Profilbild von Manja1982

Manja1982

Lesejury Star
offline

Manja1982 ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Manja1982 über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.10.2018

emotional und sehr bewegend

Verdammt nah am Himmel
0

Meine Meinung
Die Autorin Linda Schipp war mir keine Unbekannte. Ich kannte schon einen Roman aus ihrer Feder und war nun entsprechend gespannt auf „Verdammt nah am Himmel“ aus ihrer Feder.
Das Cover gefiel ...

Meine Meinung
Die Autorin Linda Schipp war mir keine Unbekannte. Ich kannte schon einen Roman aus ihrer Feder und war nun entsprechend gespannt auf „Verdammt nah am Himmel“ aus ihrer Feder.
Das Cover gefiel mir wirklich total gut, es wirkt wirklich passend und auch der Klappentext liest sich super. Ich war so richtig neugierig und habe auch flott mit dem Lesen begonnen.

Die Charaktere dieser Geschichte hier gefielen mir unheimlich gut. Sie alle wirkten sehr gut ausgearbeitet und authentisch auf mich.
Jack und Rose, zwei Personen die sehr gegensätzlich sind. Und dennoch ziehen sie sich magisch an.
Jack plant seinen Suizid, er will einfach nicht mehr. Er ist ein Mensch der viel denkt, der durch Schicksalsschläge sehr mitgenommen ist. In dieser Situation trifft er auf Rose, die richtig lebendig ist, die gerne lebt. Sie sagt was sie denkt sorgt sich um ihre Nächsten und sie hatte bereits eine Nahtoderfahrung.
Die beiden gemeinsam sind toll, ihre Dialoge einfach klasse zu lesen. Ich habe sie beide sehr ins Herz geschlossen.

Auch die Nebenfiguren dieser Geschichte hier sind der Autorin sehr gut gelungen. Sie alle wirkten auf mich vorstellbar und sehr gut beschrieben, jeder passt einfach perfekt ins Geschehen hinein.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig und einnehmend. Ich wurde hier vollkommen in den Bann der Geschichte gezogen, Linda Schipp schreibt emotional und gefühlvoll.
Die Handlung dieses Romans hier hat mich wirklich total begeistert. Als Leser bekommt man hier eine durchweg spannende Geschichte, die den Leser vollkommen berührt und bewegt. Sie regt zum Nachdenken an, wirkt dabei aber keineswegs bedrückend. Ganz im Gegenteil, den Leser erwartet hier sehr viel Tiefe.
Die Autorin greift hier ein wirklich schwieriges Thema auf, trotzdem aber dieser Roman ist lebensbejahend und echt.

Das Ende hat mich zufriedengestellt. Es passt ganz super zur Gesamtgeschichte hier. Es mag vielleicht nicht happy sein aber irgendwie ist es das dann doch. Es ist einfach das Ende das am besten passt.

Fazit
Kurz gesagt ist „Verdammt nah am Himmel“ von Linda Schipp ein sehr bewegender Roman, der mich vollkommen mitgenommen hat.
Sehr gut dargestellte Charaktere, ein mitreißender flüssig zu lesender Stil der Autorin und eine Handlung, die ich als emotional, spannend und sehr berührend empfunden habe und deren Ende auch nach dem Beenden noch nachhallt, haben mir wundervolle Lesestunden beschert und mich absolut begeistert.
Unbedingt lesen!

Veröffentlicht am 06.10.2018

ein wirklich richtig guter Roman

Silver Lane - Nur einen Sommer lang
0

Meine Meinung
Bisher kannte ich noch keinen Roman von Jennifer Jancke. Umso neugieriger war ich daher auf „Silver Lane – Nur einen Sommer lang“ aus ihrer Feder.
Das Cover gefiel mir wirklich auf Anhieb ...

Meine Meinung
Bisher kannte ich noch keinen Roman von Jennifer Jancke. Umso neugieriger war ich daher auf „Silver Lane – Nur einen Sommer lang“ aus ihrer Feder.
Das Cover gefiel mir wirklich auf Anhieb und der Klappentext versprach mir tolle Lesestunden. Also habe ich mir das Buch dann auch flott geschnappt und mich ans Lesen gemacht.

