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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 18.10.2021

Macht Appetit

Sweet Enemy
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Das pastellene Cover entspricht ganz der Lyx- und Liebesroman-Art, sodass man direkt das Genre zuordnen kann.

Ich habe mich auch auf dieses Buch gefreut, weil Kristen Callihan humorvoll und leicht schreiben ...

Das pastellene Cover entspricht ganz der Lyx- und Liebesroman-Art, sodass man direkt das Genre zuordnen kann.

Ich habe mich auch auf dieses Buch gefreut, weil Kristen Callihan humorvoll und leicht schreiben kann, wodurch man durch ihre Geschichten fliegt. Bei ihren nicht mehr ganz jungen Protagonisten konnte sie mich mit diesen auch immer begeistern. Deshalb war ich froh, dass ich genau das auch in „Sweet Enemy“ bekommen habe.

Man liest abwechselnd aus den Sichten von Emma und Lucian und der Wechsel wird auch deutlich sichtbar. Beide Protagonisten habe ich sofort ins Herz geschlossen, obwohl Lucian sich teilweise etwas abweisend verhält. Ich konnte ihn dabei nämlich verstehen, denn er musste einiges verdauen. Aber meistens zeigt er seine nette und liebevolle Seite, in dem er andere Leute unterstützt und ihre Wünsche oft in seine eigene Pläne miteinbezieht, und seine Kreativität, wenn er kocht und vor allem backt. Es ist mal ein etwas anderes Hobby für einen Buchcharakter und den ganzen Aspekt fand ich sehr interessant. Emma ist schon immer eine eher ruhige Persönlichkeit, auch wenn sie als Schauspielerin arbeitet. Die ganze Thematik rund um das Showgeschäft wurde dabei realistisch und vielseitig behandelt. Dadurch konnte ich Emmas Sorgen gut nachvollziehen und ich fand stark, dass sie sich von Rückschlägen nicht zurückhalten lässt und gleichzeitig weiß, wann sie in Ruhe Kraft tanken muss. Besonders konnte sie mich mit ihrer offenen Art gegenüber neuen Menschen überzeugen, mit der sie diese nicht verurteilt und auch gut durchschauen kann.

Beide stehen an einem Schneideweg in ihrem Leben, nachdem Lucians Eishockey-Karriere aufgrund von Verletzungen zu Ende ist und Emma sich eine neue Schauspielrolle besorgen muss. Ich fand die Ausgangssituation sehr interessant, weil ich direkt gespürt habe, dass sie sich gegenseitig helfen können. Umso mehr hat es mich gefreut, als sie sich gegenseitig wirklich einen neuen Blickwinkel geben und sich dadurch auch selbst helfen. Aber auch die Chemie und die Anziehung zwischen ihnen war direkt da, auch wenn beide sich zu Beginn stark dagegen sträuben. Das Kribbeln konnte ich beim Lesen stets spüren, aber gleichzeitig gibt es eine zarte Annäherung, bei der ich sehr gut mitfiebern konnte. Zum Ende hin war ich auch sehr zufrieden, wie Emma und Lucian ihre jeweilige Zukunft geregelt habe, da ich sie sehr realistisch fand. Gleichzeitig machen sie eine grandiose Entwicklung durch.

Allerdings gibt der Titel „Sweet Enemy“ etwas falsche Erwartungen, denn die beiden waren in meinen Augen nie Feinde und es gab auch keine großen Abneigungen. Aber es wurde sehr süß wegen Lucians Hobby, dem Backen. Die Leckereien wurden toll beschrieben und spielen auch eine entscheidende Rolle in der Liebesbeziehung. Beim Lesen bekam ich häufig Appetit.

Aber nicht nur die Protagonisten, sondern auch die Nebenfiguren haben mich begeistert. Vor allem Lucian’s Großmutter, die immer wieder als Kupplerin tätig wird, und Sal, der seit Ewigkeiten auf dem Anwesen arbeitet und quasi zu Lucians Familie gehört, habe ich ins Herz geschlossen. Es gab auch ein Wiedersehen mit Delilah und Saint aus Band 1 der Dilogie, was mir gut gefallen hat, da sie mich wieder zum Schmunzeln bringen konnte und es auch Emma und Lucian weiter gebracht hat. Aber man kann die Teile auch problemlos unabhängig voneinander gelesen.

