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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.09.2019

besser als der Vorgänger

Post Mortem - Zeit der Asche
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Sehr viel spannender als der Vorgänger, was aber sicher daran liegt, das Interpool-Agentin Emilia Ness nicht nur von ihrem Liebesleben beeinflusst wird. Doch auch hier ist der Handlungsstrang um den Serienkiller ...

Sehr viel spannender als der Vorgänger, was aber sicher daran liegt, das Interpool-Agentin Emilia Ness nicht nur von ihrem Liebesleben beeinflusst wird. Doch auch hier ist der Handlungsstrang um den Serienkiller Avram Kuyper spannender. Der Thriller spielt wenige Monate nach dem Geschehnissen aus Band 1, Avram hat Hinweise, dass der Snuff-Ring-Anführer unlautere Mittel wie Erpressung und Mord in Auftrag gibt, damit er an seine Ziele kommt. Als Nebengeschichte fließt noch ein Mordauftrag von der russischen Mafia ein. Gute Kombination aus Machtspielchen, Korruption, Mafia-Angelegenheit. Während der erste Band mich stellenweise überhaupt nicht überzeugen konnte, hat mir der Folge-Thriller bis auf ein paar Längen doch ganz gut gefallen. Vor allem gefällt mir, dass Avram hier nicht so allmächtig ist und selbst in Lebensgefahr schwebt.
Gute Fortsetzung allerdings hoffe ich, dass das Potenzial des Thrillers im Folgeband komplett ausgeschöpft wird.

Veröffentlicht am 06.09.2019

eigentlich ein guter Thriller

Post Mortem - Tränen aus Blut
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Von der Thematik her eigentlich ein guter Thriller. Zwei Handlungsstränge die sich immer wieder überkreuzen. Auf der einen Seite Avram Kuyper, der von seinem Journalisten-Bruder beauftragt wurde seine ...

Von der Thematik her eigentlich ein guter Thriller. Zwei Handlungsstränge die sich immer wieder überkreuzen. Auf der einen Seite Avram Kuyper, der von seinem Journalisten-Bruder beauftragt wurde seine Familie zu rächen und dabei auf einen Snuff-Ring trifft. Auf der anderen Seite die Interpool Agentin Emila Ness, die unabhängig ebenfalls Spuren verfolgt.
Die Spannung wird immer wieder durch Ness´ Schwärmerei für ihren Kollegen unterbrochen, was nicht nur zäh war, sondern die Agentin recht unfähig erscheinen ließ. Hier werden so viele Klischees bedient, dass ich zeitweise echt überlegt habe, ob ich das Buch abbreche. Allerdings ist der Thriller um Avram doch sehr spannend gewesen. Ich gebe dem zweiten Buch eine Chance, sollte aber die Turtelei weiter gehen, brech ich es ab.

Veröffentlicht am 30.08.2019

verlor schnell an Spannung

Something in the Water – Im Sog des Verbrechens
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Ehepaar in Geldnöten findet in den Flitterwochen Tasche voller Geld und Diamanten. Der Thriller ist leicht lesbar, allerdings kommt nach dem spannenden Epilog erst mal lange gar nichts fesselndes und man ...

Ehepaar in Geldnöten findet in den Flitterwochen Tasche voller Geld und Diamanten. Der Thriller ist leicht lesbar, allerdings kommt nach dem spannenden Epilog erst mal lange gar nichts fesselndes und man quält sich eher durch die Seiten um alles wichtige und unwichtige aus dem Leben von Erin zu erfahren. Erst ab der Hälfte wird es wieder einigermaßen spannend. Plot sicherlich gut, aber die Umsetzung lässt zu wünschen übrig. Erin wird von ihrem Job vereinnahmt, sie macht eine Doku über Gefängnisinsassen und nach und nach entwickelt sie ein paar Freundschaften oder eher Abhängigkeiten, die ihr im Alltag behilflich sind. Mark, der Ehemann bleibt trotz der vielen Erzählungen von Erin einfach nur blass, seine Figur ist viel zu oberflächlich und ich kann nicht nachvollziehen, was alle an ihm finden. Setting ist gut ausgearbeitet.
Der Thriller verlor schnell an Spannung und konnte sie nicht wieder aufbauen.

Veröffentlicht am 30.08.2019

guter Thriller

R.I.P.
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Guter Thriller, der von der Erzählart an die beiden Vorgänger erinnert. Leider gibt es auch hier phasenweise ziemlich ausschweifende Abweichungen der Geschichte, die nicht unmittelbar mit den Morden zu ...

Guter Thriller, der von der Erzählart an die beiden Vorgänger erinnert. Leider gibt es auch hier phasenweise ziemlich ausschweifende Abweichungen der Geschichte, die nicht unmittelbar mit den Morden zu tun haben. Atmosphärisch ist der Thriller eher düster gehalten, wie es bei skandinavischen Romanen schon oft der Fall ist.
Zwei Teenager werden auf bestialische Weise ermordet, die Mordvideos im Internet eingestellt. Huldar und Freyja ermitteln unabhängig und in verschiedene Richtungen, doch die These, dass die beiden Toten Mitschüler gemobbt haben, erhärtet sich für den Leser schnell, der auf viele verschiedene Spuren gebracht und der Jagd nach dem Täter in viele Sackgassen geschickt wird.
Flotter Fortgang der Handlung, allerdings wird diese durch Huldars Befindlichkeiten immer wieder gestört, der Probleme mit seiner Chefin Erla, seinen Kollegen und auch der im Kinderhaus arbeitenden Freyja hat. Er jagt der Psychologin hinterher, will sich unbedingt mir ihr verabreden, die ihn aber ständig abblockt. Dazu kommt die Feindschaft zwischen Freya und Erla, die unprofessionell wirkt, genau wir Erlas Verhalten gegenüber Huldar und seinem Partner.
In einigen Abschnitten wirkt die Handlung kontruiert und wird dem Leser etwas umständlich präsentiert, das Ende ist eher langweilig, auf den langersehnten Aha-Effekt habe ich vergeblich gewartet, da die Erklärung viel zu ausschweifend und auch ein bißchen abwegig ist. Klar, das Motiv steht früh fest, das große Verbrechergenie hat da einen sehr komplizierten Plan ersonnen, aber mich hat es nicht überzeugt.

Veröffentlicht am 21.08.2019

Interessanter Thriller mit Potenzial

SOG
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Interessanter Thriller mit Potenzial, das erneut nicht voll ausgeschöpft wurde. Ich frage mich, warum die Autorin immer wieder auf die Bremse tritt, gerade wenn es spannend wird. Huldar und Freya ermitteln ...

Interessanter Thriller mit Potenzial, das erneut nicht voll ausgeschöpft wurde. Ich frage mich, warum die Autorin immer wieder auf die Bremse tritt, gerade wenn es spannend wird. Huldar und Freya ermitteln erneut, allerdings sind sich die beiden spinnefeind und können es nicht ertragen, die gleiche Luft zu atmen. Auch die Chefin von Huldar macht Probleme, was von dem eigentlichen Fall der Zeitkapsel und dem im Epilog vorkommenden Mädchen ablenkt. Warum? Der Anfang steigert die Spannung, die Hauptfiguren wirken eigentlich fähig, aber dann bricht die Story wieder ein, nur um dann irgendwann wieder spannend zu werden, um erneut einzubrechen. Nicht alles erscheint auf Anhieb logisch, das Finale braucht sogar noch unterstützende Erklärungen, damit der Leser auch alles nachvollziehen kann. Unnötig und zeitraubend, wo der Thriller doch eigentlich selbsterklärend sein sollte. Ich werde den Nachfolger lesen, da ich ihn hier schon liegen habe, aber ich hoffe auf eine Steigerung, denn bisher stagnieren die Charaktere, obwohl es genügend Potenzial geben würde.