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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.10.2025

Es lohnt sich zu kämpfen, denn aufgeben ist keine Lösung

Die Freiheit so weit
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Meine Meinung und Fazit:
Endlich konnte ich die Fortsetzung von Emma und Elias lesen und auch die Geschichte ihrer Vorfahren klärt sich auf.

Wie fühlt es sich an, wenn man einen Unfall überlebt hat und ...

Meine Meinung und Fazit:
Endlich konnte ich die Fortsetzung von Emma und Elias lesen und auch die Geschichte ihrer Vorfahren klärt sich auf.

Wie fühlt es sich an, wenn man einen Unfall überlebt hat und die beginnende Liebe sich nicht mehr erinnern kann? Ein furchtbare Vorstellung.
Der Autorin gelingt es, die Vielfalt der Gefühle, der sich Emma ausgesetzt fühlt, wiederzugeben. Ich als Leserin bin mittendrin im Gefühlschaos. Man sieht wie sehr Emma erstarkt ist, sie lässt sich nicht mehr beeinflussen oder entscheidet sich für etwas, nur damit es jemand anderen gut geht. In einigen Situationen zeigt sich, dass es immer gut ist, wenn man miteinander redet, so sond Verhaltensweisen logischer. Aber es ist halt oftmals nicht einfach.

Eine klare Leseempfehlung und ich mir sind die Charaktere mich sehr ans Herz gewachsen.

Hier noch meine Lieblingsstellen: Seite 103 "Red keinen Unsinn! Ich weiß, was deine Familie dir bedeutet. Ich würde dich nur mit ihr entzweien und unglücklich machen."
Seite 141 "Aber ich möchte, dass du eines verstehst, Marie. Die Zeit, die wir mit denen verbringen dürfen, die wir lieben, ist oft viel kürzer, als wir glauben."

Mein Dank geht an das Team von lovelybooks.de und den dtv Verlag für das bereitgestellte Rezi-Exemplar und an die Autorin für diese Fortsetzung und tolle Lesestunden.

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Veröffentlicht am 15.07.2025

dreckige Machenschaften

Verdeckte Spuren
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Meine Meinung und Fazit:

Beckmann lebt zurückgezogen in Sardinien und hadert mit seinem Leben. Damals in Berlin war an der Aufdeckung von Machenschaften am Berliner Flughafen beteiligt, dann wurde er ...

Meine Meinung und Fazit:

Beckmann lebt zurückgezogen in Sardinien und hadert mit seinem Leben. Damals in Berlin war an der Aufdeckung von Machenschaften am Berliner Flughafen beteiligt, dann wurde er abgesägt und seine geliebt Frau starb bei einem Autounfall.
Dann melde sich Journalist Richter bei ihm und das Geschehen nimmt seinen Lauf

Wie hängt alles zusammen? Der Autor beschreibt ein interessantes Verfahren zur Bekämpfung der organisierten Kriminalität und hat auch gute Wendungen eingebaut.
Mir haben die wechselnden Szenen in Sardinien und Berlin und zwischen Beckmann und Richter gut gefallen. Der Autor kann sehr bildhaft beschreiben und hat einen guten Blick für die politischen Situationen. Egal ob in Sardinien oder in Deutschland. Was mich ein dochbetqas gestört hat, sind die vielen Fremdwörter, die haben den Lesefluss beeinträchtigt. Sicher mit dem eReader konnte ich die Wörter nachschlagen, aber wie gesagt ein Stück zu viel.

Meine Lieblingsstellen:
Kapitel 27 "Heute fühlte er sich nicht mehr wie abgeschnitten von der Welt, fühlte sich nicht ausgegrenzt und abgeschoben, sondern nahm am Lauf der Dinge auf andere Weise teil."

Mein Dank geht an das Team von netgalley.de und den Verlag ars.vivendi für das bereitgestellte Rezi-Exemplar

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Veröffentlicht am 09.06.2025

Eine Reise ins indische Leben

Die Hennakünstlerin
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Meine Meinung und Fazit:
"Die Hennakünstlerin" ist ein Buch über die Kunst dieser Kunst, aber auch über das Leben in Indien nach dem Ende der britischen Kolonialmacht. 1956, Lakshmi ist die anerkannte ...

Meine Meinung und Fazit:
"Die Hennakünstlerin" ist ein Buch über die Kunst dieser Kunst, aber auch über das Leben in Indien nach dem Ende der britischen Kolonialmacht. 1956, Lakshmi ist die anerkannte Hennamalerin in Jaipur und hat damit Kontakt zu angesagten Frauen. Mit ihren Schilderungen über die Hürden und Schwierigkeiten des (damaligen) Lebens bekommt ich als Leserin einen Einblick in das mir unbekannte Land, in das Kastenwesen mit all seinen Bräuchen und Einschränkungen. Sehr beeindruckend.

Eine klare Leseempfehlung und noch eine
Lieblingsstelle:
Seite 92 "Saasuji hatte mir einmal erzählt, es gebe drei Arten von Karma: das Karma, das man in allen vergangenen Leben angehäuft hat; das Karma, das wir in diesem Leben ansammeln, und das Karma, das gespeichert ist, damit es sich in zukünftigen Leben entwickelt."

Mein Dank geht an das Team von vorablesen.de und den Verlag HarperCollins für das bereitgestellte Rezi-Exemplar und natürlich an die Autorin für diese Einblick in eine andere Welt.

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Veröffentlicht am 06.06.2025

Das wahre Leben

Elbnächte. Die Lichter über St. Pauli
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Meine Meinung und Fazit:

1913 - ein weiteres Abenteuer mitten im aufblühenden Hamburg. Man erfährt viel über Hamburg, über die damalige Zeit und die Situation der Menschen der unterschiedlichen Schichten. ...

Meine Meinung und Fazit:

1913 - ein weiteres Abenteuer mitten im aufblühenden Hamburg. Man erfährt viel über Hamburg, über die damalige Zeit und die Situation der Menschen der unterschiedlichen Schichten. Durch verschiede Zufälle lernen sich leute kennen und die Geschichte nimmt ihren Lauf. Und wir treffen auf junge taffe Frauen, die ihr eigenes Leben in die Hand nehmen, da sie vom bisherigen Leben enttäuscht worden. Und es zeigt sich, was Freundschaft bedeutet, das man sich gegenseitig aufeinander verlassen kann, dann ist vieles möglich.

Was mir besonders gut gefallen hat, sind die Begegnungen mit alten Bekannten aus der Reihe der Hafenärztin. Eine gelungene Verbindungen. Außerdem zeigt n es das Leben ab und zu nicht gut mit einem mein, lohnt es sich zu kämpfen und nach Dunkelheit kommt auch wieder die Sonne. Dafür steht für mich der Protagonist Paul und ich freue mich mit ihm.
Eine eindeutige Leseempfehlung

Lieblingsstellen
"Du bist ein elendes, einfältiges Huhn, Louise Dumont , schimpfte sie mit sich, jetzt hoch mit dem Kopf, Ärmel hochgekrempelt und an die Arbeit! Nimm dein Leben in die eigene Hand!"
"Das hier, das war seine Arbeit. Das, was er am besten gekonnt hatte : Polizeiarbeit. Beobachten. Zusammenhänge herstellen. Entlarven."

Mein Dank geht an das Team von netgalley.de für das bereitgestellte Rezi-Exemplar und an die Autorin für diese gelungene Reise in Hamburgs Vergangenheit

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Veröffentlicht am 18.04.2025

Der Gezeitenmörder - Was ist wahr und was spielt sich nur im Gedanken ab?

Die Mündung
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Meine Meinung und Fazit:

Lena Funk, Kommissarin in LKA, ist immer noch in der Trauer um den Verlust ihrer Schwester Jette gefangen. Es treibt die jedoch an, den Fall zu klären und den Gezeitenmörder dingfest ...

Meine Meinung und Fazit:

Lena Funk, Kommissarin in LKA, ist immer noch in der Trauer um den Verlust ihrer Schwester Jette gefangen. Es treibt die jedoch an, den Fall zu klären und den Gezeitenmörder dingfest zu machen.

Die Story nimmt schnell an Fahrt auf und ich als Leserin bin auf so ein oder andere falsche Fährte "reingefallen". Was ist echt, was doch nur ein Gedankenkarussell? Was machen noch die neuen Gefühle für einen Menschen, den man seit Ewigkeiten kennt? Alles nicht einfach, aber klingt nach Leben.

Wie in seinem anderen Werken nimmt mich Tim Pieper sofort gefangen und es war schwer, das Buch wegzulegen. Auch hier gelingt die Zeichnung der menschlichen Charaktere und dadurch habe ich ein Teil des Teams gefühlt. Obwohl in diesem Buch eher Lena im Vordergrund stand. Außerdem fand ich den Hintergrund der Geschichte sehrgut dargestellt. Man erkennt die enorme Recherchearbeit, die dahintersteckt und zusätzlich erschreckend, wie skrupellos Menschen sein können.

Eine klare Leseempfehlung und noch meine Lieblingsstellen im Buch.
Seite 117 "So viele Dinge verloren ihren Wert, wenn ihre Besitzer starben. Die Hinterbliebenen mussten entscheiden, was sie behalten wollten und was sie weggeben oder entsorgten. Das tat oft weh."
Seite 288: "Eine der Formeln lautete: Nachgebildet im Möglichen, unnachgiebig im Unmöglichen."

Mein Dank geht an den Emons Verlag für das bereitgestellte Rezi-Exemplar. Und an Tim Pieper für eine neue Kommissarin und spannende Lesestunden.

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