Insgesamt hatte ich tolle Lesestunden mit dem Buch, denn die Charaktere, ihre Beziehung(en) und der Humor waren ganz nach meinem Geschmack. Ich hatte ein Dauergrenzen im Gesicht und mir war nie langweilig, auch wenn Emma und Lucian sich unnötig gegen ihre Gefühle gesträubt haben.

FAZIT: 4/5⭐️
Süße Liebesgeschichte, die auch Hunger auf Süßes macht

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 13.10.2021

Emotionale Achterbahn

Feels like Forever
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Ich finde es super, wie die Cover der Reihe ein ganzes Bild ergibt und man auch im Buchladen direkt erkennt, dass die Bücher zusammen gehören. In diesem Fall geht es auch in der gesamten Reihe um ein einziges ...

Ich finde es super, wie die Cover der Reihe ein ganzes Bild ergibt und man auch im Buchladen direkt erkennt, dass die Bücher zusammen gehören. In diesem Fall geht es auch in der gesamten Reihe um ein einziges Pärchen.

Ich war gespannt, wie es mit Mila und Leo weitergeht, und hatte etwas die Befürchtung, der dritte Teil sei für mich vielleicht etwas zu lang gezogen oder sorgt für unnötiges Drama in der Beziehung. Zum Glück würde ich eines besseren belehrt und auch das Finale konnte mich emotional sehr berühren. Es hat mich auch positiv überrascht, dass das Buch nicht nahtlos an den zweiten Band anknüpft, sondern einige Jahre dazwischen liegen. Mir gefiel, dass dadurch sowohl Mila als auch Leo fest im Berufsleben stehen und auch ihre Ehe gefestigt war. Immer noch habe ich beide Figuren sehr gerne und liebe ihre auf Verständnis und Unterstützung beruhende Beziehung. Natürlich kommt es auch zwischen ihnen zu kleineren und größeren Unstimmigkeiten, was in meinen Augen die Geschichte aber nur realistischer und natürlicher macht. Aber hier fand ich auch wichtig, aus beiden Perspektiven zu lesen.

In diesem Buch geht es viel um die Themen Kinderwunsch und Elternschaft, die hier in verschiedenen Arten auftreten. Diese unterschiedlichen Varianten wurden toll aufgegriffen und vielschichtig beleuchtet. Beide Protagonisten konnte ich im ganzen Buch über verstehen und fand ihre Reaktionen authentisch. Ich musste einige Tränen verdrücken und für einige Personen wird die emotionale Achterbahn sicher sehr belastend (Triggerwarnung).

Neben Leo und Mila rückt ein neuer Nebencharakter in den Vordergrund, der jedes Mal mein Herz erwärmt hat und auch die anderen beiden von einer anderen Seite gezeigt hat. Aber ich habe auch die Wiedersehen mit alten Bekannten wie Leos Freunde, Milas Familie und Leos Vater und Stiefmutter gefeiert. Sie waren eine tolle Unterstützung, sowohl für die Protagonisten als auch für die Geschichte.

Insgesamt hat mir das Finale sowie die ganze Reihe gut gefallen. Jeder Band hat eine emotionale Thematik, die mich emotional berührt hat, und trotzdem ergibt es ein Großes und Ganzes. Unter anderem wird auch ein Handlungsstrang, der bereits in Band 1 gestartet wurde, hier zu Ende geführt, was mich positiv überrascht. Ich kann die Reihe empfehlen, wenn man emotionale Geschichten mag, die etwas einen anderen Verlauf nimmt als viele andere Liebesromane. Sarah Heine/Sprinz hat auch einen schönen Schreibstil, der die Emotionen toll transportieren kann.

FAZIT: 4/5⭐️
Eine berührender Abschluss

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 11.10.2021

Fantasie- und humorvoll

Vergissmeinnicht - Was man bei Licht nicht sehen kann
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Das Cover spricht mich an, weil es viele kleine Details gibt, die einem nicht direkt auffallen und mich dadurch neugierig macht.

Überhaupt war ich sehr gespannt auf die Geschichte, weil Kerstin Gier tolle ...

Das Cover spricht mich an, weil es viele kleine Details gibt, die einem nicht direkt auffallen und mich dadurch neugierig macht.

Überhaupt war ich sehr gespannt auf die Geschichte, weil Kerstin Gier tolle Geschichten schreiben kann, die einen aufgrund ihrer federleichten Schreibstils durch die Seiten fliegen lässt. Auch bei diesem Buch war es nicht anders und ich war direkt vom Geschehen gefangen.

Das lag aber auch am rasanten Start, als Quinn auf einer Party von einer roten Unbekannten angesprochen wurde und im Anschluss von merkwürdigen Kreaturen verfolgt wurde, was zu einem schwerem Unfall führte. Dabei fand ich spannend, mit Quinn dadurch einen Protagonisten zu haben, der (auf jeden Fall vorübergehend) im Rollstuhl sitzt und somit körperlich eingeschränkt ist. Aber er lässt sich davon nicht abhalten, sondern kämpft darum, um zu alter Stärke zurückzukehren und vor allem seine Neugierde hat er nicht verloren. Insgesamt mochte ich ihn und seine ganze Art richtig gerne, aber trotzdem gefiel mir auch die Perspektive des Nachtbarmädchens Mathilda richtig gut, weil sie ebenfalls eine interessante und sympathische Figur ist. Sie ist einfach eine coole Socke, die immer gerade heraus sagt, was sie denkt, und sich nicht verbiegen lässt. Mit ihr wäre ich gerne befreundet und sie schafft es auch als einzige, unbefangen mit Quinn zu reden. Die Dynamik der beiden brachte mich immer zum Schmunzeln, denn es gibt tolle Wortgefechte und gleichzeitig werden beide ein tolles Team. Insgesamt war ihre Beziehung interessant und hat sich schön entwickelt.

Ebenfalls konnten mich sowohl Quinn als auch Mathilda mit ihren jeweiligen Umgang mit magischen Situationen und Ereignissen überzeugen. Sie blieben sich treu, akzeptierten nicht einfach das Neue, das sie erfahren, sondern hinterfragen und werden selbst aktiv. Diese ganze Fantasywelt, die Kerstin Gier hier erschaffen hat, war kreativ, außergewöhnlich und bunt. Ich hatte zuerst gar keine Ahnung, was so dahinter steckt und es war interessant, immer mehr zu erfahren. Deshalb gehe ich auch inhaltlich nicht mehr darauf ein. Es ist hier auch noch sehr viel Potential für die weitere Reihe. Mir war beim Lesen nie langweilig, denn es gab immer wieder interessante, humorvolle und/oder spannende Szenen.

Alles in allem konnte mich die Autorin mit diesem Reihenauftakt wieder überzeugen und mich sehr neugierig auf die Folgebände machen. Ich kann die Geschichte sehr weiter empfehlen, vor allem Jugendlichen.

Fazit: 4/5⭐️
Eine fantasievolle Geschichte mit interessanten Geschichten und locker-leichten Schreibstil

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 01.10.2021

Atmosphärisch und vielschichtig

Where the Roots Grow Stronger
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Das Cover spricht mich schon und passt zum Inhalt, denn es vermittelt Gemütlichkeit und Naturliebe.

Ich war generell schon sehr auf das Buch gehypt, weil mich Kathinka Engel bereits mit ihren Büchern ...

Das Cover spricht mich schon und passt zum Inhalt, denn es vermittelt Gemütlichkeit und Naturliebe.

Ich war generell schon sehr auf das Buch gehypt, weil mich Kathinka Engel bereits mit ihren Büchern begeistern konnte, was u.a. viel mit der Atmosphäre zu tun hat, die sie grandios entstehen lässt, aber auch ihren Schreibstil insgesamt liebe ich sehr. Ich hatte selbst das Gefühl, auf Shetland zu sein, da die grüne, freie und wilde Natur so bildhaft beschrieben wird. Deshalb konnte ich Fiona verstehen, wie wohl sie sich dort eigentlich fühlt.

Man liest das gesamte Buch aus Fionas Sicht, wodurch man ganz unverfälscht ihre Gefühle und Gedanken mitbekommt. Die letzten Jahre hat sie in Bristol gelebt, wo sie ihren Abschluss gemacht hat, währenddessen sie nie nach Shetland zurückgekehrt ist. Man kann direkt spüren, wie sie während des Studiums hinter einer emotionalen Wand gelebt hat und eine Distanz zu den Mitmenschen bewahrt hat, und dann bei ihrer Rückkehr nach Shetland aufgeblüht ist, trotz aller Widrigkeiten. Ich kann sie vollkommen verstehen, warum sie sich auf ihrer Heimatinsel so wohlfühlt, denn ich habe mich beim Lesen auch ein bisschen verliebt. Es war schön, wie Fiona langsam wieder zur Ruhe kommen kann und die Ereignisse, die sie zum Weggang bewegt haben, zu verarbeiten beginnt. Hier wurde ein Thema angesprochen, das viel zu wenig in Büchern vorkommt und von der Autorin respektvoll behandelt wird. Insgesamt konnte mich Fiona mit ihrem ruhigen und familiären Wesen überzeugen und ihre Handlungen waren sehr logisch, egal ob man sie richtig oder falsch findet.

Schön fand ich, wie vielfältig Fionas Heimkehr und auch ihre vorherige Flucht behandelt wird. Neben ihrem Heimatgefühl geht es viel um ihre verschiedenen Beziehungen, vor allem zu ihren beiden Schwestern und ihrem Ex-Freund Connal. Die Schwestern waren früher wie Pech und Schwefel, nachdem ihre Mutter verstorben und ihr Vater sich in der Trauer verloren haben. Ihre gemeinsamen Szenen waren alle toll, auch wenn sie zu Beginn etwas eisig sind, da Fiona sie eben ohne Erklärung verlassen hat. Die Entwicklungen der Geschwisterdynamik waren authentisch, denn es wurde weder alles verziehen noch wurde unnötige Steine in den Weg gelegt. Ich hätte selbst gerne solche Schwestern.

Einen besonders großen Platz in der Geschichte nimmt die (frühere) Liebesgeschichte von Fiona und Connall ein. Sie waren ein glückliches Pärchen, bevor sie Hals über Kopf die Insel verlassen, und auch jetzt sind die Gefühle noch nicht verschwunden. Bei jeder Begegnung waren ihre Anziehung und die aufgestauten Gefühle spürbar. Es hat geknistert, aber da war auch immer eine Mauer zwischen ihnen, die ganz logisch war aufgrund ihrer unschönen Trennung. Ich habe mit ihnen mitgefiebert und wollte, dass sie wieder zueinander finden. Das wurde dadurch verstärkt, dass im Buch immer wieder Gedichte von Connal eingestreut sind, in denen man seine wahren Gefühle erfährt. Das Tempo, wie es sich alles nun zwischen ihm und Fiona entwickelt, fand ich sehr authentisch, selbst wenn es mal zu einem Hin und Her kommt. Einen Epilog hätte ich gefeiert, aber man wird die beiden in der Reihe sicherlich noch mehr erleben.

Alles in allem konnte mich Kathinka Engel mit diesem vielschichtigen Reihenauftakt überzeugen. Ich habe mich selbst nach Shetland geträumt, da die Umgebung und auch die Bewohner bildlich beschrieben werden, und freue mich auf die Rückkehr in den beiden Folgebände, wo dann Fionas Schwestern in den Vordergrund rücken.

FAZIT: 4,5/5⭐️
Atmosphärische Geschichte über Liebe, Familien und Zuhause

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 27.09.2021

Besondere Thematik rasant erzählt

Knights – Ein gefährliches Vermächtnis
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Das Cover versprüht bereits etwas mysteriöses und dunkles, was grandios zum Inhalt passt, denn es handelt sich hier um eine spannende Adaption von „König Arthur und die Ritter der Tafelrunde“.

Man steigt ...

Das Cover versprüht bereits etwas mysteriöses und dunkles, was grandios zum Inhalt passt, denn es handelt sich hier um eine spannende Adaption von „König Arthur und die Ritter der Tafelrunde“.

Man steigt auch direkt ins Geschehen ein, als Charlotte nach dem Verschwinden ihres Bruders gejagt wird, flüchten muss und dann von den Knights aus Stanham aufgenommen wird. Aufgrund des rasanten Starts war ich von Anfang gefesselt und wollte gar nicht mehr aufhören zu lesen. Nach und nach erfährt man mehr über Charlottes unschöne Vergangenheit mit der Organisation, sowie die Machtstrukturen innerhalb dieser. Es ist eine Thematik, über die ich kaum gelesen habe, und die Kombination mit den Knight als Geheimagenten, die die Welt beschützen, ist einfach interessant. Auch die Kräfte/Gnaden der Knights, die sich aufgrund ihrer verschiedenen Ahnen, den ursprünglichen Rittern der Tafelrunde, unterscheiden, waren spannend und ideenreich umgesetzt. Es gab immer wieder action- und abwechslungsreiche Kämpfe, die die Spannung von Neuen hoch treiben, und auch viele überraschende Wendungen und Offenbarungen, die die Geschichte für mich oft unvorhersehbar gemacht haben.

Das gesamte Buch aus Charlottes Sicht geschrieben, was mir sehr zusagte. Dadurch war ich oft genauso unwissend wie sie und habe mit ihr gemeinsam mehr über die Knights und die Organisation erfahren, was sie selbst nicht wusste. Als Protagonistin war sie mehr sympathisch, weil sie nicht einfach alles hinnimmt, sondern hinterfragt und eigenständig bleiben möchte. Ich habe ihren Mut, ihren starken Willen und ihren Kampfgeist bewundert. Es war auch bemerkenswert, wie schnell sie z.B. das Kämpfen lernt, obwohl es mir manchmal einen Ticken zu perfekt klappte. Aber auch die Nebenfiguren, allen voran die Knights aus Stanham, habe ich ins Herz geschlossen. Sie sind eine bunte Gruppe, die Zusammenhalt ganz groß schreiben und immer bereit sind, die Welt zu verteidigen, aber auch für Spaß zu haben sind. Besonders grandios ist es der Autorin gelungen, jedem einzelnen einen individuellen Charakter mit Schwächen und Stärken zu geben.

Einer dieser Knights ist Noel, zwischen dem und Charlotte erwartungsgemäß funkt. Ich liebe es, wenn Fantasy und Romance miteinander verbunden werden, und auch bei diesem Buch sorgt die Liebesgeschichte für das gewisse Extra. Ich mochte ihre gemeinsamen Interaktionen und das Kribbeln konnte ich bei jeder Begegnung gespürt. Es gibt deswegen auch weitere Spannungen, die dafür gesorgt haben, dass ich mit den beiden mitgefiebert habe. Allerdings war es bei Noel und Charlotte Liebe auf den ersten Blick und es geht generell schnell zwischen ihnen. Dies wird logisch erklärt, weshalb ich es nicht kritisieren kann. Trotzdem fehlte mir die langsame Steigerung, wodurch ich noch mehr mitgefiebert hätte.

Da ich bereits andere Bücher von Lena Kiefer gelesen habe, habe ich mit einem fiesen Cliffhanger gerechnet und mir einige Gedanken über die Art und Weise gemacht. Dadurch habe ich etwas vorausgeahnt, aber es gab auch einige Überraschungen. Vor allem im Epilog gibt es eine Offenbarung, mit der ich wirklich nicht gerechnet habe. Ich kann die Reihenfortsetzungen nun gar nicht mehr abwarten.

Insgesamt kann ich diesen Reihenauftakt nur wärmstens empfehlen, denn er hat alles, was ich mir erwünscht habe: Spannung, sympathische Charaktere und ein interessantes Worldbuilding. Ich bin mir aber auch sicher, dass die beiden weitere Bände Potenzial für noch mehr haben.

Fazit: 4/5⭐️
Rasanter Reihenauftakt, den ich nur empfehlen

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere