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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.08.2020

Ruhige, poetische Story mit wundervoll gestalteten Charakteren

Dreams of Yesterday
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Das Cover ist wirklich wundervoll gestaltet, hier wurde wirklich mit Liebe zum Detail gearbeitet. Außerdem spiegelt das Cover einige inhaltliche Aspekte des Buches wider, sodass es wirklich gut zu der ...

Das Cover ist wirklich wundervoll gestaltet, hier wurde wirklich mit Liebe zum Detail gearbeitet. Außerdem spiegelt das Cover einige inhaltliche Aspekte des Buches wider, sodass es wirklich gut zu der Geschichte passt.
Ich habe von dieser Autorin noch nichts gehört, somit war ich sehr gespannt, was sie mit diesem Buch für einen Eindruck auf mich macht. Ganz klar einen Positiven! Der Schreibstil ist sehr erzählend, locker und man kommt sehr schnell mit dem Lesen voran. Außerdem hat das Buch gerade einmal 275 Seiten, sodass man als Leser dazu verleitet wird, das Buch in einem Rutsch durchzulesen.
In diesem Buch haben mir die Charaktere einfach am besten gefallen. Alle waren sehr detailliert ausgearbeitet, hatten ihre eigene Geschichte und alle haben einen Beitrag zur Story des Buches geliefert. Die Nebencharaktere waren nicht einfach nur da, sie haben die Geschichte rund gemacht. Eigentlich konnte man die Charaktere wirklich nur lieben. Die Protagonistin Evelyn habe ich sofort durch ihre positive Art ins Herz geschlossen. Sie hat immer zuerst das Positive gesehen. Auch ihr eher ungewöhnliches Hobby, das Gärtnern, habe ich sehr gemocht. Die Szenen, in denen sie sich um ihren Dachgarten gekümmert hat, haben mir mit am besten gefallen (Hier hätten wir dann auch den Bezug zum Cover). Auch ihre starke Verbundenheit zu ihrer Tante und Oma war wundervoll dargestellt worden. Ich bin auch jetzt noch sehr gespannt darauf, wie sie sich weiterentwickeln wird. Der männliche Protagonist Dylan ist mir ebenfalls sehr sympathisch gewesen, allerding neigt er sehr stark zur Schwarzmalerei. Was aber, meiner Meinung nach, in den einzelnen Szenen immer gut gepasst hat. Er hat eine humorvolle Art und auch einen klaren Plan vom Leben (damit ist er mir einen klaren Schritt voraus, denn mit 18 Jahren hatte ich noch keinen wirklichen Plan). Sam hat sich heimlich in mein Herz geschlichen. Er war der Sonnenschein dieser doch manchmal ein wenig düsteren Geschichte.
Nun noch ein paar Aspekte zum Inhalt des Buches. Die gesamte Geschichte spielt in Irland im Jahr 2006. Wir erfahren also erst im Folgeband „Promises of Tomorrow“, welches elf Jahre später spielt, wie es mit Evelyn und Dylan weitergeht. Wenn man es genau nimmt, ist in diesem Buch von der Handlung her nicht allzu viel passiert. Es gab einige einschneidende Ereignisse, aber ansonsten ist die Story eher ruhig. Außerdem finde ich, dass der Klappentext sogar schon ein wenig zu viel von der Handlung verrät und stimmt teilweise nicht mit der Geschichte überein. Das finde ich wirklich sehr schade. Mit dem auf dem Klappentext erwähnten Unfall habe ich tatsächlich nicht gerechnet, ich hätte gedacht, dass die Geschichte in eine andere Richtung weitergeht. Ich bin wirklich kurz sprachlos gewesen und mein Herz hat das leider nicht ganz unbeschadet überstanden. Deswegen finde ich die Triggerwarnung in diesem Buch gerechtfertigt.
Leider habe ich aber auch einige Kritikpunkte. Die Liebesgeschichte von Evelyn und Dylan hat sich sehr langsam entwickelt und ich konnte wirklich mit den beiden mitfühlen. Leider ging es mir dann ab einem bestimmten Punkt viel zu schnell mit den beiden, sodass ich gar nicht mehr wirklich mit ihnen mitfühlen konnte. Auch das Ende kam mir leider zu plötzlich und die ganze Sache wurde viel zu schnell abgehakt. Hier hätte man noch einiges herausholen können. Dementsprechend hätten diesem Buch ein paar mehr Seiten womöglich gutgetan. Teilweise ist es leider auch so gewesen, dass ich nicht in jeder Situation mit den Charakteren mitfühlen konnte.

Abschließend kann ich sagen, dass mir dieses Buch trotz allem gut gefallen hat. Vor allem die humorvollen und philosophischen Dialoge zwischen den Charakteren haben mir besonders gut gefallen. Ein paar Abzüge bekommt es leider trotzdem, dennoch freue ich mich sehr auf den zweiten Teil und werde ihn auf jeden Fall lesen.

  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Gefühl
Veröffentlicht am 10.07.2020

Nervenkitzel und Romantik à la Geneva Lee

Royal Lies
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INHALT:
Claras und Alexanders Liebe wurde auf eine harte Probe gestellt. Clara weiß nicht, ob sie Alexander all die Lügen und Geheimnisse verzeihen kann. Sie ist schon lange nicht mehr das unschuldige ...

INHALT:
Claras und Alexanders Liebe wurde auf eine harte Probe gestellt. Clara weiß nicht, ob sie Alexander all die Lügen und Geheimnisse verzeihen kann. Sie ist schon lange nicht mehr das unschuldige Mädchen von damals, als sie sich kennenlernten und verliebten. Sie ist jetzt eine Königin und muss nicht mehr beschützt werden. Doch jede Familie hat ihre Geheimnisse, die königliche mehr als alle anderen. Und eines davon könnte dem jungen Paar endgültig zum Verhängnis werden...

MEINE MEINUNG
Das Cover gefällt mir wirklich gut, es passt super zu Teil acht. Die anderen Bücher der Royal-Saga besitze ich leider in der älteren Auflage, was ich schade finde, da nun nicht alle Bücher der Reihe zusammenpassen.
Ich weiß gar nicht, was ich noch über den Schreibstil von Geneva Lee sagen soll. Ich liebe ihn einfach. Der Schreibstil ist fesselnd, magisch, emotional, locker zu lesen. Bisher habe ich alle Geschichten dieser Autorin geliebt, so auch Royal Lies.
Clara und Alexander sind zwei so starke Charaktere. Ich begleite die beiden nun schon seit Jahren und es wird einfach nie langweilig. Alexander versteht langsam, dass er nicht alle wichtigen Entscheidungen allein treffen kann. Clara ist zu einer toughen, starken Frau und Königin geworden. Auch die anderen Charaktere runden die Geschichte perfekt ab.
Nun aber zur eigentlichen Story des Buches. „Royal Games“ hat ja mit einem Cliffhanger geendet, der in diesem Buch aufgelöst wurde. Tatsächlich konnte ich mir diese Auflösung schon denken. Vielleicht ging es ja anderen Lesern ähnlich.
Ich bin wirklich ein sehr emotionaler Mensch. Nach nicht mal 80 Seiten saß ich weinend vor diesem Buch. Die Vorstellung, Clara und Alexander könnten irgendwann getrennte Wege gehen, hat mich emotional wirklich hart getroffen. Generell bin ich das gesamte Buch über sehr emotional gewesen. Was natürlich an der Storyline und dem grandiosen Schreibstil gelegen hat. Trotzdem habe ich beim Lesen immer eine Art Anspannung verspürt, dass irgendwann irgendetwas passieren muss. Und Geneva Lee wäre nicht Geneva Lee, wenn sie den Leser nicht fassungslos zurücklassen würde: Ich habe dieses Ende wirklich absolut nicht kommen sehen. Als ich gesehen habe, dass das Kapitel und somit auch das Buch zu Ende ist, saß ich mit weit aufgerissenen Augen vor diesem Buch. Dieser Cliffhanger ist wirklich noch tausend Mal schlimmer als der in „Royal Games“. Mein Herz ist ein wenig zerbrochen. Tatsächlich habe ich danach auch noch die Leseprobe zu „Royal Secrets“ gelesen, wohlwissend, dass der Cliffhanger nicht aufgelöst wird. Danach war ich emotional nur noch mitgenommener. Ich kann es einfach nicht abwarten, dass endlich August ist und ich „Royal Secrets“ lesen kann.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 10.07.2020

Grandioser Abschlussband voller Emotionen und Spannung

HUNTERS - Special Unit: VERLOREN
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INHALT:
Als die NSA der Computerspezialistin Riley Beckett ein Jobangebot unterbreitet, ist sie versucht, es anzunehmen und die HUNTERS zu verlassen - und damit auch ihre Jugendliebe Logan Ryder, der sich ...