Ihre Charaktere hat die Autorin sehr gut ausgearbeitet. Sie wirkten auf mich glaubhaft und vorstellbar, man kann sich als Leser gut in sie hineinversetzen.
Die Protagonistin Daria war mir auf Anhieb richtig sympathisch, ich habe sie ziemlich schnell ins Herz geschlossen. Sie muss sich hier in der Geschichte mit ihrer Vergangenheit auseinandersetzen. Es ist nicht immer einfach, doch Daria hat keine Wahl als sich dem zu stellen.
Tyler ist ein gutaussehender Cowboy, den ich ebenfalls sehr gerne gemocht habe. Zwischen ihn und Daria ist eine ziemlich Anziehungskraft, die man als Leser sehr gut nachvollziehen und spüren kann. Sie haben Differenzen und als Leser will man wissen wie es mit den beiden weitergeht.

Es sind aber nicht nur die Protagonisten, die mir sehr gut gefallen haben. Auch die Nebencharaktere sind sehr gut gelungen. Jeder von ihnen bringt ganz eigene Dinge mit ins Geschehen, hat einen festen Platz.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig und man kommt locker durch die Seiten des Buches hindurch. Zudem beschreibt Jennifer Jancke alles sehr bildhaft und somit vorstellbar.
Die Handlung ist richtig toll. Es geht hier spannend und emotional zu. Es passt wirklich gut zusammen, die Autorin setzt alles sehr gut in Szene.
Als Umgebung hat die Autorin hier ein Örtchen namens Silver Lane gewählt. Dieses ist durch die detaillierten Beschreibungen vor meinem geistigen Auge zum Leben erwacht. Die Charaktere durchleben hier eine Reise zu sich selbst, sie setzen sich mit ihrer eigenen Vergangenheit auseinander. Mir gefiel diese Mischung der Themen, die ins Geschehen integriert sind, wirklich gut. Auf mich wirkte es stimmig und glaubhaft.

Das Ende ist ein wenig abrupt, man wird doch ziemlich aus der Handlung gerissen. Ich bin bereits jetzt schon sehr neugierig auf Band 2, der laut Verlag bereits im Januar 2019 erscheinen soll.

Fazit
Alles in Allem ist „Silver Lane – Nur einen Sommer lang“ von Jennifer Jancke ein Roman, der mich richtig gut mitnehmen konnte.
Realistisch gezeichnete, sehr liebenswerte Charaktere, ein flüssig zu lesender Stil der Autorin sowie eine Handlung, die ich als spannend und sehr emotional empfunden habe und deren Umgebung ich mir bildhaft vorstellen konnte, haben mir richtig tolle Lesestunden beschert und mich begeistert.
Wirklich zu empfehlen!

Veröffentlicht am 05.10.2018

ein richtig gelungener 6. Band

Die Grimm-Chroniken (Band 6): Der Tanz der verlorenen Seelen
0

Meine Meinung
Nachdem ich bereits die ersten 5 Teile der „Grimm-Chroniken“ von Maya Shepherd gelesen und für sehr gut befunden habe, war klar auch Teil 6 „Der Tanz der verlorenen Seelen“ musste auf meinem ...

Meine Meinung
Nachdem ich bereits die ersten 5 Teile der „Grimm-Chroniken“ von Maya Shepherd gelesen und für sehr gut befunden habe, war klar auch Teil 6 „Der Tanz der verlorenen Seelen“ musste auf meinem Reader einziehen.

Die handelnden Charaktere waren mir bereits gut bekannt. Man kehrt hier quasi schon zu Freunden zurück, bemerkt eine eindeutige Entwicklung und ist gleichzeitig gespannt darauf wie es mit den Charakteren weitergeht.
Von Mary gibt es hier in diesem Teil viel zu erfahren. Sie ist sehr facettenreich dargestellt. Und endlich wird ein Teil von Marys Vergangenheit aufgedeckt. Dies hat mich echt sehr überrascht.
Margery wirkt leider nicht ganz so gut wie noch zuvor. Sie geht neben Mary doch ein wenig unter, bleibt etwas zu blass in meinen Augen. Bei ihr bin ich echt gespannt was noch kommen wird.
Will läuft hier auch nur eher nebenher. Er ist präsent, mehr aber auch nicht. Mir persönlich hat er doch etwas gefehlt, mag ich ihn doch wirklich gerne.

Der Schreibstil der Autorin gefällt mir immer wieder wirklich gut. Maya Shepherd schreibt herrlich flüssig und leicht, man kommt locker durch diese Geschichte hier. Zudem schreibt die Autorin bildhaft, so dass man sich alles richtig gut vorstellen kann.
Es gibt hier wieder verschiedene Zeitebenen, jede von ihnen hat etwas Besonderes, ist auf ihre eigene Art richtig gut.
Die Handlung hat mich wieder einmal total geflasht. Ich wurde hier zu Anfang gepackt und bin dann förmlich durch dieses Geschehen hier gerauscht. Es geht hier wieder einmal richtig spannend zu, immer wieder tauchen Wendungen auf, die man so nicht erwartet. Es werden Geheimnisse gelüftet, es gibt Antworten auf Fragen. Nach und nach setzten sich Puzzleteile zusammen, man sieht etwas klarer als noch zuvor. Auf mich wirkte hier alles erneut sehr gut durchdacht und dann auch umgesetzt. Es ist nichts vorhersehbar und Langeweile kommt auch nie auf. Eher im Gegenteil, es herrscht ein ziemlich hohes Tempo vor.

Das Ende ist wieder einmal richtig gut. Gleichzeitig macht es aber auch ungeheuer neugierig auf Band 7. Man darf wirklich gespannt sein wie es weitergeht.

Fazit
Kurz gesagt ist „Der Tanz der verlorenen Seelen“ ein richtig gelungener 6. Band der „Grimm-Chroniken“ von Maya Shepherd.
Charaktere, deren Entwicklung sehr gut nachzuvollziehen ist, ein flüssiger leicht zu lesender Stil der Autorin und eine Handlung, die spannend und sehr abwechslungsreich gehalten ist und in der man einige Antworten bekommt, gleichzeitig werden aber auch neue Fragen aufgeworfen, haben mir sehr unterhaltsame Lesestunden beschert und mich überzeugt.
Wirklich zu empfehlen!

Veröffentlicht am 01.10.2018

abwechslungsreicher Auftakt der Reihe

ASH PRINCESS
0

Meine Meinung
Bereits im Vorfeld habe ich sehr viel über „Ash Princess“ von Laura Sebastian gehört und gelesen. Umso größer war meine Neugier auf dieses Buch als ich es auf meinem Reader hatte.
Das Cover ...

Meine Meinung
Bereits im Vorfeld habe ich sehr viel über „Ash Princess“ von Laura Sebastian gehört und gelesen. Umso größer war meine Neugier auf dieses Buch als ich es auf meinem Reader hatte.
Das Cover gefiel mir sehr gut und der Klappentext versprach mit bereits sehr viel.

Die auftauchenden Charaktere dieses ersten Teils sind der Autorin gut gelungen. Als Leser kann man sie sich gut vorstellen und ihre Handlungen verstehen.
Theo ist ziemlich arm dran. Immer wird sie unterdrückt und so musste sie in den letzten Jahren so einiges erleiden. Mit 6 Jahren endete ihre Kindheit, dann musste sie sich dem brutalen und grausamen Kaiser beugen. Sie ist die Ascheprinzessin, die immer wieder gedemütigt wurde. Mir tat Theo wirklich leid, ich konnte mich sehr gut in sie hineinversetzen, ihre Gedanken gut nachvollziehen. Und mir gefiel es wirklich gut wie sich Theo, im Verlauf weiterentwickelt, wie sie endlich beginnt sich zu wehren. Sie kämpft endlich für sich selbst und für ihr Volk.

Neben Theo gibt es noch andere, wirklich interessant gezeichnete Charaktere. Sie haben Schwächen, Ecken und Kanten und ich bin sehr neugierig darauf was es über sie noch so zu erfahren gibt.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig und passt durch die Abwechslung wirklich sehr gut zur Handlung. Ich bin sehr gut ins Geschehen hineingekommen und konnte dann auch ohne Probleme folgen, alles nachvollziehen.
Die Handlung selbst hat mich echt gefangen genommen. Sie ist spannend, fantastisch und sehr abwechslungsreich. Man findet als Leser aber auch Romantik in ihr, diese fügt sich sehr gut ins Geschehen ein.
Die Geschichte ähnelt ein wenig Aschenputtel, doch die Autorin schlägt hier dann doch eine ganz andere Richtung ein. Und genau das hat mir dann auch richtig gut gefallen.
Das Setting ist ziemlich düster, es passt aber richtig super zur Gesamthandlung. Überhaupt hat mir die Idee wirklich richtig gut gefallen und sie macht einfach immerzu neugierig auf mehr, man kann gar nicht anders als weiterzulesen. Hier kommt keine Langeweile auf, nichts ist vorhersehbar.

