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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.09.2020

sehr spannend

Mooresschwärze: Thriller
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Tote aus dem Moor verschwindet aus der Leichenhalle vor der Autopsie. Bei der Suche nach dem Opfer finden Pathologin Julia Schwarz und Kommissar Florian Kessler eine andere Frauenleiche. Selten habe ich ...

Tote aus dem Moor verschwindet aus der Leichenhalle vor der Autopsie. Bei der Suche nach dem Opfer finden Pathologin Julia Schwarz und Kommissar Florian Kessler eine andere Frauenleiche. Selten habe ich einen Thriller gelesen, wo alles stimmt. Gute Figurenausarbeitung, hohe Spannung, fortlaufendes Tempo, ein paar Irrungen und Wirrungen, bisschen Rätselraten und düstere Grundstimmung. Flotter Thriller mit vielseitigen, lebhaften Personen, die mal über das Schema F hinweg denken und dabei auch den Leser fordern. Als Eislady würde ich die Pathologin jetzt nicht beschreiben, dennoch wird deutlich, dass sie sich von anderen Personen distanziert. Wird sicher nicht der letzte Thriller von Catherine Shepherd sein, den ich lesen werde. Könnte mir sogar eine Verfilmung zur Handlung vorstellen.

Veröffentlicht am 07.09.2020

Thriller mit schnellem Spannungsaufbau

Dunkle Botschaft: Thriller
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Thriller mit schnellem Spannungsaufbau, der fortlaufend gehalten wird. Rechtsmedizinerin Julia Schwarz ermittelt und rätselt in einem skurrilen Mordfall, der sie in ein Beerdigungsinstitut bringt und sie ...

Thriller mit schnellem Spannungsaufbau, der fortlaufend gehalten wird. Rechtsmedizinerin Julia Schwarz ermittelt und rätselt in einem skurrilen Mordfall, der sie in ein Beerdigungsinstitut bringt und sie selbst in Lebensgefahr, als sie eines der vielen Rätsel löst.
Der Thriller ist atmosphärisch gut geschrieben, sodass einem die Nackenhaare zu Berge stehen, allerdings hat das Buch auch einige kleine Schwächen. Zum Beispiel wird hier viel zu sehr auf das Privatleben von Julia eingegangen (Liebesgedöns zu Florian, vermutete Affäre des Vaters), was den Thriller an sich oft abschweifen lässt und dadurch das Julia abgelenkt ist, handelt sie irrational. Okay, soll sicherlich zeigen, dass sie auch menschlicher sein kann, aber letztendlich hat mich das nicht so ganz überzeugt.
Sonst ist der Thriller aber nicht schlecht, die Rätsel waren nachvollziehbar und das Buch ließ sich gut lesen. Leseempfehlung.

Veröffentlicht am 07.09.2020

mir hat gefallen

Der letzte Pilger
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Gegenwart trifft auf Vergangenheit und daraus ergibt sich eine vielschichtige, komplexe Geschichte zu den Wirren des Krieges, in dem eine Spionin, nämlich Agnes Gerner, in den Vordergrund tritt und ein ...

Gegenwart trifft auf Vergangenheit und daraus ergibt sich eine vielschichtige, komplexe Geschichte zu den Wirren des Krieges, in dem eine Spionin, nämlich Agnes Gerner, in den Vordergrund tritt und ein paar dunkle Geheimnisse mit sich schleppt.
Zwei Handlungsstränge die sich am Ende treffen und ergänzen, gut aufgebaute Spannung, wobei mir der Fall in der Gegenwart ein kleines bisschen mehr gefallen hat. Gute Figurendarstellung, lebhaft und glaubhaft. Die Grundstimmung in der Vergangenheit war etwas besser herausgearbeitet, als die in der Gegenwart. Es hielt sich die Waage, was mir bei der Geschichte um Bermann weniger gut gefallen hat, hat dann die Vergangenheit um Caj Holt wieder rausgerissen und umgekehrt. Für mich zwar jetzt nicht das Top-Highlight, aber eine Empfehlung gibt es auf jeden Fall. Vielleicht lese ich noch mal ein Buch von Gard Sveen. Mir hats gefallen.

Veröffentlicht am 07.09.2020

keine leichte Kost

Remember Mia
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Thriller der anderen Art, irgendwie bewegend aber auch erschreckend. Gedächtnisverlust, pränatale Depression, Verfolgungswahn. Was ist wahr, was nicht? Ein Katz-und Maus-Spiel das es in sich hat. Bis zum ...

Thriller der anderen Art, irgendwie bewegend aber auch erschreckend. Gedächtnisverlust, pränatale Depression, Verfolgungswahn. Was ist wahr, was nicht? Ein Katz-und Maus-Spiel das es in sich hat. Bis zum Schluss war ich am schwanken, hat sie ihr Kind auf dem Gewissen oder nicht. Gut gemachter Thriller mit einer vielschichtigen Story und tiefenpsychologisch schauen wir in menschliche Abgründe und Ängste.
Da man die Geschichte aus der Sicht von Mias Mutter erlebt, springt die Geschichte hin und her, genau wie die Gedanken von Estelle. Fortlaufende Spannung, fortlaufender Nervenkitzel. Super Thriller. Sehr zu empfehlen, aber keine leichte Kost.

Veröffentlicht am 07.09.2020

hat mich nicht umgehauen

Blutiger Winter
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Grausamer, brutaler, zwar spannender aber oft ausschweifender Thriller, der mich mit wechselhaften Gefühlen zurück gelassen hat. Plot ist spannend, Plottwists gut angelegt, trotzdem fehlte das gewisse ...

Grausamer, brutaler, zwar spannender aber oft ausschweifender Thriller, der mich mit wechselhaften Gefühlen zurück gelassen hat. Plot ist spannend, Plottwists gut angelegt, trotzdem fehlte das gewisse Etwas.
Der Inspektor mit unaussprechlichem Namen, Akyal Borubaew, war mir zu lasch, hat über Umwege ermittelt, wirkte ein bisschen chaotisch und orientierungslos. Tote Tochter eines prominenten Politikers mit übertriebener Gewalt ausgeweidet und ausgestellt. Puh, schwierig. Für Hardliner sicher guter Thriller, mir fehlte das Drumherum. Besonders nahbar war keine der Figuren, hatte zwischenzeitlich nur das Gefühl, das es hier um Gemetzel geht. Fast alle sind irgendwie korrupt.
Hat mich nicht umgehauen.