Beste Unterhaltung voller Spannung
Songbird of the SorrowsDieses optisch wunderschöne Buch ist der gelungene Auftakt einer Trilogie und hat mir total gut gefallen!
Es geht um die von ihrem Vater verstoßene Prinzessin Aella, die in einem Orden zur Songbird, einer ...
Dieses optisch wunderschöne Buch ist der gelungene Auftakt einer Trilogie und hat mir total gut gefallen!
Es geht um die von ihrem Vater verstoßene Prinzessin Aella, die in einem Orden zur Songbird, einer Spionin, ausgebildet wird. Sie muss direkt nach ihrer bestandenen Abschlussprüfung zusammen mit der Elitestaffel des Ordens auf eine heikle Mission gehen, die ausgerechnet von Raven angeführt wird, mit dem sie trotz gegenseitiger Anziehung noch eine Rechnung offen hat...
Der Einstieg in die Handlung gestaltete sich sofort interessant und atemberaubend. Ich befand mich mit Aella bei einer anspruchsvollen Aufgabe und konnte ihre Empfindungen so hautnah spüren, als ob ich dabei gewesen wäre. Die spannungsgeladene Atmosphäre zog mich gleich in ihren Bann und durch die anschaulichen Beschreibungen der Autorin konnte ich mir wie in einem Kopfkino die Ereignisse lebhaft vorstellen. Aella, sowie auch ihre beste Freundin Nyssa waren mir sofort sympathisch und ich fand das "Voliere" genannte Setting im Orden sehr ansprechend und geheimnisvoll. Passend dazu kamen alle Namen und Bezeichnungen aus dem Vogelreich, was ich sehr witzig fand. Zu Anfang haben mich die vielen verschiedenen Personen, von denen einige auch noch mehrere Namen führten oder sie sogar wechselten, etwas überfordert, was sich jedoch sehr schnell gelegt hatte.
Der Fokus lag auf den Aufgaben, die Aella und ihren Begleitern gestellt wurden und die sich als gefährliche Herausforderungen entpuppten. Hierbei kamen noch weitere Charaktere ins Spiel, die teils überraschend hilfreich, teils auch brutal und gnadenlos agierten. Sie sorgten jedenfalls für Spannung und haben mich genau wie die gesamte Handlung, bestens unterhalten.
Überhaupt hat mich während des Lesens die Welt von Empyrieos restlos begeistert. Die vielen Insel der Sorrows, die Aufteilung der Reiche in die vier Jahreszeiten, die fantastischen Wesen, die Magie der Zeichenschrift und auch die verschiedenen Völker fand ich sehr interessant. Ich habe dabei die detaillierte Karte auf den ersten Seiten geliebt, die ich zwischendurch immer wieder angeschaut habe, um die Schauplätze der Geschichte zu verfolgen.
Natürlich gab es auch ein paar unerwartete Wendungen, die mich überraschen konnten und gerade das Ende mündete in einen faszinierenden Cliffhanger, der mich ungeduldig auf Band 2 warten lässt!