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Veröffentlicht am 26.01.2023

Leider der erste Flop meines Lesejahres 2023

Neon Gods - Hades & Persephone
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Ja, was soll ich zu diesem Buch sagen, außer: komplett falsche Erwartungen, griechische Mythologie nur als Rahmen und kaum Handlung vorhanden.

Seit der Ankündigung dieses Buches war ich super gespannt ...

Ja, was soll ich zu diesem Buch sagen, außer: komplett falsche Erwartungen, griechische Mythologie nur als Rahmen und kaum Handlung vorhanden.

Seit der Ankündigung dieses Buches war ich super gespannt auf die Geschichte. Der Klappentext klang vielversprechend und das Cover ist wunderschön. Es ist zwar einfach gehalten, aber hat auch eine gewisse Eleganz und der Farbverlauf ist ebenfalls toll.
Der Schreibstil von Katee Robert ist sehr angenehm. Sie nutzt vor allem kurze und prägnante Sätze und beschreibt sehr gut. Für mich hatte der Schreibstil allerdings nichts Außergewöhnliches an sich. Sozusagen nichts, wo ich sagen würde, das ist Katee Robert.

Die Charaktere empfand ich in diesem Buch als eher unnahbar und nicht greifbar. Für mich war es schwierig, eine Bindung zu ihnen aufzubauen und sie einschätzen zu können. So ging es mir bei jedem der vorkommenden Charaktere und nicht nur bei den Protagonisten.
Persephone wurde für mich immer weniger greifbarer, je weiter das Buch fortgeschritten ist. Es waren teilweise Handlungen nicht logisch, da sie zuvor mit einem anderen Charakterzug beschrieben wurde. Bei Hades hatte ich von Anfang an meine Probleme, aber da kann ich nicht betiteln, warum das so gewesen ist.

Ja, die Handlung. Wie hat mir die Handlung gefallen? Gute Frage, denn für mich hatte dieses Buch keine wirkliche Handlung. Die Handlung bestand aus zwei Komponenten: erotische bzw. explizite Szenen und zwischendurch ein wenig Dialog und Geschichte. Versteht mich nicht falsch, andere mögen diese Art Geschichten sehr. Aber für mich war es einfach zu viel.
Der Anfang des Buches hatte so viel Potenzial. Ich war so gespannt, wie sich der Konflikt auflösen wird und wie man zu einer Lösung kommt. Naja, letztendlich wurde ich wirklich massiv enttäuscht.
Dieses Buch war das erste, in dem ich ganze Passagen bzw. Absätze nur überflogen habe. Das mache ich sonst nie, aber mir waren die expliziten Szenen einfach zu viel. Geschrieben waren sie wirklich gut, diese Kritik habe ich an diesen Szenen nicht. Aber irgendwann war es so, dass teilweise in jedem zweiten Kapitel eine sehr ausführliche explizite Szene vorhanden war, die die Handlung nicht mal ansatzweise vorangebracht hat. Das hat mich irgendwann wirklich massiv gestört, sodass ich sogar überlegt habe, das Buch abzubrechen.
Ich habe mich dann aber doch bis zum Ende durchgequält. Ich weiß, gemeine Wortwahl aber genau so war es gewesen. Und naja, das Ende hat mich auch enttäuscht. Für mich wurde der Konflikt viel zu einfach gelöst und mögliche Konsequenzen wurden ganz außer Acht gelassen. Auch der Bezug zur Mythologie war mir persönlich einfach viel zu wenig.

Zusammenfassend gesagt war dieses Buch für mich eine richtige Enttäuschung, obwohl ich mich so auf die Geschichte gefreut habe. Ich denke aber, wenn man mit weniger Erwartungen ran geht, könnte einem das Buch auch gefallen. Für mich gab es eben leider keinen wirklichen Fantasy-Aspekt, der Bezug zur Mythologie war mir zu wenig und die eigentliche Handlung war nur ein Rand-Thema und stand nicht im Mittelpunkt.
Ich kann mir aber vorstellen, dass Erotik-LeserInnen bei diesem Buch voll auf ihre Kosten kommen. Dennoch würde ich das Buch nicht gerne weiterempfehlen.
Ich habe aber für mich beschlossen, dass ich diese Reihe nicht weiterverfolgen möchte.

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Veröffentlicht am 26.01.2023

Guter Abschluss der Reihe, der es nochmal in sich hatte

Daughters of Darkness: Lara
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Da ich nicht wieder den Fehler machen wollte und zwischen dem Lesen dieser Trilogie zwei Jahre vergehen lasse, habe ich direkt nach Beenden des zweiten Teils den letzten Band gelesen.
Auch hier mag ich ...

Da ich nicht wieder den Fehler machen wollte und zwischen dem Lesen dieser Trilogie zwei Jahre vergehen lasse, habe ich direkt nach Beenden des zweiten Teils den letzten Band gelesen.
Auch hier mag ich das Cover nicht so wirklich, aber die Stimmung des Buches wurde hier sehr gut eingefangen.
Zum Schreibstil werde ich auch nicht mehr viel sagen, da Bianca zu einer meiner absoluten Lieblingsautorinnen gehört.

Lara mochte ich von den drei Protagonistinnen bisher am liebsten. Ich mochte ihre ganze Art und auch die Überzeugung, mit der sie ihren Job ausübt. Dennoch hat auch sie eine schwache Seite, die man endlich kennenlernen konnte. Denn trotz ihrer abgebrühten Art, hat sie trotzdem noch Gefühle, die sie allerdings weit wegsperrt. Auch die männlichen Charaktere Tyler und Alec haben die Geschichte sehr spannend gemacht. Der Zusammenhalt der Daughters of Darkness ist etwas ganz besonderes und wurde auch in diesem finalen Teil nochmal mehr als deutlich.

Die Handlung hat mir sehr gut gefallen. Ich wusste lange Zeit nicht, wie sich die Geschichte entwickeln wird und war demnach an einigen Punkten sehr überrascht. Also für alle, die Plottwists lieben ist dieses Buch das richtige.
Auch das Cross-Over zu der Hunters-Trilogie hat mir bei dieser Reihe sehr gut gefallen.

Kurz gesagt mochte ich die gesamte Trilogie. Ich würde sie jetzt nicht als ein Must Read betiteln, aber Romantic Suspense LeserInnen kommen hier voll auf ihre Kosten.

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Veröffentlicht am 26.01.2023

Tolle Fortsetzung mit Spice, toughen Frauen und guter Handlung

Daughters of Darkness: Sydney
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Ich habe den ersten Teil dieser Reihe bereits vor einiger Zeit gelesen, aber mit dem zweiten Teil habe ich aus unerklärlichen Gründen erst einmal gewartet. Warum frage ich mich bis heute.
Das Cover passt ...

Ich habe den ersten Teil dieser Reihe bereits vor einiger Zeit gelesen, aber mit dem zweiten Teil habe ich aus unerklärlichen Gründen erst einmal gewartet. Warum frage ich mich bis heute.
Das Cover passt thematisch und farblich zum ersten Buch der Reihe. Mir persönlich gefällt das Cover nicht so gut, aber zu der Geschichte passt es extrem gut.
Biancas Schreibstil ist auch hier wieder toll gewesen. Ich mag die Emotionen, die Dreistigkeit, die Gefühle allgemein. Ich kann es nicht einmal richtig beschreiben, weswegen ich ihren Schreibstil so liebe.

Da ich das Buch bereits letztes Jahr gelesen habe, aber erst jetzt dazu komme, die Rezension zu schreiben, kann ich mich leider nicht mehr an jedes Detail erinnern.
Ich empfand die Handlung als actionreich und zwischenzeitlich auch gefühlvoll. Dennoch gab es auch Momente, die die Angst der Charaktere sehr greifbar gemacht hat. Die Suspense-Einschübe empfand ich auch als sehr gut dosiert und auch die Idee der Handlung hat Sinn gemacht und wurde gut rübergebracht.

Alles in allem mochte ich das Buch. Es hat mich gut unterhalten können und ich habe mit den Charakteren mitfühlen können. Dennoch hat mir für volle fünf Sterne noch einiges gefehlt.
Auf jeden Fall eines der weniger bekannten Bücher von Bianca Iosivoni, das aber dennoch eine Chance verdient haben sollte.

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Veröffentlicht am 26.01.2023

Ich hätte nicht gedacht, dass mich dieser Auftaktband so in den Bann reißen wird

Ich fürchte mich nicht
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Ich bin ehrlich: Gäbe es Bookstagram oder BookTok nicht, wäre ich nie auf dieses Buch aufmerksam geworden. Ich dachte mir, wenn es so viele gut finden, muss ja etwas dran sein. Also habe ich mir das Buch ...

Ich bin ehrlich: Gäbe es Bookstagram oder BookTok nicht, wäre ich nie auf dieses Buch aufmerksam geworden. Ich dachte mir, wenn es so viele gut finden, muss ja etwas dran sein. Also habe ich mir das Buch auf Englisch gekauft und habe es sehr geliebt.

Das Cover hat mich ehrlich gesagt nicht so richtig angesprochen, obwohl ich die Idee der Gestaltung gut finde. Dennoch passt es gut zur Geschichte, vor allem durch die düsteren Farben.
Der Schreibstil ist etwas ganz Besonderes. Die Sätze sind kurz, prägnant, einfach. Außerdem sind teilweise Sätze oder Passagen durchgestrichen. Mein Englisch-Level ist nicht das allerbeste, aber ich habe den roten Faden die ganze Zeit verfolgen können. Daher würde ich sagen, dass man es gut versteht, auch wenn das eigene Englisch nicht das Beste ist.

Ich mochte alle Charaktere auf ihre Art und Weise sehr gerne. Zu der Protagonistin Juliette konnte ich aber eine innigere Beziehung aufbauen, als zu anderen Charakteren. Ich denke, dies ist auch viel dem Schreibstil geschuldet, da man ihre wahren Gedanken von dem unterscheiden kann, was sie dann wirklich in der Konversation sagt. Auch die „bösen“ Charaktere waren interessant und haben ihre Funktion voll erfüllt. Alle Charaktere sind für die Geschichte relevant gewesen, was ich sehr mochte.

Zur Handlung möchte ich gar nichts weiter sagen. Ich denke, dass ist eines der Bücher, wo man so wenig wie möglich über die Handlung wissen sollte. Ich konnte teilweise gar nicht mehr aufhören zu lesen. Es gab Plottwists und die Grundidee ist bereits einfach toll.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass ich die Geschichte sehr genossen habe und es kaum abwarten kann, endlich weiterzulesen. Die Idee der Geschichte hat mich vollkommen überzeugt, genauso wie die Charaktere und der Schreibstil.
Ich kann dieses Buch allen empfehlen, die Lust auf eine besondere Geschichte haben.

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Veröffentlicht am 26.01.2023

Poesie, die ins Herz geht & die vielen Facetten des Lebens betrachtet

Gewitterwolken und Sommernächte
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Ich bin schon seit einiger Zeit ein großer Fan von Poetry-Büchern und probiere gerne neue AutorInnen in diesem Genre aus. Marie Weis folge ich schon seit einigen Jahren auf Instagram, weswegen ich auf ...

Ich bin schon seit einiger Zeit ein großer Fan von Poetry-Büchern und probiere gerne neue AutorInnen in diesem Genre aus. Marie Weis folge ich schon seit einigen Jahren auf Instagram, weswegen ich auf ihren Debüt-Roman aufmerksam geworden bin.

Was soll ich sagen, ich bin total verliebt! Die Gedichte und Texte in diesem Buch sind extrem authentisch und gefühlvoll geschrieben. Marie hat die Realität mit den Worten einfangen und greifbar machen können. Das Buch besteht zu großen Teilen aus Klebezetteln, da ich mir extrem viel markiert habe.

Viel kann ich auch gar nicht mehr zu dieser Rezension ergänzen. Ich möchte noch erwähnen, dass ich in meinem Alter (junges Erwachsenenalter) die meisten Texte sehr im Herzen spüren konnte. Ich konnte mich in den Worten wiederfinden.
Wichtig ist aber auch, dass Poetry immer persönlich ist, sowohl von AutorIn und LeserIn.

Für mich ist dieses Buch eines der besten Poetry-Bücher, die ich bisher auf Deutsch gelesen habe. Ich kann es wirklich jedem empfehlen, dem gerade alles etwas zu viel ist oder der sich allein in dieser weiten, großen Welt fühlt. Dieses Buch fühlt sich wie eine Umarmung an.

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