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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 17.02.2020

toller Krimi

Lost in Fuseta
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Der autistische Cop Leander Lost wird nach Portugal geschickt, damit seine deutschen Kollegen sich nicht näher mit ihm befassen müssen. Der Idetiker löst auch prompt einen Fall, dabei tritt er aber vielen ...

Der autistische Cop Leander Lost wird nach Portugal geschickt, damit seine deutschen Kollegen sich nicht näher mit ihm befassen müssen. Der Idetiker löst auch prompt einen Fall, dabei tritt er aber vielen Kollegen auf die Füße, da er weder Lügen kann noch Sarkasmus, Ironie oder andere Stimmungen lesen kann.
Genial gemachter Krimi mit einem rasanten Tempo und vielen witzigen Anekdoten, denn mal ehrlich, wie schnell hat man eine Redewendung hingeworfen, die Lost einfach nicht versteht und zu urkomischen Situationen führt. Lost hat seine Eigenheiten, geht für den Ermittlungserfolg auch mal unkonventionelle Wege, was seine Kollegen und die Verdächtigen irritiert und den Leser super unterhält. Der Krimi sticht aus der Masse heraus, nicht unbedingt wegen des Falls, obwohl das Setting in Portugal gut gewählt ist, und hier zustätzlich das eine oder andere Klischee des immer hungrigen, gemütlichen Kollegen (Estevez) bedient wird, aber ich mag, wenn man auch mal ein wenig Humor reinbringt, und genau deshalb werde ich auch den nächsten Krimi von Gil Ribeiro lesen. Ich bin begeistert und hoffe, dass der zweite Fall mithalten kann.

Veröffentlicht am 17.02.2020

Actionreicher, spannungsgeladener, teils grausamer Thriller

Der Vollstrecker
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Actionreicher, spannungsgeladener, teils grausamer Thriller mit ausführlichen Beschreibungen von Handlung und Tatorten, dennoch wird es in einem Chris Carter Buch selten langweilig. Auch diesmal wird man ...

Actionreicher, spannungsgeladener, teils grausamer Thriller mit ausführlichen Beschreibungen von Handlung und Tatorten, dennoch wird es in einem Chris Carter Buch selten langweilig. Auch diesmal wird man schnell ins Geschehen geworfen, der gleich zu Anfang mit einem grausamen Mord eines Priesters beginnt. Was es zu einem Mordfall der Sondereinheit macht ist eine kleine "Beigabe" zum Toten. Langsam aber stetig wird das Puzzle aufgedröselt, wobei mir persönlich die übersinnliche Seite jetzt nicht so zugesagt hat. Das Medium hat dem Thriller aber keinen Abbruch getan und auch die Geschichte nicht gestört. Hunter und Garcia sind ein gutes Team, werden auch gut vom Autor beschrieben. Leseempfehlung von mir, auch wenn der Thriller schon älter ist.

Veröffentlicht am 17.02.2020

Spannender Thriller

Knochengrab
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Auch das zweite Buch mit der Hauptfigur Sayer Altair konnte mich schnell überzeugen. Spannend, hohes Tempo, viel Action, aber besonders gut gefiel mir die Kombination von Wissenschaft und Mythologie, wie ...

Auch das zweite Buch mit der Hauptfigur Sayer Altair konnte mich schnell überzeugen. Spannend, hohes Tempo, viel Action, aber besonders gut gefiel mir die Kombination von Wissenschaft und Mythologie, wie auch schon beim ersten Buch. Es gab eine Erweiterung beim Team, Max Cho und seine Leichenspürhündin bringen den Fall erst ins Rollen.
Die Personen im Thriller konnte ich mir bildlich gut vorstellen, für mich ist die wissenschaftliche Komponente mit den Psychopathen und der Gehirnforschung sehr interessant dargestellt. Der Thriller ist breit aufgestellt, verschiedene Handlungsstränge führen am Ende zusammen obwohl es in der Grundgeschichte einen Cliffhanger gibt, der sicherlich im nächsten Buch noch mehr Aufmerksamkeit bekommt.
Spannender Thriller um Frauenmorde, wieder kombiniert mit Mythologie und Wissenschaft. Sehr gelungen.

