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Veröffentlicht am 31.12.2020

Die Welt von Mister Romance – Nimmst auch du bald seine Dienste in Anspruch?

Mister Romance
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Das Cover von „Mister Romance“ finde ich äußerst interessant. Tatsächlich ist es ein wenig bunter, als andere New-Adult-Romane und fällt somit direkt ins Auge. Außerdem finde ich auch den Mann auf dem ...

Das Cover von „Mister Romance“ finde ich äußerst interessant. Tatsächlich ist es ein wenig bunter, als andere New-Adult-Romane und fällt somit direkt ins Auge. Außerdem finde ich auch den Mann auf dem Cover irgendwie toll, da man so schon eine Verbindung zur Geschichte herstellen kann.
Der Schreibstil von Leisa Rayven gefällt mir wirklich ausgesprochen gut. Sie schreibt sehr anschaulich, außerdem sind die Szenen und die Handlungsorte sehr gut beschrieben. Die Emotionen sind wie ein starker Sommerregen auf mich eingeprasselt und der Humor ist einfach nur der Wahnsinn. Ich habe in letzter Zeit bei keinem Buch so oft laut lachen oder schmunzeln müssen.

Die Protagonistin Eden ist mir wirklich sympathisch gewesen. Auf mich hat sie den Eindruck einer gebrochenen Frau gemacht, die keinen Mann in ihrem Leben braucht. Zumindest nicht für eine feste Beziehung. Ihre tiefe Verbundenheit zu ihrer Schwester Asha und ihrer Großmutter Nan hat mich oft tief berührt. Auch ihre Charakterentwicklung ist wirklich klasse gewesen, da sie ein komplett neues Denkmuster entwickelt hat.
Der Protagonist Max ist für mich wirklich ein Traum von einem Mann. Seinen Job finde ich echt interessant, war jedoch anfangs skeptisch, ob das wirklich alles mit rechten Dingen zugeht. Für mich ist Max wirklich ein herzensguter Mensch, trotz seiner Vergangenheit.
Die Nebencharaktere haben die Story wirklich nur noch interessanter und schöner gemacht. Edens Schwester Asha habe ich jetzt schon in mein Herz geschlossen. Edens Kumpel Toby ist einfach nur total lustig. Und ihre Großmutter Nan ist mega putzig und fürsorglich.

Die Idee zu „Mister Romance“ ist einfach nur mega! Und noch dazu sehr gut umgesetzt.
Eden hat für mich die klassischen Erwartungen an eine Journalistin nur bedingt erfüllt. Bei ihr stehen die Menschen, über die sie schreiben will, im Vordergrund. Sie möchte nicht den neuesten Klatsch und Tratsch breittreten. Ihr ist die Geschichte wichtig und sie möchte niemanden bloßstellen. Das finde ich sehr bemerkenswert. Dementsprechend mochte ich ihre Entscheidung am Ende des Buches wirklich sehr.
Für Eden sind One-Night-Stands das Mittel zum Zweck, eine feste Beziehung will sie nicht. Diese Entscheidung finde ich absolut okay. Allerdings fand ich ihre Entwicklung dahin, dass sie einsieht, dass das kein Dauerzustand ist, bemerkenswert.
Max ist so ein toller Typ, wirklich. Er hat sich sofort in mein Herz geschlichen, potenzieller Bookboyfriend! Seine „Wette“ mit Eden fand ich echt interessant, zumal ich fand, dass beide nur verlieren konnten. Dennoch ist es am Ende ganz anders gekommen, als ich es gedacht hatte. Und heilige Mutter Gottes, die Dates, die Eden und Max hatten, haben mich echt fertig gemacht. Eigentlich habe ich die meiste Zeit gedacht: „Oh mein Gott“ oder „Oha, ich will das auch“. Mein Herz war Feuer und Flamme und ich kam aus dem Schwärmen nicht mehr heraus. Ich bin auch oft überrascht gewesen, wie viele Facetten es von Max gibt. Und glaubt mir, jede davon hat mich umgehauen.
Die Nebencharaktere haben eine wichtige Rolle für die Geschichte gespielt, sodass auf mich alles rund gewirkt hat.
Das Ende des Buches hat mir wirklich unfassbar gut gefallen und ich habe nicht damit gerechnet. Eden und Max sind wirklich so tolle Charaktere und ihre Liebesgeschichte einfach nur zum Dahinschmelzen.

„Mister Romance“ hat mich wirklich eiskalt überrascht. Tatsächlich ist dieses Buch das letzte Jahreshighlight aus dem Jahr 2020!
Die Charaktere sind so liebenswürdig und interessant. Ich habe mich in der Geschichte unfassbar wohlgefühlt. Ich freue mich wirklich sehr auf die beiden Folgebände dieser Reihe und hoffe, dass sie mich genauso begeistern können, wie dieses Buch.
Leseempfehlung? Aber sowas von! <3

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 31.12.2020

Das Vermächtnis der Lancasters – Emilias Kampf um ihre Selbstbestimmung

Golden Throne - Forbidden Royals
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Das Cover gefällt mir mal wieder außerordentlich gut. Es passt perfekt zum Titel, die goldene Farbe spiegelt eine Eleganz wider und die Aufmachung erinnert mich an den ersten Teil.
Der Schreibstil ist ...

Das Cover gefällt mir mal wieder außerordentlich gut. Es passt perfekt zum Titel, die goldene Farbe spiegelt eine Eleganz wider und die Aufmachung erinnert mich an den ersten Teil.
Der Schreibstil ist sehr anschaulich, ich hatte tatsächlich beim Lesen sehr viele Bilder im Kopf. Natürlich kommt auch die Spannung nicht zu kurz und ich wurde sozusagen mit jedem Kapitel gezwungen, weiterzulesen.

Die Protagonistin Emilia ist mir im ersten Teil ja leider ein wenig fremd gewesen. Ich konnte nicht so richtig in ihre Gedanken schauen. Das ist bei „Golden Throne“ anders gewesen. Ich habe einen viel besseren Einblick in ihre Gedankenwelt bekommen und ihre inneren Konflikte sind sehr gut dargestellt worden. Generell mag ich Emilias Art wirklich sehr gerne. Außerdem ist ihre Charakterentwicklung sehr stark gewesen.
Nun ein paar Worte zu den Nebencharakteren. Allesamt sind sie interessant und haben wichtige Rollen, die storyrelevant sind. Man erfährt, wie es mit Linus weitergeht. Octavia versucht mal wieder, Emilia ihr Spiel aufzudrängen. Leider hat mir ein wenig mehr Liebesgeschichte zwischen Emilia und Carter gefehlt.

Das Buch setzt wirklich nahtlos an die Geschehnisse des ersten Teils an. Emilias Entwicklung ist wirklich super gewesen. Sie ist reifer geworden, außerdem erkennt und akzeptiert sie ihre Rolle als Kronprinzessin. Aus Spoilergründen werde ich nicht viel auf den Inhalt der Geschichte eingehen. Zumindest kann ich sagen, dass mir die einzelnen Nebenhandlungen gut gefallen haben und die Intrigen und Machtspiele weitergehen. Es gibt auch hier wieder einige Plottwists, die mich kalt erwischt haben. Bei einer Szene wollte ich mir gar nicht vorstellen, wie es gewesen sein muss, in dieser Situation zu sein. Und genau da muss ich sagen, dass Emilia wirklich sehr reif darauf reagiert und ihre Rolle nun umso wichtiger wird. Der Cliffhanger am Ende ist auszuhalten, dennoch würde ich am liebsten sofort weiterlesen.

Zum Abschluss kann ich sagen, dass ich auch dieses Buch innerhalb von wenigen Stunden durchgelesen habe. Bereits den ersten Teil „Silver Crown“ habe ich innerhalb weniger Stunden verschlungen. Ich finde, das spricht für sich. Auch im Vergleich zum ersten Teil hat mir „Golden Throne“ besser gefallen. Man ist nun richtig in der Geschichte drin und fiebert mit Emilia mit.
Mein einziger Kritikpunkt, warum es nicht zu fünf Sternen gereicht hat, ist die mir ein wenig fehlende Liebesgeschichte zwischen Emilia und Carter. Mein Herz will einfach, dass die beiden zueinander finden.
Ich kann euch dieses Buch wirklich von Herzen weiterempfehlen, aber bitte lest vorher unbedingt den ersten Teil „Silver Crown“, ansonsten werdet ihr einfach nur massiv gespoilert & das will ja keiner.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 31.12.2020

New Adult in Berlin? Lia & Noah zeigen euch, wie wunderschön Deutschland als Handlungsort sein kann

Breakaway
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Das Cover von „Breakaway“ gefällt mir persönlich wirklich sehr gut. Die Farben harmonieren perfekt miteinander, die Schrift ist toll und das Straßennetz Berlins als Detail ist einfach nur genial.
Der Schreibstil ...

Das Cover von „Breakaway“ gefällt mir persönlich wirklich sehr gut. Die Farben harmonieren perfekt miteinander, die Schrift ist toll und das Straßennetz Berlins als Detail ist einfach nur genial.
Der Schreibstil von Anabelle Stehl ist locker und leicht. Es hat sich wirklich schnell gelesen und ich hatte sehr oft Bilder im Kopf. Leider muss ich sagen, dass die Emotionen in den entscheidenden Situationen nicht immer zu einhundert Prozent bei mir angekommen sind.

Die Protagonistin Lia scheint auf den ersten Blick geheimnisvoll, aber auch irgendwie bedrückt. Man merkt schon, dass sie mit etwas zu kämpfen hat. Als dann später der Grund genannt wurde, weswegen sie sich so verändert hat, war ich wirklich sehr traurig. Vor allem in der heutigen Zeit könnte das wirklich jedem da draußen passieren. Anabelle hat hier auf jeden Fall ein sehr aktuelles und meiner Meinung nach, auch schwieriges Thema in die Geschichte einfließen lassen. Lias Leidenschaft fürs Filmen ist sehr deutlich geworden und mich hat es sehr gefreut, dass sie wieder zu sich gefunden hat.
Der Protagonist Noah ist wirklich ein echt toller Typ. Ich mochte ihn von der ersten Seite an. Seine starke und innige Verbundenheit zu seiner Familie hat mich wirklich berührt. Außerdem mag ich seine Art auch gerne, generell ist er einfach sehr sympathisch. Ich glaube kaum, dass es Menschen gibt, die ihn nicht mögen. Mit seinem „Geheimnis“ habe ich tatsächlich nicht gerechnet. Ich verstehe Noahs Beweggründe aber sehr gut, auch, wenn ich nicht weiß, wie man sich in so einer Situation fühlt.

Zu allererst muss ich sagen, dass mir dieses Buch als ein Debütroman wirklich gut gefallen hat. Die Atmosphäre ist einfach nur unfassbar toll gewesen. Ich habe mich in der Geschichte sehr wohlgefühlt. Auch das Setting ist perfekt – Deutschland ist sowas von für New-Adult-Romane als Handlungsort geeignet! Vor allem Berlin ist auch einfach eine so vielfältige Stadt, in der ich mich in diesem Buch wirklich wohlgefühlt habe.
Ich mochte es auch, wie sich die Beziehung zwischen Noah und Lia entwickelt hat. Die beiden haben wirklich bei null angefangen und sind sich mit der Zeit immer nähergekommen, bis es für beide kein Zurück mehr gab. Auch wenn dieser Zeitraum des Verliebens nicht lang gewesen ist, ist es trotzdem sehr authentisch dargestellt worden.
Lias Geschichte hat mich wirklich sehr berührt. Heutzutage kann das, wie bereits erwähnt, wirklich jedem passieren. Zumal ich auch die Meinung vertrete, dass Frauen mit so vielen Männern schlafen können, wie sie wollen. Bei Männern wird es kaum infrage gestellt, wenn sie mit vielen Frauen schlafen. Mir hat es gefallen, dass dieses Thema auch in der Geschichte kurz angesprochen wurde.
Phoung ist auch ein sehr lebhafter Charakter gewesen, der mich immer zum Schmunzeln gebracht hat.
Kyra, Noahs Schwester, fand ich wirklich sehr interessant. Ich freue mich jetzt schon sehr auf ihre Geschichte. Auch Elias ist ein toller Charakter, den ich gerne besser kennenlernen wollen würde.

Mich hat dieses Buch gut unterhalten, ich habe mich total wohlgefühlt und die Atmosphäre habe ich mehr als nur geliebt. Trotzdem hatte das Buch hier und da kleine Schwächen und mir hat an einigen Stellen die Tiefe gefehlt. Nichtsdestotrotz ist es ein wirklich gutes Buch und die Geschichte herzerwärmend und schön.
Ich freue mich schon sehr auf den zweiten Teil und kann euch „Breakaway“ wirklich von Herzen empfehlen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 15.12.2020

Ein literarisches Meisterwerk: Für mich ist Brittainy die Königin der Worte und Emotionen <3

Wie die Ruhe vor dem Sturm
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Irgendwie weiß ich nicht so ganz, wie ich diese Rezension beginnen soll. „Wie die Ruhe vor dem Sturm“ ist für mich im Moment das emotionalste und schönste Buch, welches ich 2020 gelesen habe. Ein klares ...

Irgendwie weiß ich nicht so ganz, wie ich diese Rezension beginnen soll. „Wie die Ruhe vor dem Sturm“ ist für mich im Moment das emotionalste und schönste Buch, welches ich 2020 gelesen habe. Ein klares Jahreshighlight, keine Frage. Meine Worte werden diesem Meisterwerk niemals gerecht, aber ich versuche trotzdem mal, meine Gefühle offenzulegen.

Bereits das Cover hat mich begeistert. Ich mag die Einfachheit und die Farben wirklich sehr. Es lässt überhaupt nicht darauf deuten, welch emotionale Geschichte in dem Buch steckt.
Für Brittainys Schreibstil fallen mir so viele Worte ein: poetisch, herzzerreißend, wundervoll, fesselnd, episch, atemberaubend, phänomenal, brillant, bewegend. Ich könnte noch stundenlang so weitermachen. Brittainy hat mit diesem Buch für mich bewiesen, dass sie eine Königin der Worte ist.

Die Protagonistin Eleanor ist mir wirklich von der ersten Sekunde an mega sympathisch gewesen. Ich habe mich sogar ein wenig in ihr wiedererkannt. Eleanor ist so eine wundervolle Frau geworden. Ihre Veränderung ist wirklich gut gelungen. Ich liebe ihre Verbundenheit zu ihrer Familie so unfassbar sehr. Auch ihre Liebe zu Büchern hat mich an mich selbst erinnert. Für mich ist Eleanor eine sehr mutige Frau, auch wenn sie selbst anderer Meinung ist.
Der Protagonist Greyson hat es mir so sehr angetan. Ich glaube, er ist mein neuer Bookboyfriend. Seine charakterliche Veränderung vom glücklichen Jungen zum eiskalten Erwachsenen hat mir wirklich das Herz gebrochen. Seine gesamte Situation hat mich wirklich sehr bewegt und ich wollte nichts mehr, als ihn aus diesem schwarzen Loch herauszuholen. Trotz der schwierigen Umstände habe ich trotzdem seine Liebe zu seiner Familie gespürt.
Die Nebencharaktere mochte ich auch wirklich sehr. Shay und Landon sind mir sehr sympathisch gewesen. Greys Kinder und seine Schwiegermutter haben mir auch in den meisten Fällen ein Lächeln ins Gesicht gezaubert.

Hach, die Handlung des Buches. Auch hier würden mir wieder unendlich viele Worte einfallen, aber keins wäre annähernd genug. Die Geschichte von Eleanor und Grey ist einfach so unbeschreiblich schön.
Das Buch ist in zwei Teile geteilt, wobei man im ersten Teil Eleanor und Grey als Teenager kennenlernt. Ich muss sagen, dass mir dieser Teil der Geschichte einiges abverlangt hat, da ich Eleanors Situation auch so ähnlich erlebt habe. Die Unbeschwertheit zwischen den beiden hat mir so oft ein Lächeln ins Gesicht gezaubert. Auch wie die beiden generell miteinander umgegangen sind, hat mich einfach nur unfassbar glücklich gemacht.
Und dann gibt es einen Zeitsprung ins Erwachsenenalter und alles ist anders. Wirklich alles. Dieser Teil des Buches hat mich auf emotionaler Ebene auf eine echt krasse Achterbahnfahrt der Gefühle gebracht. Ich habe gelacht, ich habe geweint, ich war wütend, ich war verletzt. Mein Herz ist gebrochen, im nächsten Moment wurde es wieder zusammengesetzt. Nur um dann im nächsten Moment erneut zu brechen. Eleanor hat wirklich alles getan, um Grey und seiner Familie zu helfen und ihnen ein Licht am Ende des Tunnels geboten.
Das Ende des Buches hat mich Freudentränen weinen lassen. Die Tränen liefern wirklich wie ein Wasserfall meine Wangen hinab. Ich bin so gerührt gewesen. Der ganze Verlauf der Geschichte ist einfach nur auf eine wundervolle Art und Weise atemberaubend gewesen.

Dieses Buch hat mich wirklich voll und ganz in seinen Bann gezogen. Ich habe absolut nichts an dieser Geschichte auszusetzen, absolut gar nichts. Für mich ist diese Geschichte einfach nur perfekt. Perfekt mit allen Ecken und Kanten. Mit diesem Buch hat es Brittainy C. Cherry wirklich geschafft, sich auf die Liste meiner Lieblingsautorinnen zu katapultieren.
Ich kann gar nicht in Worte fassen, wie sehr ich mich auf die Geschichte von Shay & Landon freue. Ich bin mir sicher, dass ich auch bei diesen Büchern nicht enttäuscht werde.

Daher kann ich nur sagen: Lest dieses Buch, lasst euch von Eleanor & Grey verzaubern und behaltet diese Geschichte für immer in eurem Herzen <3

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 15.12.2020

Ein wirklich episches Finale dieser wundervollen Romantasy-Reihe

City of Elements 4. Der Ruf des Feuers
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Wenn ich mich entscheiden müsste, welches der vier Cover der Reihe mir am besten gefällt, würde ich mich für dieses entscheiden. Ich mag die Rottöne und auch den Vulkan im Hintergrund. Es zeigt schon, ...

Wenn ich mich entscheiden müsste, welches der vier Cover der Reihe mir am besten gefällt, würde ich mich für dieses entscheiden. Ich mag die Rottöne und auch den Vulkan im Hintergrund. Es zeigt schon, dass es in diesem Teil der Reihe sehr brenzlig wird. Die Bücher sehen gemeinsam so wunderschön im Bücherregal aus.
Der Schreibstil von Nena Tramountani ist sehr anschaulich, flüssig, spannend und vor allem eins: fesselnd. Ich konnte das Buch wirklich kaum aus der Hand legen.

Nun ein paar Worte zu den Charakteren. Zu der Protagonistin Kia habe ich über die Zeit eine wirklich sehr gute Beziehung aufgebaut. Ich habe in diesem Buch wirklich so mit ihr mitgefühlt, dass es mir fast selbst wehgetan hat. Ihre Charakterentwicklung über die Reihe ist wirklich toll gewesen. Will habe ich auch so sehr ins Herz geschlossen. Seine Verunsicherung in diesem Buch konnte ich wirklich gut nachvollziehen. Vor allem sein Umgang mit Kia hat mein Herz erwärmt.
Ich muss wirklich sagen, dass ich am Anfang der Buchreihe nicht gedacht hätte, dass wirklich alle Charaktere wichtig für die Story sind. Und in diesem Buch habe ich fast jede einzelne Rolle der Nebencharaktere verstehen können.

Zur Handlung kann und will ich gar nicht so viel sagen, da ich euch sonst nur spoilern würde. Ich kann zumindest so viel sagen, dass „Der Ruf des Feuers“ ein mega guter Abschluss dieser Buchreihe ist. Ich bin wirklich traurig, dass die Reise nach Tessarect nun ein Ende genommen hat. Für mich ist diese Buchreihe einfach episch.
Die Geschichte enthält wirklich einige Plottwists, die mich so sehr überrascht haben. Am Ende kam alles irgendwie ganz anders als gedacht. Ich bin teilweise wirklich sprachlos gewesen, da ich mit diesem Verlauf der Geschichte nie gerechnet hätte.
Das Einzige, was mich ein wenig gestört hat, ist das relativ offene Ende. Aber ich bin da einfach generell kein Freund von.

Dieses Buch hat meine Erwartungen sogar übertreffen können. Diese Geschichte ist wirklich ein sehr würdiger Abschluss dieser Buchreihe. Jeder der vier Teile hat von mir fünf Sterne bekommen und das zurecht. Ich kann nur an alle appellieren: Lest diese Buchreihe und liebt sie genauso, wie ich es tue!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere