Cover-Bild Ich fürchte mich nicht

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9,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Goldmann
  • Genre: Krimis & Thriller / Sonstige Spannungsromane
  • Seitenzahl: 336
  • Ersterscheinung: 21.07.2014
  • ISBN: 9783442478491
Tahereh Mafi

Ich fürchte mich nicht

Roman
Mara Henke (Übersetzer)

„Du darfst mich nicht anfassen“, flüstere ich. Bitte fass mich an, möchte ich in Wahrheit sagen. Aber wenn man mich anfasst, geschieht Seltsames. Schlimmes. Ihr Leben lang war Juliette einsam, eine Ausgestoßene – ein Monster. Ihre Berührung ist tödlich, man fürchtet sie, hat sie weggesperrt. Bis die Machthaber einer fast zerstörten Welt sich ihrer als Waffe bedienen möchten. Doch Juliette beschließt zu kämpfen – gegen die, die sie gefangen halten, gegen sich selbst, das Dunkel in ihr. Für ihre Liebe. Und für den Zauber der Berührung ...

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 22.12.2017

der Einstieg ist einfach zu zäh

1

Inhalt
Juliettes Berührungen sind tödlich, daher wird sie weggesperrt. Nach drei Jahren Einsamkeit bekommt sie plötzlich einen Zellengenossen. Warum wird Adam mit ihr inhaftiert? Und wieso kommt er ihr ...

Inhalt
Juliettes Berührungen sind tödlich, daher wird sie weggesperrt. Nach drei Jahren Einsamkeit bekommt sie plötzlich einen Zellengenossen. Warum wird Adam mit ihr inhaftiert? Und wieso kommt er ihr so bekannt vor? Als sie jedoch Antworten auf ihre Fragen bekommt wünscht sie sich, sie hätte sie niemals gestellt.

Eigene Meinung
Der Einstieg in das Buch fiel mir richtig schwer. Die teilweise durchgestrichenen Sätze und ihre Gedanken ungeordnet zwischen dem wirklichen Geschehen machten das flüssige Lesen schwer. Zudem war Juliette am Anfang sehr unnahbar und oft habe ich ihr Verhalten auch nicht verstanden.
Erst als es außerhalb der Zelle weitergeht, wurde es besser. Doch da war für meinen Geschmack schon zu viel Zeit vergangen.

Es geht einfach zu sehr um Juliette und ihre Selbstwahrnehmung. Irgendwann wurde es mir echt zu viel, denn nach gefühlten hundert mal hat auch der Begriffstutzigste verstanden, dass Juliette sich nicht mag.

Mit der Zeit wuchsen mir Adam, Juliette und die anderen ans Herz und ich habe mitgefiebert. So richtig fesseln konnte mich das Buch trotzdem nicht. Mir fehlt einiges an Erklärung warum die Welt in diesem Zustand ist und warum Juliette ist, wie sie ist.
Man wird einfach zu sehr im Dunkeln gelassen.

Fazit
Lange habe ich überlegt, ob ich mir den zweiten Band holen soll. Da es am Ende Fahrt aufgenommen hat, habe ich mich dafür entschieden, doch so richtig Lust weiter zu lesen, habe ich noch nicht.

Veröffentlicht am 27.08.2020

toller Auftakt

0

Ich hab vor ein paar Tagen „Shatter Me“ beendet.
Ich denke es war das erste englische Buch das ich komplett fertig gelesen habe.
Es war relativ einfach zu verstehen. Auch wenn ich einzelne Wörter im Nachhinein ...

Ich hab vor ein paar Tagen „Shatter Me“ beendet.
Ich denke es war das erste englische Buch das ich komplett fertig gelesen habe.
Es war relativ einfach zu verstehen. Auch wenn ich einzelne Wörter im Nachhinein noch nachschlagen musste, konnte man sich super in die Protagonistin hineinversetzen und nachempfinden wie es ihr geht bzw. was die Situation mit ihr gemacht hat.
Die Story hat mich von Anfang an gepackt und ich hab mich während des Buches nie gelangweilt. Als ich dann am Ende war und der Epilog kam dachte ich mir nur „Das war’s? Das ist das Ende des ersten Teils“ Ich hab mir darauf hin sofort den zweiten und dritten Teil bestellt die heute ankommen sollten.
Das einzige das ich an dem Buch auszusetzen habe ist dass das Buch relativ kurz ist und eher eine Vorgeschichte ist bzw. die Story erst jetzt richtig anfängt.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
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Veröffentlicht am 09.08.2020

Eine spannende Dystopie mit einem besonderen Schreibstil

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Darum geht's:
Ihr Leben lang war Juliette einsam, eine Ausgestoßene – ein Monster. Ihre Berührung ist tödlich, man fürchtet sie, hat sie weggesperrt. Bis die Machthaber einer fast zerstörten Welt sich ...

Darum geht's:
Ihr Leben lang war Juliette einsam, eine Ausgestoßene – ein Monster. Ihre Berührung ist tödlich, man fürchtet sie, hat sie weggesperrt. Bis die Machthaber einer fast zerstörten Welt sich ihrer als Waffe bedienen möchten. Doch Juliette beschließt zu kämpfen – gegen die, die sie gefangen halten, gegen sich selbst, das Dunkel in ihr. An ihrer Seite ein Mann, zu dem sie sich unaufhaltsam hingezogen fühlt. Ihn zu berühren ist ihr sehnlichster Wunsch – und ihre größte Furcht ...

Schreibstil:
Es fällt mir schwer diesen Schreibstil zu beschreiben, aber ich würde ihn als poetisch und besonders betiteln. Man muss sich definitiv erst einmal dran gewöhnen, aber dann fand ich grade den Schreibstil so wundervoll an diesem Buch. Durch die genauen Beschreibungen der Gefühle der Protagonisten und die durchgestrichenen Teile im Text (mal was anderes aber meiner Meinung nach eine unglaublich tolle Idee) konnte man sich wahnsinnig gut in die Protagonistin hineinversetzen.

Meine Meinung:
Dieses Buch hat mich komplett von den Socken gehauen und mich dermaßen positiv überrascht. Im ersten Teil des Buches war ich schon ganz schön verwirrt, denn man wird ohne Erklärung einfach so mitten ins Geschehen geworfen. Schon ab Seite eins schwirrten mir so viele Fragen im Kopf rum, auf deren Beantwortung ich gehofft habe. Die Geschichte selbst ist ganz schön düster und teilweise auch echt krass, aber dafür auch unglaublich spannend. Von Anfang an hat mich die Geschichte von Juliette begeistert und mich sofort in Ihren Bann gezogen. Auch wenn es an sich ein Buch ist, in dem an sich nicht viel passiert, fand ich dennoch, dass es zu keinem Zeitpunkt langweilig wurde. Die Buchidee an sich fand ich mega interessant und die Welt, die beschrieben wurde sehr erschreckend.

Fazit:
Alles in allem ein mega Auftakt und für mich eine der besten Dystopien, die ich je gelesen habe. Ich kann dieses Buch und die ganze Reihe nur empfehlen!

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Veröffentlicht am 01.06.2020

Mireißend und spannend trotz ungewöhnlichem Schreibstil

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Über die Reihe habe ich schon viel positives gehört. Da ich außerdem gerne Dystopien lese, durfte diese nicht in meiner Sammlung fehlen. Aber auch magische Elemente spielen in dieser Geschichte eine Rolle, ...

Über die Reihe habe ich schon viel positives gehört. Da ich außerdem gerne Dystopien lese, durfte diese nicht in meiner Sammlung fehlen. Aber auch magische Elemente spielen in dieser Geschichte eine Rolle, denn die Protagonistin Juliette ist kein gewöhnliches Mädchen. Sie hat eine besondere, aber auch schlimme Gabe - ihre Berührung kann tödlich enden. Sie wird als unmenschlich wahrgenommen und daher gefangen gehalten. Seit mehreren Jahren hat sie nun schon eingesperrt. Die Welt draußen ist eine andere geworden. Eines Tages wird ihr Adam zur Seite gestellt, um sie zu bewachen, denn sie soll den Mächtigen als Folterwaffe dienen. Aber Adam ist jemand, den sie noch von früher kennt. Außerdem weckt er Gefühle in ihr, doch scheint er unerreichbar für sie zu sein. Haben sie dennoch eine Chance? Finden sie gemeinsam eine Lösung, um sich von Machthaber Warner abzuwenden?

Als ersten bin ich doch etwas ungewöhnlichen Schreibstil gestolpert. Er enthält durchgestrichen Gedankengänge von Juliette, aber auch Wortwiederholungen. Aber wenn man sich erst einmal daran gewöhnt hat, findet man gut in die Geschichte hinein.

Im Ganzen hat mir die Geschichte gut gefallen, dennoch gibt es ein paar Kritikpunkte. Ich hätte gerne erfahren, was mit der Welt passiert ist, mehr über den Hintergrunddetails. Die Story wird mehr auf das jetzige Geschehen verlagert und auch die Liebesgeschichte steht oftmals im Vordergrund. Dennoch passieren auch einige Dinge, die die Geschichte immer wieder vorantreiben und so doch spannend gestaltet ist.
Die Liebesgeschichte mag zwar etwas schnell gehen, aber Juliette und Adam kennen sich bereits und hatten schon damals Gefühle füreinander. Daher ist sie nicht zu abwegig und nachvollziehbar. Mir haben sie zusammen sehr gefallen.

Juliette hat es mit ihren Schicksal nicht leicht. Warum sollte man sie nicht für ein Monster halten, denn sie ist nun mal eine tödliche Waffe. Man merkt, dass sie mit sich zu hadern hat und sie möchte außerdem nicht die Kontrolle verlieren. Sie ist eine einsame gebrochene Seele, aber durch Adam wächst sie mehr aus sich heraus, da er sie nicht als Monster sieht, sondern den Mensch dahinter. Adam ist ein Soldat der Mächtigen, dennoch versucht er das richtige zu tun.
Auch die anderen Charaktere haben mir gut gefallen. Vor allem bei Warner bin ich gespannt, wie sich die Geschichte entwickelt, was er wirklich mit Juliette vorhat. Obwohl Warner der 'böse' ist, hat er noch etwas geheimnisvolles an sich, was die Handlung auch noch etwas spannend macht. Ich könnte mir vorstellen, dass sich die Geschichte noch in eine andere Richtung entwickelt.

Die Geschichte entfaltete sich dann doch noch etwas anders als erwartet. Natürlich gibt es in dieser Welt auch ein paar Rebellen und eine Untergrundformation. Trotzdem tappe ich noch etwas im Dunkeln, wie sich das Ganze in die dystopische Welt einfügt.
Obwohl die Handlung viele dystopische Elemente enthält, ist sie doch anders und außergewöhnlich. Dennoch finde ich das Zusammenspiel mit einer zerstörten Welt und den verschiedenen Kräften beeindruckend.

Die Grundidee des Buches konnte mich mitreißen, aber für mich gibt es definitiv noch etwas Luft nach oben. Aber ich bin auch gespannt, wie sich die Geschichte zwischen Adam und Juliette, aber auch Juliette und Warner weiterentwickelt.

Fazit:
Der Anfang der Geschichte ist etwas holprig, da der Schreibstil etwas ungewöhnlich ist. Aber wenn man sich hineingefunden hat, wird man von dem Geschehen mitgerissen. Die Liebeskonstellation steht zwar im Vordergrund, dennoch gibt es auch spannende Handlungsverläufe, die die Geschichte immer wieder vorantreiben. Eine Dystopie mit besonderen Gaben/Kräften, die etwas anders, aber beeindruckend ist. Auf den Fortgang des Geschehens bin ich schon sehr neugierig.

Bewertung: 4- / 5

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Veröffentlicht am 21.05.2020

Zu viele Hormone

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„Hoffnung rinnt in dieser Welt aus Gewehrläufen.“ (S. 63)

Juliette ist eingesperrt, weil ihre Berührungen Schmerzen verursachen und sogar töten können. Nach 264 Tagen Einsamkeit bekommt sie plötzlich ...

„Hoffnung rinnt in dieser Welt aus Gewehrläufen.“ (S. 63)

Juliette ist eingesperrt, weil ihre Berührungen Schmerzen verursachen und sogar töten können. Nach 264 Tagen Einsamkeit bekommt sie plötzlich einen Zellengenossen. Adam erinnert sie an den einzigen Jungen aus ihrer Schulzeit, der sie nicht wie ein Monster behandelt hat. Als sie anfängt, ihm ihr Vertrauen zu schenken, verrät er sie an Warner und das Reestablishment. Warner hat Juliette schon lange gesucht und möchte sie als Geheimwaffe an seiner Seite haben, um seine Macht zu sichern.

Ich fürchte mich nicht ist eine Dystopie, deren Setting an Goerge Orwells 1984 erinnert. Das Reestablishment unterdrückt die Bevölkerung zu ihrem eigenen Schutz. Sie wollen alles, was die Menschen einzigartig macht, gleichschalten. Keine Religionen, keine Nationalitäten, denn das hat die Menschheit an ihren Abgrund getrieben. Keine Bücher, keine Kunst und eine eingeschränkte Sprache. Eine gute Voraussetzung für einen spannenden Roman. Doch damit hört es leider schon auf.

Das wichtigste in diesem Buch ist Juliette. Ihre Einsamkeit fließt aus jedem Wort, dass sie in Gefangenschaft in ein kleines Notizbuch schreibt. Die Geschichte wird aus Juliettes Perspektive erzählt. Einige Wörter oder Sätze sind durchgestrichen, Wörter werden wie ein Mantra wiederholt, ohne Zeichensetzungen. Dies vermittelt den Eindruck, direkt in Juliettes Gedanken blicken zu können. Sie sagt das eine, meint oder denkt aber etwas ganz anderes. Sie verstellt sich sogar vor sich selbst.

„Er fasst mich nicht an, und ich bin enttäuscht froh, dass er es nicht tut.“ (S. 25)

Mit Adams Auftauchen ändert sich alles, denn er kann sie berühren, ohne Schmerzen zu erleiden. Es entwickelt sich eine Teenieromanze, die anstrengender kaum sein kann. Es ist verständlich, dass sich Juliette, nach 17 Jahren Ablehnung von anderen Menschen, nach Berührungen sehnt, dass die erste Liebe alles verzehrend ist und das Gehirn einen Kurzschluss erleidet. Verständlich und nachvollziehbar. Doch für mich ist das zu viel. Zu viel Anschmachten. Zu viel Rumgegrabbel. Zu viel „du bist so toll du bist so heiß ich versinke in dir und deinen Augen lass mich nie wieder los“. Dafür ist der Konflikt zwischen Juliette und Warner, der sie gefangen hält und als Waffe benutzen möchte, viel zu nebensächlich. Die Bedrohung des Reestablishments für die Menschheit, steht zu sehr im Hintergrund.

Juliette ist von Grund auf ein guter Mensch, der niemandem schaden möchte, obwohl sie bisher in ihrem Leben keine Güte von anderen erfahren hat. Warner und das Reestablishment bieten Konfliktpotential, was überhaupt nicht ausgeschöpft wird. Das Ende ist überraschend und lässt die Geschichte in eine völlig neue Richtung gehen. Doch bis dahin wird das Geschehen von der Romanze überschattet.

Wenn ich nicht schon alle Bände hier hätte, würde ich nicht weiter lesen. Ich hatte das Buch völlig anders in Erinnerung, als hätte ich es nur bis zur Hälfte gelesen. Ich hoffe sehr, dass sich der Fokus der Geschichte ändert und das Ende der Welt wichtiger wird als Juliette Hormone.

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