Platzhalter für Profilbild

Maxima

Lesejury-Mitglied
offline

Maxima ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Maxima über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 22.04.2019

Naja....

Vicious Love
0 0



Inhalt:

Emilia LeBlanc traut ihren Augen nicht, als sie nach zehn Jahren zum ersten Mal wieder Baron "Vicious" Spencer gegenübersteht. Vicious, der ihr das Leben zur Hölle gemacht hat.
Vicious, der ...



Inhalt:

Emilia LeBlanc traut ihren Augen nicht, als sie nach zehn Jahren zum ersten Mal wieder Baron "Vicious" Spencer gegenübersteht. Vicious, der ihr das Leben zur Hölle gemacht hat.
Vicious, der nie nett, immer furchtbar zu ihr war.
Vicious, der sie ans andere Ende der USA und weg von ihrer Familie getrieben hat.
Vicious, der einzige Mann, den sie je geliebt hat.

Im Gegensatz zu Emilia, die schwer arbeiten muss, um sich und ihre kranke Schwester über die Runden zu bringen, ist Vicious Miteigentümer eins Multi-Milliarden-Dollar-Unternehmens und erfolgreicher Anwalt.
Sie weiß, dass sie sich von ihm fernhalten sollte, jedoch gestaltet sich das schwerer, als gedacht.

Meine Meinung:

Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich mich auf dieses Buch gefreut hatte. Jetzt, wo ich es gelesen habe, verstehe ich den ganzen Hype um dieses Buch einfach nicht.
Dabei wollte dieses Buch wirklich mögen.
Fangen wir mit den beiden Protagonisten an:

Emilia wird im Buch als ein nettes, anständiges und herzliches Mädchen mit einer Leidenschaft für Kunst und einem etwas gewöhnungsbedürftigen Kleidungsstil beschrieben.
Was mich an ihr störte, war, dass sie eine so unfassbar schwache Figur war und mich mir ihren Gefühlsumschwüngen einfach nur frustrierte! Zu Beginn des Buches heißt es ja, dass Vicious ihr das Leben in Todos Santos zur Hölle macht und sie die ganze Zeit nur schikaniert. Trotzdem ist Emilia total verliebt in ihn, was für mich einfach keinen Sinn ergab. Während kann sie sich nie wirklich entscheiden. ob sie Vicious denn nun liebt, hasst oder einfach nur benutzt - es ändert sich alle paar Seiten.
Auch ist es einfach nur traurig, wie sie Vicious alles verzeiht und sich in den meisten Fällen sogar auch noch selbst die Schuld an seinem kalten und herzlosen Verhalten gibt.

Vicious ist einfach nur ein Ar***. Er behandelt alle von oben herab und verhält sich das ganze Buch über mehr als schrecklich - nicht nur Emilia gegenüber. Sein Verhalten war so frustrierend, dass ich überlegt habe das Buch einfach abzubrechen. Aber ich als weiter, in der Hoffnung, dass Vicious seinen Charakter ändert und sympathischer wird - Er bleibt der Gleiche.
Es ist mir egal, wie schlimm seine Kindheit war. Es gibt ihm nicht das Recht so mit anderen Menschen umzuspringen.
Ich kann nicht viel mehr zu ihm schreiben, ohne zu spoilern, was ich nicht möchte. Daher betone ich nochmal, wie hochgradig unsympathisch Vicious als Protagonist war und wie ich mir die ganze Zeit wünschte er wäre nicht der Protagonist des Buches.

Das Buch arbeitet viel mit Rückblenden, was mich persönlich nicht wirklich gestört hat. Was mich aber gestört hat, war, dass die Autorin immer wieder kleine Schnipsel Information in den Raum warf, die keinen Sinn ergaben, nur um sie dann erst zweihundert Seiten später einfach so aufzulösen.
Mir hat hier die Struktur gefehlt.
Ich war manchmal einfach nur verwirrt..
Dazu trugen auch die sich widersprechenden Aussagen im Buch bei.
An einer Stelle wird von Vicious behauptet er könne niemals lieben, dann behauptet er wieder das Gegenteil.
Emilia behauptet sie würde Vicious hassen, dann heißt es ein paar Seiten später, dass nie aufgehört hätte in zu lieben.


Schreibstil:

Der Schreibstil ist wirklich gut und auch so ziemlich das Beste
an diesem Buch. Man fliegt durch die Seiten.

Fazit:

Ein Buch, dass viel Potenzial hat, was nicht genutzt wurde. Die grobe Storyline und der Schreibstil empfinde ich immer noch als ansprechend. Das große Problem war, dass die Protagonisten dermaßen unsympathisch waren, dass ich mich nicht mit ihnen identifizieren konnte. Das Verhalten von den beiden und allgemein ihre ganze Beziehung hat mich einfach nur frustriert.
Abgesehen davon, hätte die ganze Story etwas strukturierter sein können.
Keine Empfehlung von mir.
Der Hype um dieses Buch ist mir unverständlich und ich habe auch nicht vor die Reihe weiterzulesen

Veröffentlicht am 08.04.2019

Wenn zwei Welten aufeinandertreffen...