INHALT:
Als die NSA der Computerspezialistin Riley Beckett ein Jobangebot unterbreitet, ist sie versucht, es anzunehmen und die HUNTERS zu verlassen - und damit auch ihre Jugendliebe Logan Ryder, der sich erst in dieser Situation seinen Gefühlen bewusst wird. Doch bevor sie ihre Entscheidung treffen kann, gelingt es einer Hackergruppe, das System der HUNTERS zu infiltrieren. Das gesamte Team droht zum Ziel eines Anschlags zu werden und es liegt an Riley und Logan, das Leben ihrer Freunde zu retten.

MEINE MEINUNG:
Bereits in Teil eins und zwei mochte ich Riley und Logan sehr, sodass ich mich wirklich sehr auf ihre Geschichte gefreut habe. Riley ist ein sehr cooler Charakter. Normalerweise denkt man bei Computerspezialisten immer zuerst an Männer oder daran, dass sie nie das Tageslicht sehen, so vernarrt wie sie in den Computer sind. Das ist bei Riley nicht so gewesen. Natürlich hat man gemerkt, dass sie ihre Arbeit mehr als gerne macht und außerdem ist sie eine sehr wichtige Stütze für das gesamte Team. Logan ist irgendwie mein Liebling in dieser Trilogie geworden. Ich mochte seine schlechten Witze und seine Anspielungen in Bezug auf Lexie und Aiden. Logan hat mir immer ein Lächeln ins Gesicht gezaubert. Noch dazu tut er wirklich alles, um den Anforderungen im Team gerecht zu werden.
Die ganze Story hat mir mal wieder sehr gut gefallen. Dennoch ist die Geschichte in diesem Teil eine komplett andere gewesen, als in Teil eins und zwei. Die Gefahr ist diesmal primär virtuell gewesen, nur am Ende haben die HUNTERS wirklich mit realen Gegnern zutun gehabt. Der Spannungsbogen hat für mich nicht aufgehört. Immer wenn man gedacht hat, dass man kurz verschnaufen kann, ist wieder etwas anderes krasses passiert. Die Geschichte hat sich absolut gar nicht gezogen, im Gegenteil. Ich konnte gar nicht aufhören, zu lesen. Daher habe ich das Buch auch innerhalb von nur zwei Tagen verschlungen. Als ich dabei gewesen bin, das Ende zu lesen, habe ich mich in ein emotionales Wrack verwandelt. Ich bin wirklich geschockt und fassungslos gewesen. Erst dann konnte ich auch den Titel des Buches richtig deuten – in zweierlei Hinsicht. Auch das Cover passt durch das Detail der Kette gut zur Geschichte.
Zu dem Schreibstil von Bianca Iosivoni brauche ich nicht mehr viel sagen. Ich liebe ihn einfach. Sie kann Geschichten einfach so emotional, spannend und fesselnd erzählen. Man fliegt nur so durch die Seiten und inhaliert ihre Worte einfach nur.

Ich bin unendlich traurig, dass diese Trilogie nun zu Ende ist. Ich habe das gesamte Team der HUNTERS so liebgewonnen. Man hat gemerkt, dass sie nicht nur ein einfaches Team sind, sondern eine Familie. Diese Trilogie ist leider viel zu unbekannt, sie hat es verdient, gelesen zu werden! Für Fans von Bianca Iosivoni ist das Lesen dieser Reihe einfach ein Muss :)
Die Reihe ist zwar beendet, aber einige Charaktere aus der HUNTERS-Trilogie haben noch einen Einsatz in der Daughters-of-Darkness-Trilogie, welche ich hoffentlich ganz bald lesen und lieben werde.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 26.06.2020

Gelungene Fortsetzung mit Spannungskitzel und einer guten Portion Romance

HUNTERS - Special Unit: Vertrauen
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INHALT:
Nach ihrer Versetzung zu den HUNTERS in Seattle trifft die ehemalige Delta Force Soldatin Lexie Ryder unverhofft auf den arroganten wie attraktiven Aiden Morgan. Ihre gemeinsame Mission vor ein ...

INHALT:
Nach ihrer Versetzung zu den HUNTERS in Seattle trifft die ehemalige Delta Force Soldatin Lexie Ryder unverhofft auf den arroganten wie attraktiven Aiden Morgan. Ihre gemeinsame Mission vor ein paar Jahren endete in einer Katastrophe, woran sich Lexie die Schuld gibt. Zu allem Überfluss sollen die beiden nun als Partner zusammenarbeiten, was nicht nur für hitzige Auseinandersetzungen sorgt, sondern auch für jede Menge Funkensprühen. Als die Mitglieder einer Joint Task Force getötet werden, zu der Aiden einst gehörte, sind sie gezwungen, einander zu vertrauen. Und plötzlich steht nicht nur ihre Mission auf dem Spiel, sondern auch Aidens Leben.

MEINE MEINUNG:
Das Cover gefällt mir gut, ich mag das Lila und es passt einfach nur perfekt zur Geschichte. Wie schon bei diversen anderen Büchern von Bianca Iosivoni habe ich ihren Schreibstil geliebt. Ich hing förmlich an ihren Worten und ich musste einfach weiterlesen.

Lexie mochte ich von Anfang an. Sie ist sehr mutig, ist gut in dem, was sie tut. Gleichzeitig hat sie aber auch eine verletzliche Seite an sich, die sie zwar nur selten zeigt, aber dennoch zu ihr dazugehört. Ihre Charakterentwicklung hat mir wirklich gut gefallen. Mit Aiden hatte ich anfangs meine kleinen Probleme, weil er mir nicht greifbar genug erschien. Mit der Zeit habe ich ihn aber lieben gelernt, da hinter seiner Fassade bedeutend mehr steckt, als ich gedacht hatte. Auch alle anderen Charaktere im Buch habe ich von der ersten Sekunde an gemocht. In Teil eins hat man ja nicht allzu viel von dem Team der HUNTERS erfahren. Ich finde es faszinierend, wie viele verschiedenen Charaktere mit komplett unterschiedlichen Stärken so gut zueinander passen und zusammenarbeiten. Aber vor allem: sich gegenseitig ihr eigenes Leben anvertrauen. Dieses Team ist wie eine Familie, ich habe alle Charaktere so liebgewonnen.

Wie auch schon in Teil eins gab es auch hier wieder einen spannenden und interessanten Fall. Der Spannungsbogen hat sich von der ersten Seite bis zur letzten durchgezogen. Ein Durchatmen war kaum möglich. Diese Mission hat dem gesamten Team einiges abverlangt, dem einen mehr, dem anderen weniger. Es waren einige Wendungen dabei, mit denen ich absolut nicht gerechnet hatte. Teilweise habe ich mit weit aufgerissenen Augen weitergelesen und mich gefragt, was hier eigentlich gerade passiert ist.

Das Ende hat mich ein klein wenig zerstört. Es war für mich so traurig, aber gleichzeitig auch wirklich schön. Das Ende zeigt einmal mehr, dass das Team wirklich eine Familie ist, die sich gegenseitig sehr stark vertraut. Daher passt der Titel „Vertrauen“ wirklich unfassbar gut zu der Geschichte.
Ich nehme kein Blatt vor den Mund, ich hätte diese Geschichte ewig weiterlesen können. Ich wollte einfach wissen, wie es mit Lexie und Aiden weitergeht. Beide sind so starke Persönlichkeiten, die erst spät herausgefunden haben, dass sie eigentlich genau gleich ticken. Ich hätte wirklich gerne noch ein Kapitel gelesen, in dem es nur um die beiden geht. Trotzdem hat mir das Ende wirklich gut gefallen, so wie es gewesen ist.
Ich freue mich wirklich so unfassbar auf Teil drei! Riley und Logan sind mir vor allem in diesem Buch so sehr ans Herz gewachsen, dass ich wirklich so so gespannt auf ihre Geschichte bin.

Und auch hier nochmal ein kleiner Appell von mir: Gebt den HUNTERS eine Chance! Auch wenn diese Buchreihe sehr unbekannt ist, es lohnt sich! <3

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 24.06.2020

Genialer Reihenauftakt mit Suchtpotenzial (Bitte schenkt dieser Reihe mehr Beachtung! <3)

HUNTERS - Special Unit: Vergessen
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INHALT:
Gejagt und auf der Flucht vor ihrer Vergangenheit, trifft Valerie auf den undurchschaubaren wie anziehenden FBI-Agenten Adam Blackbourne. Adam behauptet, dass sie sich schon einmal begegnet sind ...

INHALT:
Gejagt und auf der Flucht vor ihrer Vergangenheit, trifft Valerie auf den undurchschaubaren wie anziehenden FBI-Agenten Adam Blackbourne. Adam behauptet, dass sie sich schon einmal begegnet sind – und Val ihn angeschossen hat, doch ihr fehlen jegliche Erinnerungen. Als sie einen ihrer Verfolger ohne zu zögern tötet, wird Val klar, dass ihr keine Zeit bleibt und sie sich erinnern muss. Denn jetzt ist nicht nur ihr Leben in Gefahr, sondern auch das von Adam.

MEINE MEINUNG:
Nachdem ich „Falling Fast“ und „Flying High“ von dieser Autorin gelesen habe, habe ich richtig Lust bekommen, mehr Bücher von ihr zu lesen. Meine erste Wahl fiel auf die HUNTERS-Trilogie und dieser erste Teil konnte mich wirklich überzeugen!

Der Schreibstil hat mir total gut gefallen. Er war anschaulich, spannend und mitreißend. Vom ersten Satz an ist man voll in der Geschichte drin und ich konnte nicht aufhören, zu lesen. Unter anderem ist Bianca Iosivonis Schreibstil einer der Gründe, weswegen ich mehr Bücher von dieser Autorin lesen möchte.
Das Cover ist okay, es haut mich aber leider nicht um. Dennoch passt es mit der weißen Schrift, dem Stachelzaun und dem Mann im Hintergrund gut zur Geschichte.
Valerie ist mir sehr sympathisch gewesen. Sie ist eine starke und mutige Frau. Gleichzeitig ist sie aber auch entschlossen herauszufinden, wer sie wirklich ist. Ich konnte sehr stark mit ihr mitfühlen. Sie hat vehement versucht, sich an ihr bisheriges Leben zu erinnern. Ich stelle es mir so schlimm vor, mich nicht mehr an mein Leben erinnern zu können. Der Grund, weswegen Valerie an Amnesie leidet, hat mich wirklich schockiert. Bewundernswert fand ich die Tatsache, dass Adam Valerie trotz seiner Vergangenheit mit ihr unterstützt hat. Er hat sie als Söldnerin und Mörderin betitelt, was natürlich nicht spurlos an Valerie vorbeigegangen ist. Ich fand Adam wirklich cool. Ich hatte das Gefühl, dass er erst einmal ein wenig auftauen musste. Unter anderem haben mir die Erzählungen über seine Vergangenheit mit Valerie wirklich sehr gut gefallen.

Nun zur Story: Wahnsinn. Etwas anderes fällt mir nicht ein. Die gesamte Geschichte war genial, packend, nervenaufreibend und fesselnd. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen und wollte unbedingt wissen, was es mit alldem Geschehenen auf sich hat. Der Spannungsbogen ist wirklich absolut Hammer gewesen. Von der ersten bis zur letzten Seite ist die Spannung vorhanden gewesen, ich konnte sie förmlich bei mir zu Hause spüren. Es waren keine Längen vorhanden, es hat sich super Lesen lassen. Es ist so interessant gewesen, wie alles nach und nach aufgeklärt wurde. Vor allem in Bezug auf Valeries Leben vor der Amnesie. Tatsächlich war hier eine Wendung vorhanden, mit der ich nicht gerechnet hatte. Das Buch hat sich gelesen wie eine Krimi-Serie (Jetzt nicht sowas wie Tatort, eher wie Criminal Minds :D).
Ich mochte, wie die Situation am Ende gelöst und aufgeklärt worden ist. Allerdings habe ich einen klitzekleinen Kritikpunkt. Mir war der Romance-Anteil leider ein wenig zu gering. Daher gibt es einen halben Stern Abzug. Dennoch fand ich, dass dadurch die eigentliche Handlung in den Vordergrund gerückt wurde. Trotzdem hätte ich mir wirklich ein wenig mehr Liebesgeschichte gewünscht. Vor allem am Ende hätte man da noch ein wenig mehr Potenzial gehabt, das dort einzubauen. Das ist aber wirklich Meckern auf hohem Niveau.

Ich kann dieses Buch und diese Reihe wirklich nur weiterempfehlen. Das Talent von Bianca Iosivoni ist wirklich atemberaubend! Diese Buchreihe ist leider viel zu unbekannt und sie verdient es, mehr Aufmerksamkeit zu bekommen <3

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere