genommen.

  • Cover
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  • Handlung
  • Charaktere