Save Me
0 0

Handlung:

Ruby Bells träumt schon seit sie denken kann davon in Oxford zu studieren. Und sie ist bereit alles für diesen Traum zu tun. Ein Stipendium ermöglicht es ihr auf eine anerkannte Privatschule ...

Handlung:

Ruby Bells träumt schon seit sie denken kann davon in Oxford zu studieren. Und sie ist bereit alles für diesen Traum zu tun. Ein Stipendium ermöglicht es ihr auf eine anerkannte Privatschule zu gehen, die sonst nur von Kindern sehr angesehener Leute besucht wird.
Rubys Plan ist es unter gar keinen Umständen aufzufallen.
Das gestaltet sich jedoch als schwer als sie etwas mitbekommt, was sie eigentlich nicht hätte mitbekommen sollen und James Beaufort, der König der Schule, sie von nun im Auge behalten will..

Meine Meinung:

Die Grundstory hat mir von Anfang an zugesagt, umso gespannter war ich auf die Umsetzung.
Mona Kasten hat mit James und Ruby ein tolles Paar erschaffen und man kann nicht anders als sich mit den beiden zu freuen oder auch mit den beiden zu leiden.

Ich konnte mich direkt mit Ruby identifizieren, die sehr sympathisch und im Vergleich zu ihren Mitschülern alles andere als abgehoben ist.
James Charakter ist einem ebenfalls ziemlich schnell sympathisch geworden, aufgrund der Kapitel aus seiner Sichtweise.

Die Beziehung zwischen Ruby und James entwickelt sich im Verlauf des Buches immer besser und das anfängliche Misstrauen und die Vorurteile lösen sich auf und machen einer wirklich schönen Liebesgeschichte Platz.

Dadurch, dass immer wieder Steine in den Weg von James und Ruby gelegt werden und dadurch, wie verschieden die beiden eigentlich sind, wird die Story nicht langweilig und baut viel eher noch mehr Spannung auf.

Das Ende fand ich sehr gut für einen ersten Band, da es neugierig macht auf den zweiten Band und man eigentlich gar nicht mehr erwarten kann endlich weiter zu lesen.


Schreibstil:

Mona Kastens Schreibstil war auch hier wieder sehr flüssig und sehr angenehm zu lesen. Das Buch liest sich sehr schnell weg.

Fazit:

Sehr gelungener Auftakt. Die Figuren sind sehr sympathisch und man kann sich gut mit ihnen identifizieren. Man findet schnell in die Story rein und will auch gar nicht mehr aufhören, da es nicht langweilig wird innerhalb der Story.
Der Schreibstil ist sehr flüssig und sehr schnell zu lesen.
Das Ende ist ein gut ausgelegter Cliffhanger, der einem die Entscheidung weiter zu lesen leicht macht.




Veröffentlicht am 08.04.2019

Sehr gelungene Fortsetzung!

Save You
0 0

Handlung:
Nachdem James Ruby das Herz gebrochen hat, indem er vor ihren Augen eine Andere geküsst hat, möchte sie endlich einen klaren Schlussstrich ziehen. Jedoch gestaltet sich das als schwerer als gedacht, ...

Handlung:
Nachdem James Ruby das Herz gebrochen hat, indem er vor ihren Augen eine Andere geküsst hat, möchte sie endlich einen klaren Schlussstrich ziehen. Jedoch gestaltet sich das als schwerer als gedacht, da James alles daran setzt Ruby zurück zu gewinnen..

Meine Meinung:
Nachdem ich den zweiten Band beendet hatte habe ich den Zweiten direkt hinterher geschoben. Ich konnte es einfach nicht erwarten endlich weiter zu lesen.
Ich war positiv überrascht als ich sah, dass es diesmal auch Kapitel aus Lydias und Embers Sichtweise gab.
Gerade zu Beginn fand ich es sehr gut, da ich finde, dass sich der Anfang ein wenig gezogen hat an manchen Stellen.

Die Beziehung zwischen James und Ruby war genau wie im ersten Band sehr gut beschrieben und als Leser konnte man eigentlich nur mit fiebern.
Am Anfang fand ich es zwar ein wenig langatmig, da sich die Begegnungen zwischen Ruby und James immer irgendwie gleich anfühlten. Mit der Zeit entwickelte sich die Geschichte immer besser und zog mich mit jeder Zeile mehr in ihren Bann.
Besonders toll fand ich, dass Ruby und James sich wirklich kennen gelernt haben und dieser Roman auch wirklich in die Tiefe ging.
So konnte man sich als Leser noch viel besser mit den Figuren identifizieren. Die Beziehung der beiden ist alles andere als oberflächlich.

Das Ende kam sehr überraschend und hat mich komplett sprachlos zurückgelassen. Die Art wie die Handlung herumgedreht wurde, indem erst unbedeutend wirkende Handlungsstränge aus dem ersten Teil aufgegriffen wurden war genial.

Schreibstil:
Mona Kasten hat einen, wie ich finde, sehr flüssigen Schreibstil.
Ich konnte das Buch ab einem bestimmten Punkt gar nicht mehr aus der Hand legen - was die wenigsten Autoren schaffen bei mir.
Das Buch war in schnellem Tempo durchgelesen.

Fazit:
Ein sehr gelungener Folgeband, der mit jeder Seite packender und aufwühlender wird. Das Buch lässt sich sehr schnell weg lesen, da der Schreibstil ist sehr flüssig ist.
Das Ende wird gut aufgebaut und es gibt keine Lücken in der Handlung.
Der Cliffhanger ist wirklich fies! Aber weckt das Bedürfnis sofort den dritten Band zu lesen.

Veröffentlicht am 19.02.2019

zwiegespalten...

After passion
0 0

Inhalt:

Die unschuldige, lernbegeisterte Tessa Young trifft gleich an ihrem ersten Tag auf dem College auf den Bad Boy Hardin Scott. Mit seinen Tattoos, Piercings und seinem Verhalten ist er auffällig ...

Inhalt:

Die unschuldige, lernbegeisterte Tessa Young trifft gleich an ihrem ersten Tag auf dem College auf den Bad Boy Hardin Scott. Mit seinen Tattoos, Piercings und seinem Verhalten ist er auffällig anders als Tessas normales Umfeld. Tessa ist sich sicher: Hardin ist niemand mit dem sie Zeit verbringen will. Doch warum will er ihr nicht mehr aus dem Kopf gehen?


Meine Meinung:

Wo fange ich denn da nur an....
Tessa ist mir von Anfang an sehr sympathisch gewesen und ich konnte mich auch sehr gut in sie hineinversetzen.
Sie ist zwar ziemlich naiv und trifft immer wieder zweifelhafte Entscheidungen, was aber gar nicht so sehr auffällt während das Lesens, sondern erst später, wenn man sich Zeit nimmt, um mal richtig über die Story nachzudenken.

Dadurch, dass der Schreibstil so flüssig und leicht zu lesen ist dauert es wirklich nicht lange dieses Buch zu beenden.
Allerdings : warum braucht eine Liebesgeschichte 700 Seiten?
Tatsächlich wiederholt sich die Story so oft innerhalb dieses Buches-
-Hardin macht etwas, womit er Tessa verletzt
-Daraufhin fängt Tessa an zu weinen, läuft weg und will Hardin nie wieder verzeihen
-Hardin findet sie und schwört er würde sich für sie ändern, wenn sie ihm nur verziehe
-Tessa glaubt ihm
-Es endet im Küssen und dergleichen

Ja, die Story greift auch andere Themen auf und um die Beziehung von Tessa und Hardin herum geschehen auch andere Dinge, jedoch dreht sich die eigentliche Beziehung ziemlich im Kreis.


Was mir an diesem Buch so gar nicht gefiel war die Art wie Hardin mit Tessa umsprang.
Sein abwertendes Verhalten kann mit nichts aus seiner Vergangenheit entschuldigt werden. Er befielt ihr ständig Dinge, duldet keinen Wiederspruch und fängt einen Streit mit ihr an, zertrümmert Gegenstände und beschimpft sie, wenn sie nicht tut, was er sagt. Er ist zu Beginn des Buches einfach nur furchtbar ihr gegenüber. Er neigt dazu verdammte Probleme mit seiner Eifersucht zu haben, weswegen Tessa nicht mehr mit allen männlichen Leuten aus ihrem Umfeld reden kann, weil sie Angst hat Hardin schlägt sie ( die Männer) sonst zusammen.

Auf der anderen Seite ist er sehr aufmerksam und man merkt, dass trotz all dieser Dinge Tessa die Einzige ist, die er an sich heranlässt.

Das Ende fand ich ziemlich überraschend und auch gelungen.
Obwohl man wirklich lange auf diesen Plot Twist warten musste.

Fazit:
After Passion ist ein sehr leicht zu lesendes Buch, das einen sehr gut unterhält und man hat es auch sehr schnell beendet.
Kritisch sehe nur ich das Verhalten der Figuren und die Aussage des Buches. Während des Lesens fällt es einem nicht unbedingt so besonders auf, aber im Nachhinein macht man sich schon so seine Gedanken über die Moral.