Veröffentlicht am 24.01.2020

Die Chronik der Archivarin

Das Erbe der Macht - Die Chronik der Archivarin: Der verschollene Mentiglobus
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"Die Chronik der Archivarin" ist ein Buch das zeitlich zwischen Staffel 1 und 2 angesiedelt ist, obwohl ein Großteil der Handlung in der Vergangenheit spielt und die Beziehung zwischen Leonardo und Johanna ...

"Die Chronik der Archivarin" ist ein Buch das zeitlich zwischen Staffel 1 und 2 angesiedelt ist, obwohl ein Großteil der Handlung in der Vergangenheit spielt und die Beziehung zwischen Leonardo und Johanna beleuchtet, die zusammen ein Kind haben. Schon in den vorherigen Büchern gab es kleinere Anspielungen, aber hier erfahren wir, weshalb die beiden nicht mehr zusammen sind. Ausgerechnet ein verschollener Mentiglobus bringt neue Erkenntnisse und nimmt uns auf eine ungewöhnliche Zeitreise mit. Das gab mir ein paar weitere Einblicke in das Leben der Unsterblichen, wir treffen weitere historische Persönlichkeiten, manche davon leider nur kurz.
Obwohl auch hier die Geschichte gut ist, fehlte der eine oder andere lockere Seitenhieb von Alex, Johanna ist manchmal ziemlich dröge, Leonardo fängt das Ganze mit seinen verrückten Ideen auf. Es werden einige Handlungsstränge eröffnet, die aber ins Leere laufen, ich verspreche mir im nächsten Buch ein paar mehr Zusammenhänge und das die Thematik noch mal aufgegriffen wird.
Ansonsten wieder spannend, turbulent aber im Grundtonus ruhiger als die vorherigen Bücher. Lesenswert.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 24.01.2020

geniale Fantasy-Reihe

Das Erbe der Macht - Schattenchronik 4: Allmacht (Bände 10-12)
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Der Autor kann mit jedem Buch aufs neue überrachen. Geniale Fantasie-Reihe mit einem furiosen Staffelfinale, das keine Wünsche offen lässt. Gekonnt überzeugt Andreas Suchanek mit seinen vielfältigen Figuren, ...

Der Autor kann mit jedem Buch aufs neue überrachen. Geniale Fantasie-Reihe mit einem furiosen Staffelfinale, das keine Wünsche offen lässt. Gekonnt überzeugt Andreas Suchanek mit seinen vielfältigen Figuren, baut eine magische Welt voller Lichtkämpfer, Schattenkrieger, Nimags, Magier, und Unsterbliche die zum Vorbild historische Persönlichkeiten aus unserer Zeit haben, dazu kommen zahllose Splitterreiche, alles verwoben mit viel Action, hoher Spannung, rasantes Tempo und viel Magie und Zaubersprüche. Ich habe beim Lesen eine Achterbahn der Gefühle gehabt, Chaos pur, alles wird auseinandergerissen und neu zusammen gepuzzelt, wirklich genial gemacht. Von der einen oder anderen Figur müssen wir uns verabschieden, Tränen fließen, die Wut wird angefacht, aber ich konnte das Buch einfach nicht zur Seite legen. Was soll da in den Folgebüchern noch kommen?
Der Handlungsstrang um die Schattenfrau geht erst mal zu Ende, es gibt ein Wiedersehen mit alten Freunden und Weggefährten und dennoch ist das Ende bittersüß. Gerade den Abschnitt "Zwillingsfluch" fand ich beeindruckend und interessant, konnte mit dem Lesen gar nicht aufhören.
Top Leseempfehlung für die Reihe.
Ascheatem, Zwillingsfluch und Allmacht stecken in dem Buch Schattenchronik 4.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere