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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 23.04.2019

Eine mehr als interessante Grundidee

Der verwunschene Gott
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Klappentext: Morgan Vespasian verdient sich ihren Unterhalt als Schmugglerin. Seit sie vom Alphawolf der Schmuggler entführt wurde, ist sie dazu verdammt, ihre Lebensschuld abzuarbeiten. Während eines ...

Klappentext: Morgan Vespasian verdient sich ihren Unterhalt als Schmugglerin. Seit sie vom Alphawolf der Schmuggler entführt wurde, ist sie dazu verdammt, ihre Lebensschuld abzuarbeiten. Während eines Auftrags wird sie verraten und gerät zwischen die Fronten eines vergessenen Prinzen und eines verfluchten Gottes, die auf der Suche nach einem verwunschenen Schloss sind. Morgan muss sich schon bald für eine Seite entscheiden und bestimmt mit ihrer Wahl das Schicksal des gesamten Königreiches.

Meine Meinung:

Hierbei handelt es sich um den Auftakt der Tetralogie. Der Schreibstil der Autorin ist leicht verständlich und lässt sich flüssig lesen. Erzählt wird die Geschichte dabei gleich aus mehreren Perspektiven, wodurch man einen guten Überblick über das gesamte Geschehen behält.

Die Charaktere wurden sehr interessant herausgearbeitet und haben mir allesamt eigentlich ganz gut gefallen, auch wenn ich nur schwer Nähe zu ihnen aufbauen und mich nur bedingt in sie reinversetzen konnte. Aber vielleicht ändert sich das ja sogar noch in den Folgebänden.

Die Grundidee hat mir dabei ganz besonders gefallen und auch die Umsetzung ist der Autorin durchaus gelungen, auch wenn ich im Laufe der Handlung immer mehr gemerkt habe, dass die Geschichte nicht so ganz meins ist. Teilweise war mir die Handlung doch etwas zu brutal und ich hätte mir noch mehr Magie und Fantasy gewünscht, aber vielleicht kommt das ja in der Fortsetzung noch.
Der Weltenaufbau hat mir allerdings sehr gefallen und es war spannend, die Charaktere durch diese Welt zu begleiten. Trotz vereinzelter Längen fehlte es der Geschichte aber auch nicht an Spannung.

Fazit:

Eine mehr als interessante Grundidee und eine gelungene Umsetzung, mir allerdings etwas zu brutal und nicht ganz das, was ich mir vom Klappentext her erhofft hatte. Von mir gibt es daher leider nur 3 bis 3,5 Sterne.

Veröffentlicht am 20.04.2019

Thea & die drei Geisterjungen

Spiegelscherben / Spiegelscherbenmelodie
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Klappentext: Spiegelscherben, Lampenfieber und Schlossgespenster – ihren Start auf dem Musikinternat Sankt Engelbert hatte die sechzehnjährige Thea sich anders vorgestellt.
Als wären ihre schnöseligen ...

Klappentext: Spiegelscherben, Lampenfieber und Schlossgespenster – ihren Start auf dem Musikinternat Sankt Engelbert hatte die sechzehnjährige Thea sich anders vorgestellt.
Als wären ihre schnöseligen Mitschüler nicht schon anstrengend genug, muss Thea außerdem feststellen, dass sie sich den scheinbar verlassenen Wohntrakt im Westflügel des alten Schlosses mit drei Geisterjungen teilt. Es bleibt ihr nichts anderes übrig, als sich mit den Streichen des aufgedrehten Juli, der Überfürsorglichkeit des ehemaligen Schülersprechers Felix und der schlechten Laune des wortkargen Jonah zu arrangieren. Und bald wirft das nahende Halloweenfest seine bedrohlichen Schatten auf sie und die drei Geister.

Meine Meinung:

Der Schreibstil der Autorin ist einfach gehalten, leicht verständlich und lässt sich gut lesen. Erzählt wird die Geschichte dabei abwechselnd aus der Sicht der beiden Hauptprotagonisten, so dass man sie etwas näher kennenlernen kann.

Die Charaktere wurden soweit realitätsnah herausgearbeitet und haben mir allesamt eigentlich ganz gut gefallen. Die drei Geister sind vom Charakter her unterschiedlich und haben jeder etwas für sich. Die Hauptprotagonistin Thea war da schon etwas schwieriger, da sie lauter Selbstzweifel hat, doch das ließ sie auch natürlicher wirken.

Die Grundidee an sich mag vielleicht nichts neues sein, wurde von der Autorin aber insgesamt eigentlich ganz gut umgesetzt und konnte mich durchaus für sich einnehmen. Es passierte zwar die meiste Zeit gar nichts spannendes, doch störte mich das hier irgendwie nicht.

Am Ende mag es ein wenig Spannung geben, die aber leider viel zu kurz ist und einige Fragen bleiben offen, deren Antworten bestimmt in der Fortsetzung auf den Leser warten werden.

Fazit:

Insgesamt eine ganz nette Geschichte, die zwar an sich nichts Neues zu bieten hat und an echter Spannung missen lässt, mich aber auf ihre eigene Art und Weise dennoch für sich einnehmen konnte. Von mir gibt es daher 4 Sterne.

Veröffentlicht am 19.04.2019

Etwas anders als erwartet

Sitzen macht krank
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Klappentext: Eigentlich sind wir Menschen Laufwesen, doch seit Einzug des Technikzeitalters sitzen wir in monotoner Haltung am Schreibtisch, und das sieben bis acht Stunden pro Tag. Diese Entwicklung hat ...

Klappentext: Eigentlich sind wir Menschen Laufwesen, doch seit Einzug des Technikzeitalters sitzen wir in monotoner Haltung am Schreibtisch, und das sieben bis acht Stunden pro Tag. Diese Entwicklung hat fatale Auswirkungen auf unsere Gesundheit: Rückenschmerzen, Spannungskopfschmerz und Verdauungsprobleme sind die Folgen. Gerd Schnack zeigt, wie wir diesen Symptomen mit kurzen Übungen beikommen können. Zudem entwickelt er eine spezielle Form der aktiven Tiefenentspannung, mit deren Hilfe es neben optimaler Energieversorgung auch zu einer Stabilisation der Rücken- und Beckenbodenmuskulatur kommt. Es ist ganz einfach, die kurzen Trainingseinheiten in unseren Alltag zu integrieren, denn in nur 15 Minuten täglich lassen sich große Fortschritte erzielen.

Meine Meinung:

Da ich selbst hin und wieder unter Rückenschmerzen leide und es inzwischen zu den Volkskrankheiten zählt, war ich natürlich schon sehr gespannt auf diesen Ratgeber und ob ich neue Erkenntnisse daraus ziehen würde.

Der Schreibstil des Autors ist leicht verständlich, flüssig und lässt sich gut lesen. Dabei sind die Beschreibungen stets detailliert und Schritt für Schritt erklärt, so dass man keine Probleme mit den Erklärungen bekommt und alles problemlos nachvollziehen kann.

Der Autor holt allerdings sehr weit aus, so dass es bis zurück in die Zeit der Nomaden geht und man doch ein wenig Geduld aufbringen muss. Zu den vielen detaillierten Beschreibungen gesellen sich viele Zeichnungen, wodurch das Verständnis noch besser ist und man erfährt gleichzeitig auch jede Menge über die Anatomie des Menschen.

Doch auch wenn das Buch interessant war, habe ich anhand des Klappentextes eigentlich etwas anderes erwartet und konnte darin leider nur wenig für mich hilfreiches finden.

Im Anhang finden sich schließlich auch noch einige ausführliche Quellennachweise und Informationen.

Fazit:

Ein zwar durchaus interessanter und informativer Ratgeber, aber leider doch nicht das, was ich erwartet oder mir von dem Buch erhofft hatte. Von mir gibt es daher 3 bis 3,5 Sterne.

Veröffentlicht am 17.04.2019

Selten beim Lesen so gelacht

Hauptsache, der Baum brennt
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Klappentext: Was sagt man einem rauschebärtigen Herrn, der sich als Weihnachtsmann vorstellt – der echte, vom Nordpol, natürlich? Sarah Christkind gibt ihm die Nummer des sozialpsychiatrischen Dienstes. ...

Klappentext: Was sagt man einem rauschebärtigen Herrn, der sich als Weihnachtsmann vorstellt – der echte, vom Nordpol, natürlich? Sarah Christkind gibt ihm die Nummer des sozialpsychiatrischen Dienstes. Sie hat nämlich gerade genug eigene Probleme mit ihrer Familie: einen fremdverliebten Mann und zwei pubertierende Kinder, unter anderem.
Doch der Weihnachtsmann ist hartnäckig und außerdem ziemlich verzweifelt: Er befürchtet, versehentlich das Christkind umgebracht zu haben. Und weil er sich weder mit Autos, noch mit Ampeln oder Geldautomaten auszukennen scheint, steht Sarah eine äußerst turbulente Adventszeit bevor. Denn der Weihnachtsmann will sie zum neuen Christkind erklären. Als wäre Weihnachten nicht ohnehin schon stressig genug!

Meine Meinung:

Der Schreibstil der Autorin ist leicht verständlich und lässt sich flüssig lesen. Erzählt wird die Geschichte dabei aus der Sicht der Hauptprotagonistin, so dass man sich eigentlich recht gut in sie reinversetzen und sie etwas näher kennenlernen konnte.

Die Charaktere wurden authentisch herausgearbeitet und haben mir im großen und ganzen gefallen, wobei der Weihnachtsmann den anderen Figuren eigentlich schon die Show stiehlt und den ich auch am liebsten mochte.

Schon allein anhand des Buchcovers habe ich keine romantische Weihnachtsgeschichte, sondern eher etwas lustiges erwartet und wurde durchaus auch nicht enttäuscht. Die Geschichte sprüht teilweise vor Humor und hat mich häufig herzhaft zum Lachen gebracht. Stellenweise war die Handlung dann aber doch etwas langatmig, was ich vielleicht etwas schade fand, mir den Spaß an dem Buch aber nicht wirklich genommen hat. Und ich war so was von gespannt darauf, wie die Geschichte wohl enden würde.

Fazit:

Eine humorvolle Weihnachtsgeschichte, die zwar nicht allzu viel Weihnachtsstimmung versprüht, aber dafür an Humor nicht geizt. Alles in allem hat mir das Buch trotz stellenweiser Längen ganz gut gefallen und bekommt von mir daher 4 Sterne.

Veröffentlicht am 17.04.2019

Ein tolles Debüt

Verlorener Stern
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Klappentext: Philip Benett, Träger der Alten Seele Ka’athorn, glaubt in der 7-jährigen Hannah seine Nachfolgerin gefunden zu haben. Doch dann bringen seine unerwarteten Gefühle für ihre Mutter Victoria ...

Klappentext: Philip Benett, Träger der Alten Seele Ka’athorn, glaubt in der 7-jährigen Hannah seine Nachfolgerin gefunden zu haben. Doch dann bringen seine unerwarteten Gefühle für ihre Mutter Victoria alles durcheinander. Gegen jede Vernunft ist er bereit, die Gesetze und Regeln seines Volkes zu brechen, um mit ihr zusammen sein zu können. Für sie stürzt er sich in lebensgefährliche Abenteuer und nimmt bittere Konsequenzen auf sich, als das Leben ihrer Tochter auf dem Spiel steht. Erst als das Schicksal seines gesamten Volkes von der Entscheidung des Paares abhängt, wird klar, dass ihr Zusammentreffen kein Zufall war.

Meine Meinung:

Hierbei handelt es sich um den Auftakt der Reihe rund um das Sternenvolk und das Debüt von Mona Silver. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig, fesselnd und lässt sich gut lesen. Erzählt wird die Geschichte dabei aus einer dritten Person, so dass man stets einen Überblick über das gesamte Geschehen behält.

Die Charaktere wurden interessant herausgearbeitet, passten allesamt in die Geschichte und waren durchaus sympathisch.

Da ich andere Bände der Reihe zuvor schon gelesen habe, bin ich mit dieser Welt bereits vertraut, konnte dadurch schon etwas mit den Begriffen und Erklärungen anfangen und musste mich nicht erst einlesen. Dennoch hat es eine ganze Weile gedauert, bis ich in der Geschichte angekommen bin.

Die Grundidee an sich ist mal etwas ganz anderes und neues und zusammen mit dem Weltenaufbau und der gekonnten Umsetzung wirklich klasse. Jede Menge Spannung und unerwartete Wendungen erwarten den Leser, jedoch war es stellenweise auch schon mal etwas zu langatmig. Insgesamt hat mir die Geschichte aber sehr gut gefallen.

Fazit:

Eine spannende Liebesgeschichte mit fantastischen Elementen, aber auch mit realen Fakten vermischt. Hinzu kommen eine neuartige Grundidee und sympathische Charaktere, die das Buch lesenswert machen. Von mir gibt es daher 4 Sterne.