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Veröffentlicht am 05.09.2025

Packende Wrestlingstory kann den Gesamteindruck nicht retten

Wild Side
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Die Geschichte um Tabitha und Rhys ist sehr emotional. Die Trauerphase ist sehr gut beschrieben und man kann sich gut in ihre jeweiligen Handlungen hineinversetzen. Besonders Rhys wirkt auf mich sehr reif ...

Die Geschichte um Tabitha und Rhys ist sehr emotional. Die Trauerphase ist sehr gut beschrieben und man kann sich gut in ihre jeweiligen Handlungen hineinversetzen. Besonders Rhys wirkt auf mich sehr reif und agiert besonnen. Ich finde seine Figur sympathisch und seine Vergangenheit hat ihn geprägt. Tabby wirkt auf mich dagegen ein bisschen nervig und rechthaberisch. Generell erfährt man wenig von ihr und ihrer Tätigkeit als Restaurantchefin. Sie arbeitet zwar sehr hart, nur kommt das so gut wie nie zum Tragen. Ihre Monologe drehen sich oft im Kreis und sie fühlt und denkt ständig das Gleiche, nur in anderer Wortform. Bei Rhys gibt es dagegen interessante Einblicke in sein Leben als Wrestler. Den Handlungsstrang fand ich wirklich packend und mal was anderes, zumal ich Wrestling noch nie geschaut habe. Insgesamt fehlt es der Geschichte an Spannung. Es passiert nichts Überraschendes, sondern nur Vorhersehbares. Als sich zum Ende hin die Stimmung dreht, werden die Geschehnisse dann in drei Kapiteln kurz abgehandelt. Hier fehlt es letztlich an Emotionen und die Tiefe, die für den Rest der Geschichte komischerweise kein Problem waren. Die behandelten Themen sind nicht leicht und doch habe ich eine gewisse Leichtigkeit und Humor vermisst. Die witzigen Situationen sind zu offensichtlich und schon x-mal gelesen.

Wild Side ist eine hochemotionale Liebesgeschichte, bei der die Gefühle der Protagonisten im Vordergrund stehen. Das Thema Wrestling finde ich fesselnd eingebaut, doch leider sind die Monologe eintönig und sich wiederholend. D

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Veröffentlicht am 19.08.2025

Einfache Rezeptideen, die definitiv Lust auf Einmachen machen

Landlust Einmachen
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Das Buch ist auf den ersten Blick sehr hochwertig. Die Seiten sind glänzend und ein Lesebändchen erleichtert das Merken für das jeweilige Rezept. Zu Beginn gibt es eine ausführliche Einleitung der benötigten ...

Das Buch ist auf den ersten Blick sehr hochwertig. Die Seiten sind glänzend und ein Lesebändchen erleichtert das Merken für das jeweilige Rezept. Zu Beginn gibt es eine ausführliche Einleitung der benötigten Utensilien für die jeweilige Methode des haltbar machens. Das Buch ist in Jahreszeiten unterteilt. Somit hat man gleich einen groben Überblick, wann welches Obst und Gemüse reif oder verwertet werden kann. Die Rezepte sind einfach und man benötigt nur wenige Zutaten, die nicht gerade im Haushalt verfügbar sind. Letztlich kann man auch jedes Rezept auf seinen Geschmack anpassen. Dazu gibt es ansehnliche Bilder, die die Lust aufs Einmachen wecken. Neben Obst und Gemüse werden auch Ideen für Säfte, Sirups oder Pestos vorgestellt. In jeder Jahreszeitrubrik gibt es dazu noch eine kleine Reportage in die z.B. Ernte von Bärlauch oder das Produzieren von Wurst. Ein informativer Einblick hinter die Kulissen sozusagen. Der Saisonkalender rundet das Bild ab. Einzig, dass das Buch mit einem Hardcover ausgestattet ist, finde ich sehr unhandlich. Gerade wenn man das Buch in der Küche verstauen will. Aber da hat jeder ein anderes Empfinden für.

Landlust Einmachen macht definitiv Lust auf das haltbar machen der eigenen Ernte. Die Rezepte sind einfach und die Bebilderung macht das Ausprobieren zudem schmackhaft. Natürlich wird nicht jedes Obst oder Gemüse (z.B. Spinat, Blumenkohl) erwähnt, aber ich denke, dass das auch kaum möglich ist. Letztlich kann man die hier gezeigten Methoden auch auf andere Arten anwenden und sich noch mal zusätzlich informieren.

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Veröffentlicht am 19.08.2025

Teenagersorgen in herbstlichem Ambiente

Falling Like Leaves
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Ich finde die herbstliche Geschichte von Ellis und Cooper einfach nur süß. Man liest aus Ellis‘ Sicht und das ist aufgrund ihrer Lage sehr wichtig. Ich kann ihre Situation und Handlungen nachvollziehen. ...

Ich finde die herbstliche Geschichte von Ellis und Cooper einfach nur süß. Man liest aus Ellis‘ Sicht und das ist aufgrund ihrer Lage sehr wichtig. Ich kann ihre Situation und Handlungen nachvollziehen. Gerade zum Ende spielen ihre Gefühle Achterbahn und man spürt, dass Ellis eben noch ein junger Teenager ist. Cooper ist dagegen sehr charmant und mir hat seine Perspektive nicht gefehlt, da er insgesamt aufgeräumter wirkt. Die Nebencharaktere sind allesamt herzliche Menschen und ich mag die enge Bindung zwischen Ellis und ihrer Cousine Sloane besonders. Das herbstliche Flair ist auf jeder Seite zu spüren, vor allem die Aktivitäten und Traditionen der Kleinstadt sind humorvoll und bildlich dargestellt. Ich konnte mich wunderbar in die Szenerien hinein fallen lassen. Insgesamt gab es zwar keine wirkliche Spannung, aber das hat mir auch zu keinem Zeitpunkt gefehlt, da das Drumherum perfekt ist. Ich kann allerdings überhaupt nicht verstehen, warum der Woke Blödsinn um Sterling Erwähnung findet. Sie spielt keine Rolle und doch muss es wieder mit reingequetscht werden.

Falling like leaves ist eine herbstliche humorvolle Liebesgeschichte, die aber auch typisch alltägliche Teenagersorgen anspricht. Das Kleinstadtleben sprüht vor Warmherzigkeit und die Charaktere bestechen durch ihre Gutmütigkeit. Die perfekte Lektüre für wollige Lesestunden im Herbst.

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Veröffentlicht am 19.08.2025

Von Anfang bis Ende heiße, packende Leidenschaft

Shattered Vows
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Der zweite Band startet erneut rasant. Rapsody ist anfangs das scheue, niedliche Mädchen, da sie von ihrer Mutter klein gehalten wird. Ihre Wandlung innerhalb der Geschichte ist nachvollziehbar und wirkt ...

Der zweite Band startet erneut rasant. Rapsody ist anfangs das scheue, niedliche Mädchen, da sie von ihrer Mutter klein gehalten wird. Ihre Wandlung innerhalb der Geschichte ist nachvollziehbar und wirkt authentisch. Kol ist der harte Badboy und seine weiche Seite kommt in Rapsodys Gegenwart sehr gut zum Tragen. Man kann ihn besser verstehen, warum er in manchen Situationen so impulsiv reagiert. Zwischen den beiden entfacht knisterende Erotik, ohne dass es zu wild ausartet. Die Wendung am Ende kommt aus dem Nichts und wird absolut schlüssig erklärt. Mit dem Verlauf habe ich nicht gerechnet. Der Übergang zu Nero ist ebenfalls ominös und verspricht erneut aufregende Action.

Shattered Vows bietet heiße erotische Szenen, kombiniert aber eine packende Hintergrundgeschichte der Charaktere, sodass es nie langweilig wird. Klar, auch hier gibt es mal härtere oder gewalttätige Szenen, aber das gehört zu dem Genre dazu. Ich finde, Piper Rayne können sich in dieser Reihe voll austoben, auch wenn es in beiden Büchern zu ähnlichen Satzbildungen kommt, fällt ihnen stets was Neues ein.

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Veröffentlicht am 19.08.2025

Hat nichts mit dem Clete Purcel aus den anderen Büchern gemein

Clete
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Ich bin ehrlich gesagt maßlos enttäuscht von Clete Purcels Geschichte. Ich mag ihn an der Seite von Dave Robicheaux, aber das, was man aus seiner Perspektive von ihm lesen muss, ist ihm unwürdig. Normalerweise ...

Ich bin ehrlich gesagt maßlos enttäuscht von Clete Purcels Geschichte. Ich mag ihn an der Seite von Dave Robicheaux, aber das, was man aus seiner Perspektive von ihm lesen muss, ist ihm unwürdig. Normalerweise ist Clete ein Draufgänger und hat immer einen kessen Spruch auf den Lippen, aber hier ist er wirr, einfallslos und lebt an der Realität vorbei. Seine ständigen Halluzinationen nerven uns ergeben absolut keinen Sinn. Insgesamt ist die Handlung dünn und bietet keinerlei Spannung. Es fehlt an einem roten Faden, der sich durch das Buch zieht. Stattdessen gibt es zusammenhangloses Gestammel, blasse, langweilige Charaktere und absurde, übernatürliche Wendungen. Am Ende weiß ich nicht mal mehr, worum es eigentlich ging, aber es war mir auch egal. Blutige Details und die Beschreibungen der Szenerien des Südens sind zwar erneut gelungen und anschaulich, aber auch hier gibt es eintönige Wiederholungen. Wenn ich das Wort Virginia-Eiche noch ein Mal lesen muss ...

Clete ist ein langweiliger, fast schon lächerlicher Thriller (der die Bezeichnung noch nicht mal verdient hat), der sich in wildem, übernatürlichen Geschwafel verliert und Clete Purcel nicht annähernd gerecht wird. Ich weiß nicht, ob mir als Europäer das Gespür für die spirituellen Vibes der Südstaaten fehlt, aber das war einfach nichts für mich. Zum Glück ist die Geschichte nur so kurz, sonst hätte ich sie definitiv abgebrochen.

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