Das Ende hat mich dann eiskalt erwischt. Es ist so offen, es bleiben wirklich einige Fragen, die hoffentlich im zweiten Band eine Antwort finden. Ich hoffe nun dieser wird nicht zu lange auf sich warten lassen.

Fazit
Abschließend gesagt ist „Ash Princess“ von Laura Sebastian ein abwechslungsreicher Auftakt der Reihe, der mich gefangen nehmen konnte.
Eine interessant gezeichnete Protagonistin, ein flüssig zu lesender Stil der Autorin sowie eine Handlung, die ich als spannend, fantastisch und vom Setting her ziemlich düster empfand, haben mir wirklich tolle Lesestunden beschert und mich wirklich begeistert.
Absolut zu empfehlen!

Veröffentlicht am 30.09.2018

ein wirklich guter Auftakt der Reihe

Wild Games - In einer heißen Nacht
0

Meine Meinung
Von Jessica Clare habe ich bereits eine andere Reihe gelesen und war wirklich sehr angetan davon. Umso gespannter war ich nun auf „Wild Games – In einer heißen Nacht“ aus ihrer Feder.
Das ...

Meine Meinung
Von Jessica Clare habe ich bereits eine andere Reihe gelesen und war wirklich sehr angetan davon. Umso gespannter war ich nun auf „Wild Games – In einer heißen Nacht“ aus ihrer Feder.
Das Cover wirkt wirklich gut auf mich und der Klappentext macht neugierig.

Die hier auftauchenden Charaktere sind der Autorin gelungen. Sie beschreibt sie vorstellbar, die Handlungen sind nachzuvollziehen und verständlich.
Abby ist eine junge Frau, die ihren ganz eigenen Kopf hat. Sie ist Journalistin, ist ziemlich klug und hat auch immer einen lockeren Spruch auf Lager. Mir gefiel das Abby weiß wie sie sich behaupten muss, wie sie sich durchsetzt.
Dean war mir irgendwie ein Rätsel, ich habe mich ehrlich gesagt schwer getan mit ihm. Klar er sieht gut aus und ist charmant aber soll das wirklich alles sein? Erst mit zunehmender Seitenzahl lernte ich Dean dann wirklich kennen und habe auch seine andere, liebevolle Seite entdeckt. Und ab da wars dann um mich geschehen und ich habe Dean dann gemocht.

Der Schreibstil der Autorin ist wirklich richtig gut. Ich bin flüssig durch diesen Roman gekommen, konnte gut folgen und habe ich alles verstehen können.
Geschildert wird das Geschehen aus der Sichtweise von Abby. Somit ist man als Leser immer an ihr dran und kann ihren Gedanken und Gefühlen gut folgen.
Die Handlung ist unterhaltsam und kurzweilig. Es ist der Auftaktband einer neuen Reihe und bietet einiges an Abwechslung. Den Leser erwarten hier eine wirklich schöne Liebesgeschichte mit Höhen und Tiefen. Die Emotionen waren für mich nachvollziehbar und sie kamen bei mir an.

Das Ende ist dann passend zur Gesamtgeschichte gewählt. Es schließt die Geschichte gut ab und macht alles rund. Ich freue mich schon darauf Band 2 zu lesen.

Fazit
Abschließend gesagt ist „Wild Games – In einer heißen Nacht (Wild-Games-Reihe 1)“ von Jessica Clare ein guter Auftakt der Reihe.
Gut gezeichnete Charaktere, ein flüssig zu lesender Stil der Autorin und eine Handlung, die emotional gehalten ist und in der man kurzweilig gut abtauchen kann, haben mir unterhaltsame Lesestunden beschert.
Durchaus lesenswert!